Nachrichten-Archiv

Lernvideos im Englischunterricht

Im Rahmen eines vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus genehmigten Forschungsprojekts nahmen mehrere 9. Klassen unserer Schule und deren Englischlehrkräfte an einer Untersuchung der Universität Passau zum Thema „Lernvideos im Englischunterricht“ teil.

Mit der Studie soll geklärt werden, inwieweit sich der Einsatz von Lernvideos innerhalb des Klassenunterrichts positiv auf sprachliche und selbstregulative Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler auswirkt. Darüber hinaus wird der Einfluss der Unterrichtsform (schülerzentriert vs. lehrerzentriert) auf den Lernerfolg überprüft.

Vom 29. April bis 27. Mai 2019 setzten die Lehrkräfte im Unterricht sechs Lernvideos zu verschiedenen Themen der englischen Grammatik ein, die alle im Lehrplan der 9. Jahrgangsstufe der Realschule verankert sind. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiteten im Rahmen der Studie jeweils einen standardisierten Englischtest sowie einen Fragebogen. Die Beschäftigung mit den Aufgaben erfolgte in Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit.

Im Bild: Die Klasse 9a mit Testleiterin Mag. Marlene Wagner vom Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie der Universität Passau

Bild des Monats Mai

Jana Buentkes (5c) abstrahierte Darstellung von Tornados ist Bild des Monats Mai 2019.

Europawahl an der RSA

Es sollte ein glücklicher Zufall sein, dass alle neunten und zehnten Klassen gerade an diesem besonderen Tag deutscher Geschichte eine kleine Europawahl abhielten: Am Donnerstag, den 23.05.2019 – also just am 70. Jahrestag des Inkrafttretens unserer Verfassung, des Deutschen Grundgesetzes – machten 239 Jungwählerinnen und -wähler im Rahmen der Juniorwahl ihr sprichwörtliches Kreuz.

Wie schon zur Landtagswahl im Oktober organisierten die Fachschaften Geschichte und Sozialkunde gemeinsam mit der stellvertretenden Schulleiterin Waltraud Erndl auch dieses Mal die Juniorwahl. Unter möglichst realistischen Bedingungen erhielten die Jugendlichen hierdurch einen direkten Einblick in die bundesrepublikanischen Grundprinzipien der Demokratie. Wie wichtig ist Europa mittlerweile für die deutsche Politik? Welche Werte vertritt Europa und welche sind mir wichtig? Welche Parteien vertreten diese am besten? Welchen Einfluss hat das neu zu wählende Europaparlament auf mein Leben? Wo mache ich persönlich mein Kreuz? All diese Fragen wurden zuvor im Unterricht behandelt und kamen nun bei so manchem Jungwähler in der Kabine nochmals auf den Tisch. Wieder war der Tag ein voller Erfolg. Ausgezählt wurde – auch mit Unterstützung weiterer Kollegen – von Rolf Bischoff und Dr. Christian Hahn, also Wahlhelfern, die auch bei der „richtigen“ Europawahl am 26.05. zum Einsatz kommen werden. Die Ergebnisse sind höchst interessant, werden aber natürlich erst am Sonntagabend unter juniorwahl.de veröffentlicht.

Klasse 5c besucht Buchhandlung

Klasse 5c in der Buchhandlung Rupprecht

Das Lesen von Büchern sollte auch in Zeiten der Digitalisierung nicht in den Hintergrund treten, um das Gehirn zu trainieren, die Rechtschreibung zu verbessern, den Wortschatz zu erweitern, die Kreativität zu fördern und um auch einfach mal zu entspannen. Anlässlich des Welttags des Buches durfte die Klasse 5c deshalb am 13.05.2019 vormittags die Buchhandlung Rupprecht in Eggenfelden besuchen und gemäß dem Motto der deutschlandweiten Kampagne „Ich schenk dir eine Geschichte“ einen Buchgutschein gegen den druckfrischen Roman „Der geheime Kontinent“ von THiLO eintauschen. Frau Hausbauer von der Buchhandlung empfing die Klasse und die begleitenden Lehrkräfte, Frau Ertl und Frau Bock, sehr herzlich. Alle durften auf einer riesengroßen Couch Platz nehmen und  erhielten viele interessante Informationen rund um das Thema Buch und den Buchhandel. So befinden sich zum Beispiel tatsächlich unglaubliche 30 000 Bücher in der Buchhandlung vor Ort, es erscheinen zudem ca. 90 000 Bücher jährlich in Deutschland und das kleinste Buch der Welt ist so groß wie ein Streichholzkopf. Die Fünftklässler durften beim Einsortieren der Bücher helfen und konnten so einen spannenden Blick hinter die Kulissen werfen. Zum Abschluss erhielten alle im Tausch gegen den Buchgutschein ihren Roman und konnten noch nach Herzenslust in der Buchhandlung stöbern, bevor es wieder zurück nach Arnstorf ging.

Musikalisches Frühjahrspotpourri

Nachdem die Schulband unter Leitung von Bernhard Grundwürmer mit „Paradies“ das Konzert eröffnet hatte, hieß Schulleiter Andreas Scheungrab alle Schüler, Eltern, Freunde, Bekannte und Musikbegeisterte in der vollbesetzten Turnhalle der Realschule willkommen. Er betonte, dass nur durch gute Zusammenarbeit der gesamten Schulfamilie so ein Projekt entstehen kann: „Wenn Stolz hörbar wäre, dann würde jetzt allen das Trommelfell platzen, so stolz bin ich auf die über 300 Mitwirkenden, die dafür sorgen, dass es ein unvergesslicher Abend werden wird.“  

Den Zusammenhalt und das Zusammenwirken besang dann auch die Klasse 5b mit „Auf uns“ und „Zusammen“. Die Klasse 5c interpretierte zuerst „In my mind“ und versuchte sich dann an „Je ne parle pas francais“. Die sehr liebevolle optische Darstellung des zum Teil französischen Songs verdeutlichte den Inhalt eindrucksvoll.

Dass sich auch die jungen Schüler und Schülerinnen gern mit klassischen Werken auseinandersetzen, stellten Anna Stinglwagner und Leonie Sommer (beide Klasse 5a) mit ihrem freien Gedichtvortrag „Der Zauberlehrling“ von Johann Wolfgang Goethe unter Beweis. Ohne Requisiten, nur durch Stimme, Betonung, Mimik und Gestik ließen sie die Zuschauer den Wagemut, die Freude und die Verzweiflung des Zauberlehrlings miterleben und ernteten tosenden Beifall.

Die Tanzgruppe der Jahrgangsstufe 5/6, unter der Leitung von Stefanie Haider, zeigte bei dem Tanz „Wildes Klassenzimmer“ wie mancher Schüler den Unterricht empfindet. Im Anschluss entführte Sandra Reseneder die Zuschauer in die Welt der „klassischen Musikinstrumente“, als sie mit ihrem Cello ein Thema aus „Schindlers Liste“ spielte. Das Streichinstrument aus dem 16. Jahrhundert wird von Schülern der Realschule eher selten erlernt und so hielten die Zuschauer kurz die Luft an, um dann der sehr emotional dargebrachten Darstellung zu lauschen. Nach dem anhaltenden Beifall für die Neuntklässlerin wurde die Stimmung in der Turnhalle mit „Shotgun“ (Klasse 6c mit Band) und „Our House“ (Klasse 6d mit Band) wieder angeheizt.

Sophia Büchner und Anja Gembries waren die Moderatorinnen dieses Abends und führten die Zuschauer sehr charmant durchs Programm. Allerdings waren sie sich bei der Ansage des nächsten Beitrags nicht einig, ob das auf der Bühne vorhandene Leintuch nun für Waschmittelwerbung oder Gespenster gebraucht wird. Die Aufführung der Theatergruppe der Realschule, unter der Leitung von Anja Kapplmayer und Kathrin Edlheim, machte dann deutlich, dass Geister, Zombies und Vampire im Mittelpunkt stehen.  Eigentlich sollten die Anwesenden eine Prüfung über ebendiese sonderbaren Wesen schreiben, was dann aber auf den 11. Juli 2019 (Aufführung der Theatergruppe an der RSA) verlegt wurde.

Natürlich darf an einem solchen Abend eine Imitation eines Songs nicht fehlen, der einen Oscar und einen Grammy erhalten hat: „Shallow“ wurde von der Klasse 7a mindestens genauso gut interpretiert wie von Lady Gaga und Bradley Cooper.

Nach „Das kann uns keiner nehmen“ (Schulband) wurden die Zuschauer in die Pause entlassen, in der sie vom Elternbeirat mit Snacks und Getränken versorgt wurden. Außerdem improvisierte während dieser Zeit Julian Deller am Keyboard im Foyer. Die leckeren Snacks und die musikalische Unterhaltung ließen die Pause sehr schnell vergehen, und der ein oder andere Zuschauer musste sich beeilen, um nicht die ersten Minuten von „Mad World“ der Mixed Music Combo zu versäumen. Diese völlig frei gemischte Musikgruppe der Realschule, die von Gabi Kusebauch und Thomas Tille betreut wird, gab außerdem „Groovy Kind of Love“ zum Besten. Im Anschluss spielte Alina Miedl „Tears in Heaven“ auf dem Saxophon.

Alle, die sich jetzt laut Programm auf die Klasse 5d mit „Clony Bony“ und „Star Wars: Die Macht ist mit dir“ einstellten, wunderten sich, als die Klänge von „Dos Bros“ aus den Boxen schalten. Nach einigen Takten waren einzelne Schüler an einer Wandseite zu sehen, die dazu tanzten…nach weiteren Takten kamen weitere Schüler dazu… Am Ende waren es insgesamt sieben Klassen, die überall in der Turnhalle verteilt einen Flashmob (einstudiert von Gabi Kusebauch) zum Besten gaben. Die Zuschauer waren beeindruckt und wussten nicht, in welche Richtung sie zuerst filmen und fotografieren sollten.

An diesem Abend war wirklich für jeden Musikgeschmack etwas dabei: Ein Medley aus „Sugar Sugar Baby“, „Poco Poco“, „Que sera“ und „Ein Student aus Uppsala“ sang die Klasse 7d. Ebenfalls ein Medley, allerdings ein „Tanz-Medley“, zeigte die Tanzgruppe Black Illusions der 7. Und 9. Klasse. Die Choreografie wurde von den Mädchen vollkommen selbstständig erstellt.

Nur mit einer Ukulele und ihren Stimmen „bewaffnet“ standen anschließend Caro Golginger und Rebekka Stadler auf der Bühne. Glasklar, jeden Ton treffend und völlig harmonisch interpretierten sie „Riptide“.

Bei „I couldn´t care less“ und „Nur ein Wort“ gab die Schulband noch einmal alles. Die beiden Moderatorinnen, Helena Schweikl, Caro Golginger und Rebekka Stadler unterstützten die letzten drei Acts durch ihr tänzerisches Können. Erwähnenswert ist hier das Engagement der Schülerinnen, die die Choreografien völlig selbstständig in ihrer Freizeit einstudiert haben.

Waltraud Erndl, ständige Stellvertreterin, zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der Mitwirkenden und konnte sich nur bedanken für einen wunderbaren Abend. Die Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Elternbeirat und Mensateam hatten wieder einmal gezeigt, was sie können. Ein besonderer Dank ging auch den Förderverein, den Markt Arnstorf und natürlich den Hausmeister Matthäus Brunner für die großartige Unterstützung.

Die geforderte Zugabe „Shut up and Dance“ war leider viel zu schnell vorbei.

Fazit:  Am Ende war der Stolz auf das Geleistete doch hörbar – tosender Beifall und gemeinsames Singen beschlossen die Veranstaltung.

Internetsicherheit

Soziale Netzwerke und Online-Dienste wie Instagram, Facebook und WhatsApp sind aus dem Alltag unserer Kinder kaum mehr wegzudenken. Die Kinder und Jugendlichen bewegen sich täglich im „Mitmach-Netz“, das die Erstellung bzw. Bereitstellung von eigenen Inhalten erlaubt und vielfältigen Austausch ermöglicht. Dabei schauen, teilen, kommentieren oder „liken“ sie Videos, chatten und nutzen Online-Communities oder teilen und posten Fotos von sich und anderen. Sicherlich wachsen unsere Kinder und Schüler in einer zunehmend digitalisierten Welt auf und lernen dabei instinktiv mit den medialen Möglichkeiten umzugehen. Aber das Internet bringt nicht nur Vorteile, sondern birgt auch Risiken und Gefahren.

Dazu hat Herr Bernd Kohlmann von der Schulberatungsstelle Niederbayern einen 90-minütigen Vortrag für alle 8. und 9. Klassen gehalten. Themen wie Cybermobbing, Urheberrechtsverletzungen, Preisgabe von schützenswerten privaten Daten, Rechtsradikalismus oder Online-Spielsucht wurden mit den Schülern besprochen und diskutiert. Ziel der Veranstaltung war es, das Bewusstsein zu schärfen und die Schülerinnen und Schüler für diese wichtigen Themen zu sensibilisieren.

Matherätsel - Januar bis März 2019

In den Monaten Januar, Februar und März wurde wieder der monatliche schulinterne Mathematikwettbewerb ausgetragen. Erneut galt es knifflige und anspruchsvolle Aufgaben zu lösen, was einige Schülerinnen und Schüler mit Bravour meisterten.

Hier die Gewinner im Monat Januar 2019:

5. - 7. Klassen:   1. Josef Heinzelperger (6b)
    2. Simon Brunhölzl (5d)
    3. Maria-Magdalna Huber (5d)

 

 

 

 

8. - 10. Klassen:   1. Sophia Saxstetter (9d)
    2. Florian Loher (9f)
    3. Sebastian Stelzeneder (8c)

 

 

 

 

Hier die Gewinner im Monat Februar 2019:

5. - 7. Klassen:   1. Jonas Huber (7a)
    2. Larissa Marie Konrad (7a)
    3. Eva Knogl (7c)

 

 

 

 

8. - 10. Klassen:   1. Florian Loher (9f)
    2. Hanna Krapf (8d)
    3. Sebastian Stelzeneder (8c)

 

 

 

 

 

Hier die Gewinner im Monat März 2019:

5. - 7. Klassen:   1. Corina Stadlbauer (6b)
    2. Sebastian Neudorfer (6a)
    3. Verena Stadlbauer (6b)

 

 

 

 

8. - 10. Klassen:   1. Laura Winkler (10c)
    2. Selina Müller (8d)
    3. Tim Goldbrunner (9c)

 

 

 

 

Bild des Monats April

Das kubistische Stillleben mit Komplementärkontrast, von Melanie Bauer aus der Klasse 7d in Wasserfarben gemalt, ist das Bild des Monats April 2019!

Besuch der FOS-BOS-Pfarrkirchen

Im Rahmen der Kooperation zwischen der staatlichen Fachoberschule und Berufsoberschule Pfarrkirchen und der Staatlichen Realschule Arnstorf fand am Donnerstag, den 28.03.2019 ein Aktionstag an der FOSBOSPAN statt. Dabei wurde 23 Realschülern aus den 9. Jahrgangsstufe, die bereits am Informationsnachmittag im Februar teilgenommen hatten, die Möglichkeit gegeben/eröffnet die Fachoberschule hautnah zu erleben.

Nach der Begrüßung durch Schulleiter Hr. Birnkammerer und einer allgemeinen Einführung durch den stellvertretenden Schulleiter Hr. Weber, erhielten die Schüler der RSA Einblicke in die drei Ausbildungsrichtungen: Technik, Sozialwesen, Wirtschaft und Verwaltung.

Die Schüler der RSA durften dabei je nach Interesse einen Schwerpunkt setzen und entscheiden, ob sie zwei Unterrichtsstunden im Technik-, Wirtschafts- oder Sozialzweig hautnah erfahren wollten.

In Kleingruppen von ca. 8 Schülern wurde den Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit eröffnet mit den Lehrkräften Fr. Hallabrin, Fr. Roth und Hr. Landthaler aktiv an Unterrichtsthemen der 11. Jahrgangsstufe zu arbeiten.

In der abschließenden Fragerunde stellte sich Hr. Weber den zahlreichen Fragen der Schüler zu den unterschiedlichen Bereichen und Anforderungen der FOS.

Bild des Monats März

Die Farbwürfel von Elisabeth Kaiser aus der Klasse 5c sind das Bild des Monats März 2019!

Tag des offenen Schulhauses

14. Tag des offenen Schulhauses erneut großer Erfolg

Gegenseitiger Respekt, enge Zusammenarbeit mit der umliegenden Wirtschaft, individuelle Förderung und eine stetige Berufsorientierung sind die Schlagworte, die seit vielen Jahren für die Staatliche Realschule Arnstorf stehen. In der gesamten Region ist sie bekannt als erfolgreiches Beispiel für eine Schulfamilie, die zusammenhält und die Jugendlichen dabei bestmöglich auf das spätere Berufsleben vorbereitet. All diese Pluspunkte einer modernen, zukunftsorientierten Realschule wurden den zahlreichen Besuchern am Samstag, den 16. März 2019 präsentiert. Zum ersten Mal begrüßte hierbei der neue Schulleiter Andreas Scheungrab Eltern, Schüler und Interessierte zum nunmehr 14. Tag des Offenen Schulhauses. Im Namen aller Lehrkräfte, Beschäftigten und Schüler lud er die interessierten Besucher herzlich ein, hinter die sprichwörtlichen Kulissen zu blicken. „Fragen Sie bei Unklarheiten gerne nach und entdecken Sie die Angebote im Haus“, ermutigte der Direktor.

Den zahlreichen Besuchern boten sich dabei viele Stationen und Programmpunkte. Hierbei bildete die Aula den Ort, an dem man zu jeder Zeit gemütlich zusammenkommen und rasten konnte. Vom Elternbeirat mit Kaffee, Crêpes und belegten Semmeln versorgt, stand dieser Bereich auch ganz im Zeichen guter Musik. Nicht nur die hervorragende Band, auch der tolle Chor und die schuleigene Tanzgruppe zeigten ihr Können. Die verschiedenen Stationen, die über das Schulhaus verteilt waren, luden jeden Besucher ein: Nachdem sie einen mit Rosen geschmückten Torbogen überwunden hatten, konnten die Gäste beim Fach Deutsch eine Märchenwelt entdecken, bekannte Figuren der Gebrüder Grimm suchen oder sich die eigene Prinzessinnen- bzw. Prinzenkrone basteln. Unter dem Motto „Knobeln macht Spaß“ standen die kniffligen Denksportaufgaben der Fachschaft Mathematik. Wie viele Fingerhüte voll Wasser braucht man, um eine Maß zu füllen? Wie viele Postkarten sind nötig, um den Boden des Klassenzimmers auszulegen? Hier verschätzte sich auch so manches Elternteil – zur Freude der Schüler, die die anwesenden Mathematik-Lehrer tatkräftig unterstützten. An anderer Stelle konnten die Besucher in die Fremdsprachen hineinschnuppern, die an der RSA gelehrt werden. Bei verschiedenen Spielen entdeckten die Besucherinnen und Besucher Französisch- und Englischvokabeln. Besonderes Interesse erregten die Naturwissenschaften Biologie und Chemie. Diese warteten mit interessanten Mikroskopier-Kursen und Schülerversuchen auf. Auch die Physik begeisterte mit zahlreichen lustigen und doch lehrreichen Versuchen. So wurden Schokoküsse zum Platzen oder Papierstreifen zum Tanzen gebracht. Kreativ ging es im künstlerischen Bereich zu, wo die kleinen Gäste durch Rotation selbst Kunstwerke anfertigen konnten. In der Schulküche duftete es herrlich nach selbstgebackenen Osterschmankerln. Dass die Realschule bekanntlich stark in den sogenannten MINT-Fächern aktiv ist, wurde ebenfalls deutlich. Die umfangreiche E-Learning-Umgebung verschiedenster Fächer und Neigungsgruppen wie IT oder Robotik war stark frequentiert und zog junge und ältere Forscher ebenso an wie die Theatergruppe. An anderer Stelle präsentierten Schülerinnen und Schüler zweier sechster Klassen die interessanten Ergebnisse ihres Geschichts-Projekts, in welchem sie sich genauer mit dem Alten Ägypten beschäftigt hatten.

Zahlen und Fakten über den Schulstandort Arnstorf lieferte schließlich verschiedene Lehrkräfte und Schüler der SMV, die den Interessenten im Rahmen mehrerer Schulhausführungen alles Wissenswerte zur RSA präsentierten..

Insgesamt konnten sich die zahlreich erschienenen Besucher wieder einmal vom hohen Ausstattungsstand, den außerordentlich guten räumlichen Gegebenheiten und dem familiären Lernumfeld der Arnstorfer Schulfamilie überzeugen.

English Games

Große Resonanz und Ausstellerrekord

„Shopping-Queen“ im Englischunterricht

Beobachtungen zweier Praktikantinnen bei der Durchführung des Englischprojekt „Erstellen von Lernmaterialien mit spielerischem Charakter“

Alle sechsten Klassen hatten vergangene Woche den Auftrag, in Form eines Projekts Lernmaterialien mit spielerischem Charakter zu erstellen. Die Schüler der Klasse 6b fokussierten sich dabei auf das Erstellen von Lernspielen. Von unseren Beobachtungen möchten wir im Folgenden berichten.

Als ersten Schritt bildeten die Schüler selbstständig Teams, entweder mit ihren Freunden oder gleich mit ihren Sitznachbarn, was in kürzester Zeit erledigt war. Nun überlegte sich jede Gruppe ein Thema für ihr Spiel, wobei zunächst viele verschiedene Ideen gesammelt wurden. Die unterschiedlichen Vorschläge wurden dann von den Gruppenmitgliedern auf ihre Machbarkeit hin analysiert und diskutiert. Nach einer Weile konnten alle Gruppen vor der Klasse berichten, weshalb sie welches Spiel realisieren wollten und wie sie sich die einzelnen Arbeitsschritte vorstellten. Das heißt, sie verrieten ihren Klassenkameraden, welches Teammitglied welche Arbeitsmaterialien besorgen würde und was die Gruppe alles tun musste, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen.

In den nächsten beiden Englischstunden – den eigentlichen Projektstunden – wurden die kreativen Einfälle in die Tat umgesetzt. Es wurde geschnitten, geklebt, gemalt und es wurden Wörter nachgeschlagen, denn schließlich sollte das jeweilige Produkt der Klasse später auf Englisch vorgestellt werden. Dafür verwendeten die Schüler den Online-Übersetzer „LEO“. Dadurch wurde der Wortschatz eigenständig erweitert und gleichzeitig die richtige Aussprache eingeübt.
Es war schön mit anzusehen, wie sich eine positive Gruppendynamik entwickelte und der Zusammenhalt in der Klasse gestärkt wurde. Die Kinder halfen sich gegenseitig und lernten voneinander. Die Kreativität und das eigenständige Denken jedes einzelnen Schülers wurde gefördert. “That’s how I like learning!“, beschrieb eine Schülerin ihre hohe Lernmotivation mit eigenen Worten.

Stolz wurden nach der zweiten Projektstunde die fertiggestellten Spiele jedes einzelnen Teams vor der Klasse auf Englisch präsentiert. Aber Spiele sind ja zum Spielen da! Also durften die Kinder auch die Spiele der anderen Gruppen ausprobieren.

Fazit: Das Projekt war ein voller Erfolg, da alle Schüler begeistert mitgearbeitet haben und die Ergebnisse sich wirklich sehen lassen können. Damit vielleicht auch andere Schulkinder Appetit darauf bekommen, einmal ein eigenes Lernspiel zu bauen, filmte jede Gruppe ihre Präsentation noch einmal.
Wer Lust hat, die originellen Spiele einmal in Augenschein zu nehmen oder selbst auszuprobieren, kann dies am Tag des offenen Schulhauses, am Samstag den 16.03.19 von 10.00 bis 13.00 Uhr in den Räumen der RSA tun.

Berufsinfomesse 2019

Große Resonanz und Ausstellerrekord

Bereits zum neunten Mal in Folge fand in der Sporthalle des Schulzentrums eine Berufsinformationsmesse der Realschule in Kooperation mit der Closen-Mittelschule Arnstorf statt.

Alle Besucher erlebten einen sehr informativen wie unterhaltsamen Abend.

53 Aussteller nahmen an der Messe teil, so dass ein neuer Rekord aufgestellt wurde: Das Branchenspektrum reichte dabei vom Handwerk, der Informationstechnologie, der Telekommunikation über die Elektronik, dem Handel, die Banken, über Versicherungen hin zum Dienstleistungssektor und weiterführenden Schulen. Alle informierten die zukünftigen Azubis über Ausbildung und Aufstiegschancen in den jeweiligen Sparten.

An dieser Stelle gilt unser herzlicher Dank allen Teilnehmern und Mitwirkenden an der Berufsinfomesse, die einen wichtigen Beitrag dazu leistet, die Beziehungen zwischen Schule und Arbeitswelt zum Wohle der Schüler/innen zu pflegen.

Projekt in Biologie

Die Vielfalt heimischer Vögel entdecken!

Als letzte der fünf Wirbeltierklassen galt es für die Klasse 6d, die Vögel genauer kennenzulernen.

Unter anderem wurde mit Hilfe eines Papierfliegers und einem Blatt Papier erarbeitet, wie ein Flügel gebaut bzw. geformt sein muss, damit ein Vogel besonders gut fliegen kann. Anschließend wurden weitere Anpassungen des Vogelkörpers an eine Leichtbauweise, die zum Fliegen unbedingt nötig ist, besprochen.

Welche Funktionen Vogelfedern haben, fanden die Schüler mit spannenden Experimenten selbstständig heraus. Dabei wurde z. B. untersucht, wie man am besten eine Feder hält, um damit eine Kerze auszupusten oder wie sich ein Wassertropfen auf einer eingeseiften Feder verhält.

In Anknüpfung an das bekannte Hühnerei untersuchten die Kinder den Aufbau des Vogeleies mit Schere und Pinzette und erfuhren, wie man das ungefähre Alter von einem rohen Ei bestimmen kann. Rege ging es bei der Diskussion zu, was es für Hühner bedeutet, in Freiland- und Käfighaltung zu leben.

Um die Artkenntnis über Vögel etwas zu erweitern, wurden von den Lernenden Steckbriefe zu bekannten Standvögeln, wie Kleiber, Blaumeise und Gimpel, am Futterhäuschen erstellt. Die Ergebnisse können nun alle Schüler gegenüber dem Eingang zum Biologiesaal bewundern.

Sportabzeichen

„Es lebe der Sport“- erfolgreiche Teilnahme am Sportabzeichen

Am 19.02.2019 fand die feierliche Übergabe der Urkunden des Sportabzeichens in Bad Birnbach statt. Die Realschule Arnstorf erreichte im BLSV-Bezirk Niederbayern in der entsprechenden Kategorie D „weiterführende Schulen bis 800 Schüler“ den hervorragenden 2.Platz und dufte sich über eine Urkunde und einen Scheck des BLSV in Höhe von 150,-€ freuen. Landesweit errichten wir den achten Platz.

Insgesamt haben aus unserer Schule 360 Schülerinnen und Schüler erfolgreich das Abzeichen in den Bereichen Kraft, Ausdauer, Koordination und Schnelligkeit absolviert und konnten sich über Urkunden und Anstecknadeln in Gold, Silber und Bronze freuen.

Sport bedeutet nicht nur Mannschaftssport gegeneinander oder e-Sport an der Konsole, sondern etwas Gutes für sich selbst zu tun, betonte Udo Egleder (Bezirksvorsitzender des BLSV) bei dem Festakt und bedankte sich für die regelmäßige Durchführung des Sportabzeichens in den Schulen. Dies gelte im Volksmund auch als die Olympischen Spiele für Jedermann. Und so könne jeder stolz auf sich und die individuellen Erfolge sein.

Konzert der Klasse 7d im Parkwohnstift

Einhörner, Leoparden und Teufelchen wurden im Parkwohnstift gesichtet! Der Grund? Die Klasse 7d der Realschule Arnstorf gab ein Konzert in der „SenTa Tagespflege“ des Arnstorfer Parkwohnstifts. Das Motto „Fasching“ nahmen die Schüler wörtlich und verkleideten und schminkten sich zur Freude der Senioren.

Im Musikunterricht erlernten die Schüler 15 Lieder aus den Fünfziger- und Sechziger Jahren. Schlager wie „Ein Student aus Uppsala“, „Sugar Sugar Baby“ oder „Schuld war nur der Bossa Nova“ kamen gut an und versetzen die Zuhörerschaft in eine beschwingte und nostalgische Stimmung. Einige Senioren erkannten die Melodien schon in der Einleitung und sagen dann textsicher mit. Das einstündige Konzert war aufgelockert durch viele Gedichte und Lesetexte, die die Schüler im Deutschunterricht mit Lehrerin Anja Kappelmayer erarbeiteten. Besonders lustig war der Heinz Erhardt Sketch mit einem Quizmaster und einem lustigen Kandidaten. Musiklehrer und Gitarrist Bernhard Grundwürmer war begeistert von der ansteckenden Fröhlichkeit und der Stimmkraft der Schüler, die den Senioren eine große Freude bereitet haben. Dieses Konzert war das dritte Konzert im Parkwohnstift im Schuljahr 2018/19. Alle Beteiligten freuen sich über eine Fortsetzung der Konzertreihe in den kommenden Monaten.

T-Ball Turnier

Acht Mannschaften aus allen 5. und 6. Klassen, in einheitlichem, selbst entworfenem Mannschaftsoutfit und bewaffnet mit Mannschaftsmaskottchen trafen sich in der letzten Woche vor Weihnachten zum lange ersehnten T-Ballturnier. In leidenschaftlich geführten Duellen wurden in der Vorrunde jeweils die Platzierungen in den 5. bzw. 6. Klassen nach dem Modus jeder gegen jeden ermittelt. Im Anschluss spielten um die Plätze  7 und 8 „Black Oreos“  (5c) gegen „Team Fluffy“ (6c), „Grey Cats“ (5d) gegen das „ Dreamteam“ (6a) um Platz 5 und 6. Im kleinen Finale gewann „Die dunkle Seite der 6b“ gegen das „Power Team“ (5a). Das Team „Powerbernis“ (6d) besiegte in einem hart umkämpften Finale die „Power Donuts“ (5 be).

Altes Ägypten

Eintauchen in das Zeitalter des Alten Ägypten konnten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6b und 6d im Rahmen der Projektwoche und des Geschichtsunterrichts. Zwei ganze Unterrichtstage lang konnten sich die Schüler mit verschiedenen Themen des Alten Ägyptens beschäftigen. In klassenübergreifenden Gruppen beschäftigten sie sich z.B. mit dem Leben am Nil, mit den altägyptischen Göttern, dem Pharao Tutanchamun oder den Hieroglyphen. Neben den vielfältigen Themen kamen auch die unterschiedlichsten Methoden zum Einsatz. So bastelten einige Schüler ein Lapbook, andere erstellten Lernspiele und Lernvideos am und für den PC oder gestalteten Plakate. Sichtlich Spaß bereitete es den Schülern auch, selbst Hieroglyphen auf echtem Papyrus zu schreiben oder sich wie die Ägypterinnen zu schminken.

Das Ergebnis ist eine Ausstellung, das durch Lernspiele, Plakate, Videos sowie einer Ägypter-Statue aus Papier viele Sinne anspricht. Bewundert werden kann das kleine Museum der Sechstklässler am Tag des offenen Schulhauses am 16. März 2019.

XPERIUM

Spielerisch die Naturgesetze entdecken im Bayerwald XPERIUM

Die fünften Klassen durften am Montag, den 11.2.2019 das Klassenzimmer gegen einen Ausflug nach St. Englmar ins Bayerwald XPERIUM tauschen, um dort auf spielerische Art und Weise die Naturgesetze zu erfassen, erfühlen, entdecken und verstehen. Bein interessanten und kindgerechten Führungen durch die unterschiedlichen Räume bekamen die Schüler einen Einblick in die Bereiche Optik oder Akustik und konnten mit allen Sinnen Gegenstände erkunden und erleben. Wie entsteht eine Seifenblase? Was ist der Spiegelflieger? Oder kann ich einen Mitschüler auf einem echten Roller alleine hochheben? Diese und noch viele Fragen mehr wurden an diesem Vormittag erklärt und die Schüler hatten sehr viel Spaß beim Ausprobieren und Entdecken.

Wie kleine Forscher gingen die Mädchen und Jungs auf Entdeckungsreise, erzeugten selbst Wellen und einen Tornado, brachten Wasser zum Hüpfen, Bälle zum Schweben und ließen sogar sich selbst in eine überdimensionale Seifenblase einschließen. Gespannt und voll motiviert lauschten sie den Erklärungen der Guides und so verging die Zeit wie im Flug an diesem ereignisreichen Vormittag.

Ein großer Dank geht hierbei an den Förderkreis der Realschule, der diese Fahrt mit einer Finanzspritze unterstützt hat.

Skikurs in Obertauern

In der letzten Januarwoche machten sich die Klassen 7a und 7c begleitet von sechs Lehrern auf ins verschneite Obertauern, um dort die Alpen zu entdecken und das Skifahren zu lernen. Eine große Gruppe aus Anfängern, Fortgeschrittenen und Könnern erkundete die verschiedenen Pisten auf Skiern. Aber auch ein kleines Grüppchen wurde die Woche über von Herrn Senftinger in die Kunst des Langlaufens, Schneeschuhwanderns und Rodelns eingewiesen.

Das Wetter war die ganze Woche auf unserer Seite und die Pistenverhältnisse präsentierten sich perfekt, um viel Spaß in der Natur und im Schnee zu haben. Zum Glück verliefen die vier Tage unfallfrei und jeder konnte mit einem Erfolgserlebnis mit Recht stolz auf sich sein.

Aber nicht nur das Skifahren stand im Mittelpunkt, auch in der Unterkunft auf der Felseralm waren die Schüler am Abend gefordert. Bei den täglichen Zimmerkontrollen verlangten die Lehrer neben den Kategorien „Sauberkeit des Zimmers“ und „Duft“ auch noch eine kreative Begrüßung. Dabei entstanden lustige Gedichte, Sketche, Lieder und Zaubertricks, ja sogar ein Kasperltheater wurde kreativ und liebevoll gestaltet.

Das Abendprogramm war sehr abwechslungsreich und kurzweilig. So standen ein Spieleabend oder der Wettberwerb „Schlag den Lehrer“ auf dem Plan. Ebenfalls hielt ein Skiprofi einen interessanten Vortrag über Lawinen und alpine Gefahren. Der Höhepunkt der Woche war am letzten Abend jedoch die Disco mit DJ Wirkert. Mit vielen positiven Eindrücken in Gepäck kehrten alle müde aber glücklich und gesund nach Hause zurück und waren sich auch am Freitag noch einig , dass „Skifoan des Leiwandsde ist, wos ma se nur vorstelln kann!“

Vortrag Mobbing

„Mobbing beenden - Wie Eltern ihre Kinder unterstützen können“

Förderkreis veranstaltet zusammen mit Elternbeirat Vortragsabend an der Realschule Arnstorf zu aktuellem Thema

Genau hinschauen, Halt geben, im Gespräch bleiben und Hilfe anbieten. So könnte die extrem verkürzte Zusammenfassung des Vortragsabends an der Realschule Arnstorf zum Thema "Mobbing beenden - Wie Eltern ihre Kinder unterstützen können" lauten. Die Experten  Dr. Joachim Weiß, Elisabeth Deinhart und Christina Hartl von der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern Rottal-Inn zeigtensehr gut auf, welche Bandbreite Mobbing haben kann, erläuterten die Warnsignale, die die Betroffenen aussenden und gaben Informationen, wie der Weg aus dem Mobbing, mit Hilfe von Familie oder verschiedensten Beratungs- oder Hilfestellen geschafft werden kann.    

Die Referenten erläuterten, dass Mobbing kein neues Phänomen sei. Leider sei es auch in Schulen weit verbreitet, wobei es nicht verwechselt werden darf mit kurzzeitigen Konflikten oder Streitereien. Der Begriff Mobbing stammt aus dem Englischen und bedeutet anpöbeln, fertigmachen. Mobbing ist eine Form offener und/oder subtiler Gewalt gegen Personen über längere Zeit mit dem Ziel der sozialen Ausgrenzung. Es kann sich dabei um verbale und/oder physische Gewalt handeln.

Mobbing unter Schülern bezeichnet alle böswilligen Handlungen, die kein anderes Ziel haben, als eine Mitschülerin oder einen Mitschüler fertig zu machen. Dazu gehören als direktes Mobbing: Hänseln, Drohen, Abwerten, Beschimpfen, Herabsetzen, Bloßstellen, Schikanieren und als indirektes Mobbing: Ausgrenzen, Ruf schädigen, Beschädigen von Eigentum der gemobbten Person oder "Kaltstellen" durch das Vorenthalten von Informationen.

Lehrkräfte seien mitunter überrascht, wenn man sie auf Mobbing in einer Klasse anspricht. Denn die Schikanen geschehen oft sehr subtil und meist außerhalb des Unterrichts, während der Pausen oder auf dem Schulweg. Mobbing kann in jeder Klasse auftreten, wobei die Häufigkeit des Auftretens abhängig ist vom Sozialklima in der Klasse. Stimmt es in der Klassengemeinschaft und wird von den Lehrkräften und den Schülerinnen und Schülern offen gesprochen, gibt es nur in seltenen Einzelfällen "Mobbing".

Wichtig ist es in jedem Fall die Warnsignale zu sehen.  So z. B. wenn das Kind plötzlich ohne ersichtlichen Grund nicht mehr gerne zur Schule gehen möchte, wenn es ständige Bauch- oder Kopfschmerzen als Grund für das Zuhause bleiben angibt oder wenn eine Notenverschlechterung nicht erklärbar ist. Dann sollte dieses Verhalten von den Eltern oder den Lehrkräften in Gesprächen mit Geduld und Verständnis hinterfragt und ernst genommen werden. Mobbing entsteht meist aus unterschiedlichen Konflikten heraus: Diese können Überforderung, Unterforderung, überzogener Leistungsanspruch, Neid, Antipathie oder Missbrauch von Macht sein. Wichtig sei es, keine Schuldzuweisungen zu machen.

Mobbing sollte nicht erst zum Thema an der Schule gemacht werden, wenn sich die Vorfälle häufen, sondern generell mit einer Anti-Mobbing-Strategie und einer Anti-Mobbing-Kultur begegnet werden. Präventiv zu agieren wäre immer besser als erst auf Vorkommnisse zu reagieren, darin sind sich Schulleitung sowie Elternbeirat und Förderverein einig. So hatten sie nicht erst auf die Ereignisse in Berlin reagiert, sondern bereits  im letzten Jahr mit der Planung des Vortragsabends begonnen. Dass das Thema genau zum Zeitpunkt des Vortragsabends so traurig aktuell sein würde, dachte niemand. Mit dem Hinweis, dass es zahlreiche Anlaufstellen für Betroffene gibt, z. B. bei Schulsozialarbeiter*innen, in Beratungsstellen vor Ort und telefonisch und auf vielen Internetseiten, schlossen die Referenten ihre Ausführungen und stellten sich den Fragen der Eltern.  

Bezirksfinale Gerätturnen in Geiselhöring

Mädchen der 5. und 9. Klassen vertreten Realschule Arnstorf beim Bezirksfinale Gerätturnen würdig

Im Vorfeld trainierten Jana, Rebekka, Rebekka, Carolin und Laura eifrig im Sportunterricht und darüber hinaus sogar in der unterrichtsfreien Zeit, um die erforderlichen Übungen absolvieren zu können. Hochmotiviert und etwas nervös zeigten die Mädchen am Wettkampftag ihre Pflichtübungen am Schwebebalken, Reck, Sprung und am Boden. Dabei waren sie wirklich leistungsstark und beeindruckten durch ihre Disziplin und Körperbeherrschung. Aber die Konkurrenz war groß, so mussten sich die Mädels doch gegen die besten Teams aus ganz Niederbayern behaupten. Auch wenn es nicht zu einem Spitzenplatz reichte, war es dennoch ein ereignisreicher Tag, den die Schülerinnen noch lange im Gedächtnis behalten werden.

Technik für Kinder

Unterricht mit Hammer und Lötkolben

Mittel- und Realschüler testen ihre handwerklichen Talente – Angebot des Vereins "Technik für Kinder"

Arnstorf. Kinder für Technik zu begeistern, heißt die wirtschaftliche Zukunft zu sichern. Aber wie kann der technische Nachwuchs gefördert werden? Hier setzt der Verein "TfK – Technik für Kinder" mit dem Projekt "SET – Schüler entdecken Technik" an. Bereits im dritten Jahr ist dieses Projekt an der Realschule etabliert, seit September 2017 ist auch die Closen-Mittelschule mit dabei. In mehreren Modulen dürfen über 150 Kinder aller 5. Klassen beim Löten von Taschenlampen, Wechselblinkern und Sirenen ihre Talente fürs Handwerk entdecken. Mitglieder des Fördervereins TfK Süd machten sich nun ein Bild davon, mit welchem Eifer die Mädchen und Buben mit Lötkolben, Hammer, Hobel und Schraubenzieher umgehen.

Rektor Andreas Scheungrab von der Realschule wusste, stellvertretend auch für Rektor Hans Rottbauer von der Mittelschule, nur Positives zu berichten. "Die Kinder erlernen sowohl handwerkliche Kompetenzen, was ungeheuer wichtig für die Zukunft ist, ebenso Regeln zu akzeptieren, Probleme zu erkennen und Lösungen dafür zu finden", betonte Scheungrab. Dank der Unterstützung durch den Förderverein und den Elternbeirat der Realschule seien für die Schüler keine Materialkosten angefallen. "Das Geld ist gut angelegt", stellten die Gäste beim Besuch in einer "SET-Gruppe" fest. Hier waren Buben am Werk, einen Wechselblinker zu löten. Fachliche Anleitung bekamen sie von Azubis aus verschiedenen Handwerksbetrieben, die ihren Schützlingen ein gutes Zeugnis ausstellten.

"Der richtig Weg, um künftig ausreichend Fachkräfte zu haben", hob Bürgermeister Alfons Sittinger hervor. Besonders gefiel ihm, dass das Projekt von beiden Schulen im Rahmen des Werk- und des Kunstunterrichts und somit am Vormittag durchgeführt wird.

"Da sind nämlich alle Kinder dabei, wäre es ein freiwilliges Nachmittagsangebot, würden wir nur die Vollinteressierten haben", erläuterte Rektor Scheungrab dazu. Auch Stephanie Lindner vom Vorstand der Hans-Lindner-Stiftung, die das Projekt begleitet, freute sich über den guten Fortgang. − cm

Bild des Monats Januar

Diese Tuschezeichnung von Marie Maier aus der Klasse 7d ist das Bild des Monats Januar 2019!

Auftritt der Schulband in Mariakirchen

Unsere Schulband war mit großer Besetzung nach Mariakirchen angereist, um die musikalische Gestaltung des Existenzgründerwettbewerbs des Hans-Lindner-Instituts musikalisch zu gestalten.

Für die Schüler unserer Schulband ist dieser Auftritt einer der Höhepunkte im Schuljahr, außerhalb der Schule nachmittags zu spielen. Die Veranstaltung betrifft Schulteams der Gymnasien aus Niederbayern und der Oberpfalz, und wir „Realschulband“ dürfen für die Gymnasiasten Musik machen. Und das reichhaltige Buffet stellt auch einen gewissen Reiz dar…
Die Band ist mittlerweile fast zur „Big Band“ herangewachsen mit sieben Sängerinnen, vier Gitarristen, einer Bassistin und einem Schlagzeuger sowie ihrem Leiter, Gitarrist Bernhard Grundwürmer. Gespielt wurden aktuelle Hits von Pink, Georg Ezra, Mark Forster oder Leslie Clio, sowie Pop-Klassiker von „Wir sind Helden“, Cranberries, Cindy Lauper oder Phil Collins.
Ein großer Dank gebührt den Schülern, die ihre Freizeit opferten um Musik zu machen, aber auch deren Eltern, die mit wertvollen Fahrdiensten beim Transport der Instrumente und der technischen Ausstattung geholfen haben.

