MINT-Mädelsabend
von Ertl Michaela
Am 06. März 2026 war es wieder so weit: Der MINT-Mädelsabend öffnete seine Türen und lockte insgesamt 42 begeisterte Schülerinnen der sechsten Klasse an. Damit konnte die Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr sogar noch gesteigert werden. Das Ziel des Abends blieb dabei klar im Fokus: Das Interesse an den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Biologie, Chemie, Physik und Geographie) spielerisch zu wecken und den Mädchen Raum zu geben, naturwissenschaftliche Phänomene hautnah zu erforschen.
Experimentieren an sieben Stationen
Die Teilnehmerinnen konnten an insgesamt sieben abwechslungsreichen Stationen ihr Geschick und ihre Neugier unter Beweis stellen. Das Programm bot eine spannende Mischung aus Technik und Naturwissenschaft:
In Biologie wurde an einer Station die beeindruckende Leistung des menschlichen Herzens mittels eines Umschüttversuchs simuliert. In Chemie lernten die Mädchen die Welt der Farben kennen, indem sie die schwarze Tinte von Filzstiften mithilfe der Papierchromatographie in ihre Einzelbestandteile auftrennten. Und in Mathematik wurden Körper mithilfe von Kichererbsen nachgebaut.
Besonders positiv hervorzuheben war die Station, die von fünf engagierten Schülerinnen der höheren Jahrgangsstufen betreut wurde. Sie forderten die Jüngeren mit einem kniffligen naturwissenschaftlichen Memory heraus.
Nach so viel geistiger Arbeit durfte die wohlverdiente Pause nicht fehlen. Zur Stärkung gab es für alle Pizza, was wie immer für begeisterte Gesichter und einen regen Austausch über die bisherigen Experimente sorgte.
Ein positives Fazit
Am Ende des Abends herrschte Einigkeit: Sowohl die Schülerinnen als auch die betreuenden Lehrerinnen zogen ein durchweg positives Resümee. Die Beteiligung von 42 Mädchen zeigt deutlich, wie groß das Interesse an Naturwissenschaften und Technik ist, wenn man ihnen den Raum zum Ausprobieren gibt. Ein rundum gelungener Abend, der sicher bei vielen die Lust auf mehr MINT Projekte geweckt hat!