Blutspenden an der Realschule Arnstorf
von Ertl Michaela
Großer Erfolg bei Blutspendeaktion: Das BRK und die Schulsanitäter setzen starkes Zeichen der Solidarität.
Wo normalerweise in den Pausen gelacht oder bei Schulveranstaltungen applaudiert wird, herrschte am Montag, 12.01. eine konzentrierte, aber herzliche Atmosphäre der Hilfsbereitschaft. Die Aula der Realschule Arnstorf verwandelte sich in eine mobile Blutspende-Station des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK). Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Trotz des Glatteises kamen über 160 Spender und unterstrichen die Bedeutung der Blutspende als zentrale gesellschaftliche Aufgabe.
Besonders erfreulich war das bunte Bild der Spender an diesem Tag. Neben vielen Bürgern aller Altersgruppen aus der Region ließen es sich auch Lehrkräfte der Realschule nicht nehmen, mit gutem Beispiel voranzugehen. Sie tauschten das Pult gegen die Liege und spendeten selbst Blut. Es ist wichtig, den Schülern zu zeigen, dass gesellschaftliche Verantwortung nicht nur ein Thema im Unterricht ist, sondern aktiv gelebt werden muss.
Ohne die tatkräftige Unterstützung aller ehrenamtlichen des BRK wäre ein Termin in dieser Größenordnung kaum denkbar. Aber auch 6 Schulsanitäter der Realschule Arnstorf waren über Stunden im Einsatz. Schon vor Beginn packten die Schüler beim Aufbau der Stationen in der Aula und bei der Versorgung in der Küche mit an. Mit Herzlichkeit kümmerten sie sich dann um die Versorgung der Spender mit Getränken und stärkenden Snacks.
Das Zusammenspiel zwischen dem erfahrenen Team des Blutspendedienstes und den jungen Schulsanitätern funktionierte reibungslos. Diese Kooperation zeigt, wie effektiv professionelle Hilfe und schulisches Engagement ineinandergreifen können.
Ein Dienst an der Gemeinschaft
Am Ende des Tages blieb die Erkenntnis, dass Blutspenden mehr ist als nur ein medizinischer Akt – es ist eine essenzielle gesellschaftliche Pflicht. In Zeiten, in denen Blutkonserven oft knapp werden, hat das BRK gemeinsam mit den jungen Helfern der Realschule Arnstorf bewiesen, dass der Zusammenhalt in der Region stark ist. Der Erfolg dieser Aktion ist ein hoffnungsvolles Signal für künftige Termine und ein Beweis für gelebte Nächstenliebe im Schulalltag.