Matherätsel - Oktober bis Dezember 2018

In den Monaten Oktober, November und Dezember wurde wieder der monatliche schulinterne Mathematikwettbewerb ausgetragen. Erneut galt es knifflige und anspruchsvolle Aufgaben zu lösen, was einige Schülerinnen und Schüler mit Bravour meisterten.

Hier die Gewinner im Monat Oktober 2018:

5. - 7. Klassen:   1. David Voggenreiter (6a)
    2. Simon Kroneder (6a)
    3. Lena Eineder (6a)

 

 

 

 

8. - 10. Klassen:   1. Hanna Krapf (8d)
    2. -
    3. -

 

 

 

 

Hier die Gewinner im Monat November 2018:

5. - 7. Klassen:   1. Jasmin Sowa (5e)
    2. Selina Orthuber (5e)
    3. Lena Eineder (6a)

 

 

 

 

8. - 10. Klassen:   1. Simon Hobmeier (10a)
    2. Nina Aigner (8b)
    3. Julian Deller (10d)

 

 

 

 

 

Hier die Gewinner im Monat Dezember 2018:

5. - 7. Klassen:   1. Leonie Reiter (7d)
    2. Stefan Kölbl (7a)
    3. Johanna Thanner (7d)

 

 

 

 

8. - 10. Klassen:   1. Hanna Krapf (8d)
    2. -
    3. -

 

 

 

 

Konzert der Niederbayerischen Philharmonie

Ein außergewöhnliches musikalisches Konzerterlebnis durften Mitte Januar 2019 alle Schüler unserer fünf Fünften Klassen erleben:
Die Niederbayerische Philharmonie, das Sinfonieorchester des Niederbayerischen Städtetheaters, bot heuer erstmalig auf Anregung der niederbayerischen Realschulmusiklehrer um Markus Asböck eine Konzertreihe für die Realschulen in Niederbayern an. Die in unserem neuen LehrplanPLUS geforderten Inhalte im Fach Musik sollten in einem Live-Konzert den Schülern präsentiert werden. Die Schüler sollen Live-Musik in einem Konzert erleben und lernen, wie man sich in einem Konzerthaus verhält. Das Konzert findet heuer sogar fünf Mal in den drei niederbayerischen Städtetheaterhäusern Landshut, Passau und Straubing statt, wo einige tausend Realschüler in den Genuss dieses Konzertes kommen.

Unsere Schüler der 5. Jahrgangsstufe fuhren mit ihren Musiklehrern Frau Kusebauch, Herr Grundwürmer und Herr Tille (weitere Betreuung durch Frau Edlheim und Frau Hacker) nach Straubing ins Theater am Hagen. Gespielt wurden die „Hits aus der klassischen Musik“: Bekannte und beliebte Werke und Melodien von Händel, Mozart, Beethoven, Grieg, Tschaikowsky, Strauss, Brahms und Wagner aus den musikalischen Epochen Barock, Klassik und Romantik.

Großen Dank an den Förderkreis der Realschule Arnstorf um Frau Monika Hanseder, der diese Studienfahrt bezuschusst hat und die Kosten für Bus und Eintritt für die Schüler erträglich gehalten hat.

Ein großartiges Erlebnis, den Klang eines 50-Mann starken Orchesters live erleben zu dürfen. Dabei ging es dem Dirigenten und Moderator, Basil H.E. Coleman (Generalmusikdirektor des Niederbayerischen Städtetheaters und Dirigent der Niederbayerischen Philharmonie) auch um eine umfassende musikalische Ausbildung. Zwischen den Stücken griff er zum Mikrofon und gab einen Überblick über die musikalischen Epochen, gab Erklärungen zu den Stücken und erzählte kurzweilige Geschichten zu den Komponisten. Immer wieder befragte er die Schüler, die eifrig und schnell die richtigen Antworten wussten, weshalb Coleman nebenbei auch die anwesenden Musiklehrer wegen der guten Vorbereitung lobte. Sehr interessant war auch die Vorstellung der Instrumente: Aussehen, Spieltechniken und Klang wurden gezeigt und erklärt. Das jeweilige Instrument hatte dann im Folgestück eine solistische Rolle. Wunderbar!

Begeistert und mit Leuchten in den Augen traten wir die Heimreise an. In den folgenden Musikstunden wurde lebhaft nachbesprochen, denn das Konzerterlebnis wirkt nach und bleibt sicher lange in Erinnerung. Auszüge aus den Schülerbewertungen:
„Mir hat die Feuerwerksmusik von Händel am besten gefallen, die war so festlich.“
„Mir hat das Stück von Grieg (In der Halle des Bergkönigs) am besten gefallen. Man hat den Troll gut gehört.“
„Mozart klingt, wie wenn man ein feines Weinglas leicht anschlägt, es glitzert.“
„Das pizzicato-Stück war lustig.“
„Das Orchester war so groß. Die konnten ganz schön laut, aber auch richtig leise spielen.“
„Schade, dass die Schüler hinter mir nicht ruhig sitzen konnten.“
„Die Vorstellung der Instrumente war super. Vor allem, als der Bassist seinen Kontrabass weit in die Luft hochgehalten hat.“
„Mir hat das letzte Lied von Wagner am besten gefallen mit den Pauken und Becken am Ende. Bombastisch!“
„Der Dirigent war lustig. Und am Ende hat er ganz schön geschwitzt. Und beim Schlussakkord ist er sogar in die Luft gesprungen.“

Schüler wie Lehrer waren sich sicher: Dieses Konzert muss in Zukunft jeder Fünftklässler erleben!

Weihnachtsturnier

Am Donnerstag vor den Weihnachtsferien fand für die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufe ein Fußballturnier statt. Insgesamt neun Mannschaften gingen in die Vorrundenspiele, die in zwei Gruppen ausgetragen wurden. Dabei hieß es vor allem, sich eine gute Ausgangssituation für das Viertelfinale zu schaffen, für das sich die jeweils vier besten Mannschaften qualifizierten. Die Zuschauer sahen interessante und spannende Spiele auf sehr anspruchsvollem Niveau. Mit viel Freude und großem Einsatz gingen die Spieler zu Werke und wurden von den Klassenkameraden von der Tribüne aus angefeuert. Als Schiedsrichter kamen Florian Baumgartner, Jonas Sonnleitner, Sebastian Frischhut sowie Tim Goldbrunner aus der Klasse 9c zum Einsatz. Sie machten ihre Sache hervorragend und leiteten die Spiele ohne Probleme. Organisiert wurde die Veranstaltung durch Herrn Wirkert und Herrn Schönhofer.

 

Folgende Ergebnisse wurden in der Endrunde erzielt:

Halbfinale:                1. FC Haudanem (6c)            :           1. FC Trifft Nix (5e)              0:6

                                    FC Siru (5b)                            :           Die Griffins (6a)                   1:3

 

Spiel um Platz 3:      1. FC Haudanem (6c)            :           FC Siru (5b)                           0:2

 

Finale:                        1. FC Trifft Nix (5e)                :           Die Griffins (6a)                   1:3

 

Endstand:

  1. Die Griffins (6a): Patrick Reichl, Timon Wasmeier, Sebastian Neudorfer, Jakob Stapfner, Ludwig Stadler, Christoph Wagner, Simon Kroneder, Jonas Kirschner
  2. 1. FC Trifft Nix (5e)
  3. FC Siru (5b)

Maki und Nigiri, was ist das eigentlich?

Auch in diesem Jahr durften wir den ehemaligen Schüler und mittlerweile Koch, Andy Zirngibl, an unserer Schule willkommen heißen. Bei Andy hat die Wahl des HE-Zweiges deutlich seine Zukunft beeinflusst und so kommt er immer wieder gerne an die Staatliche Realschule Arnstorf zurück, um auch künftige Schulabgänger mit seiner Leidenschaft zum Kochen anzustecken.

So durften die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen 10e und 10f, unter der Leitung von Frau Melanie Fuchs, mit Andres Sushi zubereiten. Das asiatische Menü war ein voller Erfolg! Auch der Unterschied zwischen den klassischen Sushi-Häppchen kennen die Schülerinnen und Schüler nun. Maki, die mit Algen umwickelten, klassischen Reisrollen, welche mit rohem Fisch, Avocado oder Gurke gefüllt werden sehen auch ganz anders aus, als Nigiri, bei denen der Fisch auf einer kleinen Portion schön geformten Reis liegt. Das ist einfach zu merken, besonders, wenn man Maki und Nigiri einmal selbst zubereitet hat! Ein besonderer Dank geht hier nochmal an unseren ehemaligen Schüler Andy, der die Schülerinnen und Schüler darin unterstützt hat, ein gelungenes asiatisches Menü für Schüler, Kollegen und die Schulleitung zu zaubern.

Konzert im Parkwohnstift

In der letzten Woche vor den Weihnachtsferien wanderten vier Schulklassen an zwei Tagen zum Parkwohnstift Arnstorf, um den Senioren einen musikalischen Weihnachtsgruß zu überbringen.

Diese Konzertreihe wurde mit Frau Fischer und Herr Rieder von der SenTa Tagespflege des Parkwohnstifts zusammen mit Musiklehrer Herr Grundwürmer im letzten Schuljahr erdacht, geplant und mit vier Konzerten im Verlauf des letzten Schuljahres zum Leben erweckt.

Die Klassen 6c und 6d eröffneten die Konzertreihe im Schuljahr 2018/19 mit einem einstündigen Konzert. Sie sangen mit Ihrem Musiklehrer und Gitarrist Grundwürmer viele Advents- und Weihnachtslieder, aufgelockert durch vorgelesene Weihnachtsgeschichten und -Gedichten, die im Deutschunterricht mit Deutschlehrerin Frau Sailer eingeübt wurden.
Tags darauf folgte das zweite Konzert mit den Klassen 5d und 6a mit ihrer Musiklehrerin Frau Kusebauch.

Die Senioren sind sehr dankbar für die jugendlichen Darbietungen in ihren Räumen. Viele singen textsicher mit und schwelgen selbst in jugendlichen Erinnerungen. Bravo-Rufe, viel Applaus und seliges Grinsen erfreuten die Schüler, denen es gut gefiel, anderen eine Freude zu bereiten.
Die Reihe wird selbstverständlich fortgesetzt! Das nächste Konzert ist schon in Planung.

Lego EV3 Roboter

Der Robotik Kurs der RSA wird rechtzeitig zu den Weihnachtsfeiertagen mit neuen programmierbaren Lego EV3 Robotern versorgt. Die bereits vorhandenen NXT Geräte haben den Schülerinnen und Schülern der RSA in den letzten Jahren wertvolle Dienste geleistet. Doch nun ist es an der Zeit diese in den Ruhestand zu schicken und sie durch neue EV3 Modelle zu ersetzen. Somit haben unsere fleißigen Robotik-Schüler nun noch mehr Möglichkeiten ihre Programmier- und Baukünste zu beweisen und somit ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Wir freuen uns schon darauf, am Tag der offenen Tür die neuen Konstruktionen zu präsentieren.

„Last Christmas“ an der RSA

Wie es bereits lieb gewordene Tradition ist, trafen sich auch in diesem Jahr zwei Schulfamilien, um kurz vor Weihnachten gemeinsam zu feiern. Zusammen organisierte die Arnstorfer Closen-Mittelschule und die Staatliche Realschule wieder einmal den beliebten Christkindlmarkt. Auf dem Pausenhof kam man zusammen, um den turbulenten Schulalltag hinter sich zu lassen. Zum ersten Mal eröffnete hierbei Andreas Scheungrab als neuer Direktor der RSA gemeinsam mit seinem Amtskollegen Hans Rottbauer um 16 Uhr das bunte, fröhliche und besinnliche Treiben. Herzlich begrüßten sie die zahlreichen Besucher und luden alle Anwesenden im Lichterschein der liebevoll dekorierten Holzbuden zu einem gemütlichen Abend ein. Natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt: Glühwein und Bratwurstsemmeln, Chili und Waffeln ließen keine Wünsche offen. An anderer Stelle konnten die Besucher kunstvoll, von Schülern gebundene Weihnachtskränze, selbst hergestellte Holzdekoration oder weihnachtliche Windlichter bestaunen und erwerben. Begleitet wurde der Abend vom schuleigenen Chor, sodass Klassiker wie „Last Christmas“ oder „Jingle Bells“ natürlich nicht fehlten und den Markt dadurch zu einem Erlebnis für die gesamte Bevölkerung machten. Am Ende war man sich einig: Ein Abend, der uns alle in eine friedliche und besinnliche Zeit führte und das Jahr gemeinsam ausklingen ließ.

Kino im Kopf–Vorlesewettbewerb

„Der dunkle, einsame Wald umgab mich. Alte, morsche Bäume ächzten, als sie dem Brausen des Windes etwas nachgaben. Ich war allein. Um mich herum nur Dunkelheit. Da! Ein Huschen in der rabenschwarzen Nacht!“

Und schon ist es passiert. Durch Lesen können wir es ganz leicht schaffen, in fremde Welten einzutauchen, unseren Alltag kurz zu verlassen und spannende Abenteuer – quasi das „Kino im Kopf“ – zu erleben. Beim Lesen handelt es sich um eine der Schlüsselqualifikationen, die auch im späteren Leben eine zentrale Bedeutung haben werden. Auch im Zeitalter der Digitalisierung darf also das gute, sinnerfassende Lesen in der schulischen Bildung nicht vernachlässigt werden. So wird u.a. aus diesem Grund jährlich der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels durchgeführt. Dieser steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Er zählt zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben, an dem sich jedes Jahr rund 600.000 Schülerinnen und Schüler beteiligen. Der Vorlesewettbewerb wird seit 1959 jedes Jahr vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und kulturellen Einrichtungen veranstaltet.

Auch dieses Schuljahr beteiligten sich die Sechstklässlerinnen und -klässler der Staatlichen Realschule Arnstorf am Lesewettbewerb. Dabei traten am Freitag, den 07.12.2018 aus jeder Klasse jeweils zwei Vorleser an, um ihrem Publikum das „Kino im Kopf“ zu schenken. Unter den Büchern fanden sich Klassiker wie etwa Cornelia Funkes „Drachenreiter“ bzw. Max von der Grüns „Vorstadtkrokodile“ – aber auch Exoten hatten ihre Chancen und konnten die Zuhörer begeistern.

Alle Leser sorgten durch gutes Vorlesen ganz automatisch für eine ruhige Stimmung in der Aula der RSA. Am Ende war die Entscheidung schwer, sodass sich die Jury – bestehend aus den Deutschlehrerinnen und -lehrern der 6.Klasse – kurz über die Verteilung der ersten drei Plätze beraten musste. Freuen durften sich letztendlich jedoch Luisa Läng (6a, Platz 3), Vanesa Golierova (6c, Platz 2) und Selina Stömmer (6c, Platz 1). Alle Lehrkräfte und auch die stellvertretende Schulleiterin Waltraud Erndl gratulierten herzlich. Alle Teilnehmer erhielten einen Schokoladen-Nikolaus, die Siegerin Selina zusätzlich einen Büchergutschein. Sie wird die RSA auch beim Landkreisentscheid weiterhin vertreten. Die gesamte Schulfamilie drückt hier hierfür natürlich fest die Daumen.

Hervorragender Spieler auf der Schul-Klaviatur

Direktor Andreas Scheungrab offiziell ins Amt des Schulleiters an der Realschule eingeführt

Arnstorf. (ag) Viele gute Wünsche begleiten Andreas Scheungrab auf seinen Weg als neuer Schulleiter der Realschule Arnstorf (RSA), nach seiner offiziellen Amtseinführung am Freitagvormittag. Vor allem zeigten die Ehrengäste auf, dass sie ihn für eine gute Wahl halten, da er Menschlichkeit und Führungsstärke in seiner Person vereint.

Andreas Scheungrab ist an der RSA kein Unbekannter. Seit 2007 ist er als Mathematik- und Physiklehrer dort tätig. Von Beginn an habe er Führungsqualitäten unter Beweis gestellt, die ihn 2012 zum zweiten Konrektor und 2015 zum stellvertretenden Schulleiter werden ließen. „Es war eine gute Entscheidung ihn an die Spitze einer so erfolgreichen Schule zu setzen“, betonte Ministerialbeauftragter Bernhard Aschenbrenner. Scheungrab sei nicht nur ein hervorragender Pädagoge, sondern auch ein kompetenter Naturwissenschaftler, der durch sein didaktisches Geschick und seine hohen sozialen Kompetenzen bekannt ist. Er sei geschätztes Mitglied in vielen Fachkommissionen, Autor von Physikbüchern und vor allem sei er ein „hervorragender Spieler auf der Realschul-Klaviatur. „Andreas Scheungrab prägen ein klarer Blick und Gerechtigkeitssinn. Ihm traut man den souveränen und verantwortungsvollen Umgang mit den digitalen Medien zu“, betonte Aschenbrenner. Der Ministerialbeauftragte legte dem neuen Schulleiter ans Herz, vor allem weiterhin als Teamplayer an die Aufgaben heranzugehen. Da Andreas Scheungrab für seine Fußball-Affinität bekannt ist, überreichte der Abgesandte des Ministeriums nicht nur die offizielle Ernennungsurkunde, sondern auch eine Kapitäns-Binde, „weil Andreas Scheungrab wird Ansprechpartner, Vorbild und Dirigent sein.“ Bürgermeister Alfons Sittinger betonte, dass auch der Markt als Sachaufwandsträger mit der Wahl des neuen Schulleiters sehr zufrieden ist. Scheungrab werde es verstehen, das gute Image der RSA weiter auszubauen. Elternbeiratsvorsitzende Bettina Wieser wünschte sich vom neuen Direktor, mit offenen Augen durch die Schule zu gehen und mit Fingerspitzengefühl die Schule zu leiten. Fördervereinsvorsitzende Monika Hanseder versprach ebenso wie ihre Vorrednerin eine gute Zusammenarbeit und zeigte sich sicher, dass Andreas Scheungrab die „großen Spuren“ seines Vorgängers Jürgen Böhm ausfüllen und neue Schwerpunkte setzen wird.

Eine gute Wahl

Dass auch die Schüler die Wahl des neuen Direktors gutheißen, machte Schülersprecher Alessandro Behrunger deutlich, der im Namen seiner Stellvertreter Fabio Zankl und Simon Frank das Wort für seine Mitschüler ergriff. „Wir kennen ihn und schätzen seine aufgeschlossene Art und wissen, dass Direktor Scheungrab immer ein offenes Ohr für uns Schüler hat“, unterstrich Behringer. Scheungrab habe bereits an der Entwicklung der Schule mitgearbeitet und sei mutig auch Neues zu erproben. Dabei könne er sich der Unterstützung seiner Schützlinge sicher sein.

Im Namen des Kollegiums hatte Personalratsvorsitzende Bettina Kapfhammer das Wort. Andreas Scheungrab sei als Familienmensch bekannt. Er habe zum einen seine Familie mit Frau Steffi und den Kindern Mathilda und Oskar, die ihm den nötigen Rückhalt geben.

Zum anderen sei er in und mit der RSA-Familie gewachsen. „Andreas Scheungrab hat Kompetenzen, die man nicht studieren kann. Vor allem seinen familiären Geist wird er weiter fruchtbringend bei der Schulentwicklung einbringen“, machte Kapfhammer deutlich. Von den Lehrkräften habe er die Sicherheit, dass sie mit ihm den Weg teilen.

Dies verdeutlichte auch ein von ihnen angefertigter Patchwork-Teppich mit dem afrikanischen Sprichwort: „Wenn Du schnell gehen willst, dann geh’ allein. Wenn Du weit gehen willst, dann geh’ mit anderen!“ Schon bei der Begrüßung, die Konrektorin Waltraud Erndl oblag, machte diese als seine Stellvertreterin deutlich, dass sich Scheungrab ihrer Unterstützung sicher sein kann. Erndl lobte den Sachverstand Scheungrabs und sein analytisches Denken und wünschte ihm die Gabe Wichtiges von Unwichtigem trennen zu können.

Nach bereichernden musikalischen Beiträgen der Schulband und des Leherchors stellte der neue Direktor Andreas Scheungrab seine großen rhetorischen Fähigkeiten unter Beweis. In seiner emotionalen und gleichzeitig humorvollen und tiefgründigen Rede dankte er seinen Eltern, seinem Vorgänger Jürgen Böhm, der es zugelassen habe, dass er sich entwickeln konnte, und seiner Frau Steffi, die ihn auf den Schienen halte. Er machte deutlich, dass er sich der digitalen Welt nicht verschließen werde, aber sich der Verantwortung bewusst sei. Ihm sei es wichtig, dass die Schüler an der RSA nicht nur einen hohen Bildungsstand haben, sondern erkennen, dass im Leben vor allem Herz und Verstand zählen. „Ein Kinderlachen ist mehr wert, als ein Emoji, lassen wir uns nicht durch Google Maps leiten, sondern durch Menschen, lassen wir uns zusammen auf Augenblicke ein, denn diese kommen nicht wieder“, so sein Appell.

Seinem Kollegium versprach er, dass er zwar nun offiziell über ihnen, real hinter ihnen steht und emotional in ihrer Mitte ist. Beim anschließenden Stehempfang konnten die Ehrengäste, darunter die stellvertretenden Landrätinnen aus Rottal-Inn, Edeltraud Plattner und Gerlinde Kaupa (aus dem Heimatlandkreis Passau), die Bürgermeister des Einzugsbereichs und Schulleiter der Region, auch persönliche Worte mit dem neuen Direktor Andreas Scheungrab wechseln.

Install Party

Seit einigen Jahren wird an der Realschule Arnstorf das Prinzip “Bring your own device” gelebt. Schüler und Schülerinnen sind aufgerufen, ihre eigenen mobilen Geräte mit in den Unterricht zu bringen und diese nach Aufforderung der Lehrkraft einzusetzen. Aufrufen, Bearbeiten und Teilen von Dateien in der eigenen Schul-Cloud, Internetrecherche oder Erstellen von Videos sind nur einige Beispiele, wie Schüler ihre eigenen Geräte sinnvoll verwenden können. Es ist an der Zeit, die junge Generation nicht auf ein bestimmtes Produkt von einer Firma zu schulen oder das Lieblingsprodukt des Lehrers anzupreisen, sondern sich mit den eigenen Geräten auseinanderzusetzen. Ein sinnvoller und kritischer Umgang mit den eigenen Ressourcen ist dabei ein wichtiger Baustein von Erziehung.

Um dabei einen reibungsfreien Ablauf im Unterricht zu gewährleisten veranstaltete die Realschule Arnstorf eine “Install-Party”. Dabei waren Schülerinnen und Schüler eingeladen, freiwillig am Nachmittag mit ihren eigenen Geräten in die Schule zu kommen. Wie auf Partys üblich, war natürlich auch für das leibliche Wohl gesorgt!

Unter Anleitung von den IT-Lehrern Thomas Mayer und Michael Pöppl und den IT-Profis Simon Mittermaier, Andreas Tändler und Lucas Stinglhammer wurden Smartphones, Tablets oder Laptops fit für die Schule gemacht, z. B. durch Einbinden in das Schulhaus-WLAN, die Installation von Office Anwendungen oder das Einrichten der benötigten Apps.

Einen großen Bedarf hatten die “Kleinen” der 5. Jahrgangsstufe bei der Einrichtung der elektronischen Bücher. Mit der Einführung des neuen LehrplanPlus hat sich die Realschule Arnstorf dafür entschieden, E-Book zusätzlich zum analogen Schulbuch zu verwenden. Ca. 85% aller Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufe nutzen bereits dieses freiwillige und kostenlose Angebot der Schule.

Und sollte mal eine Stunde vertreten werden müssen, dann haben die Schüler die Möglichkeit den Vertretungsplan jederzeit über eine App abzurufen.

Nach 90 Minuten war die erste Party dieser Art an unserer Schule vorbei und brachte wertvolle Erkenntnisse. Schüler und Eltern befürworten überwiegend die Digitalisierungsbewegung an Schulen, benötigen aber oftmals intensive Beratung und Unterstützung. Digitale Dienste können Schülern, Eltern und Lehrern das Leben an der Schule erleichtern. Dies funktioniert aber nur dann, wenn man die Beteiligten unterstützend begleitet.

Die "Install-Party" fand bei allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern großen Anklang und Zufriedenheit. “Unsere Schüler sind nun bestens vorbereitet und können digital durchstarten”.

Bild des Monats November

Diese Finelinerzeichnung von Manuel Stauder aus der Klasse 5b ist eine Illustration der Geschichte "Der Plan" und das Bild des Monats November 2018!

Visit London 2018

Am Montag, den 22.10.2018 brach eine 56-köpfige Gruppe, bestehend aus Schülern der 9. und 10. Klassen der Realschule Arnstorf, mit ihren Begleitlehrkräften Christian Kraus, Michaela Ertl, Katrin Stampflmeier und Andreas Stummer auf, um der Metropole London und ihren Sehenswürdigkeiten im Rahmen einer freiwilligen Studienfahrt einen Besuch abzustatten. Gleich nach der Ankunft machte sich die Horde „Germans“ bei strahlendem Sonnenschein an die Durchquerung des nahegelegenen Hyde Parkund die ersten Britischen Pfund konnten im Luxuskaufhaus Harrodsin exklusive Souvenirs für die Lieben daheim investiert werden.

Der Dienstag war sportlich äußerst herausfordernd, da London nun zu Fuß erkundet wurde. Über die Millennium Bridgeging es zu Shakespeare‘sGlobe Theatre, wo eine geführte Tour gespickt mit Informationen zu William Shakespeare und seine Werke gebucht war. Anschließend spazierte man entlang der Themseüber die Tower Bridgezum Tower of London. Nach diesem Mammutprogramm hatten sich alle eine kleine Verschnaufpause im Hostel verdient, bevor die Jack The Ripper Tourdie Schüler und Lehrer in das nächtliche London entführte, mit Gruselgeschichten rund die „Wirkungstätten“ des berüchtigtsten Serienmörders von London.

Auch der Mittwoch stand im Zeichen des Sightseeing. Der Wettergott zeigte sich immer noch gut gelaunt und so wurde die Fahrt im London Eyezu einem tollen Erlebnis mit einem atemberaubenden Ausblick über London. Vorbei an den Houses of Parliamentund Big Benmarschierte die Gruppe zu Westminster Abbeyund Buckingham Palace. Am Abend genoss man die eindrucksvollen Leuchtreklamen am Piccadilly Circus,und machte sich dann noch auf die Suche nach der legendären Plattform 9¾, bekannt aus den Harrry Potter Büchern und Filmen, und dem Harry Potter Shopim Bahnhof King’s Cross.

Um die geschundenen Füße des Vortages etwas zu schonen nutzte man am Donnerstag den Bus für einen Besuch in Stonehenge, wo mandie beeindruckenden historischen Steinformationen bei einem Rundgang voll und ganz auf sich wirken lassen konnte. Auf dem Rückweg gab es noch einen Halt beim HardRock Caféam Hyde Park.

Da die Geldbeutel für Harrods ja etwas zu klein gewesen waren, fuhr man am Freitag noch zur Einkaufsmeile Oxford Street. Leider hieß es dann auch am Nachmittag schon wieder „Goodbye London“.

Diese Fahrt war einmal mehr ein tolles Erlebnis für alle Beteiligten und stellt einen unverzichtbaren und für Schüler äußerst bereichernden Bestandteil des Landeskundeunterrichts in Englisch dar, da hier London mit allen Sinnen erfahren werden kann!

Bild des Monats Oktober

Dieses kubistische Herbstbild von Luisa Kanzlsberger aus der Klasse 5c ist Bild des Monats im Oktober 2018!

Verabschiedung Jürgen Böhm

„Jürgen Böhm ist ein Glücksfall für die Bildung!“ Nicht nur Mario Ohoven, Präsident des Deutschen Mittelstands, ist dieser Meinung, sondern viele seiner Wegbegleiter. Weit über hundert Gäste waren der Einladung gefolgt und verabschiedeten Jürgen Böhm, ehemaliger Schulleiter in die Verbandsarbeit.
Vor 13 Jahren durfte er die Realschule Arnstorf als Schulleiter gründen. Zusammen mit Eltern, dem gegründeten Förderverein, dem Markt, namentlich Alfons Sittinger, den Vertretern der heimischen Politik und der Unterstützung durch Hans Lindner konnte er einen zentralen Standort der Bildung aufbauen und gestalten.
Allen Kritikern und Zauderern zum Trotz entstand eine Schule, die ihresgleichen sucht. Sowohl im Land als auch bundesweit. Eine Leuchtturmschule. „Wenn es Arnstorf nicht gäbe, dann müsste man es erfinden“, so sagte es ein Referatssleiter des KM vor kurzer Zeit treffend.

Jürgen Böhm hat diese Schule mit Innovationsgeist geführt, mit Bedacht und Demut, mit Courage und Entschlossenheit, mit Menschlichkeit und Großmut. Er war nie nur Verwalter, sondern immer in erster Linie Gestalter, Vordenker und Ideengeber.
Er hat die Digitalisierung nicht nur hier in Arnstorf, sondern landes- und bundesweit vorangetrieben. Laptop, Smartphone und Co sind hier selbstverständlich, erwünscht und gefördert. Der verantwortungsvolle Umgang mit diesen Medien stand immer im Vordergrund. Der pädagogische Mehrwert ist entscheidend.
Erziehung zu Werten und Demokratie – ein Schlagwort, das nicht nur auf dem Programm steht, sondern gelebt wird mit Schule ohne Rassismus, Juniorwahl, Planspiel Landtag und Lernort Staatsregierung.

Vor 10 Jahren war er Mitbegründer der MINT-Bewegung. Die angedachten Maßnahmen und Neuerungen zur Beruflichen Orientierung haben bei ihm immer offene Türen eingerannt.
Er erfand die Ü9 – ein einzigartiges Modell, mit dem Schüler mit Quali bei uns ihren Realschulabschluss machen können – und das sehr erfolgreich und mit heuer 30 Schülern in einer Klasse.

Als Chef in Arnstorf war er immer jemand, vor dem man laut denken darf. Ideen entwickeln sich nur dann, wenn man Freiräume zugesteht, andere in ihrem Denken nicht behindert, sondern sich entfalten lässt, ohne jedoch abzuschweifen.
Vielen Dank an einen Chef, den man erst finden muss.

Fotowerkstatt

"Digitales Fotografieren", so heißt das neueste Nachmittagsangebot an der Realschule Arnstorf. In der Fotowerkstatt, unter Leitung von Michael Huber, einem passionierten Hobbyfotografen, können aktuell neun Mädchen und Jungen lernen, wie eine Person, ein Gegenstand oder eine Landschaft am besten in Szene gesetzt wird. Vor kurzem erhielten die eifrigen Fotografen Besuch von Bettina Wieser und Monika Hanseder. Die beiden Vorsitzenden ihrer Organisationen, Elternbeirat und Förderverein, sind mit daran beteiligt, dass diese neue Möglichkeit in die Liste der Nachmittagsangebote aufgenommen werden konnte. Sie übernahmen die Anschaffung von zwei hochwertigen Fotoapparaten. Damit auch alle genug Möglichkeit haben praktische Erfahrungen zu Belichtung, Belichtungszeit, Brennweite, Dateiformat und vieles andere in digitaler Fotografie zu sammeln, können und dürfen auch eigene Fotoapparate mitgebracht werden. Große Freude herrschte in der Fotowerkstatt beim Fototermin zusammen mit der Elternbeiratsvorsitzenden Bettina Wieser (links) und der Fördervereinsvorsitzenden Monika Hanseder (dritte von rechts). Beide konnten hautnah erleben, welch riesigen Wissensdurst die jungen Künstler an den Tag legten, um alle wichtigen Informationen zu erlernen, damit ein gutes Bild gelingen kann.

Juniorwahl 2018

Am kommenden Sonntag, den 14.10.2018 wählt Bayern einen neuen Landtag. Zu diesem wichtigen politischen Anlass stellten sich die neunten und zehnten Klassen der Staatlichen Realschule Arnstorf im Vorfeld gemeinsam mit ihren Sozialkunde- und Geschichtslehrerinnen bzw. -lehrern einige Fragen. Wer wird bei der Landtagswahl gewählt? Welche Aufgaben hat der Bayerische Landtag? Wie funktioniert das Wahlsystem zur Landtagswahl? Wie sieht ein Wahlzettel aus? Was muss bei der Wahl beachtet werden?
Natürlich hätte man das alles aus den Büchern lernen können, sinnvoller ist es für die Schülerinnen und Schüler allerdings, wenn sie es einfach selber ausprobieren. Waltraud Erndl, weitere stellvertretende Schulleiterin und Sozialkundelehrerin, organisierte deswegen gemeinsam mit mehreren Kollegen der Fachschaften Geschichte und Sozialkunde die diesjährige Juniorwahl 2018, bei der die genannten Fragen behandelt werden sollten. Bereits am Montag vor dem eigentlichen Wahltermin ging es für alle Schülerinnen und Schüler der neunten und zahnten Klassen an die Wahlurnen.

Unter möglichst realistischen Bedingungen machten also alle das sprichwörtliche Kreuz und erhielten so einen direkten Einblick in die bundesrepublikanischen Grundprinzipien der Demokratie.

Der Tag war ein voller Erfolg. Ausgezählt wurde von Thomas Brunner, Lena Büchner und Dr. Christian Hahn – also Wahlhelfern, die teils auch bei der „richtigen“ Landtagswahl am kommenden Sonntag zum Einsatz kommen. Die Ergebnisse liegen vor und werden nach dem Wahlabend bekannt gegeben.

-> Ergebnisse der Juniorwahl

5. Klassen: Modisch und digital

Neue Schule, neue Lehrer, neue Klassenkameraden. Vor diesen Herausforderungen standen auch dieses Jahr wieder 119 Fünftklässlerinnen und -klässler an der Staatlichen Realschule Arnstorf. Schnell gewöhnten sich die „Kleinen“ ein. Dabei hatten sie keinerlei Berührungsängste, fragten viel nach und fühlten sich schnell wohl an ihrer neuen Schule.
Um diese Identifikation auch nach außen hin zeigen zu können, spendierte der Markt Arnstorf allen Fünftklässlern neue Schul-T-Shirts. Ausgestattet mit Schullogo und modischem Schnitt ging es sofort zum Fototermin.

Zur Begrüßung gab es dieses Jahr erstmalig auch USB-Sticks, die freundlicherweise von der ortsansässigen Firma Linder zur Verfügung gestellt wurden. Da an der Staatlichen Realschule Arnstorf – selbst „Digitale Schule 2020“ – das Unterrichtsfach IT bereits ab der Jahrgangsstufe 5 unterrichtet wird, sind nun alle Nachwuchs-RSA-ler fit für ihre ersten Schritte in die digitale Welt.

Berlinfahrt 2018

Die Abschlussfahrt aller zehnten Klassen begann am Montag, den 17.09.2018 und führte traditionell in die Bundeshauptstadt Berlin. Ausgestattet mit kleinstem Handgepäck oder riesigen Koffern bestiegen die sechs Abschlussklassen gemeinsam mit ihren Begleitlehrkräften die drei Busse. Vor Ort bezog man dann schnell die Zimmer, um recht zügig den ersten Programmpunkt zu begehen: den Besuch des Deutschen Bundestages bzw. die Führung durch das Reichstagsgebäude. Eine geleitete Informationsveranstaltung durch den Besucherdienst des Parlaments vermittelte interessante Fakten. Der Blick über das abendliche, im Sonnenuntergang liegende Berlin entschädigte schnell für die lange Busfahrt und das bisher noch fehlende Abendessen. Dies holten die Schüler dann auf eigene Faust im angrenzenden Hauptbahnhof nach.

Am nächsten Tag ging es nach dem Frühstück mit dem Bus auf Stadtrundfahrt. Mehrere kompetente Guides zeigten den Schülerinnen und Schülern die bekanntesten Wahrzeichen der Bundeshauptstadt: Auf der Tour standen Stationen wie Alexanderplatz, Brandenburger Tor, Holocaust Mahnmal oder Potsdamer Platz. An der Bernauer Straße hielt man für einen ausführlicheren Besuch der dort noch erhaltenen Mauerreste. Die Schülerinnen und Schüler konnten selbst erfahren, wie aussichtslos das DDR-Regime die eigene Bevölkerung einsperrte und sich durch Beton und Todesstreifen von der westlichen Welt abschirmte. Heiterer ging es dann am frühen Nachmittag weiter: Ein Besuch bei Madame Tussauds stand auf dem Plan. Gemeinsam posierte man mit Trump, Merkel oder Elvis, ließ sich von Darth Vaders Laserschwert bedrohen oder flirtete mit Marilyn Monroe.
Abends wurde es blau. Mit einem lustigen Besuch der Blue Man Group endete der zweite Tag in Berlin.

Am nächsten Morgen wurde es wieder ernster. So besuchten alle Abschlussschülerinnen und -schüler in Kleingruppen das ehemalige Stasi- Gefängnis Hohenschönhausen. Geschulte Guides – teils waren diese als Zeitzeugen sogar selbst inhaftiert – führten den Jugendlichen vor Augen, wie wichtig es ist, sich für die freiheitlich-demokratische Grundordnung einzusetzen, um solch unmenschliche Systeme wie das der DDR zu verhindern. Dieses zeigte sich den schockierten Schülern eindrucksvoll in kleinsten Zellen ohne Tageslicht oder bedrückenden Verhörräumen der Stasi-Beamten.
Der Nachmittag stand im Zeichen der selbstständigen Großstadt-Erkundung in Kleingruppen. Auf dem Kurfürstendamm genossen alle bayerischen Besucher die große Auswahl an gemütlichen Cafés, Einkaufsmöglichkeiten oder Sehenswürdigkeiten wie die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche oder das KaDeWe. Am Abend putze man sich dann raus: Gemeinsam ging es in die Jugenddisco „Matrix“.

Das Berliner Dungeon stellte am sich anschließenden Morgen als Geschichtsunterricht der anderen Art heraus. Mit teils gruseligen Schauspieleinlagen wurde hier die Berliner Stadtgeschichte aufgeführt und schaurig in Szene gesetzt. Abgehackte sprechende Köpfe und wilde Floßfahrten ließen nicht nur bei Schülern, sondern auch Lehrern Fluchtgedanken aufkommen.

Der Alexanderplatz war mit seinem charakteristischen Fernsehturm das Ziel des Nachmittags. Auch das umliegende Großstadtleben wurde wieder auf eigene Faust erkundet.
Bevor es am nächsten Morgen zeitig wieder zurück nach Arnstorf ging, ließ man dann beim abschließenden gemeinsamen Abendessen die zahlreichen neuen Eindrücke der vergangenen Woche nochmals vorübergehen. Die Schüler waren sich einig: „Berlin hat uns nicht das letzte Mal gesehen!“

6b spendet Klassenkasse

Bereits im letzten Schuljahr 2017/18 wünschte sich an der Staatlichen Realschule Arnstorf die damalige Klasse 6b eine eigene Klassenkasse. Damit wollten die Schülerinnen und Schüler selbst Verantwortung für kleinere Geldbeträge übernehmen. Doch wie sollte sie gefüllt werden? Die beiden Klassensprecher David Kroiß und Leni Herrndobler stellten gemeinsam mit ihren Mitschülern und dem Klassenleiter Christian Hahn eine kleine Tabelle auf, um mehr Ruhe und Ordnung in die Klasse zu bringen. Das Liegenlassen von Papierschnipseln sollte ebenso einen kleinen Geldbetrag nach sich ziehen wie das Hineinschreien in das Unterrichtsgeschehen. Freilich ging es hierbei um Centbeträge, sodass alle Schüler, Lehrer und Eltern zustimmen konnten und niemand wirklich größere Teile des Taschengeldes abgeben musste. Zehn Cent, wenn man den Stuhl nach dem Unterricht mal nicht hoch gestellt hat, zwanzig Cent fürs gefährliche Stühlekippeln und ebenso zwanzig Cent für eine Unterrichtsstörung wie das Hereinschreien von Antworten, ohne sich zuvor gemeldet zu haben. „Auslachen von anderen sollte schon etwas teurer sein!“, schlug die Klasse vor. „Da hört der Spaß dann auf!“ Also kam dieser Punkt mit 50 Eurocent auf die Liste.
Akribisch führten die Schüler, vertreten durch ihre Klassensprecher, gemeinsam mit ihrer Lehrkraft eine Übersicht, wie viel sich bereits eingesammelt hatte. Natürlich immer nach dem Vier-Augen-Prinzip und mit zwei Unterschriften.

Die Kasse klingelte dann am 10.März 2018. Hier fand an der Staatlichen Realschule Arnstorf der „Tag des Offenen Schulhauses“ statt, an dem die 6b gemeinsam mit ihrer Lehrerin Ramona Stümpfl verschiedenes Selbstgebasteltes zum Verkauf anbot. Der Gewinn kam natürlich in die Klassenkasse.
Alle staunten nicht schlecht, als sich am Ende des Schuljahres ein sehr ansehnlicher Betrag angesammelt hatte.

Auf Wunsch der Schüler wurde in der letzten Woche vor den Sommerferien ein großes Klassenfest ausgerichtet. Man machte es sich auf einer Wiese vor dem Schulgebäude gemütlich, um es sich dann gemeinsam mit 25 großen Pizzen und drei Kästen Getränke gutgehen zu lassen. Anschließend ging es zu einem Verdauungsspaziergang in eine Arnstorfer Eisdiele. Alles bezahlt durch die Klassenkasse.
Doch was sollte man mit den übrigen 320,- Euro tun?

Schnell war die Entscheidung da, die die Lehrer Christian Hahn und Ramona Stümpfl sehr stolz auf ihre Kleinen machte: Der Betrag sollte gespendet werden. „Nicht allen geht es so gut wie uns!“, war man sich einig. Nach einiger Beratung stimmten die Schülerinnen und Schüler ab und beschlossen, ihn Martina Lück zukommen zu lassen. Die aus dem Heimatraum der Jugendlichen stammende Lück hatte vor Kurzem mit einem gesundheitlichen Schicksalsschlag zu kämpfen und würde sich über die kleine Zuwendung sicher freuen.
So hatten die Unterrichtsstörungen also doch noch etwas Gutes.

Kennenlerntage der 5. Klassen

„Ich möchte neue Freunde finden.“

„Die Mädels und die Jungs sollen sich auch mal mischen.“

„Ich möchte endlich die Namen all meiner Klassenkameraden kennen.“

Diese Wünsche äußerten die Schüler der 5. Klassen kurz bevor es in die Kennenlerntage nach Windberg (bei Straubing)  mit den fünf Klassen der 5. Jahrgangsstufe und den Klassenleitern Stefanie Haider, Michaela Ertl, Roman Bösenecker, Kerstin Bock, Nikolai Schulteis sowie Ramona Stümpfl gehen sollte. Drei Tage Auszeit vom Schulalltag und von Zuhause – eine aufregende Tatsache für den Einen oder Anderen. In dieser Zeit sollen die Fünftklässler und ihr Klassenleiter zueinander finden, sich besser kennen lernen und somit das Zusammengehörigkeitsgefühl für die neue Klassengemeinschaft sowie die Bindung zur neuen Schule gestärkt werden. All dies geschieht auf spielerische Weise: Es werden erlebnispädagogische Elemente angewendet, Naturerkundungen unternommen und sportliche Aktivitäten und Bewegungsspiele durchgeführt. Als wichtiger Baustein fungiert das gemeinsame Aufstellen von Klassen“regeln“ („Wann fühlen wir uns wohl in der Klasse?“). Auch bildet die Klassensprecherwahl einen elementaren Punkt in diesen drei Tagen.

