Sterne, Sensoren und Shopping
von Ertl Michaela
Am 6. Februar 2026 hieß es für die Schülerinnen und Schüler des naturwissenschaftlichen Teils der Klassen 8a und 9a: Raus aus dem Klassenzimmer und ab in die bayerische Landeshauptstadt! Ein straffes, aber spannendes Programm wartete auf uns, das die Brücke von modernster Technik bis hin zu den fernen Weiten des Universums schlug.
Unser Tag begann auf der Museumsinsel im Deutschen Museum. Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler zunächst eigenständig im Museum umsehen konnten, tauchten wir in die Welt der Elektronik ein. In einem speziellen Workshop zum Thema Sensoren lernten wir, wie Maschinen eigentlich „fühlen“. Von Infrarot bis hin zu Drucksensoren – wir durften selbst experimentieren und verstehen, wie diese winzigen Bauteile unseren Alltag, vom Smartphone bis zum autonomen Auto, steuern.
Nach so viel Input war erst einmal ein Tapetenwechsel angesagt, in der wir die Münchner Fußgängerzone unsicher machten. Zwischen Marienplatz und Stachus gab es Zeit für eine Stärkung, ein bisschen Schaufensterbummel und natürlich das typische Münchner Flair, bevor wir uns am Nachmittag wieder sammelten.
Das Highlight wartete am Abend auf uns: Der Besuch der Volkssternwarte München. Zuerst nahmen wir im Planetarium Platz. Unter der beeindruckenden Kuppel reisten wir virtuell durch unser Sonnensystem und erfuhren viel über Sternbilder und die Orientierung am Nachthimmel.
Anschließend ging es hinauf auf die Beobachtungsplattform. Dort wurden uns interessante Informationen zum Thema Teleskope vermittelt. Den Nachthimmel konnten wir leider nicht betrachten, da es in dieser Nacht zu bewölkt war.
Fazit: Ein langer Tag ging mit vielen neuen Eindrücken zu Ende. Die Mischung aus Technik-Workshop und Astronomie hat gezeigt, wie spannend Wissenschaft außerhalb von Schulbüchern sein kann.