Das Resümee der Schülerinnen und Schüler lautete in einer Nachbesprechung:

„Die Klassengemeinschaft ist besser geworden.“

„Ich habe neue Freunde kennen gelernt.“

„Die Talentshow war toll!“

„Es war super, dass wir so viel draußen gewesen sind.“

Die Kennenlerntage werden zwar oft von Heimwehgefühlen und Bauchschmerzen begleitet, dennoch sind sie eine unverzichtbare Startveranstaltung für die „Neuankömmlinge“ an der RSA: Sie bilden den Grundstein für eine solide Klassengemeinschaft, die wachsen und gedeihen soll und in der ein jeder Schüler seinen Platz findet.

Rallye durch das Schulhaus für die fünften Klassen

Neue Gesichter, neue Fächer, neue Umgebung. Auf die 120 Schülerinnen und Schüler der 5 a, b, c, d und e prasseln gleich zu Beginn des Schuljahres allerhand neue Eindrücke ein. Um den „Kleinen“ Orientierung im großen, ihnen ungewohnten Schulhaus zu geben, veranstaltete die SMV eine Rallye durch sämtliche wichtige Räume im Gebäude. Das Orientierungsspiel war zugleich der erste Einsatz der neuen Schülersprecher Alessandro Behringer (10 a), Simon Frank (10 a) und Fabio Zankl (9 d). Bei Fragen und Orientierungsschwierigkeiten standen die Drei den Fünftklässlern hilfreich zur Seite. Die Schülersprecher und die Verbindungslehrer (Frau Haider, Herr Huber, Herr Senftinger) wünschen allen fünften Klassen einen tollen Schulstart und eine wunderbare Zeit an der RSA.

 

Neuer Schulleiter: Andreas Scheungrab

„Ich bin dankbar, stolz und demütig“

Foto: Gabor

Andreas Scheungrab freut sich auf seine neue Aufgabe als Schulleiter der Realschule Arnstorf

Es ist ein bekanntes Gesicht, das künftig die Geschicke der Realschule Arnstorf (RSA) leiten wird: Andreas Scheungrab. Bereits 2012 übernahm er Führungsaufgaben als zweiter Realschulkonrektor und ist seit 2015 als stellvertretender Schulleiter Mitentscheider. Nun hat man dem 39-Jährigen, nach dem Weggang von Direktor Jürgen Böhm, die Leitung der RSA übertragen.

„Ich bin dankbar, stolz und demütig, dass mir diese Aufgabe anvertraut wurde“, sagt Andreas Scheungrab, der bereits seit 2007 in der Fächerkombination Mathematik und Physik an der RSA unterrichtet. Arnstorf war nach der Referendarzeit in Hauzenberg und Grafenau und einer ersten Planstelle in Neubiberg die zweite Station des zweifachen Familienvaters. „Ich bin an der RSA beruflich gewachsen. Ich sehe die Schule mit all seinen Kollegen als zweite Familie. Man kennt sich auch privat und hat schon viele schöne aber auch einschneidende Momente zusammen erlebt. Das verbindet natürlich“, merkt Andreas Scheungrab an. Ihm ist es wichtig, dass die künftige Zusammenarbeit durch Ehrlichkeit, Kollegialität und auch Professionalität geprägt ist.

„Unser aller Ziel muss es sein, den Erfolgskurs der RSA beizubehalten“, schließlich sei die Anzahl der Schüler mit rund 700 in 30 Klassen schon eine „Hausnummer“. Aktuell 122 Fünftklässler in fünf Eingangsklassen und 26 Schüler, die in die Ü9 eintreten, zeigen, dass die RSA auf der Beliebtheitsskala hoch angesetzt ist. Die Arnstorfer Realschule gilt als Vorreiter in Sachen Digitalisierung und Kooperationen mit der Wirtschaft und anderen Schularten. „Natürlich soll die Richtung beibehalten werden, doch nun gilt es nicht stehenzubleiben, den Bereich Digitalisierung zu stabilisieren und weiter auszubauen“, merkt der neue Schulleiter an. Doch obwohl sein Herz ganz laut und deutlich für den Bereich Mathematik und noch mehr Physik schlägt – Scheungrab ist Autor von Mathematikbüchern und Herausgeber der Schulbuchreihe „Erlebnis Physik“ und hat am Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen an der Humboldt Universität Berlin aktiv an der Aufgabenentwicklung im Fach Physik mitgewirkt – sind es auch noch weitere Bereiche, die er an der RSA stärken will. „Gerade der Sportsektor sollte weiterentwickelt werden. Wir können natürlich viele sportliche Erfolge vorweisen und doch geht es immer noch ein bisschen besser. Und in der heutigen Zeit sollte neben Digitalem der Bereich Sport und Bewegung ein fester Pfeiler an unserer Schule sein.“

Als große Bereicherung für die RSA sieht Andreas Scheungrab die derzeit laufenden Bemühungen des Marktes, eine Partnerschaft mit einer französichen Stadt aufzubauen. „Der interkulturelle Austausch wird an der RSA mit unserer Partnerschule in Uganda großgeschrieben. Für unseren Wahlpflichtbereich Französisch wäre es natürlich ein Gewinn, wenn wir in einer Partnerstadt eine Partnerschule haben und so ein Schüleraustausch stattfinden kann“, unterstreicht Scheungrab.

Bevor er am 10. September die Lehrerkonferenz erstmals als Direktor der RSA leiten wird, ist nun aber erst einmal Erholung und Kraft sammeln angesagt. Mit seiner Frau Stefanie und den beiden Kindern Matilda und Oskar führt die Reise mit dem Wohnwagen nach Frankreich. Aber bereits in der letzten Ferienwoche wird Andreas Scheungrab wieder am schulischen Schreibtisch sitzen.
(Quelle: LZ: 14.08.2018)

Sommerfest 2018

Sommer, Smoothies, Spaß und Schule!

Lautes Kinderlachen, Musik von der Live-Band, das Rattern der Zuckerwatte-Maschine… Es ist wieder soweit: Die Schulfamilie feiert ihr jährliches Sommerfest!

Schulleiter Jürgen Böhm konnte trotz der Hitze sehr viele Gäste begrüßen: Eltern, Schüler, Ehemalige – alle waren sie gekommen, um gemeinsam den Abschluss des Jahres zu feiern.

Geboten war wieder so einiges: Würstel, Käse, Kuchen und Getränke wurden vom Elternbeirat feilgeboten. Der Renner allerdings waren Melobär und Banapfbär! Nein, keine Bären, sondern Smoothies, die eine 5. Klasse anbot. Zwischendrin sausten Bobbycars übers Gelände, fotografierten Schüler mit Vorliebe Lehrkräfte mit seltsamen Kopfbedeckungen, verlosten die Kinder alles, was nicht niet- und nagelfest war, verkauften andere ihre Flohmarktware, schossen wieder andere ein Tor nach dem anderen und und und…

Als besonderen Gast hieß Böhm Pfarrer Modesto aus Uganda willkommen, der für die Partnerschule Holy Dove einen Scheck in Höhe von knapp 500 Euro entgegennehmen konnte. Dass soziales Engagement bei uns großgeschrieben wird, bewies auch die SMV, die stellvertretend für alle Abschlussschüler einen Betrag von knapp 500 Euro an den Förderverein übergab. Die Einnahmen aus dem Verkauf der Schülerzeitung wurden so einem guten Zweck zugeführt und kommen so letztlich wieder den Schülerinnen und Schülern zugute. Auch Sportlichkeit wurde belohnt. Monika Hanseder, Vorsitzende des Fördervereins, überreichte den sportlichsten Klassen je einen Scheck in Höhe von 100 Euro.

Alle genossen die Stunden mit Summerfeeling an der Schule und freuten sich schon auf das nächste Zusammentreffen der Schulfamilie.

Abschlussball

Stilvoll und festlich elegant, mit einem Schuss Emotion haben die Absolventen der Realschule Arnstorf im Donaucenter Schubert den krönenden Abschluss ihrer Schullaufbahn gefeiert.

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Goldene Ehrennadel für Jürgen Böhm

Der Zeitungsartikel wurde dankenswerterweise zur Verfügung gestellt von Angelika Gabor

Cisco-Zertifizierungen

Schülerinnen und Schüler erwerben Cisco-Zertifikate

"Get Connected"

Der absolvierte Kurs bietet eine Einführung in die digitale Welt, in der Netzwerke das Fundament sind, um Menschen und Dinge miteinander zu verbinden. Der Kurs hilft Schülerinnen und Schülern zu verstehen, wie Computer verwendet und mit dem Internet verbunden werden können. Er behandelt auch die sozialen Netzwerke und führt in die Welt der digitalen Medien ein.

„IT Essentials“

Der Kurs bietet eine umfassende Einführung in die IT-Branche und eine eingehende Darstellung von PCs, Hardware und Betriebssystemen. Die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen, wie verschiedene Hardware- und Softwarekomponenten arbeiten, die Grundlagen der Vernetzung von Computersystemen und bewährte Verfahren für Wartung, Betriebssicherheit und Datensicherheit. Der Komplettkurs bereitet die Lernenden auf das Industriezertifikat CompTIA A+ vor.

Dieses Zertifikat erwarben Lisa Spielbauer, Lukas Spielbauer und Philipp Stögbauer.

Herr Scheungrab gratuliert allen Absolventinnen und Absolventen der angebotenen Cisco-Zertifierzierungen.

Geldanlageexperte zu Gast in der Klasse 9e

Realschüler lernen über dieses staatenbildende Insekt

Herr Christian Schindler vertiefte das Wissen der Schülerinnen und Schüler der Klasse 9e rund um das Thema „Geldanlage“.

Auf dem Programm stand der Vergleich von Anlagemöglichkeiten, also Aktien, Investmentfonds und Rentenpapieren, als Möglichkeit der Altersvorsorge. Auch die Geldanlage in Immobilien und Gold wurde auf Wunsch der Lernenden diskutiert.

Kern dieser durch den Experten gestützte Unterrichtsstunde war es, den Heranwachsenden zu ermöglichen, sich selbst mit konkreten Entscheidungssituationen bei der Geldanlage auseinanderzusetzen. Dabei stießen die 9.Klässler immer auf das Spannungsfeld zwischen Rendite – Sicherheit – Verfügbarkeit. Denn alles kann man nun mal nicht haben!

Zu Besuch beim Imkerverein Arnstorf

Realschüler lernen über dieses staatenbildende Insekt

Schon zur Tradition geworden, fanden auch heuer wieder für die über einhundert Siebtklässler zwei Unterrichtsvormittage am nahe gelegenen Bienenstand in Hainberg statt.

Bei den Imkern verbesserten die Schülerinnen und Schüler in einem Stationsunterricht ihre Kenntnisse über die Organisation dieser staatenbildenden Nutztiere, deren Tanzsprache und Bedeutung für Mensch und Umwelt. Ein Referent ließ sich sogar freiwillig mehrmals stechen und erklärte dabei, dass sich Bienen nur im äußersten Notfall wehren und dabei ihr Leben lassen. Ein Highlight war, dass die Besucher selbst Honig schleudern durften und somit am eigenen Leib erfuhren, wie viel Arbeit dies macht. Doch die eigentliche Höchstleistung vollbringen die Tiere selbst - für ein Glas Honig müssen die Bienen nämlich ca. zwei Millionen Blüten anfliegen! Natürlich durfte anschließend das Kosten von Honig nicht fehlen und die meisten Jugendlichen nahmen sich ein Gläschen dieses kostbaren und leckeren Schatzes mit nach Hause.

Ganz herzlich danken möchte die Fachschaft Biologie dem Vorstand Herrn Georg Altmann mit seinem Team des Imkervereins Arnstorf, die diese Veranstaltung schon seit Jahren immer wieder ermöglichen. Nicht zu vergessen sind auch die Damen, welche für das leibliche Wohl der Lernenden sorgten. Für den Fall, dass ein Schüler allergisch auf einen Stich einer Biene reagiert hätte, stand das BRK-Team dankenswerterweise – wie auch jedes Jahr - zur Verfügung.

Abschlussjahrgang 2018

 

Die Zeitungsartikel wurden dankenswerterweise zur Verfügung gestellt von Angelika Gabor

Fahrt zur Veste Oberhaus

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts fuhren unsere siebten Klassen zur Veste Oberhaus, der fast 800 Jahre alten Burganlage Passaus. Das Mittelalter nimmt im Stoffgebiet der 7. Jahrgangsstufe einen großen Raum an, deshalb war es ein schöner Abschluss für dieses Schuljahr, auch einmal das Mittelalter anhand von originalen Ausstellungsstücken und dem Ausprobieren vergangener Handwerkstechniken besser kennenzulernen.

Begonnen wurde mit dem Werkstattprogramm. Unsere Schülerinnen und Schüler durften sich mit der Technik des Metalltreibens als Schmied versuchen. Voller Konzentration hämmerten sie so lange auf ihrem Kupferblatt, bis sich ein Löffel formte. Da sie sich recht geschickt anstellten, konnten sie ihre Kunstwerke auch noch mit Buchstaben und bunten Bändern verzieren. Durch das Ausprobieren einer alten Handwerkstechnik können die Schüler viel besser nachvollziehen, wie aufwendig es früher war, alltägliche Dinge wie Essgeschirr herzustellen.

Es folgten unterschiedliche themenbezogene Führungen, wie z. B. Zunft und Handwerk. Dabei gingen die Mädchen und Jungen zunächst zusammen mit der zuständigen Museumspädagogin und ihrer Lehrkraft zu einem Aussichtspunkt, von wo aus sie die ganze Stadt Passau überblicken konnten. Dort erklärte ihnen die Pädagogin, wo sich früher in Passau die verschiedenen Handwerksbranchen befanden. Abschließend erfuhren sie in einem Ausstellungsraum der Burg, welche Symbole die verschiedenen Zünfte besaßen und wie man im Mittelalter z. B. Kerzen herstellte.

Ehrung für Fußballerinnen der RSA – 2. Bayerischer Meister

Am 16.07.2018 fand in Regensburg das Landesfinale im Schul-Fußball statt. Die Mädchen der Realschule Arnstorf der Jahrgänge 2004-2006 (WK III) durften sich dabei mit dem Nordbayerischen Meister, dem Berthold-Brecht-Gymnasium Nürnberg, messen. Die Arnstorfer gingen zwar als Verlierer vom Platz, konnten aber trotzdem mächtig stolz auf sich sein, da alleine die Qualifikation für diese Meisterschaft ein Riesenerfolg war. Für diese tolle Leistung wurden die Schülerinnen am 17.07.2018 durch den stellvertretenden Schulleiter Herrn Andreas Scheungrab, der Vorsitzende des Elternbeirats Frau Bettina Wieser sowie den Mitgliedern des Elternbeirats Frau Claudia Raimann und Frau Ines Hindshammer geehrt und mit T-Shirts belohnt.

Für das Erreichen des Landesfinales mussten die Arnstorfer Mädchen den Weg über Kreismeisterschaft, Regionalentscheid, Niederbayerische Meisterschaft und Südbayerische Meisterschaft gehen und nahmen dabei teilweise weite Reisen, wie z.B. nach Rohr in Niederbayern oder Kempten im Allgäu, auf sich.

Im Bayerischen Landesfinale stand das Berthold-Brecht-Gymnasium Nürnberg, eine Fußball Elite-Schule, bereit - eine mit Spielerinnen vom 1. FC Nürnberg und SpVgg Greuther-Fürth gespickte Mannschaft. Diese „Jungprofis“ trainieren drei Mal pro Woche in der Schule und zusätzlich in ihren Vereinen. Diese Hürde war dann für das Arnstorfer Team doch zu hoch.

Die Mädchen kämpften zwar vorbildlich und zeigten enormen Einsatz, mussten sich aber am Ende deutlich mit 0-10 geschlagen geben.

Trotzdem war es für alle ein riesiges Erlebnis und der bislang größte sportliche Erfolg der Realschule Arnstorf!

 

 

Sommerkonzert im Parkwohnstift

Die Klasse 6d besuchte zusammen mit ihrem Lehrer Bernhard Grundwürmer die Senioren in der SenTa Tagespflegeeinrichtung des Parkwohnstifts in Arnstorf, um ein einstündiges Sommerkonzert zu geben. 17 Lieder erarbeiteten die Schüler dafür im Musikunterricht. „Lieder, mit denen ich für gewöhnlich keine Sechstklässler begeistern könnte!“ meinte Herr Grundwürmer. Aber gerade die traditionellen Volkslieder kamen beim Publikum sehr gut an, beherrschten die Damen und Herren doch den Text von „Die Gedanken sind frei“ oder „Ein Vogel wollte Hochzeit machen“ auswendig besser als so mancher Realschüler, der vom Notenblatt sang. Die Deutschlehrerin der Klasse 6d, Frau Andreas Schweizer, erarbeitete zum Sommer passende Gedichte und Geschichten, die Schüler zur Auflockerung der Lieder vortrugen. Am Ende wurde sogar noch ein Plakat mit selbstgedichteten „Elfchen“, kurzen Gedichten mit elf Wörtern, überreicht. Sentimental wurde es beim Lied „Heimweh (schön war die Zeit)“, lustig war´s beim „Schuld war nur der Bossa Nova“. Aktuelle Lieder wie „Feuerwerk“ durften aber auch nicht fehlen.

Mit dem Sommerkonzert der Klasse 6d endet eine richtige Konzertreihe in diesem Schuljahr, denn es war bereits das vierte Konzert einer Realschulklasse in der Tagespflege des Parkwohnstifts in diesem Jahr. Im Dezember überbrachten über 100 Fünftklässler zu zwei Konzerten musikalische Adventsgrüße und im April begrüßte die Klasse 6d den Frühling bei einem dritten Konzert.

Die sentimental ergriffenen Gesichter der Senioren, ihre Textsicherheit beim Mitsingen und der Applaus und die „Bravo-“ Rufe bleiben unseren Realschülern sicher noch lange in Erinnerung.

Und so versuchen wir auch im kommenden Jahr den Wunsch zu erfüllen: „Bitte kommt wieder!“

Schulband tritt beim Landkreis-Familiensonntag auf

Die Marktgemeinde Arnstorf war der Ausrichter für den Zweiten Familiensonntag des Landkreises Rottal-Inn am 1. Juli 2018.

Die Sängerinnen und Sänger sowie die Musiker der drei Realschule-Arnstorf-Schulbands durften eine Kostprobe ihres breiten Repertoires geben. Die Schüler erarbeiten und proben die Titel immer Donnerstag nachmittags mit ihrem Lehrer und Bandleiter Bernhard Grundwürmer ein. Zwanzig Lieder umfasste der eineinhalbstündige Auftritt auf der großen Bühne am Busparkplatz von Arnstorf.

Den Beginn machte die Band als Begleitband und Rhythmusgruppe für vier Lieder des Chores der Closen- Mittelschule unter der Leitung von Bärbl Reislhuber: Pinks „What about us“, Ed Sheerans „Perfect“ oder auch der bekannte „CupSong“ kamen beim Publikum bestens an.

Die Band 1, genannt „Die Lauser“, sangen sanfte Melodien wie Learning to fly (Tom Petty) oder rockige Lieder wie „Zombie“ (The Cranberries). Gänsehautstimmung gab es beim von Raphael Brandstetter gesungenen Lied „Krieger des Lichts“ mit dem 18 Mädchen starken Backgroundchor aus allen Schulbandsängerinnen.

Die Band 3 ist die Nachwuchstruppe mit Sängerinnen aus der Unterstufe. Sie sangen punkrockige Titel wie NENAs „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“ oder aktuelle Hits („Feel it still“).

Die Band 2 brillierte unter anderem mit einem gefühlvollen „Groovy kind of love“ und brachte das lässige Swing-Feeling auf die Bühne („Hit the road Jack“). Perfekt zum mitschnippen.

Ein rundum gelungener Auftritt der drei Schulbands der Realschule Arnstorf bei einer wunderbaren Veranstaltung bei bestem Sommerwetter!

Schulband spielt in Mariakirchen

Nur wenige Tage nach dem fulminanten Auftritt der Schulbands beim Landkreis-Familiensonntag war die Schulband 1, genannt „Die Lauser“ schon wieder auf Tournee: Das Hans-Lindner-Institut lud zur Finalveranstaltung „Ideen machen Schule“ nach Mariakirchen ein. Unsere Schulband durfte die dreieinhalbstündige Zeremonie im Festsaal des Schlosses musikalisch gestalten.

Mit dreizehn Schülern angereist bezog die Band die Bühne und benötigte einiges an Platz: Fünf Sängerinnen und ein Sänger, drei Gitarristen, eine Bassistin, zwei Schlagzeuger und ein Keyboarder, das liest sich schon beinahe wie eine Big Band! Musiklehrer und Bandleiter Bernhard Grundwürmer ist mächtig stolz auf seine Gruppe: „Es ist bestimmt einer der Höhepunkte im Schuljahr, wenn die Band in Mariakirchen spielen darf!“

Ein gefühlvolles „Man in the Mirror“ (Michael Jackson) oder das rockige „Boulevard of broken Dreams“ gehörten ebenso zum Repertoire wie ein mitreißendes „Mama Mia“ von ABBA. Beste Stimmung in der Band ließ den Nachmittag viel zu schnell verfliegen. Ein wunderbarer Auftritt!

 

Besetzung „Die Lauser“ (Schulband 1 der Realschule Arnstorf):

Gesang: Lisa Heigl, Rebekka Stadler, Caro Golginger, Maria Stadlbauer, Elena Hauser, Raphael Brandstetter,

Keyboard: Julian Deller

Gitarre: Lena Habeck, Florian Paintmayer, Michael Stegmüller, Bernhard Grundwürmer

E- Bass: Maria Kaiser,

Schlagzeug: Andreas Tändler, Johannes Hippauf

Südbayerischer Meister!

Am 02.07.2018 fand in Kempten die Südbayerische Meisterschaft im Fußball für Mädchen der Jahrgänge 2004-2006 (WK III) statt. Dabei konnten sich die Arnstorfer mit den Siegern aus den Bezirken Oberbayern, Stadt München und Schwaben messen.

Die weite Anreise von viereinhalb Stunden war nicht umsonst, da die Mannschaft der RS Arnstorf die Sensation schaffte und als Sieger vom Platz ging!

Es wurden folgende Ergebnisse erzielt:

Spiel Ergebnis
RS Arnstorf - Mädchenrealschule Kempten 1 : 0
Städtisches Gymnasium München - Gymnasium Markt Schwaben 0 : 0
RS Arnstorf - Städtisches Gymnasium München 1 : 0
Mädchenrealschule Kempten - Gymnasium Markt Schwaben 2 : 2
RS Arnstorf - Gymnasium Markt Schwaben 1 : 3
Städtisches Gymnasium München - Mädchenrealschule Kempten 0 : 2

 

Endstand Punkte Tore
1. RS Arnstorf 6 3 : 3
2. Gymnasium Markt Schwaben 4 5 : 3
3. Mädchenrealschule Kempten 4 4 : 3
4. Städtisches Gymnasium München 1 0 : 3

 

Dieser Titel bedeutete zugleich die Qualifikation für die bayerische Meisterschaft. Diese findet am 16.07.18 in Regensburg gegen den nordbayerischen Meister statt. Der Sieger qualifiziert sich für die deutsche Meisterschaft in Berlin.

 

Isotonische Getränke

Fächerübergreifend und digital an der Realschule Arnstorf

Die Stiftung Bildungspakt Bayern — ein Verbund von Wirtschaftsunternehmen, Verbänden und dem Bildungsministerium des Freistaats — hat den Schulversuch "Digitale Schule 2020" vor einem Jahr ins Leben gerufen gestartet, um einen Impuls zur Digitalisierung zu setzen. An Schulen, die bereits über breite Erfahrungen im Einsatz mit digitalen Medien verfügen und sich durch Innovationsbereitschaft auszeichnen, solle gezeigt werden, wie digitale Medien für die Unterrichts-, Organisations- und Personalentwicklung genutzt werden können. Fünf Schulen je Schulart nehmen an dem Schulversuch teil, darunter die Realschule Arnstorf.

Im Rahmen eines fächerübergreifenden Projektes der Fachschaften Biologie, Informationstechnologie und Sport haben sich Schülerinnen und Schüler der Klasse 8. Klasse mit der Frage beschäftigt, ob der in der Werbung angepriesene leistungssteigernde Effekt von isotonischen Getränken tatsächlich zutrifft oder ob dies nur ein leeres Werbeversprechen ist. Im Biologieunterricht recherchierten die Schüler zunächst den Begriff „isotonisch“, informierten sich über verschiedene Sportgetränke und deren Zusammensetzung und veranschaulichten ihre Ergebnisse in digitaler Form. Anschließend wurde gemeinsam ein geeignetes wissenschaftliches Experiment geplant, mit dem man die leistungsfördernde Wirkung der Iso-Getränke überprüfen konnte. Im Sportunterricht wurde mit Hilfe von digitalen Schrittzählern die Anzahl der zurückgelegten Schritte über einen bestimmten Zeitraum festgestellt. Dabei wurde das erste Workout ohne Getränke durchgeführt, während vor dem zweiten Durchlauf die verschiedenen Sportdrinks konsumiert wurden. Die Ergebnisse wurden daraufhin am Computer ausgewertet und als aussagekräftige Diagramme dargestellt. Auf diese Weise konnte die Werbelüge enttarnt werden: Die hochgelobten Iso-Getränke haben keinen nennenswerten Effekt auf die sportliche Leistungsfähigkeit von durchschnittlichen Menschen. Vielmehr enthalten sie große Mengen an ungesundem Zucker. Das „gute alte“ Wasser ist und bleibt das ideale Sportgetränk für Hobbysportler.

 

Fußball-Mädchen sind Niederbayerischer Meister!

Am 13.06.2018 fand in Rohr die Niederbayerische Meisterschaft im Fußball für Mädchen der Jahrgänge 2004 - 2006 (WK III) statt. Unsere Mannschaft zeigte dabei eine hervorragende Leistung und belohnte sich am Ende selber mit der Meisterschaft.

Es wurden folgende Ergebnisse erzielt:

RS Arnstorf - Realschule Mallersdorf-Pfaffenberg 2 : 0
Gymnasium Rohr - Gymnasium Waldkirchen 3 : 0
RS Arnstorf - Gymnasium Rohr 0 : 0
Gymnasium Waldkirchen - Realschule Mallersdorf-Pfaffenberg 2 : 1
RS Arnstorf - Gymnasium Waldkirchen 1 : 0
Gymnasium Rohr - Gymnasium Eggenfelden 7 : 0

Aus diesen Spielen gingen die RS Arnstorf und das Gymnasium Rohr punktgleich. Somit musste das 9-Meter schießen eine Entscheidung bringen! Die Arnstorfer Mädchen behielten dabei die Nerven und setzten sich mit 3 : 1 durch!

Dieser Titel bedeutete zugleich die Qualifikation für die südbayerische Meisterschaft.

Dabei dürfen sich die Arnstorfer mit den Siegern aus den Bezirken Oberbayern, Stadt München und Schwaben messen.

Nachtrag: Glückwünsche des Landesschülersprechers Simon Dachsberger

Liebe Mädels der Fußballmannschaft der Realschule Arnstorf,
 
ich möchte Euch sehr herzlich zu Eurem Sieg gratulieren. Ich find´s toll, wenn wir Schülerinnen und Schüler unsere Schulen und auch unsere Schulart außerhalb des Schullebens vertreten und repräsentieren können, sei es im gesellschaftlichen oder im sportlichen Bereich. Und wenn man das dann auch noch so erfolgreich macht, wie ihr es tut, ist das natürlich spitze!
 
Ich drück Euch meine Daumen für die Süddeutsche Meisterschaft.
 
Alles Gute, viel Erfolg und ihr rockt das Ding weiterhin!
 
Alles Gute,
 
Euer Simon Dachsberger
Bezirksschülersprecher der niederbayerischen Realschulen
Landesschülersprecher der bayerischen Realschulen
 

Ethikschüler besuchen Parkwohnstift

Die Ethikschüler der Klassen 5-7 machten sich bei heißen 30 Grad am Dienstagnachmittag auf zur SenTa (Seniorentagesstätte) des Parkwohnstifts. Wie bereits im Vorjahr stand ein gemeinsamer Spielenachmittag mit den Senioren auf dem Programm. An verschiedenen Tischen gesellten sich unsere Schüler zu den älteren Damen und Herren. Die einen spielten Mensch ärgere Dich nicht, die anderen halfen beim Gedächtnistraining und wieder andere lauschten einfach nur den spannenden Geschichten, die ein Besucher der Tageswohnstätte aus seinem Leben zu berichten wusste. Sehr schnell verging die Zeit, sodass unsere Schüler ganz verwundert waren, als sie schon wieder aufbrechen mussten. Mit einem vom Parkwohnstift spendierten Eis als Stärkung machten sie sich schlussendlich wieder auf den Nachhauseweg. Alle waren sich am Ende einig, dass diese wichtige Begegnung zwischen Jung und Alt unbedingt wiederholt werden soll.

4. Frühjahrskonzert

Buntes Treiben auf zwei Bühnen von über 300 Mitwirkenden Schülern der Realschule Arnstorf zwei Tage vor den Pfingstferien. Die Tanzgruppe, die Theatergruppe und viele Klassenmusik- Projekte gaben zusammen mit den drei Schulbands und der Mixed Music Combo einen kurzweiligen Überblick ihrer intensiven Probenarbeit.

Zweite stellvertretende Schulleiterin Waltraud Erndl begrüßte die vollbesetzte Dreifachturnhalle und zeigte sich begeistert vom Können und der Vielfalt der gebotenen Stücke. Das reizvolle und witzige Moderatorenduo Mercedes Gröger und Raphael Brandstetter zauberte gute Laune in die Umbaupausen. Die Tanzgruppe bot den Beitrag für das Bezirksfinale Tanz 2018, die Theatergruppe warb für die am 12. Juli 2018 bevorstehende Theateraufführung: „Ein krimineller Abend“.

Und bei den vielen Musikbeiträgen wippten die Beine und wackelten die Köpfe im Publikum zum Rhythmus der Musik: Klassik, Oldies aus den 1950er Jahre, Filmmusik, Rap, Austropop, Neue Deutsche Welle, Rock, Pop, Punk, topaktuelle Hits; für jeden Geschmack etwas dabei!

Erst nach der grandiosen Zugabe „Mama Mia“ mit den meisten Mitwirkenden auf und vor den beiden Bühnen verließen die Zuhörer summend und tanzend und grinsend den Saal.

Neue Konzertreihe im Parkwohnstift

Nostalgische Stimmung und altbekannte Melodien erfüllten die modernen Räumlichkeiten der Tagespflege im Parkwohnstift Arnstorf. Die Klasse 6d der Staatlichen Realschule Arnstorf war mit ihrem Lehrer Bernhard Grundwürmer für ein Konzert gekommen, um musikalische Frühlingsgrüße zu überbringen.

In diesem Schuljahr entstand eine neue Konzertreihe auf Anregung der Tagespflege-Mitarbeiterin Isabella Fischer, die sich übers Schuljahr verteilt musikalische Auftritte der Realschüler wünschte. Die Schüler der fünften Klassen und der Klasse 6d sowie ihr Musiklehrer Bernhard Grundwürmer fanden die Idee so gut, dass Sie insgesamt vier Konzerte vorbereiteten und durchführten: eine ganze Konzertreihe!

Bereits im Dezember sangen 104 Kinder der fünften Klassen adventliche Weisen und lasen weihnachtliche Geschichten vor. Zuerst die Klassen 5c und 5d und tags darauf die Klassen 5a und 5b. Die Lieder erarbeiteten die Schüler im Musikunterricht zusammen mit Herrn Grundwürmer und die Lesetexte wurden im Deutschunterricht ausgewählt und mit ihren Lehrerinnen Judith Sailer und Andrea Lehner einstudiert.

Die Begeisterung und Dankbarkeit im Publikum wie bei der Heimleitung war so groß, dass der Wunsch nach einer Fortführung der Konzerte erfüllt wurde. Dabei hatte Herr Tobias Rieder, der Leiter der Einrichtung extra eine Liste mit Liedwünschen geliefert. Musiklehrer Bernhard Grundwürmer erarbeitete zum Konzert im April passend altbekannte Volksweisen oder Schlagermusik der 1950er Jahre, die normalerweise bei der Schülerschaft der Klasse 6d nicht allzu beliebt wären. Ein schöner Nebeneffekt, dass meine Schüler auf diese Weise die Hits längst vergangener Tage oder alte Volkslieder kennen lernen, schmunzelt der Lehrer. Schon nach den ersten Takten erkannten die Damen und Herren die Lieder und sangen lautstark und sehr textsicher mit. Beim Lied „Heimweh“ (So schön, schön war die Zeit) ließen sich einige Senioren -soweit möglich- sogar zum Tanzen hinreißen und beim Mary Poppins- Hit „Superkalifragilistisch“ wurde kräftig mitgeklatscht. Zur Auflockerung der siebzehn Lieder trugen die Schüler in wechselnden Rollen verschiedene Gedichte und eine Meditation zum Thema Frühling vor, die Andrea Schweizer, Deutschlehrerin der 6d, ausgewählt und einstudiert hat. Am Ende überreichten die Schüler den Anwesenden auch selbstgeschriebene „Elfchen“, kurze Frühlingsgedichte.

Wirklich schön ist auch die Reaktion der Schüler auf ihren Vortrag in der ungewohnten Umgebung: Die Sechstklässler waren sehr ergriffen von der Freude der Senioren. Wie schön ist es, anderen eine Freude zu bereiten, da freue ich mich selber auch sehr, meinte eine Schülerin. Fast schon eine „Anbahnung eines Ehrenamtes“ meinte Herr Grundwürmer. Und die Klasse 6d hat mit „Schuld war nur der Bossa Nova“ ein neues altes Lieblingslied.

Ein viertes Konzert der Klasse 6d im Juli (nach Redaktionsschluss) mit sommerlichen Texten und Liedgut komplettiert die Konzertreihe, die im kommenden Schuljahr bestimmt fortgesetzt wird!

 

Känguru-Wettbewerb

Am 11.05.18 wurden erfolgreiche Teilnehmer des Känguru-Wettbewerbs geehrt. Diese Aktion wurde durch Spenden des Fördervereins finanziert, bei dem ich mich an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken möchte.

Die Ehrung wurden von Frau Hanseder, der Vorsitzenden des Fördervereins, Herrn Böhm und Herrn Schönhofer durchgeführt.

Känguru der Mathematik – das ist

  • ein mathematischer Multiple-Choice-Wettbewerb für über 6 Millionen Teilnehmer in fast 60 Ländern
  • ein Wettbewerb, der einmal jährlich am 3. Donnerstag im März in allen Teilnehmerländern gleichzeitig stattfindet und als freiwilliger Klausurwettbewerb an den Schulen unter Aufsicht geschrieben wird
  • eine Veranstaltung, deren Ziel die Unterstützung der mathematischen Bildung an den Schulen ist, die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik wecken und festigen und durch das Angebot an interessanten Aufgaben die selbstständige Arbeit und die Arbeit im Unterricht fördern soll
  • ein Einzelwettbewerb, bei dem in 75 Minuten je 24 Aufgaben zu lösen sind

Die folgenden Schüler erzielten die besten Leistungen:

Platz   Name   Punkte Klasse
         
1.   Ramona Gruber 91,25 5c
2.   Simon Hofer 84,75 5d
3.   Hanna Voggenreiter 79,75 5b
         
1.   Thomas Köppl 113,75 6b
2.   Larissa-Marie Konrad 96,25 6b
2.   Finn Westermayer 96,25 6d

 

 

 

 

 

 

 

Sonderehrung:

Thomas Köppl erzielte einen 1. Preis. Er gehört damit zu den besten Teilnehmern seines Jahrgangs bundesweit! Außerdem erreichte er den längsten „Kängurusprung“ der Schule, d.h. er hatte die meisten aufeinanderfolgenden Aufgaben richtig.

Ramona Gruber erreichte einen 3. Preis.

Für diese hervorragenden Leistungen wurden sie mit Sachpreisen belohnt.

Tage der Orientierung

Jeden Schultag sieht man seine Klassenkameraden/Klassenkameradinnen und verbringt den Vormittag mit ihnen, aber kennt man sie wirklich gut? Daher sind die Tage der Orientierung in der 8. Klasse eine große Chance seine Mitschüler/innen besser kennen zu lernen.

Nach der Ankunft im Haus der Jugend nahe der Veste Oberhaus in Passau bekommt jede Klasse einen Referenten/Referentin zugeteilt, welche/r für die Klasse zuständig ist. In dem Gruppenraum der jeweiligen Klasse beschäftigt man sich dann intensiv mit der Klassengemeinschaft. Hier werden Dinge angesprochen, die einen bewegen und für die im Schulalltag oft zu wenig Zeit bleibt.

Zum Thema Klassengemeinschaft werden natürlich auch viele Spiele gespielt, z.B. das „Spinnennetz“. Bei diesem Gruppenspiel muss die Klasse auf die andere Seite eines „Spinnennetz“ kommen, wobei man jedes Loch nur einmal benutzen darf. Das fördert die Teamfähigkeit und den Zusammenhalt.  Bei einem anderen Spiel, das das Vertrauen zueinander stärkt, werden einer Person die Augen verbunden und ein anderer Mitschüler führt die „blinde“ Person draußen sicher umher.

Aber man beschäftigt sich nicht nur mit dem Thema Klassengemeinschaft, sondern auch mit sich selbst, z.B. mit den Fragen „Wer bin ich?“, „Was sind meine Stärken/Schwächen?“, „Was interessiert mich?“, „Wo will ich einmal hin?“

Das Programm bei den Tagen der Orientierung bietet auch viel Freizeit, hier kann man mit den Mitschüler/innen zum Beispiel Kickerkasten, Tischtennis… spielen oder man geht mit den anderen draußen spazieren.

Insgesamt machen die TDO`s viel Spaß, da man seine Klassen wirklich richtig kennen lernt und gleichzeitig viel Freude bei gemeinsamen Spielen oder in der Freizeit hat.

CHEM-KREATIV: Erkunde die Welt der Farbstoffe

Unter diesem Motto stand dieses Jahr der renommierte Schülerwettbewerb der Vereinigung der Chemielehrer an Realschulen in Bayern, kurz VCRB. Die Klassen 9d und 9e der Realschule Arnstorf ließen sich von diesem Thema inspirieren und waren bereit dazu in die Welt der Farbstoffe einzutauchen. Das Ziel war es, mindestens fünf Farbstoffe aus Pflanzen oder Lebensmitteln zu extrahieren und damit ein T-Shirt phantasievoll zu gestalten.

Eingeteilt in 5er-Teams bestand die erste Aufgabe darin sowohl im Internet als auch in der entsprechenden Fachliteratur zu recherchieren welche Ausgangsstoffe sich besonders gut zur Herstellung von Farben eignen und wie man diese gewinnen kann. Anschließend erfolgten die ersten Experimente die zeigten, dass unter anderem rote Beete, Brombeeren, Kaffee, Mate-Tee, Zwiebelschalen, Blaukraut und die Blätter des Blauregens hervorragende Ergebnisse liefern. Jede Klasse hatte nun einen Schultag zur Verfügung um ihr Vorhaben in die Praxis umzusetzen. Dabei stand für die Nachwuchsdesigner nach der Farbstoffproduktion die kreative Gestaltung der T-Shirts auf dem Programm. Durch den Einsatz der unterschiedlichsten Färbetechniken, wie zum Beispiel dem Batiken, dem Stempeln oder dem Aufbringen von Schriftzügen mit Zitronensäurepaste gelang es schließlich jeder Gruppe ein originelles Meisterstück zu kreieren.

Abschließend erstellten die Schüler in Heimarbeit eine schriftliche Ausarbeitung, die die Extraktion der Farbstoffe übersichtlich und nachvollziehbar dokumentiert. Desweiteren wurde mit Hilfe von selbstgedrehten Videos die geforderte Beständigkeit der Farben gegen Abrieb demonstriert.

Obwohl zum Redaktionsschluss der Sieger dieses Wettbewerbs noch nicht feststeht, kann man  die Teilnahme daran bereits zu diesem Zeitpunkt als großen Erfolg verbuchen. Für die Schülerinnen und Schüler war es nicht nur eine willkommene Abwechslung zum gewöhnlichen Schullalltag, auch die Arbeit im Team und die Möglichkeit in Chemie künstlerisch tätig zu werden machte den Schülern großen Spaß. Nicht zuletzt verschaffte die Umsetzung einer fiktiven Idee hin zu einem greifbaren Produkt den Schülern ein Erfolgserlebnis worauf sie zu Recht sehr stolz sein können.

Matherätsel - Dezember 2017 bis März 2018

In den Monaten Dezember, Januar, Februar und März wurde wieder der monatliche schulinterne Mathematikwettbewerb ausgetragen. Erneut galt es knifflige und anspruchsvolle Aufgaben zu lösen, was einige Schülerinnen und Schüler mit Bravour meisterten.

Hier die Gewinner im Monat Dezember 2017:

5. - 7. Klassen:   1. Hannah Krapf (7d)
    2. Samuel Frey (6a)
    3. Julia Huber (5a)

 

 

 

 

8. - 10. Klassen:   1. Claudia Aschenbrenner (10e)
    2. Philipp Stögbauer (9c)
    3. Alisa Stadler (9c)

 

 

 

 

Hier die Gewinner im Monat Januar 2018:

5. - 7. Klassen:   1. Julia Moser (6d)
    2. Matthias Kiermaier (6d)
    3. Corinna Schmied (6d)

 

 

 

 

8. - 10. Klassen:   1. Paul Lechner (9a)
    2. Simon Graf (9a)
     

 

 

 

 

 

Hier die Gewinner im Monat Februar 2018:

5. - 7. Klassen:   1. Nina Aigner (7b)
    2. Jonas Huber (6b)
    3. Regina Elkofer (7b)

 

 

 

 

8. - 10. Klassen:   1. Karolina Reischer (9b)
    2. Annika Horny (9b)
    3. Nadja Hofbauer

 

 

 

 

Hier die Gewinner im Monat März 2018:

5. - 7. Klassen:   1. Paul Rackerseder (6d)
    2. Samuel Plötz (6d)
     

 

 

 

 

8. - 10. Klassen:   1. Leonie Billinger (9e)
    2. Emily Kutscherauer (9e)
    3. Sebastian Stinglwagner (9b)

 

 

 

 

Übergangsklasse „Ü9“ stellt sich vor

Die Realschule Arnstorf präsentierte am Samstag, den 05.05.2018 die Übergangsklasse „Ü9“ auf der Berufsinformationsmesse des Landkreises Rottal-Inn in Eggenfelden. Die Jugendlichen konnten sich an den Informationsständen über ihren weiteren beruflichen und schulischen Werdegang informieren. Die Übergangsklasse „Ü9“, auch Arnstorfer-Modell genannt, hat den Vorteil, dass Schülerinnen und Schüler mit einem qualifizierten Mittelschulabschluss in zwei Jahren den Realschulabschluss erreichen können.

Die Anmeldung für das Schuljahr 2018/2019 startet am Montag, 07.05.2018 7:30 Uhr und endet am 11.05.2018 um 12:00.

Ein besonderer Dank geht an Lena Strupf und Eva Stockner für die tolle Unterstützung bei unserem Informationsstand. Die beiden sind Schülerinnen aus der aktuellen Übergangsklasse.

RS Arnstorf - Fußball-Kreismeister bei den Mädchen und bei den Jungen

Die Mädchen der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 2004/2005) und die Jungen der Wettkampfklasse IV (Jahrgänge 2006/2007) zeigten hervorragende Leistungen im Fußball und holten sich jeweils die Landkreismeisterschaft.

 

Mädchen WK III: 24.04.2018 in Eggenfelden

Die Mädchen der Realschule Arnstorf aus den Jahrgangsstufen 6 - 8 traten gegen die Mittelschule Arnstorf und die Realschule Eggenfelden an.

Es wurden folgende Ergebnisse erzielt:

Mittelschule Pfarrkirchen – Realschule Eggenfelden: 3 : 4
Mittelschule Pfarrkirchen – Realschule Arnstorf: 0 : 5
Realschule Arnstorf – Realschule Eggenfelden:   4 : 1

In beiden Spielen war die Arnstorfer Mannschaft klar überlegen und holte verdient den Sieg. Bei einer besseren Chancenauswertung wären sogar noch deutlichere Ergebnisse möglich gewesen.

Vorne v. l. Leni Straubinger, Emily Anzeneder, Maria Fischbacher, Julia Zitzlsperger

Hinten v. l. Elisabeth Brunnhuber, Anna Weber, Ines Stauder, Julia Moser, Sabrina Hanecker, Jana Brauneis

 

Jungen WK IV: 19.04.2018 in Arnstorf

Es wurden folgende Ergebnisse erzielt:

RS Arnstorf – Gymnasium Eggenfelden: 1 : 1
RS Arnstorf – Mittelschule Simbach: 3 : 0
RS Arnstorf – Gymnasium Simbach: 1 : 0
RS Arnstorf – Realschule Eggenfelden: 2 : 0
RS Arnstorf – Mittelschule Pfarrkirchen: 4 : 1
RS Arnstorf – Realschule Pfarrkirchen: 1 : 0

Die Arnstofer Mannschaft musste sich die Erfolge zum Teil mühsam, mit viel Einsatz, Kampfgeist und einer sehr guten Defensivarbeit erarbeiten. Vor allem die Gegner von der Realschule Pfarrkirchen und dem Gymnasium Eggenfelden waren sehr leistungsstark und stellten überragende Einzelspieler.

Vorne v. l. Tobias Miedl, Christoph Wagner, Johannes Straßer, Moritz Rixinger, Stefan Kölbl

Hinten v. l. Jakob Voit, Patrick Reichl, Tobias Baierl, Justin Freund, Timo Wasmeier

 

Für beide Mannschaften bedeuten diese Erfolge zugleich die Qualifikation für den Regionalentscheid. Dabei dürfen sich die Arnstorfer mit den Siegern aus dem Landkreis Passau und der Stadt Passau auseinandersetzen.

7. Klassen Untersuchen Schweineauge und Schweinegehirn

Bisher war das Highlight für diese Jahrgangsstufe jedes Schuljahr das Untersuchen von Schweineaugen. Hierbei wiederholen die Lernenden den Bau des Auges und dessen Aussehen, da sich Schweine- und Menschenauge sehr ähnlich sind.

Dies konnte heuer aufgrund des glücklichen Umstandes, dass der Vater von einer Schülerin Fleischbeschauer ist und uns ständig fleißig mit frischem Material versorgt, durch das Untersuchen von Schweinegehirnhälften ergänzt werden. Dabei stellen sowohl das genaue Betrachten der sichtbaren Bestandteile, als auch das Beschreiben von deren Eigenschaften und ihrem Aussehen wichtige biologische Arbeitstechniken dar. Das Entfernen von Gehirnhaut und der darunterliegenden Blutgefäße beeindruckte die Schüler und Schülerinnen wegen deren Stabilität. Graue und weiße Substanz können bei Groß- und Kleinhirn ganz gut unterschieden werden. Das Sezieren in die Abschnitte Kleinhirn, Stammhirn und Großhirn erforderte dann doch einiges Geschick im Umgang mit den biologischen Arbeitsmitteln, Pinzette und Skalpell.

Die Jugendlichen waren sich einig, dass man durch das Untersuchen am natürlichen Objekt nochmals einen ganz anderen Eindruck von und Respekt vor der Leistung der gelernten Organe bekommt.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals bei unserem Lieferanten Herrn Josef Unertl für die außergewöhnliche Bereicherung des Unterrichts ganz herzlich bedanken!

Realschulabschluss – und was dann?

Seit dem Schuljahr 2010/11 nimmt unsere Schule an dem Schulversuch des bayerischen Kultusministeriums „Kooperation der Realschule mit der Fachoberschule“ teil. Eine engere Zusammenarbeit zwischen den beiden Schularten soll dazu führen, dass mehr besonders gut qualifizierte und voraussichtlich für ein Hochschulstudium geeignete Realschulabsolventen für den Übertritt an die Fachoberschule motiviert werden und ihr Übergang durch die Lehrkräfte aktiv begleitet wird.

Allen interessierten Schülern der 9. Jahrgangsstufe bietet die RSA in Kooperation mit der FOS/BOS Pfarrkirchen neben dem Informationsabend für Schüler und Eltern zusätzlich zwei weitere Möglichkeiten zum aktiven Austausch an.

Wichtige Informationen für diese Entscheidung basierend auf ihren Erfahrungen und Eindrücken an der FOS Pfarrkirchen geben Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse an SchülerInnen der RSA an einer Nachmittagsveranstaltung weiter.

Zunächst erhalten sie allgemeine Informationen zu den Zweigen Technik, Wirtschaft und Soziales. Im Anschluss daran haben die Schüler der 9. Klasse zum einen die Möglichkeit Emma Schmidt und Franziska Wieser (Wirtschaft), Anselm Kraus und Johannes Kneidinger (Technik) und Katja Aigner (Sozial) in den jeweiligen Gruppen konkrete Fragen zu Anforderungen, zum Schulablauf, den Praktika, etc. zu stellen als auch sich wertvolle Ratschläge zu holen, wie man einen reibungslosen Übertritt von der Realschule an die FOS ermöglichen kann.

Um den Realschülern eine weitere Orientierungshilfe zu bieten hinsichtlich der Fortsetzung ihres Bildungswegs, wird den SchülerInnen der 9. Klassen an einem Hospitationstag die Möglichkeit gegeben die Fachoberschule hautnah zu erleben und in kleinen Gruppen am dortigen Unterricht teilzunehmen. Die Jugendlichen werden dabei von Arnstorf nach Pfarrkirchen gebracht und hospitieren, nach einem Vortrag durch die Beratungslehrkraft Frau Berndl und der Fachbetreuerin Frau Jodlbauer, in drei regulären Unterrichtsstunden an der Fachoberschule. Die Schüler der RSA dürfen dabei je nach Interesse einen Schwerpunkt setzen und entscheiden, ob sie vermehrt den Unterricht im Technik-, Wirtschafts- oder Sozialzweig besuchen wollen.

Aus der Perspektive der Realschule ergänzt dieser Hospitationstag das bereits bestehende vielfältige Angebot für SchülerInnen der 9. Klassen bezüglich ihres beruflichen/schulischen Werdegangs im Anschluss an den Realschulabschluss.

 

British Breakfast

Englischunterricht mit allen Sinnen – Landeskunde zum Anfassen und Essen

Dinner for one? Nein, eher breakfast for everyone! Im Rahmen eines fächer- und jahrgangsstufenübergreifenden Projekts zum Thema „British Breakfast“ setzten sich die SchülerInnen der 5. Jahrgangsstufe mit der britischen Esskultur im Bereich Frühstück auseinander und durften verschiedenste englische Lebensmittel verkosten.

Viele glauben nach wie vor, dass ein englisches Frühstück typischerweise aus Eiern, Schinken, Würstchen, Toastbrot, Pilzen und gebackenen Bohnen und Tee bzw. Kaffee besteht, was für deutsche Gaumen zugegebenermaßen doch zum Teil sehr befremdlich wirkt.

Die SchülerInnen hatten jedoch bereits in den Unterrichtsstunden im Vorfeld erfahren, dass Jugendliche in England heutzutage eher eine Schüssel Müsli, eine Scheibe Toast, Orangensaft und Tee, Hot Chocolate bzw Kaffee zum Frühstück bevorzugen.

Am Freitag vor den Osterferien bot sich dann endlich die Gelegenheit, sich durch die englische Frühstückswelt zu probieren. Am eigens vorbereiteten Frühstückbuffet in der IZBB hatten sie [innerhalb eines „Continental Breakfast“] zwischen tea, orange juice, hot chocolate with or without marshmallows, toast, butter, marmelade, peanut butter, ham, cheese, egg and various cerealsdie Wahl der Qual.

Dieses „sample tasting“ kam bei den Jugendlichen sehr gut an und führte zu einem interessanten Austausch über unterschiedliche Geschmäcker und Essgewohnheiten. Dabei blieb keiner hungrig zurück und es konnte einmal sprichwörtlich „über den eigenen Tellerrand“ geblickt werden.

Die SchülerInnen der Übergangsklasse Ü9 unterstützen dabei dieses Projekt tatkräftig und zwar zum Einen kulinarisch, indem sie im HE Unterricht die englischen Cookies und Muffins für die Jüngeren gemäß der Backvorgaben aus dem Unterrichtsbuch backten. Zum Anderen führten der HE-Zweig das Catering für die 110 SchülerInnen der 5. Klassen durch und stellte das Service-Team für das Frühstücksbuffet.

Tag der offenen Tür 2018

RSA begrüßt am 13. Tag der offenen Tür viele begeisterte Gäste

Eine Schulfamilie, die zusammenhält, individuelle Betreuung, zahlreiche Kooperationsmodelle mit anderen Schularten sowie der umliegenden Wirtschaft und solide Projekte zur Berufsorientierung – all diese Pluspunkte einer modernen, zukunftsorientierten Realschule wurden den zahlreichen Besuchern am Samstag, den 10. März 2018 präsentiert. Schulleiter Jürgen Böhm begrüßte bereits zum 13. Mal hintereinander Eltern, Schüler und Interessierte. Im Namen der gesamten Schulgemeinschaft lud er ein, am diesjährigen Tag des offenen Schulhauses hinter die sprichwörtlichen Kulissen zu blicken. Jeder sollte sich ein umfangreiches Bild der verschiedensten Angebote zu machen. „Genießen Sie die Offenheit unserer Schüler und fragen Sie bei Unklarheiten gerne nach“, ermutigte der Direktor.

Den zahlreichen Besuchern boten sich viele Stationen und außergewöhnliche Programmpunkte. Hierbei bildete die Aula den Ort, an dem man zu jeder Zeit gemütlich zusammenkommen und rasten konnte. Vom Elternbeirat mit Kaffee, Crêpes und Herzhaftem versorgt, stand dieser Bereich auch ganz im Zeichen guter Musik. Nicht nur die hervorragende Schulband, auch der tolle Chor zeigten ihr Können. Die verschiedenen Stationen, die über das Schulhaus verteilt waren, luden dann jeden Besucher ein: Nachdem sie einen mit Rosen geschmückten Torbogen überwunden hatten, konnten die Gäste beim Fach Deutsch eine Märchenwelt entdecken, bekannte Figuren der Gebrüder Grimm suchen oder sich die eigene Prinzessinnen- bzw. Prinzenkrone basteln. Unter dem Motto „Knobeln macht Spaß“ standen die kniffligen Denksportaufgaben der Fachschaft Mathematik. Wie viele Fingerhüte voll Wasser braucht man, um eine Maß zu füllen? Wie viele Postkarten sind nötig, um den Boden des Klassenzimmers auszulegen? Hier verschätzte sich auch so manches Elternteil – zur Freude der Schüler, die die anwesende Mathematik-Lehrkraft tatkräftig unterstützten. An anderer Stelle konnten die Besucher in die Fremdsprachen hineinschnuppern, die an der RSA gelehrt werden. Auf einem „défilé de mode“ – also einer französischen Modenschau – zeigten die Schülerinnen und Schüler beispielsweise, dass sie nicht nur stilsicher in Sachen Mode sind, sondern diese auch selbst auf Französisch moderieren können. Besonderes Interesse erregten die Naturwissenschaften Biologie und Chemie. Diese warteten mit Mikroskopier-Kursen und Schülerversuchen auf. Auch die Physik begeisterte mit zahlreichen lustigen und doch lehrreichen Experimenten, in denen Coladosen schwammen oder Schaumküsse plötzlich platzten. Kreativ ging es im künstlerischen Bereich zu, wo die kleinen Gäste selbst Drucke anfertigen konnten. In der Schulküche duftete es herrlich nach selbstgebackenen Osterschmankerln. Dass die Realschule bekanntlich stark in den sogenannten MINT-Fächern aktiv ist, wurde ebenfalls deutlich. Die umfangreiche E-Learning-Umgebung verschiedenster Fächer und Neigungsgruppen wie IT oder Robotik war stark frequentiert und zog junge und ältere Forscher ebenso an wie die Theatergruppe oder einige Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe. Diese präsentierten die interessanten Ergebnisse ihres Geschichts-Projekts, in welchem sie sich genauer mit der US-amerikanischen Gründungsgeschichte beschäftigt hatten.

Zahlen und Fakten über den Schulstandort Arnstorf lieferte schließlich Schulleiter Jürgen Böhm, der den Interessenten im Rahmen mehrerer Informationsveranstaltungen alles Wissenswerte zur RSA präsentierte. Unterstützt wurde er dabei von mehreren Lehrkräften, die regelmäßige Schulhausführungen anboten und gerne alle anfallenden, individuellen Fragen beantworteten.

Insgesamt konnten sich die zahlreich erschienenen Besucher wieder einmal vom hohen Ausstattungsstand, den außerordentlich guten räumlichen Gegebenheiten und dem familiären Lernumfeld der Arnstorfer Schulfamilie überzeugen.

Image-Film über unsere Schule

In Kooperation mit dem Fernsehsender Tele Regional Passau 1 (TRP1) ist ein toller Image- und Info-Film über unsere Schule entstanden!

Projekttag "Gastroberufe"

Was gut ist, soll man beibehalten. Im vergangenen Schuljahr durften Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe zum ersten Mal am Pilotprojekt ‚Berufe im Gastronomiebereich‘ teilnehmen. Die Begeisterung auf beiden Seiten war groß: Sowohl die Jugendlichen als auch die Vertreter des Schlossparkhotels in Mariakirchen fanden den Tag spannend und gewinnbringend.

In der Projektwoche im Februar nun konnten sich die Jugendlichen wieder zu diesem Praktikumstag freiwillig melden. Und wieder musste das Los entscheiden. Wesentlich mehr als die möglichen 36 Schüler hatten sich beworben. Die Schülerinnen und Schüler durften einen Tag lang intensiv in die Bereiche Hotelfachfrau/mann, Service und Brauer schnuppern und sich aktiv beteiligen. In drei Gruppen durchliefen alle das gleiche Programm und erlebten, dass diese Berufe sehr vielseitig und durchaus anspruchsvoll sind. Dies zeigte sich bereits bei den Arbeiten des Zimmerservice. Im zeitlichen Wettstreit machten die Jugendlichen Betten und reinigten die Zimmer. An der Rezeption lernten sie den Umgang mit Hotelgästen und erhielten einen Einblick in die Verwaltung. Eine Führung durch die Brauerei und das Anrühren von Cocktails zeigte vielfältigen Möglichkeiten, die die MK Hotels ihren Auszubildenden bieten.

So mancher überlegt sich nach diesem abwechslungsreichen Tag durchaus, ein Praktikum in diesem Berufsfeld zu absolvieren. Eine gelungene Veranstaltung!

Jugend forscht

Realschüler der RSA werden mit Sonderpreis der IHK geehrt

Pfiffige Ideen, interessante Forschungsfragen und spannende Experimente – dafür steht der Wettbewerb „Jugend forscht“. Unter dem Motto „Spring“ haben 225 Jugendliche die Ergebnisse ihrer 126 verschiedenen Projekte in Passau präsentiert.
Von der Realschule Arnstorf waren Lisa Spielbauer, Lukas Spielbauer und Philipp Stögbauer mit dabei.
Ihr Projekt „Überprüfung der FIFA-Zertifizierung ausgewählter Fußbälle“ wurde im Rahmen des abendlichen Festakts mit dem Sonderpreis der IHK ausgezeichnet.
 
- - - HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH - - -
 
Auszug aus der schriftlichen Ausarbeitung:
 
„Vor dem Hintergrund der Fußball WM 2018 und des Wechsels der Marke des Bundesliga- Spielballs von Adidas auf Derbystar, stellten wir uns die Frage, welche Kriterien ein zertifizierter Fußball erfüllen muss und, ob Rückschlüsse auf Machart und Preis möglich sind.
Zuerst informierten wir uns ausgiebig über die einzelnen FIFA-Kriterien. So fanden wir heraus, dass sich diese erst vor kurzem änderten. Aktuell spricht man von FIFA QUALITY PRO - FIFA QUALITY - IMS
[...]
Aufgrund unserer Testmöglichkeiten und des Zeitfaktors beschlossen wir, die Größen Druckverlust, Masse, Sprunghöhe, Umfang, Rundheit und Wasseraufnahme zu untersuchen.
[...]
Andreas Scheungrab stellte den Kontakt zu Walter Zitzelsperger von Eurosport Vilshofen und zu dem Ballentwickler Stefan Bichler von Adidas her. Wir erhielten zahlreiche Bälle der Größe 5 und viele interessante Informationen über Bälle, deren Entwicklung und die Physik dahinter.
Außerdem wurde uns ein Einblick in die Produktpalette von Adidas gewährt; wir wurden über Macharten, Herkunftsländer und den Einfluss von Naht und Ventil auf die Eigenschaften eines Balles informiert.“

Besuch der Synagoge in Straubing

Nicht viele wissen, dass es in Straubing eine Synagoge gibt. Sie ist das religiöse Zentrum für etwa 900 in Niederbayern lebende Juden. Unsere Ethikschüler aus den Jahrgangsstufen 5 bis 9 durften dieses interessante Gebäude besichtigen und erhielten eine Führung von Herrn Guido Scharrer.

Zunächst wurden die Grundlagen des jüdischen Glaubens wiederholt und vertieft. Dabei ging der ehemalige Gymnasiallehrer, der sich seit über 40 Jahren mit der jüdischen Geschichte Niederbayerns beschäftigt, auf verschiedene religiöse Gegenstände, wie den siebenarmigen Leuchter und die Thorarolle, genauer ein. Da er jedoch selbst kein Jude ist, konnte er seinen aufmerksamen Zuhörern nur eine Replik einer Thorarolle zeigen. Die Thora ist für die Juden besonders heilig und es dauert etwa ein Jahr bis diese von einem speziell ausgebildeten Schreiber per Hand angefertigt ist. Ist das Schriftstück abgenutzt, wird es auch nicht einfach weggeschmissen, sondern weiter aufbewahrt oder begraben.

Weiter erfuhren unsere Schülerinnen und Schüler, dass die Synagoge in Straubing, historisch betrachtet, ein noch recht junges Gebäude ist. Sie wurde im Jahr 1907 erbaut. Das Besondere daran ist aber, dass sie während des Nationalsozialismus weitestgehend verschont blieb. So sind ihre im Jugendstil gestalteten Räume bis heute noch zu bewundern.

Abschließend erzählte Herr Scharrer unseren Schülerinnen und Schülern von der jüdischen Geschichte. Bereits im späten 9. Jahrhundert siedelten sich in Bayern Juden an, woraus sich eigene Glaubensgemeinden entwickelten. Aufgrund der Verfolgung und Vernichtung der Juden während des Nationalsozialismus leben von den früheren niederbayerischen Juden keine Nachfahren mehr in unserer Gegend.

Kreisentscheid Vorlesewettbewerb

Hans Seidl, Katharina Wimmer, Johanna Schicht,
Alfons Sittinger, Elisabeth Pröckl, Monika Hanseder,
Selina Kiermaier, Waltraud Kammermeier, Jasmin Kar,
Waltraud Erndl, Dominik Faul

„Aufgregt!“, „gscheid nervös“, darin waren sich sechs Schüler einig, als man sie am Nachmittag des 27.02.2018 fragte, wie sie sich fühlten. Und das ist nachvollziehbar, denn sie fanden sich an diesem Tag in der Staatlichen Realschule Arnstorf ein, um dort am Kreisentscheid PAN-West des Vorlesewettbewerbs teilzunehmen.

Nach der Begrüßung aller Gäste durch die weitere stellvertretende Schulleiterin Waltraud Erndl, wurden die teilnehmenden Hauptpersonen von der organisierenden Lehrkraft, Michaela Bscheidl, kurz vorgestellt: Dominik Faul von der Closen-Mittelschule Arnstorf, Jasmin Kar (Mittelschule Tann), Selina Kiermaier (RS Arnstorf), Elisabeth Pröckl (Gymnasium Pfarrkirchen), Johanna Schicht (RS Pfarrkirchen) und Katharina Wimmer (Tassilo Gymnasium Simbach am Inn) hatten den jeweiligen Schulentscheid gewonnen und waren deshalb zum Kreisentscheid nach Arnstorf eingeladen worden. Hier durften sie nun ihr Lesekönnen unter Beweis stellen und drei Minuten aus einem Buch ihrer Wahl einen vorbereiteten Text vorlesen. Eine fünfköpfige Jury, bestehend aus Bürgermeister Alfons Sittinger, Büchereiangestellte Waltraud Kammermeier, Fördervereinsvorsitzende Monika Hanseder, Hans Seidl aus der Ganztagsbetreuung und Konrektorin Waltraud Erndl, bewertete dabei vor allem die Lesetechnik und die Interpretation des ausgewählten Textstückes. Alle sechs Teilnehmer hatten interessante Bücher dabei und stellten den Inhalt auch kurz dem Publikum vor, bevor sie sich und ihre Zuhörer in die Welten von Vampiren und Buchspringern oder in eine geheimnisvolle, alte Villa oder in einen Tempel im Wald entführten. Die Vorleser überzeugten dabei und manchem Zuhörer verging die Lesezeit viel zu schnell. In der zweiten Runde mussten die Schüler einen ihnen unbekannten Text lesen. Dominik begann, aus dem von Frau Bscheidl ausgewählten Buch „Momo“ von Michael Ende vorzulesen. Anschließend folgten die fünf Mädchen mit ebenfalls jeweils zwei Minuten Lesezeit.  Auch in diesem Bereich überzeugten die Schüler durch Lesesicherheit und gute Interpretation. Am Ende dieser zweiten Runde dachte manch Zuschauer laut, dass man froh sein könne, nicht in der Jury zu sitzen, da die Entscheidung sehr schwer sei. Laut Regelwerk musste jedoch ein Sieger gefunden werden, der dann zum Bezirksentscheid fahren darf. Nach bangen Minuten des Wartens stand die Entscheidung dann fest: Siegerin des Kreisentscheides Rottal-Inn West ist Elisabeth Pröckl. Zweite Siegerin ist Selina Kiermaier und den dritten Platz belegte Katharina Wimmer. Alle Vorleser erhielten einen Buchpreis.

„Party“ am Vormittag - Theaterfahrt der neunten Klassen

Ein Teilbereich des Deutschunterrichts ist das Drama, welches meistens neben all den Lektüren, Gedichten und Aufsätzen eher zu kurz kommt. Eine Aufführung eines Bühnenstücks anzuschauen kann einen ganz anderen, lebendigeren Zugang zur Literatur bieten. Deshalb machten sich alle neunten Klassen aufgeteilt auf zwei Tage im Februar auf den Weg zum Theater an der Rott nach Eggenfelden, welches weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt ist. Das Stück, das sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren Deutschlehrerinnen ansahen, trug den schlichten Namen „Party“ und entstammt der Feder des dänischen Schriftstellers Kim F. Aakeson. Mit viel Jugendsprache vermittelte das Ensemble von nur vier Schauspielern den Ablauf einer Party, die sehr unerwartete Wendungen nimmt. Da viele Themen aus dem täglichen Leben der Schüler angesprochen wurden, konnten sich alle im Stück irgendwo wiederfinden und waren der Meinung, dass es eine abwechslungsreiche Alternative zum Schulalltag gewesen sei.

Exkursion ins Deutsche Museum

Am 22.02.2018 war es wieder soweit. Der mathematisch-naturwissenschaftliche Zweig der zehnten Jahrgangsstufe der Realschule Arnstorf machte sich auf, das Deutsche Museum in München zu erkunden. Ziel der Fahrt ist es, den Schülerinnen und Schülern einen anschaulichen Einstieg in die Themen Atomphysik und Energie, die  Teilgebiete der Abschlussprüfung darstellen, zu gewährleisten.

Mit dem Bus ging es in entspannter Fahrt bis an die Museums Insel unserer schönen Landeshauptstadt. Dort angelangt erhielten die jungen Physikerinnen und Physiker einen Laufzettel mit Fragen, deren Antworten in verschiedenen Bereichen des Museums aufzuspüren waren. Dabei reichte das Spektrum der Aufgaben von der Beschreibung des Aufbaus eines Atomkraftwerks bis zur Durchleuchtung der aktuellen Energieproblematik. Die Erkenntnis, dass die fossilen Energieträger nicht mehr lange den Energiedarf der Menschheit decken können, wird dabei durch die Museumserkundung eindrucksvoll vermittelt.

In Kleingruppen durchforschten die Schülerinnen und Schüler nun die verschiedenen Bereiche des Museums. Mithilfe anschaulich gestalteter Computeranimationen, Modellen von Kraftwerken und übersichtlichen Informationstafeln war es ein leichtes, die Fragen zu beantworten und wichtiges Fachwissen zu sammeln. Dieses konnte an interaktiven Lernprogrammen anschließend auch auf die Probe gestellt werden.

Doch auch der Spaß kam nicht zu kurz. So konnte an einem Heimtrainer der Aufwand, der zur Generierung elektrischer Energie notwendig ist, am eigenen Leib nachempfunden und erlebt werden. Reicht die erbrachte Leistung bei langsamer und gemütlicher „Fahrt“ gerade mal zum Betrieb eines 6 W-Radios, so kann mit schweißtreibendem  Einsatz dagegen auch ein 1000 W-Tauchsieder für kurze Zeit betrieben werden. Die Sportlichsten unserer Schule schafften es mit Teamwork sogar, eine nicht unerhebliche Menge von Wasser zum Sieden zu bringen.

Einige Glückliche kamen in den Genuss der Demonstration verschiedener Experimente mit flüssigem Stickstoff. Das auf -196 °C gekühlte und damit flüssige Element ließ voll aufgeblasene Luftballone schrumpfen, katapultierte Sektkorken an die Decke und beschleunigte einen Tischtennisball durch das Rückstoßprinzip auf eine Drehfrequenz von zehntausend Umdrehungen pro Minute. Die Zuschauer kamen dabei immer wieder ins Staunen.

Auch die Starkstromvorführung mit künstlichen Blitzen war ein Highlight der Fahrt und zeigte auf beeindruckende Weise, welche Kräfte in der Natur frei werden.

Wieder einmal hat sich gezeigt, dass ein Besuch des Deutschen Museums stets eine Reise wert ist, um das Interesse und die Begeisterung für die Naturwissenschaften wieder zu wecken. Unser besonderer Dank gilt dem Förderverein der Realschule Arnstorf, der uns mit einer großzügigen Spende unterstützte und mit dessen Hilfe die Fahrtkosten für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer damit deutlich gesenkt werden konnten.

Glasklare Antworten bringen 200 Euro

Schüler aus der Realschule Arnstorf gewinnen Anti-Alkohol-Quiz der DAK-Gesundheit

v. l. Hr Manfred Benz (DAK-Gesundheit), Biologielehrkraft
Bettina Bischoff mit Schülern der Gewinnerklassen und
Realschuldirektor Jürgen Böhm

Die Schüler aus Arnstorf sind zwar noch nicht volljährig, aber als bei einem großen DAK-Quiz des letzten Schuljahres das Wissen der jetzigen Klassen 10c und 10e aus der Realschule Arnstorf zu den Gefahren von Alkohol getestet wurde, kannten sie sich bestens aus. Die Mädchen und Jungen erhielten jetzt für ihre „nüchternen“ und richtigen Antworten eine dicke Belohnung! Als Hauptgewinner der bundesweiten Aufklärungskampagne „Aktion Glasklar“ bekamen die beiden glücklichen Teams jeweils einen Scheck über 100 Euro von Herrn Manfred Benz, Kundenberater der DAK-Gesundheit, überreicht. Beglückwünscht wurden auch Biologielehrerin Frau Bettina Bischoff und der Schulleiter Herr Jürgen Böhm.

An der Anti-Alkohol-Aktion der Krankenkasse haben sich seit dem Start vor zwölf Jahren rund 30.000 Kinder und Jugendliche beteiligt. Über Broschüren wie „Die Blaumacher“ oder „Spaßmacher – Miesmacher?“ konnten sich alle Teilnehmer zum Beispiel informieren, wie gefährlich bunte Alcopops sind, dass Alkohol dick macht und was Promille bedeutet. Am Schluss lösten die Schüler aus Arnstorf die zehn Quiz-Fragen ohne große Probleme. „Wir klären die Kinder und Jugendlichen ohne erhobenen Zeigefinger über die Risiken von Alkohol auf“, erklärt Herr Benz. „Wenn schon im Schulalter das Rauschtrinken zum Partyspaß wird, dann besteht Handlungsbedarf!“ Die DAK-Gesundheit hat als erste Kasse die bundesweite Aufklärungskampagne „Aktion Glasklar“ für Schüler, Eltern und Lehrer ins Leben gerufen. Entwickelt und begleitet wird die erfolgreiche Aktion vom Kieler Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung.

Verknüpft ist die Aktion auch 2018 mit dem bundesweiten Plakatwettbewerb „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“. Unter Schirmherrschaft der Bundesdrogenbeauftragten Frau Marlene Mortler, MdB, haben bislang rund 87.000 Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren Plakate gegen den Alkoholmissbrauch von Schülern entworfen.

Gemeinsam mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler und dem Vorstandsvorsitzenden der DAK-Gesundheit, Andreas Storm, wird die Bundesjury nach dem Einsendeschluss am 31. März aus 16 Landesgewinnern den Bundessieger „bunt statt blau“ 2018 wählen. Neu in der Jury ist der Hamburger Newcomer Emree Kavás. Der Deutsch-Soul-Sänger begeistert mit seiner erfolgreichen Debütsingle „Kopf Hoch“ Medienvertreter und Musikfans gleichermaßen.

Informationen über die Kampagne „Aktion Glasklar“, die jetzt mit einem neuen Gewinnspiel weitergeht, gibt es im Servicezentrum der DAK-Gesundheit Deggendorf oder im Internet unter www.dak.de/aktionglasklar.

Projekt "Geschichte USA"

Im Rahmen der Projektwoche und des Geschichtsunterrichts beschäftigten sich die Klassen 8a, b und e in Form eines Projektes zwei volle Schultage intensiv mit der Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika. Sie erhielten dazu die Möglichkeit, klassenübergreifend in Gruppen zusammenzugehen, in denen sie verschiedene Themen bearbeiteten. Diese reichten von den ersten Siedlern in Amerika, über die verschiedenen Indianerstämme und deren Schicksal bis hin zum Bürgerkrieg. Neben der Vielfalt an Themen kamen auch unterschiedlichste Methoden, Medien und Werkzeuge zum Einsatz. So gestalteten einige Schüler moderne Lapbooks, andere drehten einen Film mit Playmobilfiguren und wieder andere bauten z.B. die Mayflower aus Holz nach. Wer die drei Klassenzimmer in diesen Tagen betrat, sah Schüler an Laptops, Tablets, Handys, Büchern, Zeitschriften, Plakaten, aber auch über Bastelutensilien wie Holz, Wolle, Federn und vieles mehr sitzen und fleißig daran arbeiten. An den fröhlichen Gesichtern konnte man erkennen, dass es vielen richtig Spaß machte, da sie hier über den normalen Unterricht hinaus ihre Stärken zeigen konnten. Das Ergebnis soll ein Museum werden, das durch Plakate, Filme, Hörstationen, Rekonstruktionen und Rätsel viele Sinne anspricht. Zu bewundern ist die Ausstellung am 10. März 2018, unserem Tag des offenen Schulhauses.

Rosen-Aktion der SMV

Einem lieben Menschen eine Freude zu bereiten oder einfach einmal „Danke“ sagen – dazu muss es nicht der 14. Februar sein!

Am letzten Freitag vor den Faschingsferien veranstaltete die SMV eine Valentinsaktion, bei der man seinem heimlichen Schwarm, seiner BFF oder dem Lieblingslehrer eine Rose mit Karte schicken konnte. Die Liebesengel der SMV verteilten diese im Laufe des Vormittags. So zauberten die duftenden Geschenke vielen Schülern und Lehrern ein Lächeln auf die Lippen.

Ach, könnte doch jeden Tag Valentinstag sein …

Wie finde ich meinen Traumberuf?

Katrin Golginger (links), Waltraud Erndl (rechts) und
Monika Hanseder (dritte v. rechts) bedanken sich
für die Ausführungen bei Bettina Wieser (zweite v. links),
Irmgard Stöttner (zweite v. rechts) und Pascal Mangold

Über eine vollbesetzte Schulaula freuten sich Förderverein und Schule, die zum Thema „Das Schülerpraktikum" eingeladen hatten. Sehr viele Schülerinnen und Schüler der 7., 8. und 9. Jahrgangsstufen kamen zusammen mit ihren Eltern, um sich die Ausführungen von Waltraud Erndl, Irmgard Stöttner, Bettina Wieser und Pascal Mangold anzuhören.

Nach der Begrüßung durch die Fördervereinsvorsitzende Monika Hanseder erläuterte zunächst Konrektorin Waltraud Erndl die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen, die bei der Ableistung eines freiwilligen Praktikums zu beachten sind und auch wie es während dieser Zeit mit dem Haftpflicht- und Unfallversicherungsschutz ausschaut. Im Besonderen stellte Erndl das „Schnupperpraktikum“ vor, das es bereits seit einigen Jahren an der Realschule Arnstorf gibt und von Erndl entwickelt und auf den Weg gebracht wurde. Innerhalb einer Woche werden jeweils am Nachmittag vier verschiedene, von der Schule vorgegebene Branchen bzw. Betriebe besucht. Viele Pakete werden geschnürt, um den Jugendlichen möglichst viele Berufsfelder zeigen zu können. Dieses freiwillige Angebot stößt jedes Jahr auf großes Interesse, sodass letztlich das Los über die Teilnahme entscheidet. Des Weiteren ging Erndl auf die Berufsinfomesse ein, die am Donnerstag, 1.3.2018 in der Schulturnhalle stattfinden wird. Die Firmenliste mit über 120 möglichen regionalen Praktikums- und Ausbildungsunternehmen, die akribisch vom Förderverein gepflegt wird, rundet die Möglichkeit der beruflichen Orientierung an der Realschule ab.

Irmgard Stöttner von der Hans-Lindner-Stiftung, Bereich Jugendförderung, stellte das Projekt „Frühaufsteher“ vor. Schülerinnen und Schüler der siebten Jahrgangsstufe kommen damit sehr frühzeitig in Kontakt mit dem Thema berufliche Orientierung. Dieses besondere Schulungsangebot unterstützt vorwiegend die Persönlichkeitswahrnehmung und lässt die jungen Menschen ihre eigenen Stärken und Fähigkeiten erkennen. Ein wesentlicher Baustein innerhalb dieser Schulung ist der Kompetenzpass – eine Art Sammelmappe, in der alle Nachweise, Auszeichnungen, Bewertungen, Einschätzungen und insbesondere auch die Praktikumsnachweise zu finden sind.

Die Elternbeiratsvorsitzende Bettina Wieser war diesmal nicht in dieser gewählten Funktion im Einsatz, sondern als Ausbildungsbeauftragte des Amtsgerichts Landau. Sie stellte den Ausbildungsberuf des Justizfachwirtes vor. Ein anspruchsvoller Beruf, der in jungen Jahren viel Flexibilität verlangt, sowohl im Tätigkeitsbereich als auch örtlich, und bei dem der Einstieg nur über ein zu bestehendes Auswahlverfahren möglich ist. Der Anmeldezeitraum zu diesem Auswahlverfahren für den Ausbildungsbeginn in 2019 läuft bereits und ist bis zum 31. Mai dieses Jahres möglich unter www.lpa.bayern.de.

Einen interessanten Einblick in ein erfolgreiches Arnstorfer Unternehmen erhielten die Besucher durch Pascal Mangold. Dieser stellte den Einsatz- und Tätigkeitsbereich seines von ihm gegründeten und mehrfach ausgezeichneten IT-Unternehmens vor. Vorwiegend in wissenschaftlichen Einrichtungen und großen Unternehmen in mittlerweile fast 50 Ländern kommen seine, wenn der Kunde es wünscht auch komplett ausgestattete, Labore mit Beobachtungsequipment zum Einsatz. Besonders erläuterte er den Ausbildungsberuf des Fachinformatikers, den es in der Ausrichtung Systemintegration und Anwendungsentwicklung gibt.

Als Dankeschön für die interessanten Ausführungen erhielten alle Referenten ein kleines Präsent.

Fußball-Faschingsturnier

Am 08.02.2018, dem unsinnigen Donnerstag, fand in der Dreifachturnhalle der Realschule Arnstorf für die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufe ein Fußballturnier statt. Organisiert wurde die Veranstaltung durch Herrn Wirkert und Herrn Schönhofer.

Insgesamt acht Mannschaften gingen in die Vorrundenspiele, die in zwei Gruppen ausgetragen wurden. Es wurde mit Hin- und Rückrunde gespielt. Die Spielzeit betrug zwölf Minuten. Jeweils die beiden besten Teams qualifizierten sich für die Endrunde mit Halbfinal- und Finalspielen.

Die Spielerinnen und Spieler gingen mit viel Freude und großem Einsatz zu Werke und wurden von den Klassenkameraden zum Teil lautstark von der Tribüne angefeuert.

Einige Mädchen trauten sich, bei den Jungs mitzuspielen. Das Team „Macaromies“ aus der Klasse 5b hatte z.B. drei Mädchen am Start. Auch die Fünftklässler wehrten sich tapfer gegen die „Großen“. Das eine oder andere Talent für die Schulmannschaft konnte dabei durchaus gesichtet werden.

Als Schiedsrichter und Turnierhelfer kamen Lukas Kastenhuber sowie Markus Lagleder aus der Klasse 8b und Linus Kohlpaintner sowie Bastian Steiger aus der Klasse 8d zum Einsatz. Sie machten ihre Sache sehr gut und leiteten die Spiele ausgezeichnet.

 

Folgende Ergebnisse wurden in der Endrunde erzielt:

Halbfinale: Real Junior (6d) : Killer Donuts (6c) 3 : 1
  # No Name (6b) : Crazy Turtles (6a) 2 : 1
     
Spiel um Platz 3: Killer Donuts (6c) : Crazy Turtles (6a) 2 : 1
     
Finale: Real Junior (6d) : # No Name (6b) 2 : 1

 

Endstand:

  1. Real Junior (6d)
    Niklas Schmidhuber, Max Sterzer, Johannes Hofbauer, Jonas Hauslbauer, Alexander Knott, Andreas Gillmaier, Jonas Sowa

  2. # No Name (6b)

  3. Killer-Donuts (6c)

 

SMV-Fasching

...für die 5. und 6. Klassen

Alljährlich findet am Unsinnigen Donnerstag eine Faschingsparty, welche die SMV veranstaltet, für die fünften und sechsten Klassen am Nachmittag statt.

Auch dieses Jahr hüpften, sangen und spielten sich die Unterstufler durch die liebevoll geschmückte Aula. Da das Motto „Hippies“ erwählt war, groovten allerhand Blumenkinder aus den 70ern zu den Klängen der Schulband. Das Programm gestalteten die SMV- Mitglieder: Neben kurzweiligen Spielen fand auch ein Tanzwettbewerb statt, in dem die einzelnen Schülergruppen ihre ausgefeilten Choreografien und ihr Tanztalent unter Beweis stellen durften.

Viel zu schnell verging dieser bunte Nachmittag. Auf ein Wiedersehen im nächsten Schuljahr zu einem neuen Motto freuen sich die Fünftklässler jetzt schon

Bayerischer Landtag beschließt Erziehungscamps?

Der bayerische Landtag beschließt die Einführung von Erziehungscamps in Bayern? Wirklich?

Ja! Die Schülerinnen und Schüler dreier 10. Klassen durften am 29. Januar in die Rollen von Abgeordneten schlüpfen und die Arbeit im Landtag kennen lernen.

Erwin Moser, 58 Jahre, verheiratet, drei Kinder, seit seinem 42. Lebensjahr Mitglied der CSU findet den Gesetzesvorschlag gut, dass jugendliche Straftäter spätestens sechs Wochen nach der Ergreifung in einem Gericht zur Rede gestellt werden. Erziehungscamps sind seines Erachtens eine gute Ergänzung, um die jungen Menschen wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Christa Hinterdobler, 47 Jahre, ledig, ein Kind, von Beruf Erzieherin findet diesen Gesetzesvorschlag gelinde gesagt überflüssig. Wenn, dann müsste mindestens eine Therapie in diesen Erziehungscamps stattfinden.

Die Schüler der Realschule Arnstorf diskutieren heiß und bis ins kleinste Detail. Heißt es nun Therapie oder doch therapeutische Maßnahmen? Wie in der realen Politik debattieren sie in der Fraktion, in Ausschüssen und im Plenum und erfahren so, dass Gesetze von Menschen gemacht werden. Die große Politik ist gar nicht so groß, sondern nahbar und gestaltbar. Man muss sich nur trauen und sich engagieren wollen.

Matherätsel - Oktober und November 2017

In den Monaten Oktober und November wurde wieder der monatliche schulinterne Mathematikwettbewerb ausgetragen. Erneut galt es knifflige und anspruchsvolle Aufgaben zu lösen, was einige Schülerinnen und Schüler mit Bravour meisterten.

Hier die Gewinner im Monat Oktober:

5. - 7. Klassen:   1. Celina Baltinger (5b)
    2. Juliane Hupfloher (5b)
    3. Hanna Voggenreiter (5b)

 

 

 

 

8. - 10. Klassen:   1. Emmeran Brunhuber 8a)
    2. Florian Paintmayer (8a)
     

 

 

 

 

Hier die Gewinner im Monat November:

5. - 7. Klassen:   1. Samuel Frey (6a)
    2. Celina Baltinger (5b)
    3. Lea Otto (5b)

 

 

 

 

8. - 10. Klassen:   1. Lukas Reiter (8a)
    2. Manuel Schmid (9b)
     
     
     

 

 

 

 

„I bin so cool“- ein Stück zur Wertevermittlung vom Fälscher Wolfgang Berger

Am 16.01.2018 besuchte Wolfgang Berger alias „Der Fälscher“ die Realschule und Mittelschule mit seinem Bühnenstück zum Thema Wertevermittlung. Auf witzige und abwechslungsreiche Art und Weise schaffte er es, die Schüler 90 Minuten in den Bann zu ziehen und über die eigene „Coolness“ zu reflektieren. Seinen Vortrag lockerte er mit kurzen Clips aus „Youth TV“, Gedichten oder Liedern auf, bei denen die Jugendlichen zum Mitmachen animiert wurden. So wurden die Buben und Mädchen selbst aktiv und lernten, dass sich jeder einzelne in Vereinen engagieren und mit der eigenen Stimme zur Zivilcourage beitragen kann. Dass Äußerlichkeiten völlig egal sind, belegte er an bekannten Beispielen wie Anke Engelke, Lady Gaga oder Dirk Nowitzki, die in ihrer Jugend allesamt wegen eines nicht makellosen Aussehens gehänselt wurden. „So wie du bist, so bist du toll“ lautete der Titel eines Liedes, der genau zu diesem Thema sensibilisieren soll. Es endete mit der Zeile „Du bist wertvoll, du bist WOW“, was den Haupttenor des ganzen Bühnenstückes darstellte. Die Schüler lernten, dass es egal ist, welche Hautfarbe man hat oder welcher Kultur man angehört, im Grunde zählt nur der Mensch und die friedliche Gemeinschaft der Völker untereinander bzw. der Respekt gegenüber seinen Mitmenschen. Berger betonte, dass nur eine funktionierende Gemeinschaft jedem einzelnen guttut und Jung und Alt voneinander lernen können. Am Ende blieb der Wunsch „miteinander auf der Erde zu leben und sich nicht gegenseitig das Leben schwer zu machen“ an die Schüler, die sehr angetan waren von diesem abwechslungsreichen Bühnenstück.

Wintersportwoche in Obertauern- oder „Vom Winde verweht“

Gleich nach den Weihnachtsferien machten sich die Klassen 7a, 7c und 7e begleitet von sieben Lehrkräften auf in die Alpen, um eine sportliche Woche im verschneiten Obertauern zu verbringen.  Eine bunt gemischte Gruppe aus Skianfängern, Fortgeschrittenen und Profis auf den Skiern, sowie 14 Schülern in der Alternativgruppe war gespannt, was diese Woche mit sich bringt. Um es vorweg zu nehmen- alle Skianfänger kamen am Ende der Woche gesund und mit Erfolgserlebnissen den Berg auf Skiern hinunter und waren zu Recht auch mächtig stolz auf ihre Leistung. Leider meinte es zu Beginn der Woche der Wettergott nicht ganz so gut mit uns und schickte Sturm und Regen. Einige Lifte blieben den Vormittag über wegen zu starker Böen gesperrt und die tapfere Alternativgruppe kämpfte sich auf Schneeschuhen durch das Wetter. Am Nachmittag besserte sich die Lage und für den Rest der Woche lief alles bestens.

Aber nicht nur das Können auf Skiern, Langlaufskiern oder Schlitten mussten die Schüler unter Beweis stellen, sondern am Abend bei der täglichen Zimmerkontrolle verlangten die Lehrer neben den Kategorien „Sauberkeit der Zimmer“ und „Duft“ auch eine originelle Begrüßung. Hierbei fabrizierten die einzelnen Zimmer neben Gedichten, Sketchen und Liedern auch sehr witzige Gstanzl, die unbedingt veröffentlich wenden sollten. Hier ein kleiner Auszug davon:

Es had`s so liabe Lehrer
Mia song`s voller Freid
Aufnacht in unsam Zimma
Begrüß ma eich heid
 
Jetzt hama Sie dableggt
Mia samma so guad
Und mia seng scho
Es Lehrer es blatzt`s glei vor Wuat.“
 
„De Zeit mit eana auf da Felseralm
Ja de war recht schee.
Doch jetzt miassma moang
Leider wieder hoam geh.
 
De Pisten warn guad,
des hod uns recht gfreid.
Mia hams Skifahrn glernt,
in a recht kurzen Zeit.
 
Ja wenn mia wieder dahoam san,
dann gfrei ma uns ned so,
weil bei uns dahoam
ist koa Pisten ned do!“

 

 

Es weihnachtet...

Gerade die Vorweihnachtszeit ist ein willkommener Anlass lieb gewordene Traditionen zu pflegen. Eine dieser Traditionen ist mittlerweile der gemeinsame Weihnachtsmarkt der Closen-Mittelschule und der Staatlichen Realschule Arnstorf, den die Schülerinnen und Schüler liebevoll vorbereiteten.
Beide Schulfamilien freuten sich besonders auf diesen Termin am frühen Abend – bildet er doch die Gelegenheit, den turbulenten Schulalltag kurz vor Weihnachten einmal hinter sich zu lassen und gemeinsam zu feiern. So eröffneten die zwei Schulleiter Hans Rottbauer und Jürgen Böhm um 16 Uhr den Markt auf dem Pausenhof. Lagerfeuer und Lichterschein, Glühwein und Bratwurstsemmeln, Chili und Waffeln, Christbaumschmuck und Windlichter, Weihnachtslieder und Christmas-Rock machten den Markt zu einem Erlebnis für die gesamte Bevölkerung. Ein Abend, der uns alle in eine friedliche und besinnliche Zeit führte und das Jahr gemeinsam ausklingen ließ.

Netzwerkschule Digitale Schule 2020

Die Staatliche Realschule Arnstorf ist seit Anfang des Schuljahres eine Netzwerkschule des bayernweiten, auf drei Schuljahre angelegten Schulversuchs "Digitale Schule 2020". Am 11.12.2017 wurde uns der Titel "Netzwerkschule" in München durch Herrn Staatssekretär Georg Eisenreich verliehen.

 

Beschreibung des Schulversuchs Digitale Schule 2020

Alle gesellschaftlichen Bereiche sind von der digitalen Revolution betroffen. Die gewinnbringende Integration digitaler Medien in Schulen stellt einen komplexen Innovationsprozess dar, für den es bisher keine „schlüsselfertigen“ Lösungen gibt. An Schulen, die bereits über breite Erfahrungen im Einsatz mit digitalen Medien verfügen und sich durch Innovationsbereitschaft auszeichnen, soll deshalb modellhaft gezeigt werden, wie der Mehrwert digitaler Medien für die Unterrichts-, Organisations- und Personalentwicklung genutzt werden kann. Dadurch soll ein effektiver Impuls für andere Schulen ausgelöst werden.

 

Zielsetzungen des Schulversuchs

  • Erarbeitung von Konzepten für die systematische Integration digitaler Medien in die Lehr- und Lernprozesse unter Einbeziehung möglichst der gesamten Schule
  • Ausloten der Umsetzungsmöglichkeiten einer digital-gestützten Aufgaben- und Prüfungskultur
  • Umfassende Nutzung der Digitalisierung für die Organisation von Prozessen
  • Modellwirkung für die Schulentwicklung an anderen Schulen
  • Gewinnung von Steuerungswissen für die Unterstützung der Digitalisierung an bayerischen Schulen

(Quelle: http://bildungspakt-bayern.de/digitale-schule-2020/ - Stand: 12.12.2017)

 


Yanomami-Vortrag

Christina Haverkamp berichtet von den Yanomami-Indianern

Nach einem verschneiten Dezemberwochenende startete die neue Schulwoche mit einem klimatischen Kontrastprogramm: Die Realschule Arnstorf hatte am Montag, den 11.12.17, in den ersten beiden Stunden die norddeutsche Abenteurerin Christina Haverkamp eingeladen. Seit rund 25 Jahren setzt sie sich für die Yanomami-Indianer in den Urwäldern Amazoniens ein, wo sie pro Jahr ca. drei bis fünf Monate verbringt.

Sie erzählte den gebannt lauschenden 5.- und 6.-Klässlern der RSA und der Mittelschule von ihrer abenteuerlichen Fahrt mit einem selbstgebauten Bambusfloß über den Atlantik. Mit dieser Aktion wollte sie auf die Unterdrückung aller Indianer, insbesondere aber der etwa 20.000 Yanomami, aufmerksam machen.
Frau Haverkamp berichtete von den Überfällen von Goldsuchern auf Yanomami-Dörfer und schilderte, wie die Goldsucher zur Gewinnung von Gold den Lebensraum der Yanomami mit Quecksilber vergiften.

Mit aussagekräftigen Bildern aus dem Alltagsleben der Yanomami, von Bräuchen und Ritualen bis hin zu allerhand gefährlichen Urwaldtieren hinterließ sie bei den Schülern durch ihren kurzweiligen Vortragsstil und ihre kleinen Anekdoten einen bleibenden Eindruck.

Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

„Schreib den ersten Satz so, dass der Leser unbedingt auch den zweiten lesen will.“ Genau wie in diesem Zitat von William Faulker über das Schreiben, verhält es sich auch mit dem Vorlesen. Ein guter Vorleser vermag seinen Zuhörer vom ersten Satz an zu fesseln und ihn zum Zuhören zu animieren.

Um diese Fähigkeit zu trainieren und zu belohnen, versammelten sich am Dienstag, den 5.12.2017 die Sechstklässler der Realschule Arnstorf in der Aula, um ihre Schulbeste bzw. ihren Schulbesten im Vorlesen zu ermitteln. Vorausgegangen waren dazu schon die Entscheide in den einzelnen Klassen. Jeweils zwei Schüler, die beim Lesen besondere Leistungen gezeigt hatten, durften nun antreten, um sich mit den anderen Klassenbesten zu messen. Im Folgenden waren dies:

Maria Fischbacher und Michael Niederer (Klasse 6a), Selina Kiermaier und Stefan Kölbl (Klasse 6b), Marie Hochholzer und Magdalena Aigner (Klasse 6c), Julia Moser und Katharina Paintmayer (Klasse 6d)

Zunächst musste der selbstgewählte Text vorgelesen werden, was für die Teilnehmer eine leichte Aufgabe war, da sie den Vortrag schon im Vorfeld zuhause einüben konnten. Der schwierigere Teil folgte anschließend, als es galt, einen unbekannten Text („Löcher“ von Louis Sachar) so gut wie möglich zu bewältigen. Nun lag es an der Jury, die Punkte zu vergeben und die besten vier Leser für die Finalrunde zu bestimmen. Das Teilnehmerfeld lag eng zusammen und machte es den Juroren alles andere als leicht. Wie der Zufall es wollte, durfte schließlich aus jeder Klasse ein Vorleser antreten. Der Schwierigkeitsgrad wurde von der Jury noch einmal erhöht und als Lesetext Tolkiens „Der Hobbit“ vorgelegt. Hier zeigte sich nun, wer das Vorlesen tatsächlich beherrscht und so konnte sich zum Schluss Selina Kiermaier aus der Klasse 6b nach Punkten gegen die Konkurrenten durchsetzen. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Michael Niederer und Julia Moser. Die ersten Drei bekamen Buchgutscheine und wie alle anderen Teilnehmer natürlich eine Urkunde und etwas Süßes.

Selina wird unsere Schule nun demnächst beim Kreisentscheid vertreten und die RSA drückt ihr schon jetzt ganz fest die Daumen, dass sie ihre tolle Leistung vom Schulentscheid wiederholen kann!

Der Nikolaus besucht die RSA

Hohen Besuch haben die Fünftklässler der Realschule Arnstorf bekommen. Der Nikolaus (Raphael Brandstetter, Klasse 10e) mit seinen Engeln (Laura Schilcher und Anna-Lena Bachem, beide Klasse 10c) besuchten die Schüler. Der Nikolaus las aus seinem Goldenen Buch vor, lobte die Schülerinnen und Schüler, aber ermahnte auch, die Hausaufgaben nicht zu vergessen und eifrig zu lernen. Natürlich war der Nikolaus nicht mit leeren Händen gekommen. Für jedes Kind hatten die Engel ein Päckchen (gesponsert von der SMV) mit Erdnüssen, einer Mandarine und einen Schokoladen-Nikolaus.

Ganz besonderer Dank galt den fleißigen Helferinnen der Klasse 10c im Hintergrund, die die Päckchen liebevoll für die Fünftklässler zusammengestellt haben.

SAT1 Bayern zu Gast

Hier ist das Handy im Unterricht erwünscht!

„Digitalisierung“ – dieses Wort hört man mittlerweile immer öfter in den Schlagzeilen. Demnach sollen vor allem die Erwachsenen von morgen im Umgang mit digitalen Medien wie dem Computer oder dem Smartphone bestens vorbereitet werden, so dass sie erfolgreich ihre weitere Zukunft meistern können. Die unterrichtenden Lehrkräfte an der Realschule Arnstorf stellen sich dieser Herausforderung schon seit längerer Zeit und werten ihren täglichen Unterricht mit digitalen Elementen auf, wo sie gewinnbringend und sinnvoll eingesetzt werden können, um den Lernerfolg bei den Schülerinnen und Schülern zu erhöhen.

Dies haben offenbar auch die öffentlichen Medien mitbekommen und so kam es, dass der Regionalsender SAT.1 Bayern den Schülern beim digitalen Lernen über die Schultern schauen wollte. Dabei ist der folgende Beitrag entstanden, in dem sowohl Lehrer als auch Schüler über ihre Erfahrungen mit diesem zukunftsorientierten Unterricht berichten.

Zum Video-Beitrag von SAT1

Elternbeiratswahl

Gemeinsam für die Zukunft der Heranwachsenden

Staatliche Realschule Arnstorf wählt siebten Elternbeirat

Mit der diesjährigen Elternbeiratswahl wurden gleich sechs neue Mitglieder in einem der wichtigsten Gremien der Schule begrüßt.

Schulleiter Jürgen Böhm konnte viele interessierte Eltern zum Elternabend mit Elternbeiratswahl in der Turnhalle willkommen heißen. Er blickte auf die hervorragende Zusammenarbeit in den vergangenen beiden Jahren zurück und würdigte das Engagement und das besondere Vertrauensverhältnis zwischen Schule und Elternhaus. Nur gemeinsam sei es möglich, für die Bildung und Erziehung der Jugendlichen Verantwortung zu übernehmen und ihnen Stütze und Hilfe zu sein. Denn schließlich stehe das Kind im Mittelpunkt.
Auch Bettina Wieser, die bereits seit vier Jahren im Elternbeirat tätig ist, betonte als Vorsitzende die konstruktive Arbeit und hob die Aufgaben als wichtiges Bindeglied zwischen Eltern und Schule hervor. In den vergangenen Jahren wurden mit Sommerfest oder Tag der offenen Tür und anderen wieder viele Aktionen durchgeführt, die genügend Geld in die Kassen spülten, um den jungen Menschen so manche Fahrt oder Unternehmung finanziell zu ermöglichen. Die Unterstützung des Schulschikurses oder die Preise für die Absolventen seien hier nur als Beispiele genannt.

Die Neuwahlen waren sicher Höhepunkt der Veranstaltung. Bereits im Vorfeld hatten sich einige Mütter und Väter gefunden, die sich als Ersatz für die ausscheidenden Mitglieder aufstellen ließen. Und so konnten schließlich zum neuen Elternbeirat auch vier Ersatzmitglieder gefunden werden.

Dass eine gute Zusammenarbeit und ein vertrauensvolles Miteinander weiterhin selbstverständlich sind, zeigte sich in der konstituierenden Sitzung, die auch zur Wahl der neuen Amtsinhaber genutzt wurde.

zum Bild - von links:
Schulleiter RSD Jürgen Böhm, Hans Högl, Artur Jäkel, Doris Haidl, Christian Neudorfer (2. Vorsitzender), Bettina Wieser (1. Vorsitzende), Tanja Krull, Claudia Raimann (Kasse), Karin Voggenreiter, Sindy Lindlbauer (Schriftführerin), Doris Pleintinger, Ramona Coppola, Klaus Hermann (fehlt)

Studienfahrt der 10.Klassen

Am Montag, den 18.09.2017 machten sich fünf zehnte Klassen auf den Weg nach Berlin. Mit dabei war die Klasse 10a mit Herrn Bösenecker und Frau Wittmack, die Klasse 10b mit Frau Edlheim und Herrn Senftinger, die Klasse 10c mit Frau Haider und Herrn Eisenblätter, die Klasse 10d mit Herrn Huber und Frau Graml sowie die Klasse 10e mit Frau Vetter und Frau Hacker.

Nach einer anstrengenden Busfahrt, die einen kurzen Stopp in Dresden enthielt, um die Stadt anzusehen und uns zu stärken, kamen wir am Abend endlich in Berlin an. Gleich nach unserer Ankunft gingen wir zum Bundestag und besichtigten dort als Erstes den Plenarsaal. Hier bekamen wir einen Vortrag darüber, wie der Plenarsaal und Bundestag aufgebaut sind. Danach durften wir auf die Reichstagskuppel und bekamen dort eine schöne Aussicht auf das nächtliche Berlin zu sehen.

Am Dienstag startete der Tag mit einer interessanten Stadtführung, wo wir die vielen Sehenswürdigkeiten, die Berlin zu bieten hat, bestaunen durften. Daraufhin durften wir im Paul-Loebe-Haus ein Gespräch mit Max Straubinger führen. Gestärkt und voller Vorfreude gingen wir am Nachmittag in Little Big City, eine Miniaturdarstellung der Geschichte von Berlin. Am Abend durften wir den Fernsehturm und Berlin bei Nacht bestaunen.

Der Mittwoch startete mit einer Besichtigung der East-Side-Gallery. Dort sahen wir auch das berühmte Mauerstück, wo sich Leonid Breschnew und Erich Honecker einen Kuss geben. Danach gingen wir in das Berlin Dungeon. Dort wurde uns die Geschichte Berlins in Form eines Horrorkabinetts geschildert. Daraufhin besichtigten wir das berühmte Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds, wo wir mit sehr vielen Berühmtheiten Fotos machen konnten. Im Laufe des Tages standen wir vor dem Brandenburger Tor. Am Ende des Tages waren wir in der berühmten Discothek “Matrix”. Wir hatten dort sehr viel Spaß und es herrschte eine lustige Stimmung.

Der Donnerstag startete mit einem Besuch des Bernauer Platzes, um den Todesstreifen zu besichtigen. Danach ging es geschichtlich weiter, denn wir fuhren nach Hohenschönhausen und bekamen dort eine Führung durch das Stasigelände und des Gefängnisses. Danach durften wir im Alexa shoppen und am Abend besuchten wir das Musical “Glöckner von Notre Dame”.

Am Freitag, 22.09.2017, hieß es dann für uns Abschied zu nehmen, denn es ging nach Hause. Im Großen und Ganzen war es ein sehr schönes Erlebnis, was wir so schnell nicht vergessen werden.

SMV-Tag 2017/18

Am 6. Oktober haben sich alle SMV-Mitglieder in der Mensa der Schule getroffen um die Aktionen der SMV im Schuljahr 2017/2018 zu planen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde haben sich die Schüler in verschiedene Gruppen aufgeteilt um ihre Ideen zu sammeln. Die Schüler haben sich für folgende Aktionen entschieden:

  • Niederbayerische Volleyballmeisterschaft der Lehrer
  • Nikolaustütchen
  • Weihnachtsmarkt
  • Fasching
  • Valentinstag
  • Berufsinformationsmesse
  • Tag des offenen Schulhauses

„Insgesamt hatten wir einen tollen Tag und freuen uns auf die Zusammenarbeit bei den verschiedenen Aktionen“, so Laura Schilcher (1. Schülersprecherin).

Danke an Raphael Brandstetter für das gelungene Video über den SMV Tag.

Netzwerktag Berufswahlsiegel

Der Bundeswettbewerb Netzwerktag Berufswahl-SIEGEL ging im Haus der deutschen Wirtschaft in Berlin in die dritte Runde – und die Realschule Arnstorf war mit dabei.

Als einzige Schule Bayerns durften wir die Auszeichnung für besonders gelungene Schule-Wirtschaft-Kooperationen entgegennehmen. Die Realschule Arnstorf ist somit zusammen mit 27 weiteren Schulen bundesweit von der BDA, der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände, der Kultusministerkonferenz und der Wirtschaft zur SIEGEL-Botschafterschule ernannt worden.

Stephanie Lindner von der Hans-Linder-Stiftung, einer unserer wichtigsten Kooperationspartner, vertrat die Wirtschaftsseite Arnstorfs bei dieser hervorragenden Veranstaltung.

Elterncafé

Erstmalig lud unsere Schulfamilie die Eltern und Erziehungsberechtigten der neuen Schüler zu einem Elterncafé am ersten Schultag ein.

Nachdem die neuen Schüler durch Konrektor Andreas Scheungrab begrüßt und ihren neuen Klassenlehrern zugewiesen worden waren, stellten sich verschiedene Personen vor, die für die Schullaufbahn der Kinder von Bedeutung sind: weitere Stellvertreterin Waltraud Erndl, Beratungslehrer Michael Pöppl, Schulsozialpädagoge Daniel Schönhofer, Elternbeiratsvorsitzende Bettina Wieser und Vorsitzende des Fördervereins Monika Hanseder. Diese informierten über ihre Aufgaben und Zuständigkeitsbereiche.

Anschließend folgte der gemütliche Teil des Vormittags. Mit einer Tasse Kaffee und einer kleinen Stärkung konnten sich die Eltern vom stressigen und aufregenden Morgen etwas erholen und miteinander ins Gespräch kommen. Auch die Referenten, ein paar Lehrer und Konrektorin Waltraud Erndl mischten sich ins Getümmel und standen für Fragen zur Verfügung.

Bauernschlacht

„Lieber bairisch sterben…“

„…als in des Kaisers Unfug verderben!“ So lautete die Parole der aufständischen Bauern im Jahr 1706. Eine Nachstellung der Schlacht bei Aidenbach und ihrer Vorgeschichte durften unsere Achtklässler im Rahmen des Geschichtsunterrichts besuchen.

Es handelt sich hierbei um ein Thema, das die Schüler bereits im Unterricht dieses Schuljahres behandelt haben. Im Zuge des Spanischen Erbfolgekriegs kam es zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Bayern und Österreich. Die österreichischen Truppen besetzten Bayern, verlangten die Versorgung ihrer Truppen und schikanierten die bayerische Bevölkerung. Dadurch kam es zur berühmten Bauernschlacht in Aidenbach, wo sich 7000 wütende und hungernde Bauern gegen das österreichische Heer stellten. Über 2000 verloren dabei ihr schlussendlich ihr Leben.

Mit der Nachstellung dieses historischen Ereignisses in Aidenbach erlebten unsere Schüler Heimatgeschichte hautnah.

Fahrt mit dem Römerschiff

Vergangene Woche machten sich unsere sechsten Klassen an zwei verschiedenen Terminen nach Regensburg auf. Dort durften sie, angeleitet von den Studenten der Universität Regensburg und Herrn Professor Heinrich Konen, das Rudern auf einem nachgebauten römischen Flusskriegsschiff ausprobieren. Schnell merkten sie, dass hier Teamwork an erster Stelle steht. Es geht beim Rudern nicht darum, möglichst der Erste zu sein, der das Ruder ins Wasser schlägt oder derjenige zu sein, der es mit der meisten Kraft durchs Wasser gleiten lässt, sondern ganz im Gegenteil darum, gleichzeitig mit ähnlichem Kraftaufwand zu rudern. Das fiel unseren Schülern anfangs gar nicht so leicht. Aber als sie den Dreh heraus hatten, merkten sie, dass sie immer schneller wurden. Nach circa einem Kilometer durften sie endlich kurz pausieren. Herr Konen erklärte den Schülern dann, dass solche Schifffahrten eine Art Patrouille waren, um Angriffe der Germanen zu verhindern. Im heutigen Regensburg befand sich einst ein römisches Militärlager. Von dort aus bewachten die Römer die Grenze zwischen ihrem Reich und den Germanen.

Während eine Klasse ruderte, erzählte ein Student, der wie ein römischer Legionär gekleidet war, den anderen Kindern vom Leben eines Soldaten in der Antike. Außerdem hatte er nachgebaute Ausrüstungsgegenstände dabei, die unsere Schüler auch einmal aufsetzen oder ausprobieren durften.

1. Gedächtnismeisterschaft an der Realschule Arnstorf

... trotz des Herbstwetters großer Erfolg

Aufgrund des wetterbedingten Ausfalls des Schwimmfestes wurde am Montag die erste Gedächtnismeisterschaft an der Realschule Arnstorf durchgeführt. Dabei absolvierten die Schülerinnen und Schüler der fünften bis neunten Klassen die Disziplinen „Zahlensprint“ und „Wörterlauf“. Beim Zahlensprint mussten sie sich innerhalb von fünf Minuten möglichst viele Ziffern merken. Bei der Wiedergabe gab es für eine komplett richtige Reihe von zehn Ziffern zehn Punkte, bei einem Fehler noch sechs Punkte und bei zwei Fehlern drei Punkte. Beim Wörterlauf galt es sich 50 Wörter in der richtigen Reihenfolge zu merken. Die Zeit dafür betrug erneut fünf Minuten. Für jedes korrekte Wort gab es einen Punkt. Die Besten schafften dabei bis zu 42 Wörter!

Die besten Schüler/innen der einzelnen Jahrgangsstufen waren: 

5. Jahrgangsstufe:    1. Reiter Leonie                              5d   41 Punkte
  1. Knogl Eva            5c   41 Punkte
  3. Horny Julian   5a        38 Punkte

 

6. Jahrgangsstufe:    1. Nigl Dominik                              6d   45 Punkte
  2. Anzeneder Emily            6d   42 Punkte
  3. Frey Elias   6a        42 Punkte

 

7. Jahrgangsstufe:    1. Brunhuber Elisabeth                7d   55 Punkte
  2. Baumgartner Lukas            7b   44 Punkte
  3. Golginger Carolin   7e        43 Punkte
  3. Jagode Erik   7b   43 Punkte

 

8. Jahrgangsstufe:    1. Neumüller Hannes                   8c   52 Punkte
  2. Gamsreiter Lukas            8a   50 Punkte
  3. Graf Simon   8a        50 Punkte

 

9. Jahrgangsstufe:    1. Hannecker Verena                   9b   64 Punkte
  2. Baerwaldt Patrick            9b   59 Punkte
  3. Fürstberger Maximilian   9d        58 Punkte

Schwimmkurs

Realschule und Mittelschule Arnstorf führen gemeinsames Projekt durch

Unter dem Motto „Jedes Kind soll Schwimmen lernen“ stand das Projekt der Realschule und Mittelschule in Kooperation mit der Wasserwacht im Freibad in Arnstorf. Es war ein voller Erfolg. Unter der Leitung von Schwimmmeister Josef Zitzelsberger nahmen 18 Schülerinnen und Schüler an drei Tagen jeweils vormittags an einem Schwimmkurs teil. Tatkräftig unterstützt wurden die Kinder von ihren Sportlehrern. So konnten am Ende alle den Kurs erfolgreich abschließen und mit dem Seepferdchen Abzeichen ausgezeichnet werden.

Auch 1. Bürgermeister Alfons Sittinger zeigte sich begeistert und begrüßte die enge und hervorragende Zusammenarbeit der beiden Schulen.

Physik-Projekttag bei Lindner

... trotz des Herbstwetters großer Erfolg

Am Mittwoch, den 19.Juli 2017 durfte die Klasse 8a im Rahmen der Projektwoche zusammen mit ihren Physik- und Mathematiklehrern das Technikerhaus des Unternehmens Lindner in Arnstorf besuchen.

Nach einer kurzen Begrüßung von Herrn Holzleitner wurden die 22 Schülerinnen und Schüler in vier Gruppen eingeteilt, in denen sie die verschiedensten Facetten zum Themenbereich "Messen" kennenlernen durften. 

So erklärte Herr Holzleitner das Nivelliergerät, mit dem man in der Horizontalen genau messen kann, ob ein Boden eben ist oder nicht. Die Schüler wurden dabei aktiv miteinbezogen, so dass nach kurzer Zeit feststand, dass der Boden hier etwas Schieflage hat.

Eine günstigere aber nicht weniger genaue Methode des Messens stellt die Schlauchwaage dar. So kann man in verwinkelten Räumen dennoch überall ein und dieselbe Stelle an der Wand markieren. 

Nach der Pause wurde es sehr mathematisch bzw. physikalisch, da die Klasse nun die Größen Masse, Volumen und Dichte genauer untersuchten und wiederholten. So lernten die Schüler die Unterschiede von Werkstücke kennen, die z. B. aus Aluminium, Holz und Kupfer bestehen.

In der letzten Station wurde der Klasse der Messschieber aka Schieblehre erklärt. Hier durfte dieses Präzisionsmessgerät jeder selbst in die Hand nehmen und unter Anleitung verschiedene Messungen durchführen. 

Insgesamt wurden physikalische Themen der 7. und 8. Jahrgangsstufe hervorragend aufgegriffen und vertieft und schon ein Ausblick auf die Mathematik der nächsten Jahre geworfen.

RSA-Sommerfest

... trotz des Herbstwetters großer Erfolg

Dunkle Wolken und schwere Regenschauer konnten die Schulfamilie der Staatlichen Realschule Arnstorf am Dienstag, den 25.07.2017 nicht davon abhalten, das alljährliche Sommerfest zu begehen. Gemeinsam begrüßte man wieder interessierte Eltern, Schüler, Ehemalige und Freunde. Schulleiter Jürgen Böhm freute sich, dass alle trotz des Herbstwetters den Weg an die RSA gefunden hatten. Die Fünft- und Siebtklässler, die die Organisation gemeinsam mit ihrer Klassenleitung übernommen hatten, boten ein buntes Unterhaltungsprogramm. Hier wurde selbstgemachte Zuckerwatte verkauft, dort allerlei Sportliches angeboten: Die Gäste konnten sich beim Bobbycar-Rennen, beim Dosenwerfen oder an der Fußballwand miteinander messen. An anderer Stelle herrschte beim Geldschnipsen gute Laune. Untermalt wurde all dies durch die überaus gelungene musikalische Begleitung von Schulband und -chor. Diese lud zu einem gemeinsamen Miteinander in die Aula ein. Der Elternbeirat sorgte für das leibliche Wohl.

Hier fanden außerdem Ehrungen für besondere sportliche Leistungen im Rahmen der vergangenen Bundesjugendspiele statt. Die Klassen 5d und 8a, die dort am besten abgeschnitten hatten, bekamen vom Förderkreis der RSA – vertreten durch dessen Vorsitzende Monika Hanseder – jeweils 100,- Euro für die Klassenkasse überreicht.

Zuvor fand bereits die feierliche Vergabe des Titels „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ statt. Anja Wessely, Vertreterin für die Bundeskoordination von SOR-SMC, überreichte der betreuenden Lehrkraft Dr. Christian Hahn und Realschuldirektor Jürgen Böhm in Vertretung für die gesamte Schulfamilie die Auszeichnung und bedankte sich bei allen Beteiligten für ihr großes Engagement. Sie freute sich, der lebendigen Realschule in Arnstorf im Rahmen einer so fröhlichen, bunten Veranstaltung die Urkunde überreichen zu dürfen.

Am Ende des Abends waren sich alle Besucher einig: Der RSA-Schulfamilie ist zum Schuljahresausklang ein geselliger, fröhlicher Abschied gelungen.

Aschenputtel

... Tierisch verliebt

Die Anspannung ist hinter der Bühne kurz vor dem großen Auftritt förmlich greifbar. Die 16 Schauspieler scharen sich um ihre beiden Regisseurinnen, um letzte Anweisungen zu erhalten. „Aber wir müssen jetzt nicht so einen blöden Motivationsspruch gemeinsam herunterrattern?“ „Nein. Wir wollen euch nur noch eines auf den Weg mitgeben: Blamiert uns bloß nicht.“ Nervöses Gelächter. Nach den letzten gut gemeinten Tipps und Beruhigungsmantras à la „Ihr schafft das schon“, hält Herr Böhm auf der Bühne noch eine kurze Ansprache an das Publikum, ehe die Theatergruppe die Zuschauerschaft in ihren Bann zieht. Die bezaubernde Fee Rosine (Hannah Rottbauer) flattert als Erste auf die Bühne, im Schlepptau den nörgelnden Hasen Fabius (Dominik Wieser) und der Auftakt zu einer tierisch anderen Variante des Klassikers „Aschenputtel“ ist getan.

Denn anders als im Original – so viel sei verraten – ist es am Ende nicht der Prinz (Korbinian Brummer), der die holde Schöne (Silvia Döttl) für sich gewinnen kann. So spielen sich die begabten Jungschauspieler an diesem warmen Sommerabend am 13. Juli 2017 im Rondell der Realschule Arnstorf von Szene zu Szene und begeistern die voll besetzten Ränge mit charmanten Wortgefechten und gewitzten Dialogen. Die harte Arbeit des letzten Schuljahres, in welchem die Theatergruppe rund um die beiden Regieneulinge Verena Gstöttl und Anja Kappelmayer jeden Mittwochnachmittag zusammenkamen, zahlt sich letztlich aus. Schallendes Lachen und begeisterter Applaus als zum Beispiel Elias Kronthaler zusammen mit Andreas Hofer in ihrer Paraderolle als Tanzbein und Federlein die tollpatschigen Hofangestellten mimen oder auch als der bemerkenswerte Julian Deller die himmlisch fiese Fettonella verkörpert, natürlich in Begleitung der ebenso begabten Aileen Wimmer, welche die hinterhältige und etwas dümmliche Arroganzia darstellt. Doch auch die böse Stiefmutter (Emily Wiesner) oder die Königin (Eva Breuer) stehen den anderen Talenten in nichts nach und komplettieren das Theaterensemble. Ein tierisch kurzweiliger Abend mit einer kecken, frischen Wendung...wie märchenhaft doch manche Sommerabende sein können.

Theatergruppe schnuppert Serienluft

Am Dienstag, den 27.06.2017, machte sich die Theatergruppe der RSA auf den Weg nach Dachau in das Filmdorf ‚Lansing‘.

Dort sollte sie ein aufregender Tag erwarten. Die Schüler waren nicht nur als Live-Blogger (http://www.br.de/unternehmen/inhalt/medienkompetenzprojekte/jugendmedientag-backstage/br-backstage-liveblog-100.html ) für den BR unterwegs, sie erhielten auch einen spannenden Einblick in die Welt von ‚Dahoam is Dahoam‘.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Schauspielerin Katrin Lux alias Fanny aus ‚Dahoam is Dahoam‘ ging es auch schon mit dem Technikworkshop los. Die Schüler lernten, wie es ist, hinter der Kamera zu stehen.

Bei der Erkundung des Studios und Außenkulisse hatten die Schüler die Möglichkeit, live beim Dreh einer Szene dabei zu sein. Außerdem konnten sie es sich in den Kulissen von ‚Dahoam is Dahoam‘ bequem machen.

Nach einer kurzen Mittagspause folgte die Drehbuchwerkstatt, hier lernten die Schüler die verschiedenen Fernsehformate kennen und alles, was zu einem guten Drehbuch gehört. Der krönende Abschluss war sicherlich der Schauspielworkshop mit Katrin Lux. Die Serienschauspielerin nahm sich viel Zeit für die jungen Talente und erklärte ihnen, wie sie Gefühle richtig transportieren können.

Nach diesem Tag sind die Schüler nun bestens gerüstet für ihre eigene Aufführung von ‚Aschenputtel‘ am Donnerstag, den 13. Juli 2017, um 19.00 Uhr.

Matherätsel - Mai und Juni 2017

In den Monaten Mai und Juni wurde wieder der monatliche schulinterne Mathematikwettbewerb ausgetragen. Erneut galt es knifflige und anspruchsvolle Aufgaben zu lösen, was einige Schülerinnen und Schüler mit Bravour meisterten.

Hier die Gewinner im Monat Mai:

8. - 10. Klassen:   1. Mercedes Gröger (9e)
    2. Simon Hobmeier (8a)
     

 

 

 

 

Hier die Gewinner im Monat Juni:

5. - 7. Klassen:   1. Hannah Wimmer (5b)
    2. Katrin Nußbaumer (5d)
    3. Julia Moser (5d)

 

 

 

 

8. - 10. Klassen:   1. Dominik Kandler (10f)
    1. Erik Wandres (10f)
    1. Jana Schneiderbauer
    1. Jasmin Maier
    1. Florian David

 

 

 

 

Naturnahe Verkehrsflächen für den Unterricht nutzen!

In den vergangenen Jahren hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass die globalen Umweltprobleme künftig weltweit entschlossene Gegenmaßnahmen erfordern. Darum haben die Vereinten Nationen im Dezember 2010 das gegenwärtige Jahrzehnt zur "UN-Dekade Biologische Vielfalt 2011 - 2020" ausgerufen. Zu einer der größten Herausforderungen in Gegenwart und Zukunft gehört in diesem Zusammenhang die zunehmende Erosion der biologischen Artenvielfalt.

In Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Naturschutz - unter der Projektleitung der Kreisgruppe Rottal-Inn - unterstützt der Markt Arnstorf den Bestandschutz heimischer Pflanzen an besonderen Standorten, unter anderem nahe des Schulzentrums in der Bürgermeister-Haberl-Straße.

Die Artenkenntnis und der Artenschutz haben im Fach Biologie einen zentralen Stellenwert in der Ausbildung von Schülerinnen und Schülern an der Realschule. Darum nutzen die Biologielehrkräfte gerne die vom Markt Arnstorf angelegten Flächen zur Bestimmung der Arten.

Der Sommer hat inzwischen Einzug gehalten. Ausgestattet mit kleinen Pflanzenbestimmungsbüchern verließen die Kinder der Klassen 5 a und d ihre Klassenzimmer und gingen ins Freie, um Biologieunterricht einmal anders zu erleben. Sie erkannten Pflanzenraritäten anhand deren Blütenfarbe und nach der Zahl ihrer Blütenblätter, die sonst auf den intensiv von der Landwirtschaft genutzten Flächen nicht zu finden sind. Hier wären z. B. zu nennen:

  • die Karthäusernelke, eine Widnelke, von der unsere Gartennelke abstammt,
  • die angenehm duftende Moschusmalve,
  • die Skabiosenflockenblume, ökologisch wertvoll nicht nur für Bienen, sondern auch für Wespen und Schmetterlinge,
  • die Schafgarbe, eine Pflanze aus der Familie der Korbblütler, die für ihre entzündungshemmende Heilwirkung bekannt ist,
  • der Glatthafer, eine Süßgräserart, der sehr gut mit Trockenheit zurechtkommt und
  • das Echte Labkraut, das in den Blättern einen Stoff enthält, der wie das Lab aus dem Kälbermagen, die Milch zum Gerinnen bringt und deshalb früher zur Käseherstellung verwendet wurde.

Ein Schüler meinte: „Ich habe gar nicht gewusst, dass Blumen so schön bunt und interessant sein können!“ Das merkte man auch an der regen Beteiligung vieler Kinder bei der Bestimmung der Wildpflanzen.

Von jeder Pflanzenart wurden zwei Exemplare für die Klassenzimmer mitgenommen, in kleine Vasen gestellt und mit dem entsprechenden deutschen Namen beschriftet.

Auf diese Weise des Unterrichts fällt es den Schülern nun leichter, die Pflanzennamen zu lernen und sich auch für die Zukunft zu merken.

Die Lehrer bringen es auf den Punkt: „Von Vorteil für uns Lehrende ist nicht nur, dass die bunte Blütenpracht so nahe an der Schule liegt, sondern auch, dass diese Flächen nicht gemäht werden und man somit jederzeit diese Grünstreifen besuchen kann. Zudem ändert sich die Pflanzenvielfalt über das ganze Jahr.“

Für die Schule und somit für die nachfolgende Generation an Erwachsenen sind die naturnahen Verkehrsflächen wirklich sehr gewinnbringend!

Englischlernen für den guten Zweck

Unsere Teilnahme am Schülerwettbewerb English4Charity 2017

Die Klasse 7b unserer Schule bewies dieses Jahr ihr soziales Engagement und verbesserte nebenbei spielend ihre Englischkenntnisse.

English for was?! – nach einer kurzen Vorstellung des Charity-Projekts war die Klasse sofort bereit zu helfen und sich zudem anzustrengen, um hoffentlich auch ein paar der versprochenen Preisgewinne zu ergattern.

Einmal verstanden, ist die Wettbewerbsidee des gemeinnützigen Vereins auch ganz simpel: English4Charity ist zum einen ein bundesweit im Mai stattfindender Englisch-Wettbewerb für Schulklassen der Jahrgangsstufen 5-7 aller Schulformen.

Zum anderen ist English4Charity ein Wohltätigkeitsprojekt, denn jede teilnehmende Klasse findet einen Spender, der das Startgeld und eine Spende für wichtige Hilfsprojekte der weltweit größten unabhängigen Kinderrechtsorganisation Save the Children übernimmt, sodass die Teilnahme für die Schüler kostenfrei ist.

So entsteht eine tolle „Win-win-Situation“, in der die Schüler durch ihr Engagement und die Hilfe eines Spenders benachteiligten Kindern helfen und gleichzeitig ihr Englisch verbessern – English4Charity eben!

Der Spender für die Klasse 7b war dieses Jahr der Malerbetrieb Schwarz aus Arnstorf, der ohne zu zögern das Startgeld und die Spende für den Sohn und seine Klassenkameraden übernommen hat. An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön dafür!

Mittlerweile sind die Ergebnisse bekannt und wir können zufrieden sein. Die Siegerehrung mit Preisverleihung war eine schöne Belohnung und niemand ging leer aus. Darüber hinaus bleibt das schöne Gefühl, dass wir gemeinsam etwas Gutes für Kinder erreichen konnten, die jede Hilfe gut brauchen können.

Bildung als Schlüssel zum Frieden

„Ohne Bildung können jungen Menschen nicht offen in die Welt gehen und Zusammenhänge erkennen. Sprachen sind der elementare Schlüssel zur Völkerverständigung. Unwissenheit führt zu Angst, Skepsis und Misstrauen, woraus schnell Kriege entstehen können. Alle Menschen sollen ungeachtet ihrer Hautfarbe, Religion und Herkunft miteinander leben können.“

Maxwell Akora, Parlamentarier aus Uganda, machte an der Realschule in einem Podiumsgespräch mit Schülern der 9. Jahrgangsstufe auf die Bedeutung von Bildung aufmerksam. Er erzählte von der Armut in seinem Land, in dem nicht alle Kinder die Möglichkeit einer guten Bildung haben.

Andreas Mühlbauer, Gründer und Vorsitzender des Vereins Rwenzori e. V., der die Partnerschule „Holy Dove“ in Kasese unterstützt , hat den Kontakt zu Akora aufgebaut. Mit dabei war sein 16-jähriger Sohn Alistair, der gerade seinen Abschluss an einer internationalen Schule in Uganda gemacht hat. Dessen Großvater war übrigens John Akii-Bua, der erste Olympiasieger Ugandas, der 1972 in München beim Hürdenlauf den Weltrekord holte.

Realschüler im Endspurt

Abschlussprüfungen haben begonnen

Für unsere Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen ist es endlich so weit! Die Abschlussprüfungen haben mit dem Fach Deutsch am vergangenen Mittwoch für etwa 40.000 Realschüler in Bayern begonnen.

"Jetzt soll es endlich losgehen!", so die einhellige Meinung der Jugendlichen am Montag nach den Pfingstferien. Am Donnerstag durften die ersten allerdings schon wieder zu Hause bleiben: Französisch stand auf dem Plan. Am Freitag und Montag schwitzen allerdings alle in Englisch und Mathematik, bevor es dann mit den Wahlpflichtfächern BwR, Physik und Haushalt und Ernährung endet.

Wir wünschen Euch allen viel Erfolg, Glück und beste Ergebnisse!

Hier finden Sie einen Link zur Sondersendung auf Sat1

Tage der Orientierung in Passau für die achten Klassen

Im Mai fuhren alle Achtklässler für drei Tage nach Passau zu den Tagen der Orientierung. Den Beginn machte die Klasse 8c, welche alleine anreiste, danach folgten zu jeweils zwei Klassen die 8b/d und 8a/e. Unsere Unterkunft war sehr reizvoll direkt neben der Veste Oberhaus gelegen mit einem traumhaften Blick auf die Passauer Altstadt. Die Betreuer vom Kirchlichen Jugendbüro Pfarrkirchen gaben sich bei der Programmgestaltung große Mühe, sodass den Schülerinnen und Schülern eigentlich nie langweilig wurde. Es wurden vor allem Themen wie die Klassengemeinschaft angesprochen, Wege zur Selbstfindung vermittelt, aber auch viele lustige Spiele gespielt, die den Zusammenhalt der Klassen noch verstärkt haben. Ein weiteres Highlight war der Besuch Passaus, wo unter anderem der Dom besichtigt wurde, aber auch diverse Innenstadtgeschäfte. Nach drei witzigen, anstrengenden und unterhaltsamen Tagen waren sich alle einig, dass die TdOs eine sinnvolle Möglichkeit sind, auch außerhalb des Klassenzimmers als eine Gemeinschaft noch mehr zusammenzuwachsen.

Arnstorferinnen bei "Südbayerischer"

Die Fußballerinnen der Wettkampfklasse IV der Realschule Arnstorf dürfen sich auf eine Fahrt nach Schwaben freuen. Denn dort findet die „Südbayerische“ des Schulsportwettbewerbs Fußball statt und die Kollbachtalerinnen haben sich dafür als Gewinner des Bezirksfinales qualifiziert.
Am gestrigen Vormittag nutzen die Realschülerinnen den Heimvorteil und setzten sich gegen die Mannschaften der Mädchenrealschule St. Anna Riedenburg, der Staatlichen Realschule Viechtach und des Gymnasiums Landau durch. Begrüßt wurden sie vom Schulleiter der Realschule Arnstorf, Jürgen Böhm.
Die vier Teilnehmer ermittelten den Sieger im Modus „Jeder gegen jeden“, und bevor die Spiele angepfiffen wurden, standen Technikwettbewerbe (Drippeln, Passen, Torschuss), deren Ergebnisse ins Gesamtergebnis einflossen, an. Die Ergebnisse: Viechtach - Arnstorf 2:4, Riedenburg - Landau 10:1, Arnstorf - Riedenburg 4:2, Landau - Viechtach 0:9, Viechtach - Riedenburg 5:2 und Arnstorf - Landau 9:2. Somit ergab sich folgende Tabelle: 1. Arnstorf/9 Punkte, 2. Viechtach/6 Punkte, 3. Riedenburg/3 Punkte und 4. Landau/0 Punkte.
Bei der Siegerehrung im Vereinsheim des TSV-FC Arnstorf sparte der Vertreter des Bayerischen Fußballverbandes, Ehrenvizepräsident Siegfried Urlberger, nicht mit Lob für die Nachwuchsfußballerinnen. Ebenso würdigte er die Leistungen der beiden Schiedsrichter, Erich Janotta und Jakob Wasmaier, und die der Organisatoren. Urlberger gratulierte den Arnstorferinnen zum Gewinn der Bezirksmeisterschaft und wünschte viel Erfolg bei der „Südbayerischen“. Der BFV-Ehrenvizepräsident meinte, dass aber eigentlich alle Mannschaften den Sieg verdient hätten.
Zusammen mit Konrektor Andreas Scheungrab und Klaus Maier, Leiter der Hauptgeschäftsstelle Arnstorf der Sparkasse Rottal-Inn, übergab der BFV-Funktionär die Urkunden und Medaillen an die Spielerinnen. Organisiert wurde der Wettbewerb von Paul Weinzierl, Wettkampfleiterin war Daniela Schmid-Bertl, beide von der Realschule Arnstorf.
Unser Bild zeigt die Arnstorfer Siegermannschaft mit (hinten v.l.) Konrektor Andreas Scheungrab, den Schiedsrichtern Erich Janotta und Jakob Wasmeier, BFV-Ehrenvizepräsident Siegfried Urlberger, Wettkampforganisator und Mannschaftsbetreuer Paul Weinzierl, Wettkampfleiterin Daniela Schmid-Bertl sowie Sparkassen-Vertreter Klaus Maier.

(Dankenswerterweise zur Verfügung gestellt von der Landauer Zeitung, Foto: Winklmeier)

Realschule Arnstorf mit Berufswahl-Siegel ausgezeichnet

Bei einer feierlichen Verleihung im Festsaal des Klosters Metten wurden niederbayerische Schulen mit dem Berufswahl-Siegel ausgezeichnet. Staatssekretär Bernd Sibler überreichte unserer Realschule den Preis. Elisabeth Kirsch, Geschäftsführerin vom Arbeitskreis SchuleWirtschaft Bayern führte durch das Programm. Vorsitzende Dr. Karin Oechslein lobte die hervorragende Arbeit im Bereich berufliche Orientierung.

Die Schule hatte sich eigentlich schon dafür beworben, als es das Siegel in Bayern noch gar nicht gab. Und so wurden die einzelnen Maßnahmen, die zur beruflichen Orientierung beitragen umso intensiver zusammengetragen und geordnet dargestellt als der Startschuss durch das Kultusministerium und den Arbeitskreis SchuleWirtschaft Bayern endlich fiel.

Ein Dank gilt allen engagierten Kolleginnen und Kollegen, die sich bewusst oder auch unbewusst in die Berufsorientierung einbringen und unsere Schüler zu dem machen, was sie voran bringt und ihnen den Weg für eine zufriedene, glückliche und erfolgreiche Zukunft zeigt.

Link zum Artikel des Ministeriums

Link zur Pressemitteilung

Frühjahrskonzert an der Realschule Arnstorf

Schade, dass dem Jahresbericht keine Audio-Datei beigelegt werden kann. Wie soll man einen Abend voller mitreißender und hinreißender Musik beschreiben? Vielleicht gibt ein – unvollständiger -Überblick über das Programm einen Einblick in die Stimmung, die am 16. Mai 2017 in der Turnhalle der Realschule Arnstorf herrschte.

Gleich zu Beginn wurde das Publikum musikalisch von der Band unter Leitung von Bernhard Grundwürmer mit „Griaß Gott bei uns in Arnstorf“ begrüßt. Die Klasse 6d brachte mit ihrem selbstverfassten Lied voller Klischees über Mädels und Jungs „Mia san mia“ die Zuhörer zum Lachen. Thomas Tille entführte mit seiner Mixed Music Combo und Musik aus den Filmklassikern „Das Boot“, „Fluch der Karibik“ und „Titanic“ ans Meer, die Klasse 10d mit „Je veux“ nach Frankreich.  Julian Deller und Theresa Heller berührten mit ihren Klaviersolos, ebenso wie Raphael Brandstetter und Lisa Heigl, die sich auch ohne Mikrophon als extrem stimmgewaltig erwiesen. Tanzeinlagen und ein Ausschnitt aus dem bevorstehenden Theaterstück „Aschenputtel“ boten einen bunten Einblick in die Arbeit der Tanz- und der Theatergruppen. Über 240 junge Leute brachten die Turnhalle zum Glühen. Eine kurze Abkühlung konnte man sich in der Pause gönnen, die der Elternbeirat mit Sandwiches und Getränken verkürzte.

Mercedes Gröger und Raphael Brandstetter führten souverän und mit Wortwitz durch den Abend und stimmten das Publikum gekonnt auf die sehr facettenreiche Vorstellungen ein.

Leider muss auch so ein Abend einmal zu Ende gehen. Aber der nächste ist schon in Planung!

Projekttag „Gastroberufe“

Gastroberufe? Was ist denn das? Die 8. Klassen der Realschule Arnstorf durften am 17. Mai 2017 während eines Projekttags die Antwort zu dieser Frage erfahren. Das Schlosshotel Lindner in Mariakirchen lud zu einer Pilotveranstaltung zum Thema ‚Berufe im Gastronomiebereich‘ ein.

Die Schülerinnen und Schüler konnten sich die Berufsfelder Hotelfachfrau/mann, Koch/Köchin und des Brauers genauer ansehen. Dass diese Berufe sehr vielseitig und durchaus anspruchsvoll sind, zeigte sich bereits bei den Arbeiten des Zimmerservice. Im zeitlichen Wettstreit machten die Jugendlichen Betten und reinigten die Zimmer. An der Rezeption lernten sie den Umgang mit Hotelgästen und erhielten einen Einblick in die Verwaltung. In der Küche erfuhren sie, welch riesige Mengen an Essen in einem Hotel mit Restaurantbetrieb zubereitet werden müssen. Auch der Tisch wurde von den Schülerinnen und Schülern akribisch eingedeckt und dabei so manche Serviettenfalttechnik ausprobiert. Eine Führung durch die Brauerei bildete den letzten Programmpunkt bevor das selbst zubereitete Essen genussvoll verspeist wurde.

So mancher überlegt sich nach diesem abwechslungsreichen Tag durchaus, ein Praktikum in diesem Berufsfeld zu absolvieren. Eine gelungene Veranstaltung! Vielen Dank für die hervorragende Kooperation!

Niederbayerisches Musikfestival

„Playing together“ - 23. Niederbayerisches Musikfestival in Arnstorf

Ein Ereignis, das niemand so schnell vergessen wird: 450 Schülerinnen und Schüler aus elf niederbayerischen Realschulen brachten die Dreifachturnhalle der Staatlichen Realschule Arnstorf am Abend des 18. Mai 2017 zum Beben.

Über den Tag verteilt kamen die jungen Musiker aus den Realschulen Bad Griesbach, Eggenfelden, Landau, Neustift, Oberroning, Passau, St. Anna Riedenburg, Simbach, Vilsbiburg und Zwiesel in Arnstorf an und wurden sofort von Schülerinnen und Schülern der SMV begrüßt und begleitet. Die Gruppen, die gerade nicht zum Sound-Check gingen oder probten, konnten sich bei bestem Sommerwetter gegenseitig kennen lernen, sich austauschen, in der Mensa essen, sich fotografieren lassen oder einfach beim „Ratsch“ die freie Zeit genießen.  

Bevor es richtig losging, begrüßte Schulleiter Jürgen Böhm die begleitenden Lehrkräfte, die Organisatoren Markus Asböck und Bernhard Grundwürmer und Ministerialbeauftragten Bernhard Aschenbrenner zu einem Umtrunk.

Endlich konnte der Startschuss fallen. Souverän führten unsere drei Schülersprecher durch die über 40 gespielten Stücke. Es war ein gigantisches Feuerwerk aus den unterschiedlichsten Musikrichtungen: Blechbläsergruppen gaben nicht nur Klassiker wie zum Beispiel den „Ruetz Marsch“ zum Besten, sondern ließen mit „I will follow him“ aus Sister Act auch eine bekannte Musicalmelodie erklingen. „Die fabelhafte Welt der Amelie“ am Flügel und ein Streichensemble versetzte die Zuschauer in Staunen, als sie den barocken Klassiker „Air“ von Johann Sebastian Bach interpretierten.  Auch eine Volkstanzgruppe brachte bayerisches Flair, und eine Percussionklasse zeigte, dass Schultische als Instrument genügt. Teilweise befanden sich 50 musizierende Schüler gleichzeitig auf der Bühne und spielten unter der Leitung ihrer Lehrkräfte Musik aus dem James Bond Film „Spectre“, „Titanic“ oder „Fluch der Karibik“, aber auch „Rock around the clock“ und „shut up and dance“. Nach der Pause, in der die SMV alle Anwesenden mit Häppchen versorgte, heizten vor allem Bands mit stimmgewaltigen Gesangstalenten den Zuschauern mit „Human“, „Million Reasons“ oder „Seven Nation Army“ ein.  Als am Ende die Gastgeber „Can´t stop the feeling“ anstimmten, gab es auch für die Zuschauer kein Halten mehr. „Playing together“ wurde dann endgültig zum Motto des Abends, als beim Zugabe-Song „Chöre“ das begeisterte Publikum mitsang.

„Can´t stop the feeling“ -  ein wunderschöner, genialer, legendärer, herzlicher und beeindruckender Abend, der beflügelte!

Koch zu Gast!

Wie schon beim ersten Mal durften die Klassen 10e/10f des IIIb Zweiges und Frau Fuchs den ehemaligen Schüler Andreas Zirngibl in ihrem Unterricht begrüßen. Gespannt waren wir wieder auf das von ihm zusammengestellte, umfangreiche 3-Gänge-Menü.

Dieses bestand aus:
- Karottencremesuppe mit Biskuitschöberl

- Selbstgemachte Gnocchi mit Gorgonzolasoße

- Schoko-Panna-Cotta

Eifrig begannen die Schüler mit der Zubereitung der Gerichte, während Andy ihnen über die Schulter schaute, tolle Tipps zur Verfeinerung verriet und gerne Hilfestellung während des Kochens gab. Bei der Kreativität ist der Fantasie keine Grenze gesetzt, was man gerade hier in Form von Geschmack und Variation richtig ausleben kann. Und genau dies ist die Freude, die man ihm sofort ansieht. Für den gelernten Koch ist Kochen mehr als nur eine Zusammenstellung von Lebensmitteln. Ob ein schnelles Pasta-Gericht oder ein aufwendiges 6-Gänge-Menü - für Andy steht die Leidenschaft und die Liebe zum Detail an erster Stelle.

Während des Unterrichts erzählte Andreas von seinem erlernten Beruf und dessen was er noch in seinem Leben erreichen möchte. Zielstrebig wird er sich weiterbilden und zieht sogar eine Möglichkeit eines Lehramtes in Betracht, wo er dann als Lehrer sein Fachwissen und auch die Leidenschaft an die jüngere Generation weiter geben kann. Wir wünschen Ihm dahingehend viel Erfolg und vielleicht dürfen wir dann erleben wie ein Schüler zum Kollegen wird.

Nach der schmackhaften Zubereitung des lukullischen Mals, führten interessiert die Schüler noch einige Gespräche um sich den einen oder andern Tipp geben zu lassen. Zum Schluss verabschiedeten wir uns mit einem kleinen Dankeschön und würden uns freuen ihn im nächsten Schuljahr wieder begrüßen zu dürfen.

Arnstorfer Realschüler fühlen sich an ihrer Schule wohl

Umfrageergebnisse geben ein klares Signal!

Fast 100 Prozent der Arnstorfer Realschüler fühlen sich wohl an ihrer Schule

Dies ist das Ergebnis einer anonymen Umfrage, die über die vergangenen Wochen unter unseren Schülerinnen und Schülern durchgeführt wurde. Die 5. Klassen gaben sogar zu 100 Prozent an, sich wohl oder sehr wohl hier zu fühlen.

Dieses Resultat kommt nicht von ungefähr:

Das Arbeitsklima wird als ruhig und entspannt bewertet. Der freundliche Umgangston der Lehrkräfte tut ein Übriges. Zudem werden sie als streng, aber gerecht empfunden. 95 Prozent der Schülerinnen und Schülern gaben zudem an, dass sie sich von ihren Lehrern ernst genommen fühlen. Eine Auszeichnung, die uns als Pädagogen bestätigt. Wir haben es an unserer Schule nicht mit kleinen Erwachsenen zu tun, sondern mit Kindern und Jugendlichen, die ihren Weg finden müssen und wollen. Selbstständig und unabhängig auf der einen Seite, geführt und (an-)geleitet auf der anderen.

Interessant ist in diesem Zusammenhang sicherlich auch die Erkenntnis, dass etwa 76 Prozent der Jugendlichen erkennen, dass sie durchaus mehr leisten könnten, wenn sie sich mehr anstrengten. Dies erklärt auch, warum aus allen unseren Realschülern „etwas wird“. Ausgestattet mit dem richtigen Rüstzeug an Allgemeinbildung und Fachkenntnissen, sind sie am Ende der 10. Jahrgangsstufe in der Lage, ihre Fähigkeiten, Kompetenzen und Erkenntnisse in den Bereichen gewinnbringend einzusetzen, die ihnen persönlich wichtig sind. Und dort sind sie dann auch sehr erfolgreich.

Die Schülerinnen und Schüler, die das umfassende Angebot unserer offenen Ganztagsbetreuung an unserer Schule nutzen, finden die Möglichkeiten hier super.

Über 90 Prozent gaben der Realschule Arnstorf die Gesamtnote gut oder sehr gut. Was will man mehr!

Realschule Arnstorf gewinnt Kreisentscheid

Die Fußballer des Realschule Arnstorf haben sich in Pfarrkirchen den Kreistitel in der WK IV (Jahrgang 2005 bis 07) geholt. Mit vier Siegen und einem Remis bei einer makellosen Tordifferenz von 12:0 setzten sich die Kollbachtaler verdient vor der Mannschaft des Closen-Gymnasiums Eggenfelden durch.

Die weiteren Platzierungen: 3. Realschule Pfarrkirchen; 4. Gymnasium Simbach; 5. Mittelschule Pfarrkirchen; 6. Realschule Eggenfelden.

BFV-Ehrenvizepräsident Siegfried Urlberger, Realschul-Direktor Franz Griebl sowie Rudi Sojak von der Sparkasse nahmen die Siegerehrung vor. Sie wünschten den Schülern der Realschule Arnstorf viel Erfolg beim Regionalentscheid, der am Dienstag, den 9. Mai 2017 in Arnstorf ausgetragen wird.

Foto:
Das siegreiche Team der Realschule Arnstorf freut sich über die Kreismeisterschaft.
Liegend: Niklas Laumer.
Kniend von links: Noah Eder, David Kroiß, Moritz Rixinger, Stefan Kölbl und David Stasik.
Stehend von links: StR Michael Pöppl, Rudi Sojak (Sparkasse), Tobias Huber, Nico Bachmaier, Niklas Schmidhuber, BFV-Ehrenvizepräsident Siegfried Urlberger, Elias Frey, Direktor Franz Griebl und KSO Stefan Gruber.

Arnstorfer Realschüler treffen Bundespräsident

Der neue Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besuchte mit seiner Frau Elke Büdenbender den Bayerischen Landtag. Dabei durfte die Realschule Arnstorf alle bayerischen Realschulen bei diesem großen Ereignis vertreten und dem Bundespräsidenten die Umsetzung der Demokratie an unserer Schule vorstellen. Waltraud Erndl, weitere Stellvertreterin, und Dr. Christian Hahn begleiteten die Schüler nach München.

Audio-Mitschnitt Radio Trausnitz

„Wir haben viele positive Beispiele der fünf teilnehmenden Schulen gesehen. Die Realschule Arnstorf hat unsere Region sehr würdig vertreten. Auch schön zu sehen ist, dass unser Bundespräsident vehement gegen Gleichgültigkeit, Trägheit und Teilnahmslosigkeit eintreten will“, so MdL Reserl Sem. 

„Innerlich aufgeregt, äußerlich aber gelassen stiegen die zwölf Schülerinnen und Schüler der Realschule Arnstorf am Maximilianeum in München aus dem Bus. Sie waren gut vorbereitet für einen großen Auftritt - den Besuch des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier im Bayerischen Landtag. Das war schon für alle ein einmaliges Erlebnis der besonderen Art“, sagte Waltraud Erndl.

Die Stiftung Wertebündnis hat die Realschule Arnstorf als Vertreter aller bayerischen Realschulen vorgeschlagen. Die Schule nahm mit Waltraud Erndl im vergangenen Schuljahr als eine der ersten am Pilotprojekt Mehrwert Demokratie am Schullandheim Wartaweil am Ammersee teil und zeigte sich bei den Planspielen dort und im Landtag sehr aufgeschlossen, interessiert und kritisch.

Mit dabei waren Schülersprecher Maximilian Eder, Philipp Eichinger, von der Schülerzeitung Felix Goldbrunner, Katharina Huber, Adrian Loher, Franziska Petzenhauser, Schülersprecherin Luisa Pichlmeier, Verena Reischer, Ramona Reisige, Thomas Röhrl, Robert Steiger und Schülersprecher Christoph Steinbeißer. Sie sprachen über das Demokratiekonzept der Realschule Arnstorf. Sechs von ihnen traten in den Dialog mit dem Bundespräsidenten und stellten ihm mit kurzen Statements vor, wie ihre Schule die gelebte Demokratie umsetzt.

„An der Realschule Arnstorf steht eine ganzheitliche Förderung demokratischer Werte im Vordergrund. Bei uns werden alle Jahrgangsstufen und alle Schüler in die Werteerziehung mit eingebunden“, berichtete Philipp Eichinger. Maxi Eder ergänzte: „Als Vertreter der Schülergemeinschaft ist die SMV beratend tätig. Sie kann eine Brücke schaffen zwischen den Jugendlichen, der Lehrerschaft, der Schulleitung und den Elterngremien. Die Zusammenarbeit basiert immer auf Vertrauen und konstruktiver Kritik.“

Robert Steiger erklärte dem Bundespräsidenten: „Die Schülerumfragen ermöglichen es den Schülern in einer internen Evaluation, Kritik und Verbesserungsvorschläge direkt der Schulleitung mitzuteilen und sie werden dadurch an ein demokratisches System herangeführt. Die Ergebnisse werden analysiert und fließen in den weiteren Entscheidungsprozess mit ein.“

Thomas Röhrl fügte hinzu: „Zudem nimmt unsere Schule an den Lernorten Staatsregierung und Landtag teil. Vor Ort lernen wir so das politische System Bayerns kennen und schätzen. In Gesprächen mit Politikern erfahren wir Schüler, dass Politik nicht unnahbar ist.“

Katharina Huber beschrieb: „Seit diesem Schuljahr sind wir Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage. In Zusammenarbeit mit der Mittelschule und der Grundschule werden durch Fachpersonal und im Tutorensystem am Nachmittag Integrationskurse für Flüchtlingskinder angeboten, die an die deutsche Sprache und die demokratischen Werte der Bundesrepublik herangeführt werden.“ Und Felix Goldbrunner: „Mit der Schülerzeitung bringen wir uns aktiv in das Schulleben mit ein, indem wir uns mit schülernahen Themen befassen und diese ansprechen. Dabei ist eine gründliche Recherche ebenso wichtig wie der Mut, gewisse Dinge zu äußern.“

Besuch der Fachoberschule in Pfarrkirchen

Seit jeher werden Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer der Realschule Arnstorf durch Lehrkräfte der Beruflichen Oberschule an speziell eingerichteten Informationsveranstaltungen über die Wege und Möglichkeiten informiert, die den Absolventen der Realschule an der FOS zur Verfügung stehen. Im Rahmen der Kooperation zwischen der FOS Pfarrkirchen und der Staatlichen Realschule Arnstorf fand ein Aktionstag an der Beruflichen Oberschule Pfarrkirchen statt. Dabei wurde 25 Realschülern aus den 9. Klassen, die bereits am Informationsnachmittag teilgenommen hatten, die Möglichkeit gegeben die Fachoberschule hautnah zu erleben und in kleinen Gruppen am dortigen Unterricht teilzunehmen. Die Jugendlichen wurden dabei von Arnstorf nach Pfarrkirchen gebracht und hospitierten, nach einem Vortrag durch die Beratungslehrkraft Frau Berndl und der Fachbetreuerin Frau Jodlbauer, in drei regulären Unterrichtsstunden an der Fachoberschule. Die Schüler der RSA durften dabei je nach Interesse einen Schwerpunkt setzen und entscheiden, ob sie vermehrt den Unterricht im Technik-, Wirtschafts- oder Sozialzweig besuchen wollten. Im Anschluss an den Vormittag waren sich bereits einige der Arnstorfer Realschülerinnen und Realschüler ziemlich sicher, dass es nicht ihr letzter Besuch an der Beruflichen Oberschule in Pfarrkirchen war. Vielmehr haben sie fest vor, nach erfolgreichem Realschulabschluss an die FOS zu wechseln und dort ihren schulischen Werdegang fortzusetzen.

Tag des offenen Schulhauses 2017

Staatliche Realschule Arnstorf präsentiert ihre Vorzüge bereits zum zwölften Mal am „Tag der offenen Tür“

Eine Schulfamilie, die zusammenhält, individuelle Betreuung, zahlreiche Kooperationsmodelle mit anderen Schularten sowie der umliegenden Wirtschaft und solide Projekte zur Berufsorientierung – all diese Pluspunkte einer modernen, zukunftsorientierten Realschule wurden den zahlreichen Besuchern am Samstag, den 18. März bereits im zwölften aufeinanderfolgenden Jahr präsentiert. Besonders herzlich begrüßte Schulleiter Jürgen Böhm alle Eltern, Schüler und Interessierte, um alle einzuladen, am Tag des offenen Schulhauses einmal hinter die sprichwörtlichen Kulissen zu schnuppern und sich ein umfangreiches Bild der verschiedensten Angebote zu machen. „Seien Sie neugierig und zögern Sie nicht zu fragen“, ermutigte der Direktor. „Sie werden erstaunt sein, was unsere Schülerinnen und Schüler auf die Beine gestellt haben.“

Dass er Recht behalten sollte, wurde den Besucherinnen und Besuchern schnell klar. Ihnen boten sich zahlreiche Stationen und Programmpunkte. Hierbei bildete die Aula den Ort, an dem man zu jeder Zeit gemütlich zusammenkommen und rasten konnte. Vom Elternbeirat mit Kaffee, Crêpes und Herzhaftem versorgt, stand dieser Bereich auch ganz im Zeichen guter Musik. Nicht nur die hervorragende Schulband und der tolle Chor zeigten ihr Können, auch die Tänzerinnen erfreuten alle Besucher mit einem Tanzmusical zu den Klängen des Films „Die Eiskönigin“. Im weiteren Verlauf präsentierten die SMV-Models die neue RSA-Schulkleidung, welche bei den kleinen und großen Gästen Anklang fand. Doch auch der eigentliche Unterricht sollte nicht zu kurz kommen: Nachdem sie eine selbstgebastelte Zugbrücke überwunden hatten, konnten die Gäste beim Fach Deutsch eine Märchenwelt entdecken, bekannte Figuren der Gebrüder Grimm suchen oder sich die eigene Prinzessinnen- bzw. Prinzenkrone basteln. Unter dem Motto „Knobeln macht Spaß“ standen die kniffligen Denksportaufgaben der Fachschaft Mathematik. Wie viele Fingerhüte voll Wasser braucht man, um eine Maß zu füllen? Wie viele Postkarten sind nötig, um den Boden des Klassenzimmers auszulegen? Hier verschätzte sich auch so manches Elternteil – zur Freude der Schüler, die die anwesenden Mathematik-Lehrerinnen tatkräftig unterstützten. An anderer Stelle konnten die Besucher in die Fremdsprachen Englisch und Französisch hineinschnuppern. Ob es ein gedanklicher Kurztrip nach Paris war oder der Besuch einer von Schülerinnen und Schülern inszenierten englischsprachigen Theateraufführung – die Realschule Arnstorf zeigte, dass sie sich auch auf internationalem Terrain sehen lassen kann. Besonderes Interesse erregten die Naturwissenschaften Biologie und Chemie. Diese warteten mit interessanten Mikroskopier-Kursen und Schülerversuchen auf. Auch die Physik begeisterte mit zahlreichen lustigen und doch lehrreichen Versuchen. Kreativ ging es im künstlerischen Bereich zu, wo die Gäste mithilfe einer Fotobox ihre eigenen Ostergrußkarten gestalten konnten. In der Schulküche duftete es herrlich nach selbstgebackenen Osterschmankerln. Dass die Realschule bekanntlich stark in den sogenannten MINT-Fächern aktiv ist, wurde ebenfalls deutlich. Die umfangreiche E-Learning-Umgebung verschiedenster Fächer und Neigungsgruppen wie IT oder Robotik war stark frequentiert und zog junge und ältere Forscher ebenso an wie das interaktive Götterquiz der Fachschaft Geschichte.

Zahlen und Fakten über den Schulstandort Arnstorf lieferte schließlich Schulleiter Jürgen Böhm, der den Interessenten im Rahmen mehrerer Informationsveranstaltungen alles Wissenswerte zur Realschule Arnstorf präsentierte. Unterstützt wurde er dabei von mehreren Lehrkräften, die regelmäßige Schulhausführungen anboten und gerne alle anfallenden Fragen beantworteten.

Insgesamt konnten die zahlreichen Besucher wieder einmal eine Wohlfühlatmosphäre genießen, die die Realschule Arnstorf ausmacht.

Bundestagsabgeordneter Max Straubinger übernimmt Patenschaft an der Realschule Arnstorf

Wie bereits vor einigen Tagen berichtet, zeigten die Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Realschule in Arnstorf kürzlich eindrucksvoll, dass sie mit Rassismus und Intoleranz nichts am Hut haben. Im Rahmen einer Arbeitsgruppe organisierten 19 Zehntklässlerinnen gemeinsam mit ihrer Geschichts- und Sozialkundelehrkraft Dr. Christian Hahn ein Projekt, an dessen Ende die Schule das Siegel „Schule ohne Rassismus“ erhalten sollte. Bei dieser Auszeichnung handelt es sich um das bundesweit größte Netzwerk von Bildungseinrichtungen, dem sich in ganz Deutschland schon etwa 2000 und in Bayern ca. 380 Schulen angeschlossen haben. Die Schulfamilie unterschrieb eine Selbstverpflichtung zur Verteidigung der freiheitlich-demokratischen Grundwerte. Sie setzte somit ein Zeichen gegen Rassismus, gegen Intoleranz, gegen Hass und für Freiheit, Demokratie, Offenheit und Mitmenschlichkeit. Als Pate konnte der Bundestagsabgeordnete Max Straubinger gewonnen werden, der sofort bereit war, das Vorhaben zu unterstützen.

Am Donnerstag, den 16.03.2017 war es soweit: Der Politiker besuchte die Realschule, um sich genauer über das Projekt zu informieren. Bei einem persönlichen Gespräch schilderten Ramona Reisige, Franziska Petzenhauser und Verena Reischer (Foto: von links) aus der Klasse 10e stellvertretend für alle anderen Projekteilnehmerinnen, wie sie vorgegangen waren, um ihre Mitschülerinnen und -schüler zu überzeugen. An mehreren Nachmittagsterminen wurden selbst Filme gedreht, kleine Theaterstücke geschrieben und geprobt sowie eine Ausstellung gestaltet. Straubinger hörte interessiert zu und war begeistert von so viel Kreativität und Eigeninitiative der Realschülerinnen. Er betonte die Wichtigkeit, für ein gemeinsames, friedliches Miteinander zu arbeiten und dem Extremismus ein deutliches Nein entgegen zu setzen. Lehrkraft Dr. Christian Hahn und Konrektor Andreas Scheungrab (Foto: von rechts) nahmen am Gespräch teil, konnten den diesjährigen Absolventinnen jedoch getrost das Wort überlassen.

Abschließend sicherte der Bundestagsabgeordnete Straubinger seine Unterstützung zu und nahm die Patenschaft mit großer Freude an. Die Schülerinnen luden ihn herzlich zur baldigen Übergabe der Urkunde bzw. der Plakette „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ein.

Besuch im Parkwohnstift

Die Ethikschüler der Realschule besuchten am Dienstag die neue Senioren-Tagesstätte „SenTa“ des Parkwohnstifts in Arnstorf. Diese Einrichtung wurde erst vor kurzem gebaut, um den Senioren ein möglichst angenehmes und freundliches Umfeld in der Tagesbetreuung zu schaffen. Anfangs erhielten unsere Schüler eine kurze Führung in den neuen Räumlichkeiten. In verschiedenen, modern eingerichteten Zimmern gibt es Möglichkeiten zur Unterhaltung, zum Basteln, zum Trainieren kognitiver Fähigkeiten oder einfach zum Ratschen und gemütlichen Beisammensitzen. Aber auch Rückzugsorte zum Ausruhen sind vorhanden. Unsere Schüler lernten bei der Führung, dass in solchen Einrichtungen behindertengerechte Zimmer besonders wichtig sind. So findet man dort beispielsweise breite Türen und Türgriffe, die weiter unten angebracht sind, damit auch Rollstuhlfahrer keine Schwierigkeiten haben, sich zu bewegen.

Schon nach wenigen Minuten tauten unsere Realschüler und die älteren Frauen und Männer auf, so dass ein schönes Miteinander zu erkennen war. Sude, Stephan, Aaron, Enis, Jakob, Kevin und Josef unterstützten an diesem Tag das Personal bei der Unterhaltung der Senioren. Es wurden Spiele gespielt, die das Gedächtnis trainieren, Bewegungsübungen vorgeführt und ein Spaziergang unternommen. Der einstündige Besuch verging wie im Flug, so dass gemeinschaftlich beschlossen wurde, diese Aktion bald schon zu wiederholen.

In Ethik werden Werte und Normen des alltäglichen Zusammenlebens vermittelt. Alle Theorie wird aber erst dann verständlich, wenn man sie mit der Praxis verbindet. Dies war auch der Anlass, die Senioren im Parkwohnstift zu besuchen. Es ist uns wichtig, unsere Schüler ganzheitlich zu bilden. Nur wenn sie Kontakt zu Menschen, die unserer Hilfe bedürfen, aufnehmen können, lernen sie, sich jetzt oder später sozial zu engagieren.

Was mache ich nach der 6. Klasse? Die Qual der Wahl?

9c erstellt Videos zu den Wahlpflichtfächergruppen

Für die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen steht in den kommenden Wochen eine wichtige Entscheidung bevor: die Wahl der Wahlpflichtfächergruppe. 

An unserer Realschule gibt es 4 Ausbildungsrichtungen, die sog. Wahlpflichtfächergruppen, die ab der 7. Jahrgangsstufe verschiedene Bildungsschwerpunkte setzen:

  • Wahlpflichtfächergruppe 1: Schwerpunkt: Mathematisch-naturwissenschaftlich-technischer Bereich
  • Wahlpflichtfächergruppe 2: Schwerpunkt: Wirtschaftlicher Bereich
  • Wahlpflichtfächergruppe 3a: Schwerpunkt: Zweite Fremdsprache Französisch
  • Wahlpflichtfächergruppe 3b: Schwerpunkt: Hauswirtschaftlicher Bereich

Um die Schülerinnen und Schüler bei ihrer Entscheidung zu unterstützen hat die Klasse 9c Informationsvideos zu den verschiedenen Wahlpflichtfächergruppen an unserer Schule erstellt. Über Wochen hinweg wurde fleißig gefilmt, Schüler und Lehrer befragt und Szenen aus dem Unterricht eingefangen. Nach dem Sichten des umfangreichen Rohmaterials wurde im Anschluss ein kurzer Videoclip geschnitten.

Entstanden sind vier tolle Videos die euch hoffentlich bei eurer Entscheidung helfen:

Wahlpflichtfächergruppe 1: Schwerpunkt: mathematisch-naturwissenschaftlich-technischer Bereich

Wahlpflichtfächergruppe 2: Schwerpunkt: wirtschaftlicher Bereich

Wahlpflichtfächergruppe 3b: Schwerpunkt: hauswirtschaftlich Bereich

RSA bekommt das Siegel für Mut gegen Rechts

Schüler der Staatlichen Realschule in Arnstorf haben mit Rassismus und Intoleranz nichts am Hut! Das stellte die Schulfamilie nun eindrucksvoll klar. Sie erhält hierfür die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus“.

Angefangen hatte diese Entwicklung im Rahmen eines Projektes, welches bereits im September 2016 unter Leitung der Geschichts- und Sozialkundelehrkraft Herrn Dr. Hahn startete. Gemeinsam mit 19 Schülerinnen mehrerer zehnter Klassen wollte man ein Zeichen gegen Extremismus setzen. Gerade in Zeiten, in denen vermehrt gegen Minderheiten, Fremde und Flüchtlinge gehetzt wird, fanden es die Jugendlichen besonders wichtig, ein deutliches Zeichen gegen Rassismus, gegen Intoleranz, gegen Hass und für Freiheit, Demokratie, Offenheit und Mitmenschlichkeit zu setzen. Hierzu wollten sie auch ihre Mitschülerinnen und Mitschüler informieren und begeistern.

Bei der Auszeichnung „Schule ohne Rassismus“ handelt es sich um das bundesweit größte Netzwerk von Bildungseinrichtungen, dem sich in ganz Deutschland schon etwa 2000 und in Bayern ca. 380 Schulen angeschlossen haben. Um diesem Kreis beizutreten, musste in Arnstorf mindestens 70% der Schulfamilie ein Bekenntnis zu den freiheitlich-demokratischen Grundwerten und gegen Rassismus abgeben. Mit 93% haben die Schülerinnen und Schüler diese Forderung deutlich überschritten. Als Pate konnte bereits der Bundestagsabgeordnete Max Straubinger gewonnen werden, der sofort bereit war, das Projekt zu unterstützen. Der Schulleiter Jürgen Böhm und die betreuende Lehrkraft Christian Hahn waren von so viel Engagement von Seiten der Jugendlichen begeistert: Mit einstudierten kurzen Theatersequenzen, selbstgedrehten Filmen oder eigenständig gestalteten Ausstellungen wussten die Abschlussschülerinnen, wie sie andere überzeugen konnten. Gemeinsam war man sich einig: „Rassismus, Intoleranz und Hass haben bei uns in Arnstorf keine Chance!“

Tipps und Tricks zur FOS – von Schüler an Schüler

Gesprächsrunde zur FOS an der RSA: „Ehemalige“ stellen sich den Fragen der Realschüler

Realschulabschluss – und was dann?

Alle Schüler der 9. Jahrgangsstufe müssen sich mit diesem Thema auseinander setzen. Einige von ihnen wollen nach dem Realschulabschluss auf weiterführenden Schulen gehen – FOS vielleicht?

Wichtige Informationen für diese Entscheidung basierend auf ihren Erfahrungen und Eindrücken an der FOS Pfarrkirchen haben heute 3 Schülerinnen der 12. Klasse an Schüler und Schülerinnen der RSA weitergeben.

Zunächst erhielten sie allgemeine Informationen zu den Zweigen Technik, Wirtschaft und Soziales. Im Anschluss daran hatten die Schüler der 9. Klasse zum einen die Möglichkeit Julia Rimböck (Wirtschaft), Kerstin Stauder (Technik) und Luisa Wagner (Sozial) in den jeweiligen Gruppen konkrete Fragen zu Anforderungen, zum Schulablauf, den Praktika, etc. zu stellen als auch sich wertvolle Ratschläge zu holen, wie man einen reibungslosen Übertritt von der Realschule an die FOS ermöglichen kann.

Jim Wingate - Storyteller back at the RSA

Hello, I'm Jim - mach mit!

„Leider vergingen diese 45 Minuten viel zu schnell!“ – Wie selten hören Englischlehrer so eine Schülerantwort. Doch diesen Mittwoch hat es einer möglich gemacht – Jim Wingate. Der walisische Storyteller benötigte weniger als 5 Minuten um auf seine witzige, lustige und sympathische Art Schüler der Klassen 5, 6, 9 und 10 in seinen Bann zu ziehen. Er begeisterte die Schüler nicht nur auf seine ganz persönliche Weise alte Geschichte zu erzählen, sondern auch dadurch, dass er Schüler und Lehrkräfte in diese Erzählungen miteingebunden hat. Berührungsängste mit einem „native speaker“ suchte man während der verschiedenen Erzählungen vergebens. „Es macht Spaß in seinen Geschichten mitzuspielen. Wir haben alle gelacht und ihn auch sehr gut verstanden.“ – „Es war eine tolle Möglichkeit einen ‚native speaker‘ kennen zu lernen und zu hören.“ – „Können wir das nochmal machen?“ Ja – die Realschule Arnstorf hatte Jim Wingate bereits viermal zu Gast und wird ihn auch 2019 wieder für alle 5. und 6. Klassen einladen. Dann heißt es wieder: „Hello, I’m Jim – mach mit!“

Besuch der Lindner AG in Arnstorf

„Mein Papa arbeitet beim Lindner!“ – „Aha, und was macht er da?“ – „Ähm, keine Ahnung, arbeiten halt…“

Fast jeder unserer Schüler hat Verwandte oder zumindest Bekannte bei dem großen Arnstorfer Unternehmen, doch was macht Lindner eigentlich?

Um diese Frage zu beantworten, folgten alle sechsten Klassen der Einladung von Frau Heiß von der Lindner AG, welche neben dem Personalwesen und der Einstellung von neuen Auszubildenden auch für Werkführungen zuständig ist.

Der Erdkundelehrplan für die sechste Jahrgangsstufe sieht unter anderem das Thema „Industrielle Produktion“ vor, weshalb sich diese kleine Exkursion geradezu anbietet.

Zuerst wurden uns kurzweilig Fakten und aktuelle Projekte auf der ganzen Welt des größten Ausbildungsbetriebs im ganzen Landkreis Rottal/Inn vorgestellt und auch einen kurzen Ausflug in die mittlerweile über 50-jährige Unternehmensgeschichte gab es.

Anschließend bekamen wir bei der Werksführung einen kleinen Einblick, wie die verschiedenen Decken-, Wand- und Bodensysteme entstehen.

Auch ein Besuch in der Lehrwerkstatt durfte nicht bei unserem Rundgang fehlen, bei welchem die verschiedenen Ausbildungsberufe in der Praxis vorgestellt wurden.

Zum Abschluss unseres Besuchs lud uns die Familie Lindner in die Firmenkantine ein zu Currywurst und Pommes.

Hallenfußballturnier der 5. und 6. Klassen

Am unsinnigen Donnerstag wurden ein T-Ball- und Fußballturnier für die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufe in der Dreifachturnhalle der Realschule durchgeführt.

Insgesamt zwölf Mannschaften starteten beim Fußball mit großem Eifer in die Vorrundenspiele, die in zwei Gruppen ausgetragen wurden. Danach begann die KO-Runde mit Viertelfinal-, Halbfinal- und Finalspielen.

Sehr erfreulich war, dass sich auch einige Mädchen vertreten waren. So spielte z.B. Sabrina Hanecker im Siegerteam eine herausragende Rolle. Außerdem konnte bei den Jungen der fünften Klassen durchaus das eine oder andere große Fußballtalent gesichtet werden!

Als Schiedsrichter und Turnierhelfer kamen Jonas Busler, Philipp Eichinger, Hannes Golginger und Tobias Schönbrunn aus der Klasse 10a zum Einsatz. Sie machten ihre Sache sehr gut und leiteten die Spiele ohne Probleme.

Organisiert wurde das Turnier von Herrn Wirkert und Herrn Schönhofer.

Folgende Ergebnisse wurden bei den Finalspielen erzielt:

 

Halbfinale: Landwirt (6c) Kicker - Schlümpfe (6a) 1 : 0
  Pretty Shirt (6c) : Red Bulls (5b) 2 : 0
             
Spiel um Platz 3:  Kicker - Schlümpfe (6a) : Red Bulls (5b) 5 : 4 (n.E)
             
Finale:    Landwirt (6c) : Pretty Shirt (6c) 0 : 4

Endstand:

  1. Pretty Shirt (6c) Enis Ersayin, Nico Bachmaier, Dominik Willnecker, Sabrina Hanecker, Phillip Wimmer
  1. Landwirt (6c)
  1. Kicker - Schlümpfe (6a)

American Food – Englischunterricht mit allen Sinnen

Zum Abschluss des Mini-Projekts mit dem Thema „American Food“ konnten die Schüler der Klasse 8b am Freitag vor den Faschingsferien verschiedene typisch amerikanische Produkte probieren. Das abschließende Sample Tasting kam bei den Teenagern sehr gut an und führte zu einem interessanten Austausch über unterschiedliche Geschmäcker und kulturelle Unterschiede. Während so mancher Geschmack genau getroffen wurde, berichteten andere Schüler kurz und knapp: „Mir ist das alles viel zu süß!“

Bevor die Klasse jedoch in den Genuss von Dr. Pepper, Root Beer (ALKOHOLFREI!!!), Peanutbutter Cups (mit Schokolade überzogene Erdnussbuttercreme) und Beef Jerky (getrocknetes Rindfleisch) kommen konnte, gestalteten die Schüler Plakate zu den Themen America’s Favorite Drinks, America’s Favorite Food, BBQ und Fast Food.

Nach einer kurzen Internetrecherche zur Orientierung in ihrem Thema, erhielten die Gruppen Informationstexte und Materialien um eigenständig an einem Plakat sowie einer kurzen Vorstellung ihres Themenbereichs zu arbeiten.

Das Ergebnis war ein sehr gelungenes und ansprechendes Gruppenplakat in Form eines typischen Fast Food Menus bestehend aus Hamburger, Pommes und Getränkebecher.

Förderverein und Elternbeirat unterstützen Robotik

Am 23.02.2017 durfte das Robotik-Team der Realschule Arnstorf voller Stolz seine Roboter und das mittlerweile sehr gut ausgestattete Roboterlabor präsentieren.

Frau Monika Hanseder, Vorsitzende des Fördervereins und Frau Bettina Wieser, Vorsitzende des Elternbeirats besuchten die Schüler in ihrem Wahlfach Robotik und überzeugten sich persönlich davon, dass die finanzielle Unterstützung seitens Förderverein und Elternbeirat im Wahlfach Robotik der Schule nachhaltig und sinnvoll angelegt ist. 

Zum wiederholten Male konnte sich das Robotik-Team der Realschule Arnstorf heuer über die Spenden des Fördervereins und Elternbeirats von jeweils einem Lego-Mindstorms-EV3-Roboterset in Wert von knapp 500 Euro freuen. 

Die Schüler und die Robotik-Lehrer Herr Bösenecker und Herr Dippl möchten sich für die Unterstützung herzlichst bedanken. Es ist eine große Freude mit einer solch modernen und umfangreichen Ausstattung in unserem RSA-Roboterlabor arbeiten zu können. 

Jugend trainiert für Olympia 2017 - Geräteturnen

Beim Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ ist am Freitag, den 10.2.2017 zum ersten Mal die Mädchenmannschaft der Realschule Arnstorf angetreten, bestehend aus:

  • Johanna Bittner
  • Carolin Golginger
  • Rebekka Nußbaumer
  • Laura Pröckl
  • Rebekka Stadler

Die Mädchen starteten im Wettkampf III – Pflicht 4-Kampf am Sprung, Barren, Balken und Boden und belegten von 5 Mannschaften einen beachtlichen 2. Platz.

Zu Beginn waren die Mädchen zwar etwas nervös am Schwebebalken, jedoch konnten sie sich von Gerät zu Gerät steigern und zeigten tolle Übungen. Vor allem die Tatsache, dass sie sich gegen viele Vereinsturnerinnen durchsetzen konnten, spiegelt die Leistungen unserer Mädchen wider.

Info-Fahrt: Ausbildung BMW Group

Info-Fahrt zur Ausbildung bei der BMW Group Dingolfing

Am 13.02.17 machten sich neun Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 9a und 9b in Begleitung der Lehrkraft Andrea Lehner auf nach Dingolfing, um sich näher über eine Ausbildung beim großen Automobilhersteller BMW zu informieren.

Am Vormittag stand zu Beginn eine große Werksführung durch das Werk 2.4 auf dem Programm, wo die Schüler den Weg von einer riesigen Stahlrolle bis zum fertigen Auto aus nächster Nähe miterleben konnten. Im Anschluss daran folgte ein Vortrag von Frau Kramheller, welche für die Berufsausbildung beim BMW-Standort Dingolfing zuständig ist, über die verschiedenen Ausbildungsrichtungen allgemein und über die Möglichkeit der dualen Berufsausbildung mit dem Erwerb der Fachhochschulreife (DBFH). Ebenso wurden den Schülerinnen und Schülern das Bewerbungs- und Auswahlverfahren, sowie die Einstellungskriterien vorgestellt.

Nach einer Stärkung in der werkseigenen Kantine stand ein Rundgang durch den Ausbildungsbereich auf dem Programm, bei dem die verschiedenen Ausbilder insbesondere über die Fachrichtungen Elektroniker für Betriebstechnik, Industriemechaniker und Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker, welche alle drei auch in der dualen Berufsausbildung erfolgen können, informierten.

Nach diesem informationsreichen Tag trat die Gruppe dann den Rückweg nach Arnstorf an, wobei es vielleicht für den einen oder die andere vermutlich nicht der letzte Besuch beim zukünftigen Arbeitgeber war.

Exkursion ins Deutsche Museum

Exkursion ins Deutsche Museum

Am 15.02.2017 war es wieder soweit. Die mathematisch-naturwissenschaftlichen Zweige der zehnten Jahrgangsstufe der Realschule Arnstorf machten sich auf, das Deutsche Museum in München zu erkunden. Ziel der Fahrt ist es, den Schülerinnen und Schülern einen anschaulichen Einstieg in die Themen Atomphysik und Energie, die  Teilgebiete der Abschlussprüfung darstellen, zu gewährleisten.

Mit dem Bus ging es in entspannter Fahrt bis an die Museums Insel unserer schönen Landeshauptstadt. Dort angelangt erhielten die jungen Physikerinnen und Physiker einen Laufzettel mit Fragen, deren Antworten in verschiedenen Bereichen des Museums aufzuspüren waren. Dabei reichte das Spektrum der Aufgaben von der Beschreibung des Aufbaus eines Atomkraftwerks bis zur Durchleuchtung der aktuellen Energieproblematik. Die Erkenntnis, dass die fossilen Energieträger nicht mehr lange den Energiedarf der Menschheit decken können, wird dabei durch die Museumserkundung eindrucksvoll vermittelt.

In Kleingruppen durchforschten die Schülerinnen und Schüler nun die verschiedenen Bereiche des Museums. Mithilfe anschaulich gestalteter Computeranimationen, Modellen von Kraftwerken und übersichtlichen Informationstafeln war es ein leichtes, die Fragen zu beantworten und wichtiges Fachwissen zu sammeln. Dieses konnte an interaktiven Lernprogrammen anschließend auch auf die Probe gestellt werden. 

Doch auch der Spaß kam nicht zu kurz. So konnte an einem Heimtrainer der Aufwand, der zur Generierung elektrischer Energie notwendig ist, am eigenen Leib nachempfunden und erlebt werden. Reicht die erbrachte Leistung bei langsamer und gemütlicher „Fahrt“ gerade mal zum Betrieb eines 6 W-Radios, so kann mit schweißtreibendem  Einsatz dagegen auch ein 1000 W-Tauchsieder für kurze Zeit betrieben werden. Die Sportlichsten unserer Schule schafften es mit Teamwork sogar, eine nicht unerhebliche Menge von Wasser zum Sieden zu bringen.

Einige Glückliche kamen in den Genuss der Demonstration verschiedener Experimente mit flüssigem Stickstoff. Das auf -196 °C gekühlte und damit flüssige Element ließ voll aufgeblasene Luftballone schrumpfen, katapultierte Sektkorken an die Decke und beschleunigte einen Tischtennisball durch das Rückstoßprinzip auf eine Drehfrequenz von zehntausend Umdrehungen pro Minute. Die Zuschauer kamen dabei immer wieder ins Staunen.

Wieder einmal hat sich gezeigt, dass ein Besuch des Deutschen Museums stets eine Reise wert ist, um das Interesse und die Begeisterung für die Naturwissenschaften zu befeuern. Unser besonderer Dank gilt dem Förderverein der Realschule Arnstorf, der uns mit einer großzügigen Spende unterstützte und mit dessen Hilfe die Fahrtkosten für die Teilnehmer damit deutlich gesenkt werden konnten.

Experimentier-Vormittag

Experimentier-Vormittag

Um junge Menschen für den sogenannten „MINT“-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu begeistern führt die Fachschaft Physik der RS Arnstorf zum Halbjahr seit mehreren Jahren den sogenannten Experimentiervormittag für die 6. Klassen durch. Dabei werden die Schüler nach Mädchen und Jungs getrennt und dürfen dabei altersgerechte Experimente durchführen, z.B.:

  • „Der geladene Luftballon“
  • „Der tanzende Tischtennisball“
  • „Die knisternde Kartoffel“
  • „Welche Cola muss zum Schwimmkurs?“
  • „Was ist Schall?“
  • „Wie funktioniert ein Lügendetektor?“

Die Schüler waren dabei sehr motiviert, interessiert und konnten deshalb eigenständig physikalische Phänomene und Gesetzmäßigkeiten erkunden.

Außerdem wurde dadurch nebenbei sicherlich auch erreicht, die Freude, Begeisterung und das Interesse unserer Schüler für die Naturwissenschaften weiter zu verbessern.

Gemeinsames Frühstück im Unterricht!

Gemeinsames Frühstück im Unterricht!

Zu einem gesunden Frühstück gehören ein Milchprodukt, Lebensmittel aus vollem Korn, Obst und Gemüse. Daher standen im Biologieunterricht der 5. Klassen Knuspermüsli, Vollkornbrot und Breze, verschiedene Käse- und Wurstsorten, frische Eier, Jogurt, selbstgemachte Marmelade, Honig, Obstspieße, Gemüsestreifen und andere Leckereien auf dem Speiseplan.

Wie wichtig diese erste Mahlzeit des Tages ist, weiß eigentlich ein jeder und dennoch nimmt sich - wenn man die 5. Klassen befragt - nur etwa jeder zweite Schüler in der Früh zu Hause dafür Zeit.

Nach einem gemeinsamen Dank für die Mahlzeit und dem Besprechen der Tischmanieren verzehrten die Lernenden genüsslich die von ihnen mitgebrachten Nahrungsmittel. An dieser Stelle ein großer Dank an die Eltern! Manch einer holte auch nicht nur einmal einen Nachschlag! Die meisten Kinder probierten frische Kuhmilch und viele waren darüber erstaunt, wie anders diese doch im Vergleich zu der fettarmen, ultrahocherhitzten Milch aus dem Supermarkt schmeckt. Natürlich durfte auch gesündigt werden: Fast jeder holte sich einen Muffin oder Faschingskrapfen als „Nachtisch“, sodass das gemeinsame Aufräumen fast zur Freude wurde.

Alle waren sich einig, wie lecker und schön Frühstücken sein kann und haben sich vorgenommen, sich nun täglich auch zu Hause dafür Zeit zu nehmen.

Innere Sicherheit in Bayern

„Wer von euch ist denn bei der freiwilligen Feuerwehr?“ Mindestens 15 Finger gehen nach oben. Mehr als die Hälfte der Klasse 10 der Staatlichen Realschule Arnstorf engagiert sich ehrenamtlich für die Sicherheit ihrer Mitbürger. „Beachtlich!“, stellt Polizist Wagenpfeil fest.

Die Aufgaben des Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr sind vielfältig. Wie umfangreich sie tatsächlich sind, durften die Schüler der Klasse 10a im Rahmen des Projekts Lernort Staatsregierung in München erfahren.
Seit mehreren Jahren fährt die Staatliche Realschule Arnstorf nach München und erkundet Ministerien und den Sitz der Bayerischen Regierung, die Staatskanzlei.

Neben vielen Informationen zu den Aufgaben und Verwaltungsbereichen des Staatsministeriums, zu dem auch die oberste Baubehörde mit Städte- und Straßenbau gehört, erfuhren die Jugendlichen in erster Linie Detailwissen zum Spezialthema Innere Sicherheit und Polizei.

Benedikt Schmucker, selbst leidenschaftlicher Polizist im Einsatz und hauptsächlich in der Organisation tätig, erklärte anschaulich den Ministeriumsbereich Innere Verwaltung mit Verfassungsschutz, kommunale Angelegenheiten, öffentliche Sicherheit und auch Feuerwehr. Schmucker war in die Organisation vieler besonderer Ereignisse eingebunden, wie in den G7-Gipfel auf Schloss Elmau im Jahr 2015. Solche Einsätze machen die Arbeit besonders spannend.

Im Büro des Staatssekretärs Gerhard Eck, MdL, durften die Schüler schon mal für ihre eigene Politikerkarriere Platz nehmen, wobei sich das viele bei dem umfangreichen Arbeitspensum gut überlegen dürften.

Nach dieser kurzweiligen Runde und frisch gestärkt, gewannen die Schüler einen Einblick in den allgemeinen Aufbau der Staatsregierung, das Wahlverfahren und Zuständigkeiten ehe es über den Hofgarten zur Bayerischen Staatskanzlei ging, früher Armeemuseum, heute Sitz der Staatsregierung. Sie unterstützt in erster Linie den Ministerpräsidenten bei der Bestimmung der Richtlinien seiner Politik, koordiniert die Tätigkeiten der einzelnen Ministerien und pflegt die Beziehungen nach außen.

Wie wichtig die Arbeit aller Beteiligten ist, um die jungen Menschen zu mündigen Staatsbürgern zu erziehen, ist gerade bei solchen Veranstaltungen ersichtlich. Die Schule kann hier einen Weg aufzeigen, wie man Engagement und Einsatz in der Politik und Gemeinschaft leben kann.

Ein herzlicher Dank geht an die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und an den Elternbeirat, die diese Fahrt finanziell unterstützten.

Vortrag „Rechtsextremismus im Internet“

Im Januar trafen sich  alle neunten und zehnten Klassen der Staatlichen Realschule Arnstorf in der Aula, um einen Vortrag zu hören, der thematisch nicht aktueller sein könnte. In Zeiten, in denen rechte Hetze im Internet lauter denn je scheint, war Herr Binder vom Friedrich-Ebert-Institut zu Gast und referierte über die Gefahren des Rechtsextremismus im weltweiten Netz. Nach kurzer Definition zeigte er anhand ganz konkreter Beispiele, wie die Vertreter extrem rechter Ideologien dort auftreten. Ob nun „Der III. Weg“, „NPD“ oder diverse privat betriebene Foren – die Schülerinnen und Schüler erkannten, dass diese meist dem Ziel rechter Stimmungsmache dienen. Im Zeichen einer politischen Aufklärung und Erziehung zum mündigen, demokratischen Bürger wurden den Heranwachsenden Beispiele an die Hand gegeben, wie sie menschenverachtenden Kommentaren etwa in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter begegnen können. Da auch Musik zur politisch rechten Manipulation verwendet werden kann, wurden den interessierten Jugendlichen, die auch immer wieder eigene Fragen anbringen und klären konnten, im Anschluss verschiedene einschlägige Bands vorgestellt. Hörbeispiele aus Youtube zeigten ganz konkret den Hass rechter Gruppen gegen alles Fremde.

Nach einem interessanten Vortrag wurde dieser im Unterricht aufgearbeitet und nochmals thematisiert. Alle waren sich einig: die Sensibilisierung für dieses Thema ist in unserer heutigen, technisierten Zeit, in der jeder seine Meinung im Internet für Millionen Menschen veröffentlichen kann, wichtiger denn je. In naher Zukunft soll es weitere Aktionen zum Thema des Rechtsextremismus geben.

Neue Schulkollektion

Die neue Schulkollektion in verändertem Outfit mit neuem Logo ist nun da.

Nachdem bereits die Jahrgangsstufe 5 mit T-Shirts in neuer Form ausgestattet wurden, ist nun auch eine vollständig neue Kollektion bestehend aus Poloshirts, T-Shirts, Hoodies, Hemden, Sporttasche und vielem mehr verfügbar. In den Farben rot und navy können die Schüler in den nächsten Wochen je nach Wunsch bestellen. Die Firma Schwarz aus Arnstorf gestaltete die neue Kollektion und stellte die Exemplare in der Ebene 6 aus.

Vortrag Facebook, WhatsApp, Twitter & Co.

Vortragsabend des Fördervereins zum Thema „Facebook, WhatsApp, Twitter & Co. - Nützlich und praktisch - oder doch vielleicht nicht ganz so harmlos?"

Früher hat man sich als Schüler, zur Planung weiterer Freizeitaktivitäten nach der Schule, persönlich verabredet, später hieß es, lass uns telefonieren, heute verabredet man sich über das soziale Netzwerk oder einem Messenger-Dienst mit dem Smartphone. Die internetfähigen Handys sind vielfach schon zum ständigen digitalen Begleiter von Kindern und Jugendlichen geworden. Wer kein Smartphone hat, ist ausgeschlossen. Viele Eltern beobachten den Umgang mit gemischten Gefühlen. Deshalb haben Förderverein und Elternbeirat eine Expertin von der Stiftung Medienpädagogik Bayern zum Vortragsabend über Soziale Netzwerke und Messender Dienste an die Realschule Arnstorf eingeladen. Groß war das Interesse von Referentin Gabriele Weng Tipps und Vorschläge zu erhalten, wie man sein Kind bei dieser Thematik am besten unterstützen und begleiten kann. Wegschauen und ignorieren der manchmal exzessiven Handynutzung wäre die schlechteste Variante. Besser ist es mit dem Sohn oder der Tochter über deren Handykonsum und Handyeinsatz altersgerecht zu sprechen und auch die negativen Aspekte dieser Dienste nicht zu verschweigen. Wie bei vielem anderen auch, spielt das Vorleben der Eltern auch hier eine große Rolle.

Die Nutzung dieses Kontaktmediums gänzlich zu verbieten, davon hält die Expertin nichts. Gerade in der Zeit der "Umbauphase Pubertät" ist der Kontakt zu Gleichgesinnten wichtig. Und häufig läuft dieser Kontakt eben über das Smartphone. Allerdings sollte dies die Eltern nicht daran hindern, ihrer Elternrolle gerecht zu werden und die Nutzung in einem bestimmten Bereich und Zeitrahmen zu vereinbaren.

Ein wichtiger Aspekt sind die Einstellungen in den jeweiligen Profilen und Diensten. Hier lautet der eindeutige Rat der Expertin, so wenig wie möglich von seinem Privatleben preiszugeben und Profilbilder, wenn möglich, zu unterlassen. Beim Einstellen von eigenen Aufnahmen ist immer daran zu denken, bei Musiktiteln die Urheberrechte nicht zu verletzen und sollten weitere Personen auf den Bildern zu erkennen sein, dass deren Einverständnis zur Veröffentlichung vorhanden sein muss. Vor allem aber sollten sich die Nutzer im Klaren sein, dass das Netz nichts vergisst. Deshalb muss von den Eltern immer wieder der Appell an die Kinder und Jugendlichen sein,  keine freizügigen oder nachteiligen Aufnahmen zu veröffentlichen. Denn auch ein zukünftiger Arbeitgeber nutzt das Internet, um nach möglichen Einträgen des Bewerbers zu suchen.

Für weitergehende Informationen empfahl die Referentin die Internetseite "klicksafe.de". Hier können die Eltern ergänzend nachlesen, zusätzlich sich informieren, welch vertiefendes Informationsmaterial es noch gibt und mehr über die Möglichkeiten zum Surfen ohne Risiko erfahren (z. B. mit dem 'KinderSurfer'). Denn heutzutage beginnt die Internetnutzung und Medienkompetenzerziehung meist schon im Kindergarten.

Zum Dank für den äußerst informativen Vortrag überreichten Förderverein und Elternbeirat ein kleines Dankeschön an die Referentin.

Monika Hanseder

Matherätsel - Oktober, November und Dezember 2016

In den Monaten Oktober, November und Dezember wurde wieder der monatliche schulinterne Mathematikwettbewerb ausgetragen. Erneut galt es knifflige und anspruchsvolle Aufgaben zu lösen, was einige Schülerinnen und Schüler mit Bravour meisterten.

Hier die Gewinner im Monat Oktober:

5. - 7. Klassen:   1. Anna Weber (7b)
    2. Christian Zauner (7b)
    3. Verena Hamberger (7b)

 

 

 

8. - 10. Klassen:   1. Felix Reithmaier (10a)
    2. Röhrl Thomas (10a)
    3. Julia Knödl (8c)

 

 

 

 

Hier die Gewinner im Monat November:

5. - 7. Klassen:   1. Niklas Stadler (6a)
    2. Selina Kiermaier (5b)
    3. Baier Katrin (7a)

 

 

 

 

Hier die Gewinner im Monat Dezember:

5. - 7. Klassen:   1. Niklas Reiter (7a)
    2. Johannes Dirwimmer (7a)
    3. Andreas Göttl (7a)

 

 

 

8. - 10. Klassen:   1. Philipp Eichinger (10a)
    2. Maximilian Huber (9e)
    3. Felix Reithmaier (10a)

 

 

 

 

Weihnachtsmarkt "Gemeinsame Sache"

„Gemeinsame Sache“ – der Weihnachtsmarkt der Arnstorfer Schulfamilie

Bereits zum dritten Mal öffneten die Pforten des Weihnachtsmarkts auf dem Schulgelände der Mittel- und Realschule Arnstorf. Im Vorfeld organisierte die Schulgemeinschaft das Spektakel – es wurde gebastelt, geprobt, Tänze einstudiert und die Verpflegung geplant. Trotz der winterlichen Temperaturen kamen zahlreiche Besucher, darunter auch wieder viele ehemalige Schüler, die ihre alte Bildungsstätte offenbar in guter Erinnerung behielten. Die Schulleiter Herr Rottbauer und Herr Böhm begrüßten alle herzlichst mit einigen Worten und eröffneten sogleich das bunte Treiben. An den Ständen konnte man sich nicht nur mit Bratwurstsemmeln, Chilli con carne und Punsch kulinarisch verwöhnen lassen, sondern auch nach Geschenken für seine Liebsten Ausschau halten. Weihnachtliche Deko, Christbaumschmuck oder selbstgemachte Vogelhäuschen wurden von Schülerinnen und Schülern der SMV mit viel Liebe zum Detail gefertigt. Auch für unsere Partnerschule Holy Dove in Uganda konnte gespendet werden – gerade in der Vorweihnachtszeit eine schöne Geste an Menschen zu denken, denen es nicht so gut geht.

Musikalisch wurde die Veranstaltung von den Bands und Chören beider Schulen stimmungsvoll eingerahmt. Auch die Tanzgruppen präsentierten einen gelungenen Auszug aus ihrem Repertoire.

Ab der Abenddämmerung entfaltete dann der kleine Weihnachtsmarkt seine ganze Atmosphäre; überall funkelte es, duftete es nach Glühwein und Waffeln, es wurde gelacht und an alte Zeiten erinnert. An der Feuerstelle, die von Herrn Schmied dankenswerterweise zur Verfügung gestellt wurde, konnte man die Flammen beobachten und sich an ihnen erwärmen.

Gerade in einer Zeit voll Hass und Terror tut es gut, wenn Menschen wie am Weihnachtsmarkt in Arnstorf zusammenrücken und gemeinsam einen schönen Abend verbringen. Für einen kurzen Augenblick scheinen dann die schrecklichen Nachrichten aus den Medien vergessen …

Sportelternabend der 5. Klassen

Gemeinsam mit den Eltern Sport treiben

Zu einem besonderen Elternabend hatten die Sportlehrkräfte der Realschule Arnstorf alle Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangstufe und deren Eltern eingeladen. Über 70 Eltern und Kinder waren in die Sporthalle Arnstorf gekommen, die unter Anleitung von Sportlehrerin Sandra Totzke gemeinsam Sport trieben. In dieser lockeren Atmosphäre sollten vor allem die Eltern Einblicke in die Inhalte des modernen Sportunterrichts bekommen. Es wurden Übungen und Spiele gewählt, die vor allem die Zusammenarbeit zwischen den Eltern und ihren Kindern fördern sollten. Natürlich kam der Spaß an diesem Abend nicht zu kurz. Bei den Staffelspielen stand Bewegung und Aktion im Vordergrund, was allen Teilnehmern sichtlich Freude bereitete.

Der Sportelternabend der Realschule Arnstorf war nicht nur aus sportlicher Sicht ein voller Erfolg, sondern auch ein origineller Beitrag zur Kooperation zwischen Schule und Elternhaus. Die bestätigte auch das positive Feedback, welches von Eltern und Kindern zu hören war.

Robotik an der BOS Pfarrkirchen

Robotikwettbewerb

Am 12.12.2016 traf sich an der Realschule Arnstorf, die auch MINT21-Koordinatorenschule ist, der Arbeitskreis Robotik unter Leitung von Herrn Luber. Vormittags wurden die Rahmenbedingungen und Regeln für den in diesem Jahr in Niederbayern erstmalig durchgeführten regionalen Robotikwettbewerb diskutiert und beschlossen. Die produktive Arbeitsatmosphäre trug sehr zum Gelingen der Veranstaltung bei.

Nachmittags wurde der Wettbewerb den Vertretern interessierter Schulen vorgestellt. Dabei war schnell klar, dass auf die zukünftigen Teilnehmer durchaus einige Herausforderungen warten. So muss ein Roboter völlig selbstständig und ohne Eingreifen der Teilnehmer einer schwarzen Linie folgen und die Farben der einzelnen Legosteine richtig erkennen. Je nach Farbe, werden die Steine dann zur rechten Seite oder zur linken Seite weggeschleudert oder stehen gelassen. Wirklich in sich hat es die Aufgabe für fortgeschrittene Teilnehmer, bei der die Teams ihren Roboter so programmieren müssen, dass er den Weg durch ein Labyrinth findet, ohne dieses vorher zu kennen.

Die Teilnehmer sind nun bereit, ihre Teams auf die Teilnahme am Wettbewerb am 4. Juli vorzubereiten und freuen sich auf eine spannende Veranstaltung.

Ho, ho, ho – der Nikolaus war da …

Wie jedes Jahr besuchte auch heuer wieder der Mann im roten Gewand unsere fünften Klassen in der Vorweihnachtszeit. Zusammen mit „Krampus“ und „Engerl“ zog er seine Runde durch das Schulhaus. Sogleich las der Nikolaus aus seinem goldenen Buch vor und lobte viele Schülerinnen und Schüler für ihre Höflichkeit, ihren Fleiß und ihr Engagement für die Klassengemeinschaft, ermahnte aber auch den ein oder anderen. An der Realschule müsse sich ordentlich auf den Unterricht vorbereitet werden und auch während den Stunden solle man anständig und aufmerksam sein. Auch Hausaufgaben werden noch nicht von jedem zuverlässig und zufriedenstellend angefertigt. Trotz des Tadels hatte der Bärtige natürlich wieder viele kleine Überraschungen für unsere Kleinsten in seinem großen schweren Sack dabei – jeder Fünftklässler bekam ein Tütchen mit Mandarine, Nüssen, Schokolade und einem Bleistift.

Besonderer Dank gilt dabei unseren drei Schülersprechern Luisa Pichlmaier (10e), Maximilian Eder (10c) und Christoph Steinbeißer (10b), die den Nikolaus tatkräftig „unterstützt“ haben. Aber auch dem Nikolaus, seinem Krampus und Engerl – wir hoffen, ihr kommt uns nächstes Jahr auch wieder besuchen!

Im Unterricht glühen die Lötkolben

Neues Projekt an der Realschule mit Unterstützung des Förderkreises „Technik für Kinder“

Arnstorf. An der Realschule glühen derzeit die Lötkolben: Beim Projekt „SET – Schüler entdecken Technik“ dürfen Mädchen und Buben der fünften Klassen an vier Vormittagen nach Lust und Laune mit diesem Gerät, aber auch mit Säge, Schraubendreher und noch weiteren Werkzeugen experimentieren, ausrangierte PCs, einen alten Haarfön sowie einen funktionsunfähigen Toaster in Einzelteile zerlegen und das Innenlebender Geräte erforschen. Mit Auszubildenden
ortsansässiger Unternehmen an ihrer Seite bauen die Nachwuchstechniker und Ingenieure in spe auch Taschenlampen, Wechselblinker und elektrische Sirenen, die sie mit nach Hause nehmen dürfen.

Möglich wird diese Ergänzung zum bestehenden Lehrplan durch den Verein „TfK – Technik für Kinder“. Zahlreiche örtliche Betriebe sind Mitglieder des Förderkreises TfK Süd und tragen mit noblen Spenden zur Finanzierung des Projektes bei, weil sie auf guten Nachwuchs hoffen und wissen, dass technikbegabte Schüler von heute die gesuchten Fachkräfte von morgen sind.

Bei einem Pressetermin schauten die Vertreter der Handwerksbetriebe den Jugendlichen über die Schulter und freuten sich über den Feuereifer, mit dem die Schüler bei der Sache sind, auch wenn es schon mal eine Brandblase an den Fingern gibt. Er habe sogar auf die Pause verzichtet, um mit seinem Werkstück fertig zu werden, erzählte ein Bub beim lebhaften Gespräch mit den Besuchern.

Bürgermeister Alfons Sittinger sieht in dem Projekt eine „top Sache“, die auch den Wirtschaftsstandort Arnstorf stärkt, weil die Jugend an den Werkzeugen fit wird. Ebenso begrüßte er das Angebot „Technikhaus“ mit voll eingerichteter
Werkstätte, in dem seit 20. Oktober Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeit von Mentoren im Umgang mit Holz, Metall und
anderen Werkstoffen angeleitet werden. Als Sachaufwandsträger werde die Marktgemeinde weitere Werkzeugkoffer für die Realschule anschaffen,damit mehr Kinder das Angebot annehmenkönnen.

Der Donnerstag ist mit 16 Teilnehmern voll besetzt, ab Januar ist für jeden Mittwoch ein Technikclub in Planung“, informierte Irmgard Stöttner von der Hans-Lindner-Stiftung über ein weiteres Projekt, das über TfK und Stiftung bereits
sehr gut angelaufen ist. „Wir wollen ab dem Schuljahr 2017/18 Im Unterricht glühen die Lötkolben neben der Robotic-Gruppe und der App-Crew die Förderung junger Techniker in unser Nachmittagsangebot einbauen, damit die Kinder die Scheu vor Werkzeugen verlieren“, hatte Konrektor Andreas Scheungrab von der Realschule ebenfalls eine gute Nachricht parat.

Susanne Freudenstein und Ralf Eggl vom Verein TfK bedankten sich bei den Firmenvertretern für das Vertrauen und die finanzielle Unterstützung. − cm

Passauer Neuer Presse, Ausgabe Rottaler Anzeiger, 05.12.2016

Neue Schulkleidung

In neuem Gewand

Wie jedes Jahr erhielten unsere Fünftklässler ein T-Shirt mit Schulloge zur Begrüßung. Dieses Jahr etwas verspätet, da die Schulkollektion neu überarbeitet wurde. Das Logo wurde von der Firma Schwarz, in Abstimmung mit den Schülern, entworfen. Mit großer Vorfreunde nahmen die Schüler ihr neues T-Shirt in Empfang und tragen dieses nun regelmäßig.

Demnächst kommen noch weitere Poloshirts, Hoodies, Schals und Jacken mit Schullogo zur Kollektion. Diese können bald an der Schule betrachtet und bestellt werden. Wir danken der Firma Schwarz für ihre Unterstützung und Fertigung der Schulkleidung.

Unseren Schülern wünschen wir viel Freude mit der neuen Kollektion der Schule.

Nach Unruhen in Uganda: Sorge um Partnerschule

Die Realschule Arnstorf und zahlreiche weitere Unterstützer der ugandischen Partnerschule Holy Dove sind seit dem Wochenende in großer Sorge. Am späten Sonntagabend wurde bekannt, dass es in der Region im Südwesten des ostafrikanischen Staates bei politischen Unruhen bis zu 60 Tote gegeben hat. Was genau dort tatsächlich passiert ist, lässt sich aus der Ferne schwer beurteilen. Die Nachrichtenlage ist dünn und zum Teil widersprüchlich. Das beklagt auch Jürgen Böhm, der Direktor der Realschule Arnstorf: "Wir sind in großer Sorge um die Schüler und Lehrer. Wir wissen immer noch nicht genau, was passiert ist, und was die politischen Ereignisse für die Holy-Dove-Schule bedeuten. Wir hören aber, dass es den Kindern wohl gut geht."

Böhm ist auch persönlich erschüttert von den Kämpfen. Im Oktober 2013 war der jetzt verhaftete König Charles Wesley zu Besuch in Arnstorf, um einen Kooperationsvertrag zu unterschreiben. "Wir werden die Kooperation auf jeden Fall aufrecht erhalten und der Schule alle Hilfe geben, die wir geben können", erklärte Böhm.

Klar ist bisher, dass bei tagelangen Kämpfen zwischen Regierungseinheiten und abtrünnigen Stammeskämpfern in der Region bis zu 60 Menschen getötet worden sind. Dabei handelt es sich um vier Polizisten und etwa 55 Anhänger des Stammeskönigs Charles Wesley Mumbere, wie ein ugandischer Regierungssprecher mitteilt. Der König sei festgenommen worden, nachdem seine Wohnhaus gestürmt worden sei.

Der Verein "Rwenzori e.V." hatte die "Holy Dove"-Sekundarschule aufgebaut. Der Vorsitzende Andreas Mühlbauer, ein gebürtiger Arnstorfer, war nach den Kämpfen ebenfalls alarmiert. Nachdem er sich bei seinen Verbindungsleuten vor Ort erkundigt hatte, konnte er aber Entwarnung geben: "Seit gestern ist alles wieder friedlich. Der Schulbetrieb läuft weiter und unsere Schule war auch nicht in unmittelbarer Gefahr." Mit negativen Folgen für die Projekte des Vereins rechnet Mühlbauer nicht. − ps

Passauer Neue Presse - Onlineausgabe vom 29.11.2016

Manuel Schmied ist Deutscher Meister im Luftgewehrschießen

Am 04.09.2016 holte sich Manuel Schmied aus der Klasse 8b bei der Deutschen Jugendmeisterschaft im Luftgewehrschießen den Titel in der Altersklasse bis 14 Jahre. Beim Finale in München setzte er sich gegen 100 Konkurrenten durch. Für diese herausragende Leistung wurde er am 08.11.2016 von Bürgermeister Alfons Sittinger bei einer Sportlerehrung im Rathaus des Marktes Arnstorf geehrt.

Manuel, der für die SG Holzham startet, erzielte in diesem Jahr zahlreiche weitere Erfolge:

1. Platz bei der Gaumeisterschaft
2. Platz bei der Niederbayerischen Meisterschaft
1. Platz beim „Shooty- Cup“
1. Platz beim Bayernpokal
5. Platz bei der Bayerischen Meisterschaft

Zu diesen großartigen Leistungen möchten wir ihm ganz herzlich gratulieren!

Projekt „Schule ohne Rassismus“

Rassismus – nur ein Problem der Vergangenheit? Sicherlich nicht! Hierbei waren sich alle Zehntklässlerinnen der Staatlichen Realschule Arnstorf einig, als sie sich bereits zum Schuljahresbeginn mit ihrer Geschichts- bzw. Sozialkundelehrkraft Herrn Dr. Hahn trafen, um gemeinsam ein starkes Zeichen gegen Rechts zu setzen. Gerade vor dem Hintergrund aktueller politischer Entwicklungen arbeiten seitdem zwanzig Interessierte daran, die gesamte Schulfamilie zu informieren: Rassismus hat bei uns keine Chance! Ziel soll es sein, ein Aktionsbündnis gegen die Herabsetzung von Menschen mit fremder Herkunft, anderem Aussehen oder unterschiedlicher Religion auf die Beine zu stellen.

Bei rassistischem Handeln – so sind sich alle einig – müssen wir uns diesem als Schulfamilie entschieden entgegen stellen. Ideen, wie diese mobilisiert werden soll, gab es recht schnell: Zusammen gestaltete man erste Informationsblätter, Plakate, probte kurze Schauspieleinlagen und plante einen möglichst originellen Auftritt für Lehrer, Angestellte, und Mitschüler. Die betreuende Lehrkraft Herr Hahn staunte nicht schlecht über die Kreativität und Einsatzfreude seiner Schülerinnen. Am Schluss steht das Ziel, der Staatlichen Realschule Arnstorf den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu verleihen. Bis dahin ist es noch viel Arbeit, jedoch freuen sich alle schon jetzt auf diese Herausforderung.

Gemeinsam stellen sie klar: Rassismus? Nicht mit uns!

Besuch aus Uganda

Erneut besuchte Father Modest aus Uganda seine Partnerschule, die Realschule Arnstorf. Seit Jahren schon läuft die gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Schulen und nun traf man sich erneut um sich wieder mal über den Mailkontakt hinaus auszutauschen und die verschiedenen Kulturen zu erleben.

Zusammen mit Modesto wird seit 2005 die Schule „Holy Dove“ auf- und ausgebaut. Träger für dieses Großprojekt ist der Verein RWENZORI E.V., welcher auf nachhaltige Entwicklungshilfe in Uganda bedacht ist. Weitere Infos unter rwenzori.eu oder auf Facebook.

Der interkulturelle Pater schnupperte mit großer Freude in die verschiedenen Unterrichtstunden im Fach Englisch bei Herrn Ziegaus und Frau Schweizer und besuchte auch das freiwillige Nachmittagsangebot Spanisch bei Frau Gerstl, welche dieses Jahr ihren Bundesfreiwilligendienst an der Realschule leistet.

Schüler mit Verantwortung – SMV trifft sich zum Schuljahresbeginn

Auch heuer möchten sich die Mitglieder der SMV wieder engagiert und aktiv beteiligen, um das gemeinsame Schulleben mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen zu bereichern. Dazu trafen sich auch dieses Jahr alle interessierten Schülerinnen und Schüler zum großen SMV-Kongress im Saal des Arnstorfer Lokals „Zum Kroaten“. Zunächst wurden die wichtigsten Projekte vom ersten Schülersprecher Christoph Steinbeißer (10b) näher vorgestellt. Anschließend sollten die Schüler in Kleingruppen Ideen, Wünsche und Vorschläge zu den einzelnen Vorhaben sammeln und mit Hilfe von Plakaten notieren. Dabei wurden sie tatkräftig von den drei Verbindungslehrern Frau Sailer, Herrn Senftinger und Herrn Huber unterstützt. Nach der Gruppenphase stellten die einzelnen Teams ihre Projekte vor. So sollen nicht nur Bratwurstsemmeln, Getränke und selbstgebastelte Geschenke auf dem Weihnachtsmarkt verkauft werden, sondern es darf auch bei Theateraufführungen, am der Tag des offenen Schulhauses und auf dem Sommerfest  fest mit der SMV gerechnet werden. Weiterhin erhielten alle neuen Mitglieder ein nagelneues SMV-Shirt, das bei schulischen Veranstaltungen nicht fehlen darf. Nach dem energieraubenden Brainstorming wurden alle 90 Teilnehmer zum gemeinsamen Mittagessen eingeladen und bei guter Stimmung miteinander über das großzügige kroatische Buffet hergefallen.

In diesem Sinne: Auf ein tolles ereignisreiches Schuljahr 2016/17!

Kunstprojekt Arnstorfer Au

Die „Arnstorfer Au“ ist ein 20 Hektar großes Naturerholungsgebiet, das in Gemeinschaftsarbeit zwischen Umweltministerium, Landschaftspflegeverband, Marktgemeinde, Vereinen, Verbänden, engagierten Bürgern und der gräflichen Familie von Deym entstanden ist.

Schüler aus der 7. Jahrgangsstufe der Realschule Arnstorf schufen unter der Leitung von Frau Veronika Wellner im Kunstunterricht die drei Hinweistafeln für die Eingänge des Naturareals. Herr Blaschke vom Landschaftspflegeverband Rottal-Inn besuchte die betroffenen Klassen in der Schule und erläuterte das Gesamtvorhaben. Inspiriert von den gewonnenen Eindrücken zeichneten die Schüler individuelle Bilder zum Thema „Arnstorfer Au“. Als Motive wählten sie Wiesen, Bäume, Blumen, die Kollbach, viele Freizeitbeschäftigungen und die einheimische Tierwelt, darunter besonders oft das Symboltier der Arnstorfer Au, den Kiebitz.

Jeder Schüler konnte seine ganz persönlichen Eindrücke visualisieren. Die fertigen Bilder wurden dann auf den Tafeln den Themen „Erde, Wasser“ und „Luft“ zugeordnet.

Das Engagement der Schüler wurde auch von Umweltministerin Ulrike Scharf in der Abschlussveranstaltung am 05.10.2016 besonders gewürdigt. Die Schülerinnen Sophia Bachmaier und Aileen Wimmer zeigten stolz ihre Bilder auf den Tafeln. In einer Gesprächsrunde mit Bürgermeister Alfons Sittinger, Moritz Graf von Deym, Christiane Feucht vom Deutschen Landschaftspflegeverband und Rainer Blaschke vom LPV Rottal-Inn, durch die Hans-Dieter Schuster vom Umweltministerium führte, erläuterten die zwei Schülerinnen, wie ihre Klasse das Vorhaben umsetzte und ihre eigenen Bilder entstanden sind.

Die Schüler hoffen, die Arnstorfer Au in Zukunft auch im Unterricht besuchen zu können, da sie zu Fuß schnell von der Realschule aus zu erreichen ist.

Wir danken hiermit auch dem LPV Rottal-Inn für die angenehme und konstruktive Zusammenarbeit.

Fahrt zur Deutschen Bahn nach München

Am 4. und 11. Oktober begaben sich die Klassen 9a, 9b und 9c in zwei Gruppen in die Zentrale der Deutschen Bahn nach München. In drei unterschiedlichen Führungen wurden den Schülerinnen und Schülern die Berufe der DB nahe gebracht. In der Schaltzentrale an der Hackerbrücke durften die Schüler mit den Fahrdienstleitern sprechen und unter Anleitung Gleise umstellen. Da die Schüler dies ohne Fehler erledigten, kam es zu keinerlei Verspätungen an diesen Tagen! In einem späteren Vortrag erhielten die Schüler Informationen zum beruflichen Werdegang und zur Ausbildung bei der DB. Beeindruckend fanden sie den Besuch in der Zentralen Leitstelle Bayerns. Dort konnte man auf unzähligen Bildschirmen (circa 10 pro Fahrdienstleiter) den Zugverkehr in ganz Bayern beobachten. Züge selbst bekommt man in der Leitstelle zwar nicht zu sehen, jedoch ist die Technik mehr als beeindruckend. Gesättigt durch viele Informationen und einem reichlichen Mittagessen kamen alle Schüler wieder pünktlich nach Arnstorf zurück.

Was passiert während der Pubertät in meinem Körper?

Mit dieser und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich die Schüler und Schülerinnen der 6. Jahrgangsstufe der Realschule Arnstorf im Rahmen des MFM-Projekts (Mädchen Frauen Meine Tage bzw. Männer Für Männer). Dabei lernen die Jugendlichen in getrennt geschlechtlichen Gruppen spielerisch die biologischen Abläufe während der Pubertät kennen.

Die Mädchen erfuhren während der „Zyklusshow“, warum sich einmal im Monat die Regelblutung einstellt und wie es zu einer Befruchtung kommen kann. Dabei wurde ihnen die Struktur der weiblichen Geschlechtsorgane in einem sehr anschaulichen Modell aus Tüchern und anderen Materialen aufgezeigt.

Die Jungs machten sich dagegen auf Entdeckungstour durch die männlichen Keimdrüsen. Als „Agenten“ schlüpften sie in die Rolle eines Spermiums, das seinen Weg vom Hoden bis zur Gebärmutter der Frau finden muss, damit neues Leben entstehen kann. Auch bei diesem Workshop wurden anschauliche Modelle verwendet, wodurch den Schülern die Struktur und Funktion der männlichen und weiblichen Geschlechtsorgane verdeutlicht wurden.

Neben der Aufklärung, stand der offene Umgang mit den Themen Pubertät und Sexualität im Mittelpunkt. Im geschützten Rahmen der Workshops konnten die Schüler alle Fragen loswerden, die sie zu diesem Thema hatten. Die Schüler beschrieben die Veranstaltung als „interessant“ bis „voll krass“.

Ehrung von Frau Mühlbauer

Seit 40 Jahren ist Annemarie Mühlbauer beim Markt beschäftigt. Am 1. September 1976 fing sie im damaligen Kindergarten als Erzieherin an und hat viele Kinder aus dem Gemeindebereich auf die Schule vorbereitet. Am 1. Oktober 2005 übernahm sie eine neue Aufgabe, bei der sie aber viele ihrer früheren Schützlinge wieder in die Obhut bekam: sie übernahm die Koordination an der Ganztagsschule mit der Nachmittagsbetreuung, ein Bereich, der sehr viel Organisationsgeschick und Einfühlungsvermögen für Kinder voraussetzt. Wie viel Annemarie Mühlbauer den Kindern bedeutet, drückten sie bei der Fernsehsendung "Immer wieder Sonntag" live vor einem Millionenpublikum aus (wir berichteten). Vertreter von Markt, Mittelschule und Realschule nutzten die Feierstunde zum Dienstjubiläum, um einmal mehr einer warmherzigen Erzieherin für ihren Einsatz zu danken. – Rektor Hans Rottbauer von der Closen-Mittelschule, Roswitha Pöbl von der Marktverwaltung (von links) sowie Dagmar Kastern und Anton Blenninger vom Personalrat, Konrektorin Waltraud Erndl von der Realschule und Bürgermeister Alfons Sittinger (von rechts) gratulierten Annemarie Mühlbauer zum 40-jährigen Dienstjubiläum bei der Marktgemeinde.

3. Arnstorfer “Spelling Bee“ für 5. Klassen

Die Schüler der vier fünften Klassen der Staatlichen Realschule Arnstorf hatten sich lange auf diesen Tag vorbereitetet – den Tag des Buchstabierwettbewerbs, oder – wie dieser in Amerika genannt wird – des „Spelling Bees“.

Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich alle Schüler im Artrium hinter der IZBB, ausgerüstet mit Plakaten und Bannern um die Finalisten zu unterstützen. Nach der Begrüßung trugen Elias Kronthaler und Andreas Hofer, 5d ihr extra für diesen Tag geschriebenes Gedicht über den Spelling Bee vor.

Bereits einige Tage zuvor fanden in den einzelnen Klassen die Vorentscheide statt. Hierbei mussten die Kinder jeweils ihren Namen, ein bekanntes Wort, das ihnen schriftlich vorlag, sowie ein Wort, das ihnen lediglich mündlich gesagt wurde, auf Englisch buchstabieren. Die besten fünf Schüler jeder Klasse traten sich schließlich in den „Finals“ gegenüber. In diesen musste erneut die drei Schwierigkeitsgrade durchlaufen werden. Da dies viele Schüler hervorragend meisterten musste im “Speed-Spelling” der diesjährige Champion ermittelt werden. Ganz nach amerikanischem Vorbild kontrollierte eine Jury, bestehend aus Herrn Bischoff und Herrn Ziegaus, die Richtigkeit der buchstabierten Wörter. In der Pause zwischen zweiter und dritter Runde traten die einzelnen Klassen in einem Wissensquiz über englische Sehenswürdigkeiten, Vokabeln etc. gegeneinander an.

Die Finalisten wurden von ihren Klassenkammeraden tat-kräftig angefeuert. Schließlich konnte sich Hanna Krapf aus der Klasse 5a durchsetzten. Sie buchstabierte auch schwierige Wörter unter enormen Zeitdruck richtig. Platz zwei belegte  Ester Bergbauer (5c), auf einem verdienten dritten Platz landete Regina Elkofer (5b). Preise für alle mutigen Teilnehmer wurden von der Raiffeisenbank Arnstorf und der Firma GK Datentechnik zur Verfügung gestellt.

„Girls go Technik“ - Besuch der EDV-Schule Plattling

Im Rahmen des Projektes „Girls go Technik“ wurde die EDV-Schule in Plattling besucht.
20 interessierte Schülerinnen und Schüler aus den 8. Klassen und der Admin Crew machten sich auf den Weg nach Plattling zur EDV-Schule. Der Schulleiter, Prof. Martin Griebl, begrüßte alle sehr herzlich und lud zu einem kurzen Vortrag ein. Er ging auf das Angebot der Schule ein und erläuterte in diesem Zusammenhang die beruflichen Perspektiven und die Beschäftigungsmöglichkeiten. Er verstand es die Zuhörer in das Gespräch einzubeziehen und beantwortete kompetent und für jeden verständlich die im gestellten Fragen.
Nach einer kurzen Pause besuchten die Schüler/innen in 2 Gruppen aufgeteilt und im Wechsel einmal eine Unterrichtsstunde mit den Themen „Programmierung Java Karol“ und „Gestaltung eines HTML-Dokuments“ mit Einbindung von Javaskript und Style-Sheet. Mit Eifer und Begeisterung, unterstützt durch zusätzliche Tutoren, erzielten die Teilnehmer bald ansehnliche Ergebnisse, wobei die Kreativität des Einzelnen nicht zu kurz kam.
So nutzten wir die Zeit bis auf das Äußerste und mussten dann aber gegen 12:00 Uhr die Rückfahrt antreten um rechtzeitig wieder an der RSA einzutreffen.

Pack ma’s in der 7e

Bei dem Begriff „Pack ma’s“ handelt es sich um einen altbayrischen Begriff. Dieser bedeutet so viel wie „Wir schaffen etwas gemeinsam“.

Für die 7e bedeutete dieses Motto, eine Reihe ausgewählter Übungen durchzuführen, die dann mit einer intensiven Reflexion abgeschlossen wurden. Auftretende Fragen oder Unklarheiten wurden sofort und unmittelbar geklärt.

Die gewöhnlich übliche Sitzordnung wurde durchbrochen und ermöglichte intensive aktive Aufmerksamkeit.

Es wurden insgesamt fünf Themenkomplexe bearbeitet:

  • Förderung von Zivilcourage
  • Stärkung von Gemeinschaft und Vertrauen
  • Umgang mit Konflikten und Gewalt
  • Förderung der Empathiefähigkeit
  • Aufzeigen von Handlungsalternativen 
  • Ein Beispiel aus dem Workshop:

Bedrohungssituationen wurden mit dem Rollenspiel "Busfahrt" geübt. Die Schüler/innen sollten durch diese Übung ihre Zivilcourage steigern und vorausschauend Gefährdungssituationen vermeiden lernen.

Besonders erfreulich war, dass die Schüler/innen in der Reflexion nach dem sechsstündigen Übungstag die gelernten Inhalte sehr gut wiedergeben konnten.

Liebe, List und Kuh-Biduh

„Bauer sucht Frau“ live aus Arnstorf

„Etwas Liebes muss man haben, um sich täglich dran zu laben, doch wer schläft im Stroh allein, der ist echt ein armes Schwein!” - diese Zeile aus einem Lied des Theaterstücks umreißt die Misere, in der Bauer Hannes Hirtmann steckt, ganz genau: Er liebt seinen Hof und seine Tiere, doch ihm fehlt eine Frau. „Keine will, das find ich doof, einen Mann mit Bauernhof”, beklagt er sein Schicksal.

Da kommt das Angebot des Nachbarn Erwin Ebenreich gerade recht. Der will Hannes den Hof abkaufen, um einen Golfplatz daraus zu machen. Hannes beschließt in die Stadt zu ziehen, um dort sein Glück zu finden.

Doch die Tiere des Hofes sind mit diesen Plänen gar nicht einverstanden – schließlich würden sie dann ihr Zuhause verlieren. Mit List und viel ‚Kuh-Biduh’ erschließen sie Hannes nicht nur eine profitable Geldquelle, sondern verhelfen ihm auch zum Liebes-Happy-End.

Mit viel Charme, Herzblut und Leidenschaft schaffte es die Theatergruppe auch dieses Jahr, ihr Publikum zu begeistern.

In der Rolle des Bauern Hannes suchte Lukas Lutz nach der Frau bzw. Tierärztin (Sophia Eschlbeck) fürs Leben. Dabei „unterstützte“ ihn sein Nachbar Erwin (Adrian Loher) tatkräftig.

Für den morgendlichen Schwung sorgte der stolze Hahn August (Jonas Schied), der hin und wieder vom Ruhe liebenden Hund Obacht (Alexander Schreieder) eingebremst wurde.

Die liebenswerten Schweine Castor (Laura Schied) und Pollux (Luisa Asbeck) trugen einen Großteil zur saumäßig guten Stimmung bei.

Aber auch die drolligen und pubertierenden Kühe Tilda (Anna Obermeier)  und Hilda (Sophie Steiger) sorgten zusammen mit ihrer Mutter (Julian Deller) für einige Lacher.

Doch was wäre ein Bauernhof ohne Hühner? Maurice Noneder, Korbinian Brummer, Aileen Wimmer, Dominik Wiesner und Simon Meindl gingen voll und ganz in ihrer geflügelten Rolle auf. Dabei umgarnte sie die Hauskatze Andromeda (Emily Wieser) gefährlich.

Trotz so mancher Zankerei auf dem Bauernhof und schweißtreibenden Proben können die Schauspieler mit ihrer Lehrerin Frau Dandl guten Gewissens feststellen: „Ende gut, alles gut!“

Theateraufführung München

Ein wahrer Traum von einer Theateraufführung - 70 Schüler besuchen die Aufführung „It had to be you“ in München

Eifersucht, Treue, Meuterei, Loyalität bei Menschen wie bei Elfen. Paare verlieben sich, Paare verlieren sich – zunächst in der Welt, und danach in sich selbst. Aber wer gehört überhaupt zu wem? Und was muss alles geschehen, damit die »richtigen« Paare am Ende zueinanderfinden?

In diese Irrungen und Wirrungen vertieften sich die Mitglieder der Theater-, Tanz- und Musikgruppen der RS Arnstorf. Sie besuchten eine Inszenierung des „Sommernachtstraums“ von Shakespeare im Gärtnerplatztheater in München.

Dabei ließen sie sich von den Nachwuchstalenten der Gärtnerplatz Jugend und ihrer Revue der Musik der 20er und 30er Jahre inspirieren. Mit vielen neuen Ideen und Eindrücken im Gepäck machen sich die Schauspieler der RS Arnstorf nun selbst an die Arbeit und laden am 08.07.2016 um 18:30 Uhr zu ihrem Theaterstück „Bauer sucht Frau“ ein.

Ramadama

Diese Aktion kennen viele Schüler und Schülerinnen aus dem Radio! Sinn davon ist, dass viele Menschen Müll sammeln und somit ihre Welt wieder sauberer und gesünder für Mensch und Tier machen.

In Kooperation mit der Mittelschule hoben heuer die Buben aus den Klassen 6 a und 6 c Abfall rund um das Schulzentrum und den angrenzenden Bereichen auf. Viele Jugendliche waren entsetzt, was wir Menschen alles so achtlos wegschmeißen. Fleißig wurden Einwegflaschen gesammelt und gleich beim nächsten Supermarkt gegen „Bares“ eingelöst. Leider fand man auch noch einige Plastikverpackungen von den erfrischenden Eisen unseres letzten Sponsorenlaufes!

So überdachten viele der Schüler in den zwei Schulstunden ihr eigenes Wegwerfverhalten und gute Vorsätze wurden gefasst.

Ein Sprachbad nehmen

„Keine Stunde ohne Muttersprachler!“ So lautet eine der didaktischen Forderungen für den Fremdsprachenunterricht. Eigentlich soll damit die Lehrkraft – die selbst in der Regel kein Muttersprachler ist – daran erinnert werden, wenigstens einmal pro Unterrichtssequenz ein Hörstück einzusetzen, das von authentischen Sprechern aus dem Land der Zielsprache vorgetragen wird.

Dieses Schuljahr bekamen die Klassen 5c, 7e und 8d regelmäßig muttersprachlichen Input durch die US Amerikanerin Lauren Lipphardt aus Rochester, Michigan. Die angehende Grundschullehrkraft verbrachte die vergangenen zehn Monate wöchentlich zwei Tage bei uns. Neben der regelmäßigen Dosis „Englisch“ gestaltete Frau Lipphardt unterschiedliche Projekte mit. Besonders hervorzuheben ist das Briefprojekt der Klasse 8d mit einer Klasse der Rochester High School, das allen Beteiligten sehr viel Freude bereitet.

Ende April brachte die Kanadierin Dominique Bordage, Mitarbeiterin der Lindner AG, den Klassen 7e, 8d, 10f und 10b in einem lebendigen und mit Anekdoten geschmückten Vortrag das Leben in ihrer Heimat auf Englisch näher.

Sommersporttage

Sportunterricht einmal anders

In diesem Jahr fanden zum ersten Mal die Sommersporttage in Kombination mit den „Tagen der Orientierung“ statt. Mitten im schönen Bayerischen Wald liegt die Einrichtung des Bayerischen Landessport-Verbands in Regen. Hier finden die Schüler der Klassen 8a und 8b sportliche und abenteuerliche Herausforderungen, erleben im Miteinander ihre persönlichen Grenzen auszuweiten, sowie den Wert partnerschaftlichen Zusammenarbeitens zu schätzen.

Die Schüler konnten während der drei Tage verschiedene neue sportliche Abenteuer wie Kanufahren, Wandern, Klettern, Floßbau, Biathlon oder Bogenschießen ausprobieren. Beim gemeinsamen Lagerfeuer und Grillabend hatten die Schüler Zeit, sich auszutauschen und die Klassengemeinschaft zu stärken.

Ein traumhafter Tag in München

Am 16.06.2016 durften die Schülerinnen und Schüler der 9ten (9e) und 10ten (10f) Klassen mit den Lehrern Frau Fuchs, Frau Asenbauer und Herr Huber, einen besonderen Tag in München verbringen.

Los ging es um 8.oo Uhr am Busparkplatz der Realschule, wo bereits der Bus auf uns wartete. Nach einer entspannten Fahrt sind wir pünktlich um 10.oo Uhr am Deutschen Museum eingetroffen.

Hier befassten sich die Schülerinnen und Schüler mit den zwei Prüfungsrelevanten Themen - Glas und Keramik und beantworteten dazu einige Fragen. Nach den Aufgaben war noch ausreichend Zeit um auf eigene Faust das Museum zu erkunden, was allen sehr gut gefiel.

Mit den gewonnenen Eindrücken fuhren wir um 13.oo Uhr weiter zum Isartor.
Dort wurden wir von drei sehr netten Stadtführerinnen mit einem Willkommenstrunk empfangen und anschließend in drei Gruppen eingeteilt, um auf den Viktualienmarkt zu gehen. Auf dem Weg dorthin und auch während der ganzen 2-stündigen Führung erhielten wir interessante Informationen
von der Entstehung bis hin zur gegenwärtigen Metropole München. Zwischendurch genossen wir kulinarische Spezialitäten von ausgewählten Ständen. Mit bayerischen Antipasti, köstlichen Wurstspezialitäten, internationalen Käsesorten, leckeren Bauernkrustenbroten, frisch gepressten Säften und einer exotischen Obstplatte genossen wir den gesamten Aufenthalt.

Nach dieser kulinarischen Expedition traten wir um 16.oo Uhr unsere Heimreise an und trafen pünktlich um 18.oo Uhr wieder am Busparkplatz der Realschule ein.

Ein herzliches "Vergelt´s Gott" gilt dem Markt Arnstorf (650€), dem Elternbeirat (367€) und dem Förderverein (367€), die uns diese anspruchsvolle Fahrt erst ermöglicht haben. So wurden die Kosten für jeden Schüler von 45 Euro auf 20 Euro reduziert.

Vielen Dank!

23 Schüler an der RSA bestehen die PET-Prüfung – neun Schüler mit Auszeichnung

Im Schuljahr 2015/16 haben 25 Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe die Möglichkeit wahrgenommen, sich an dem international anerkannten Cambridge Examen PET (Preliminary English Test) zu beteiligen.

Zur Vorbereitung auf die vier unterschiedlichen Bereiche der Prüfung, bot die RSA diesen Schülern einen Vorbereitungskurs an, der im Rahmen des Wahlfaches Englisch nachmittags abgehalten wurde.

Die Prüfung wurde bayernweit am 12. März 2016 in enger Zusammenarbeit mit dem Cambridge Institut in München organisiert und durchgeführt.

Der PET wird jedes Jahr weltweit über neunzigtausendmal in mehr als achtzig Ländern abgelegt. PET ist eine aussagekräftige Qualifikation für jeden, der beruflich mit oder im Ausland tätig sein möchte. Durch den PET werden diejenigen sprachlichen Fertigkeiten nachgewiesen, die in der Praxis benötigt werden.

Bei dem Test, der von seinem Aufbau her der Abschlussprüfung im Fach Englisch nahe kommt, werden die Schüler in den Teilbereichen Hörverständnis, Sprech- und Schreibfertigkeit und schriftlicher Ausdruck geprüft. Dabei werden Vokabel- und Grammatikkenntnisse, die ein Realschüler der 9. Jahrgangsstufe bereits erworben hat, vorausgesetzt.

Bereits zum fünften Mal konnten alle Prüfungsteilnehmer ihre Prüfungsergebnisse online abrufen und somit einen genauen Einblick in die erreichten Punkte der jeweiligen Prüfungsaufgaben erfahren.

Die Prüfungsergebnisse bestätigen den bayerischen Realschulen ein hohes Sprachniveau.

An der staatlichen Realschule Arnstorf haben 92 % (Bayern 85 %) der Schüler diese Prüfung bestanden, 9 mit Auszeichnung (RSA 36%, Bayern 21 %).

Die Schüler Adrian Loher, Tobias Mittermeier und Katharina Heindl haben sogar das höhere Niveau B2 (RSA 12 %, Bayern 9 %) erreicht, das deutlich über den mittleren  Bildungsstandards liegt.

Die Urkunden werden in der letzten Schulwoche in einem feierlichem Rahmen überreicht.

Kooperation FOS PAN und RS Arnstorf

Was soll ich nach dem Realschulabschluss machen?

Alle Schüler der 9. Jahrgangsstufe müssen sich mit diesem Thema auseinander setzen. Einige von ihnen wollen nach dem Realschulabschluss auf weiterführenden Schulen gehen – FOS vielleicht?

Dazu fand im Rahmen der Kooperation zwischen der FOS Pfarrkirchen und der Staatlichen Realschule Arnstorf am 17.06.2016 ein Aktionstag an der Beruflichen Oberschule Pfarrkirchen statt. Dabei wurde den Realschülerinnen und Realschülern aus den 9. Klassen die Möglichkeit gegeben die Fachoberschule hautnah zu erleben und in kleinen Gruppen am dortigen Unterricht teilzunehmen. Die Jugendlichen wurden dabei von Arnstorf nach Pfarrkirchen gebracht und hospitierten in regulären Unterrichtsstunden an der Fachoberschule.

Arnstorfer Fussballerinnen sind erneut Niederbayerischer Meister

Auf ihrem Weg ins Südbayernfinale konnte sich das Arnstorfer Team bereits im Landkreisfinale gegen Pfarrkirchen und Simbach behaupten. Anschließend fand im April bei winterlichen Temperaturen auf dem Sportgelände Arnstorf der Regionalentscheid im Schulfußball Mädchen IV (2004/2005) statt. Eine Mannschaft hat das Turnier abgesagt, so dass der einzige Gegner aus Fürstenzell anreiste. Zunächst stellten sich die teilnehmenden Mannschaften einem sehr spannenden Technikwettbewerb, bei dem es den Mädchen der Realschule Arnstorf bereits knapp gelang mit 1:0 in Führung zu gehen. Trotz klirrender Kälte und Schneegestöber lieferten sich die beiden Teams anschließend ein aufregendes Spiel, welches zweimal 25 Minuten dauerte. Aufgrund spielerischer Überlegenheit und klarer Chancen konnten die Mädchen der Realschule Arnstorf am Ende des Spiels mit 4:1 die Oberhand behalten.

Anfang Juni machte sich das junge Team auf zum Bezirksfinale. Auch dieses fand auf dem Sportgelände in Arnstorf statt. Bei verregnetem Wetter konnten sie den bereits bekannten Technikwettbewerb sowohl gegen Viechtach als auch gegen Riedenburg für sich entscheiden und somit mit einem 1:0-Vorsprung in die Spiele starten. In ihrer ersten Begegnung gegen Viechtach führte die Mannschaft der RS Arnstorf nach der ersten Halbzeit 3:0. In den zweiten fünfzehn Minuten machten sie es allerdings noch einmal spannend, ließen zwei Gegentore zu, gewannen aber schließlich mit 4:2. 

Im letzten Spiel gegen Riedenburg zeigten die Arnstorfer Mädchen ihre spielerische Überlegenheit. Mit beeindruckenden Kombinationen kamen sie ein ums andere Mal zum Torerfolg und entschieden die Partie deutlich mit 11:0 für sich.

Damit wurden die Mädchen der Realschule Arnstorf Niederbayerische Meisterinnen in ihrer WK IV und dürfen den Bezirk Niederbayern in der Südbayerischen Meisterschaft vertreten.

Besuch der Bayerischen Landesausstellung „Bier in Bayern“

Auf den Spuren bayerischen Brauchtums - Projektarbeit der 9. Klassen

Dass das bayerische Bier längst Weltruf erlangt und seinen Siegeszug quer über den Erdball angetreten hat, ist wohl kein Geheimnis mehr. Dass der Grundstein für die hohe Qualität aber bereits 500 Jahre zurück liegt, ist aber nicht mehr allen bekannt und besonders Jugendliche und junge Erwachsene verbinden zwar Bayern und speziell die bayerischen Volksfeste mit dem süffigen bayerischen Bier, haben aber oft nur noch wenig Ahnung, welche Geschichte und welches Brauchtum damit eigentlich in Zusammenhang stehen.

Aus diesem Grund bot die Bayerische Landesausstellung 2016 im Kloster Aldersbach im Passauer Land mit ihrem Schwerpunkt „Bier in Bayern“ eine gute Gelegenheit, um mit den Schülern einen Streifzug durch die bayerische Biergeschichte zu unternehmen, hinter die Kulissen der bayerischen Wirtshauskultur zu schauen und das bayerische Reinheitsgebot von 1516, das älteste gültige Lebensmittelgesetz der Welt, einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.
Im Rahmen einer Projektarbeit rund um das „Bier“ schlossen sich die Schüler zu Kleingruppen zusammen und erstellten Präsentationen in den unterschiedlichen Fachrichtungen Religion, Wirtschaft oder Geschichte zu Themen wie beispielsweise „Franziskanerorden & Braukunst“, „Augustinerorden & Braukunst“, „Bier und Werbung“, „Jugendschutzgesetz Alkohol“ oder „Bier als Beruf: Brauer und Mälzer“.

Nachdem diese Themen selbständig von den Schülern der Realschule Ende Februar und Anfang März erarbeitet und mithilfe des Einsatzes diversester Medien vorgestellt worden waren, konnten die Schüler nun am Montag, den 9.5.2016, das erworbene Wissen vertiefen und die Landesausstellung als außerschulischen Lernort der besonderen Art erleben. Die visuell hervorragend aufbereitete Ausstellung vermittelte mithilfe außergewöhnlicher Medien- und Aktivstationen anschaulich die Geschichte des Bieres und präsentierte Lehrreiches zum Umgang mit Alkohol auf äußerst lebendige Art und Weise. So konnten die Schüler nicht nur Wissenswertes über die Bierherstellung erfahren, wichtige Dokumente zur Biergeschichte nachlesen, Zutaten des Bieres im Rohzustand erleben und auch die Auswirkungen von zu viel Alkoholkonsum in Form einer Rauschbrille und Ausnüchterungszelle live erleben.

Insgesamt zeigten sich die Schüler begeistert von der Landesausstellung. Sie konnten nicht nur viele Impressionen mit nach Hause nehmen, sondern auch Heimatverbundenheit stärken und Brauchtum hautnah erleben. Zudem wurde durch das Projekt deutlich, dass es durchaus Dinge gibt, die man als Schüler nicht nur für die Schule lernt und sie werden ich hoffentlich daran erinnert, wenn sie das nächste Volksfest besuchen und ein „O’zapft is“ des Wirtes ertönt.

Spitzen der Freien Wähler überzeugen sich von Zukunftsfähigkeit der Realschule Arnstorf

Hubert Aiwanger und Günther Felbinger informieren sich am Schulstandort Arnstorf über die erfolgreiche Kooperation, Digitalisierung, Ganztagsbetreuung und vieles mehr

Beeindruckt von den Entwicklungen der vergangenen Jahre zeigten sich der Landes- und Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler Hubert Aiwanger und der bildungspolitische Sprecher der Fraktion Günther Felbinger bei ihrem Besuch an der Staatlichen Realschule Arnstorf. Seit der Gründung der Schule im Jahre 2004 wurden in Arnstorf eine Reihe von innovativen Wegen beschritten. Die hohe Investitionsbereitschaft des Marktes Arnstorf in den Bildungsstandort zeigt deutliche Erfolge.
Schulleiter Jürgen Böhm erläuterte im intensiven Gespräch unter anderem die Entwicklung der Kooperation zwischen Mittelschule und Realschule. Viele Nachfragen hatte Hubert Aiwanger zur Übergangsklasse Ü9 (9+2) an der Realschule, die zum anerkannten Realschulabschluss führt. Seit 2011 ist diese innovative Anschlussmöglichkeit für Schüler mit dem qualifizierenden Hauptschulabschluss, die in Arnstorf entwickelt wurde, fester Bestandteil der bestehenden Kooperation von Mittelschule und Realschule. Aiwanger zeigte sich beeindruckt von dieser Option, die den Mittelschulabsolventen aus der Region geboten wird und sieht dieses als Modell für den gesamten Freistaat. „Die Kooperation aus Realschule und Mittelschule ist ein wichtiges Angebot und sichert die Eigenständigkeit der Realschule und stärkt auch die Mittelschulen im ländlichen Raum“, so Aiwanger. Auch Hans Rottbauer, Rektor der Mittelschule in Arnstorf, betonte im Gespräch die Bedeutsamkeit dieser Zusammenarbeit für den Mittelschulverbund in der Region. Gerade kleine Mittelschulen hätten dadurch die Möglichkeit weiterhin zu bestehen und ihre Existenz zu sichern.

Neben den hervorragenden räumlichen Bedingungen wie hochmodern ausgestattete Klassenzimmer, Mensa und Dreifachturnhalle, die die Schüler in Arnstorf vorfinden, bietet die Staatliche Realschule Arnstorf ebenfalls ein beispielhaftes Ganztagsangebot an. Die offene Ganztagsbetreuung an der Realschule wird von zwei Dritteln der Schülerinnen und Schüler wahrgenommen, wobei auch Mittelschüler und Grundschüler spezifische Angebote erhalten. „Das Geheimnis des Erfolges der offenen Ganztagsbetreuung besteht in der Qualität der Angebote, die von Förderkursen über musische, sportliche und handwerkliche Aktivitäten bis hin zur Prüfungsvorbereitung für die Realschüler reichen. Geschultes Personal und Lehrkräfte der Realschule sorgen für die notwendige Qualität auch am Nachmittag“, so Schulleiter Böhm.

Von Anfang an war ein wesentlicher Baustein der Schulentwicklung der Realschule Arnstorf die pädagogisch sinnvolle Umsetzung der Digitalisierung im Unterricht. Die beiden Landtagsabgeordneten konnten sich vor Ort von den Innovationen im Bereich der digitalen Unterrichtsgestaltung überzeugen. Ab Jahrgangsstufe 5 werden die Schüler der Realschule mit dem notwendigen Rüstzeug zur Beherrschung der neuen Medien ausgestattet. In den vergangenen Jahren wurden strukturelle und pädagogisch neue Wege begangen. Neben der vielfältigen Nutzung der neuen digitalen Möglichkeiten im Unterricht, wurden Strukturen geschaffen, dass die Schüler mit eigenen digitalen Endgeräten in der Schule arbeiten können (BYOD – Bring your own device).

Alle Innovationen dienen letztendlich dazu, dass die die Schülerinnen und Schüler, unser Kapital der Zukunft, bestmöglich auf ihr späteres berufliches und persönliches Leben vorbereitet werden. Günther Felbinger zeigte sich beeindruckt von den vielfältigen Angeboten und betonte: „Die überdurchschnittlichen Ergebnisse der Arnstorfer Absolventinnen und Absolventen zeigen, dass bei passenden Rahmenbedingungen und gleichzeitiger Einbindung moderner pädagogischer Unterrichtsformen wie beispielsweise mithilfe von digitalen Medien, eine hervorragende Vorbereitung auf das Berufsleben gegeben ist. Der gute Anschluss in eine Ausbildung oder an die Fachoberschule ist uns Freien Wählern dabei besonders wichtig und ein entscheidender Beitrag, um dem Fachkräftemangel in Bayern zu begegnen. Der Schulstandort Arnstorf setzt mit seinen vielfältigen Kooperationen in die örtliche Wirtschaft hier wahrlich Maßstäbe.“ Dass die Realschüler in der Wirtschaft beste Chancen haben ist nicht zuletzt dem beachtlichen Engagement der Lehrkräfte und der umliegenden Betriebe bei der beruflichen Orientierung geschuldet. Zusammen mit den zahlreichen Unternehmen der Region, ohne die eine sinnvolle Vorbereitung auf das Berufsleben nicht möglich wäre, ebnet die Realschule beste Wege in die Zukunft.
Böhm, der auch Vorsitzender des Bayerischen und Deutschen Realschullehrerverbandes ist, forderte in dem Gespräch, dass gerade die in der Bevölkerung hoch angesehene Realschule weiterhin politische Unterstützung benötigt. In den vergangenen Jahren wurden, trotz des vorhandenen Bedarfes zur zeitgemäßen pädagogischen Förderung der Realschüler, viel zu wenige junge Realschullehrkräfte eingestellt. Im letzten Schuljahr waren das nur 3,5 Prozent der Bewerber.
„Wer die Zukunft gestalten möchte und Bayern weiterhin als einen attraktiven Standort erhalten möchte, muss entsprechend in die Bildung investieren. In Arnstorf hat man gezeigt, wie man dies innovativ umsetzen kann, wenn alle Beteiligten, die Politik, die Wirtschaft, die Schulen, die Eltern gemeinsam dieses Ziel verfolgen“, so Böhm abschließend.

Tage der Orientierung der 8. Klassen

Viel über die Bedeutung der Klassengemeinschaft konnten unsere Schülerinnen und Schüler der achten Klassen auf den Tagen der Orientierung im Haus der Jugend in Passau erfahren. Durch Betreuer des kirchlichen Jugendbüros wurden zunächst Schwächen innerhalb der Klasse herausgefunden, die man dann gemeinsam in positive Ziele umformulierte. Anhand verschiedenster erlebnispädagogischer Spiele erlebten die Jugendlichen in den drei Tagen hautnah, wie wichtig es ist, einander zu vertrauen und im Team zu agieren. Besonders gut aufgehoben konnten sich die Schüler in der Herberge über den Dächern Passaus in der Nähe der Veste Oberhaus fühlen.

Aufgrund des schönen Wetters wurde am Donnerstagvormittag ein Abstecher in die Innenstadt Passau gemacht. Eine kleine Abwechslung zum intensiven Besinnen konnte schließlich nicht schaden. Auch das Abendprogramm mit der Möglichkeit zur Nutzung einer Sporthalle oder einer Disko und einer Liveübertragung des Germany´s next Topmodel Finales ließ für unsere Schüler keine Wünsche offen.

Fachhochschulreife mit Berufsschule plus

Berufsschule plus – ein Modell der Berufsschule Vilshofen zur Fachhochschulreife

Am 10. Mai informierte StD Georg Bachmeier, stellvertretender Schulleiter der Berufsschule Vilshofen, unsere 10-Klässler über dieses Modell.

Die Schulform Berufsschule plus bietet die Möglichkeit, dass Auszubildende mit einem mittleren Schulabschluss und einem Notendurchschnitt von 3,5 in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik nach 3 Jahren die Fachhochschulreife erwerben können. In diesem Zusatzunterricht (ein Abend in der Woche 6 - 7 Schulstunden), der an der Berufsschule Vilshofen stattfindet, werden die Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik, Technologische Grundlagen und Gesellschaftswissenschaften unterrichtet. Nach drei Jahren schreibt man eine Ergänzungsprüfung in Deutsch, Englisch und Mathematik.

Wer die Berufsausbildung und die Berufsschule plus erfolgreich abgeschlossen hat, bekommt dann die Fachhochschulreife verliehen. Dies ist derzeit der schnellste Weg, eine Berufsausbildung und parallel dazu die Fachhochschulreife zu erwerben. Weitere Informationen unter www.bsvof.de.

Welttag des Buches

Ich schenk dir eine Geschichte

Am 23. April 2016 war es wieder so weit: Deutschlandweit feierten Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken, Schulen und Lesebegeisterte am UNESCO-Welttag des Buches ein großes Lesefest.

Eine regionale Tradition ist zu einem internationalen Ereignis geworden: 1995 erklärte die UNESCO den 23. April zum „Welttag des Buches“, dem weltweiten Feiertag für das Lesen, für Bücher und die Rechte der Autoren. Die UN-Organisation für Kultur und Bildung hat sich dabei von dem katalanischen Brauch inspirieren lassen, zum Namenstag des Volksheiligen St. Georg Rosen und Bücher zu verschenken. Über diesen Brauch hinaus hat der 23. April auch aus einem weiteren Grund besondere Bedeutung: Er ist der Todestag von William Shakespeare und Miguel de Cervantes.

Anlässlich dieses großen Feiertages fuhren die Schüler der Klassen 5c und 5d mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Dandl und Frau Sailer zur Buchhandlung Rupprecht in Pfarrkirchen, um dort in die Welt der Bücher einzutauchen. Dort bekamen sie eine Führung von der Buchhändlerin Frau Kantner und erhielten einen Einblick in den dortigen Geschäftsalltag. So blieb keine Frage rund ums Buch unbeantwortet und die Lust aufs Lesen wurde angeregt. Umso besser, dass die Schüler im Anschluss ihren Buchgutschein einlösen und nun das zum Weltbuchtag 2016 erschienene Werk „Im Bann des Tornados“ ihr Eigen nennen können.

Da die Schüler nach der Führung in der Buchhandlung noch lange nicht genug vom Lesen hatten, ging die Reise in die fabelhafte Welt der Bücher weiter und so besuchten sie noch die ortsansässige Stadtbücherei. Dort erfuhren die Schüler von Herrn Kroneder wie eine Bücherei funktioniert.

Zu guter Letzt konnten alle Leseratten – mit einem Eis in der einen Hand und mit dem neuen Buch in der anderen – zufrieden feststellen, dass Bücher der Schlüssel zur Welt sind.

Mathematik Siergerehrungen

Am 06.05.16 wurde der Rahmen des Sponsorenlaufes genutzt genutzt um erfolgreiche Teilnehmer des Känguru-Wettbewerbs und des schulinternen Mathematikwettbewerbs zu ehren. Beide Aktionen wurden durch Spenden des Fördervereins finanziert, bei dem ich mich an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken möchte.
Die Ehrungen wurden von Frau Hanseder, der Vorsitzenden des Fördervereins, und Herrn Schönhofer durchgeführt.

Känguru der Mathematik – das ist

  • ein mathematischer Multiple-Choice-Wettbewerb für über 6 Millionen Teilnehmer in fast 60 Ländern
  • ein Wettbewerb, der einmal jährlich am 3. Donnerstag im März in allen Teilnehmerländern gleichzeitig stattfindet und als freiwilliger Klausurwettbewerb an den Schulen unter Aufsicht geschrieben wird
  • eine Veranstaltung, deren Ziel die Unterstützung der mathematischen Bildung an den Schulen ist, die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik wecken und festigen und durch das Angebot an interessanten Aufgaben die selbstständige Arbeit und die Arbeit im Unterricht fördern soll
  • ein Einzelwettbewerb, bei dem in 75 Minuten je 24 Aufgaben zu lösen sind

Die folgenden Schüler erzielten die besten Leistungen:

  1. Geigenberger Markus, 6a, 91,25 Punkte
  2. Paintmayer Florian, 6b 90,00 Punkte
  3. Fuchsberger Anna, 6c, 87,50 Punkte
  4. Hamberger Verena, 6d, 87,50 Punkte
  5. Zink Simon, 6d, 87,50 Punkte

Sonderehrung:
Högl Maria aus der Klasse 8d erzielte mit 127,50 Punkten einen 1. Preis. Sie gehört damit zu den besten Teilnehmern ihres Jahrgangs bundesweit! Außerdem erreichte sie den längsten „Kängurusprung“ der Schule, d.h. sie hatte die meisten aufeinanderfolgenden Aufgaben richtig.

Mathematikrätsel – Schulinterner Mathematikwettbewerb

Die Fachschaft Mathematik veranstaltet monatlich einen schulinternen Mathematikwettbewerb. Die Schüler können dabei jeweils ein Rätsel lösen, das von den Mathematiklehrern im Wechsel erstellt wird. Zu gewinnen gibt es Gutscheine für den Kiosk und Hausaufgabengutscheine.

Sieger April 2016

5. - 7. Klassen:

  1. Lukas Koppenmüller, 7c
  2. Michael Haimerl, 7c
  3. Sebastian Fischer, 7c

8. - 10. Klassen:

  1. Simon Stasik, 10g
  2. Maidl Magdalena, 9f
  3. Hopfinger Verena, 7c

 

Interview zu einem Berufbild

Einige Wochen vor dem Tag der offenen Tür eröffneten die Deutsch- und IT-Lehrkraft der Klasse 8d ihren Schülerinnen und Schülern, dass in den nächsten Stunden in einem gemeinsamen Projekt ein Podcast zu einem Berufsbild erstellt wird. Dazu sollten sie ein Interview mit einer selbst ausgesuchten Person, die den gewählten Beruf ausübt, aufnehmen und bearbeiten. Mit fragenden Augen blickten die Schüler nach diesem Arbeitsauftrag ihre Lehrerinnen zunächst an. Natürlich wurden sie mit dieser Aufgabe nicht allein gelassen. Im Deutschunterricht lernten sie die verschiedenen Techniken eines Interviews. Wichtig ist, dass man den Interviewpartner nett begrüßt und viele offene Fragen stellt, damit dieser auch Raum zum Antworten hat. Zum Schluss darf ein Dank nicht fehlen. Im IT-Unterricht wurden ihnen anschließend bei Frau Kroll die Techniken zur Bearbeitung der Tonaufnahmen vermittelt. Sie mussten zum Beispiel beachten, Nebengeräusche zu entfernen,  Sprechpausen zu schneiden, die Lautstärke zu regulieren und Längen zu kürzen. Mit einem am Computer ästhetisch ansprechend gestaltetem Plakat und einer übersichtlichen PowerPoint-Folie wurde das Projekt abgerundet. Bereits am Tag der offenen Tür konnte die Klasse dann ihre erstellten Interviews und Plakate stolz präsentieren.

Mit diesem Projekt wurden die Schüler in mehrfacher Hinsicht auf das berufliche Leben vorbereitet. Zum einen erfuhren sie, dass Produkte oft erst entstehen können, wenn verschiedene Fachbereiche zusammenarbeiten. Außerdem konnten sie einen kleinen Einblick in verschiedene Berufe gewinnen, indem sie einerseits selbstständig Informationen dazu recherchierten und andererseits durch das Interview Personen kennenlernten, die bereits Erfahrungen in diesem Bereich haben.

Konditor/in: Patricia und Katharina

Florist/in: Theresa und Sabrina

Bestattungsfachmann/frau: Sarah und Emilia

Schlaraffenland

Schokoladen-Whirlpools? Limonaden-Bäume? Gummibärchen-Vulkane?

Du glaubst, das gibt es nicht? Doch im Schlaraffenland der Klasse 6c werden alle Träume wahr. So bastelten sich die Schüler ihr eigenes Schlaraffenland im Schuhkarton und ließen keine Sehnsucht unverwirklicht. Mit großem Eifer und voller Tatendrang entstanden aus den verschiedensten Materialien die wundervollsten Landschaften, die ihre Betrachter zum Träumen und Verweilen einladen…

„Kahoot.it“ – ein Quiz-Tool mit großem Spaßfaktor!

Wer hätte gedacht, dass das Wiederholen von Unterrichtsstoff regelrecht Spaß machen kann? „Kahoot.it“ macht es möglich! Sehen Sie sich doch das kurze Video an und überzeugen Sie sich selbst: >> kahoot.it

Im folgenden Beispiel hat die Biologielehrkraft ein Kahoot zu der Unterrichtseinheit „Stammesgeschichtliche Entwicklung“ für ihre 6. Klassen entwickelt. Dazu überlegte sie sich Fragen mit unterschiedlichen Antwortmöglichkeiten, wobei mindestens eine richtig sein muss. Diese werden nun in der Unterrichtsstunde mittels Computer und Beamer für die Schüler zum Lesen an der Wand präsentiert.

Die Klasse ist dabei in Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe hat ihr Smartphon bzw. Tablett vor sich liegen. Auf dessen Display erscheinen – nach dem Einloggen mit dem aus der Projektion ersichtlichen PIN und einem eigenen Namen – keine Fragen oder Antworten, sondern lediglich vier unterschiedlich gefärbte Felder.

Die Lernenden müssen sich vor Ablauf des Countdown entscheiden, welche Antwort richtig sein könnte und das entsprechende Feld drücken. Die Auflösung erfolgt sofort.

Die Spannung ist zum Greifen nah! Welche Gruppe hat am schnellsten den Botton mit der richtigen Lösung gedrückt? Im Anschluss an jede einzelne Frage wird über den Beamer die Gruppe mit dem besten Resultat angezeigt. Das verleiht dem Spiel den besonderen Spaßfaktor!

Am Ende einer Fragerunde können die Jugendlichen noch ein Rating abgeben. Das heißt, sie können ihre Meinung etwa zu „Lernerfolg“ oder „Spaßfaktor“ abgeben.

Bis jetzt gab es nur Bestnoten! Am Ende jeder Spielzeit heißt es dann, „Wann lernen wir wieder mal mit Kahoot.it“?

Matherätsel - Januar, Februar und März

In den Monaten Januar, Februar und März wurde wieder der monatliche schulinterne Mathematikwettbewerb ausgetragen. Erneut galt es knifflige und anspruchsvolle Aufgaben zu lösen, was einige Schülerinnen und Schüler mit Bravour meisterten.

Hier die Gewinner im Monat Januar:

5. - 7. Klassen:   1. Thomas Brennberger (7a)
    2. Luca Stegmüller (7a)
    3. Niklas Hölzl (7a)

 

 

 

8. - 10. Klassen:   1. Michael Golginger (9a)
    2. Sonja Schernhammer (10f)
    3. Philipp Eichinger (9a)

 

 

 

 

Hier die Gewinner im Monat Februar:

8. - 10. Klassen:   1. Magdalena Aignerl (9c)
    2. Maria Högl (8d)
    3. Laura Schied (9c)

 

 

 

 

Hier die Gewinner im Monat März:

5. - 7. Klassen:   1. Hannah Rottbauer (7e)
    2. Celina Mann (7e)
    3. Franziska Straßer (7e)

 

 

 

8. - 10. Klassen:   1. Sofia Mayerhofer (9f)
    2. Nadina Omahic (10e)
    3. Dominik Czadek (8b)

 

 

 

 

Impressionen vom Frühjahrskonzert

Malwettbewerb der Raiffeisenbank

Fantastische Helden und echte Vorbilder: Wer inspiriert dich?

In der 46. Runde des Internationalen Jugendwettbewerbs „jugend creativ“ waren unsere Schüler dazu aufgerufen, sich künstlerisch mit dem Thema „Fantastische Helden und echte Vorbilder: Wer inspiriert dich?“ auseinanderzusetzen. So ließ sich das Thema aus ganz unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Die Teilnehmer konnten ihre persönlichen Vorbilder zeigen, sich mit fiktiven Heldenfiguren aus Märchen, Sagen und Comics auseinandersetzen oder untersuchen, welchen Einfluss die mediale Berichterstattung auf das Heldentum hat.

Auch in Darstellung und Technik waren die Schüler völlig frei und konnten sich dem Thema auf ihre ganz eigene kreative Weise nähern. Mit ihren Malereien, Zeichnungen, Collagen, Mixed-Media-Arbeiten und Kurzfilmen konnten die jungen Künstler zeigen, wer ihre Helden und Vorbilder sind, die sie selbst zu heldenhaftem Taten veranlassen.

Jedes Bild stellt für sich ein kleines Kunstwerk dar und wurde im Rahmen des Kunstunterrichts entsprechend gewürdigt. Unter diesen taten sich aber auch ganz besonders fantasievolle Werke hervor, die mit Preisen der Raiffeisenbank ausgezeichnet wurden:

Unsere Schulsieger:

Malwettbewerb

Jahrgangsstufe 5 und 6:

  1. Tobias Sommer, Klasse 6 a
  2. Johannes Huber, Klasse 5 c
  3. Julia Huber, Klasse 5 a
Malwettbewerb

Jahrgangsstufe 7 und 8:

  1. Lisa Heigl, Klasse 7 b
  2. Philipp Stögbauer, Klasse 7 c
  3. Nina Schmidhuber, Klasse 8 c

Fußballer Jungen III knapp ausgeschieden

Mit unbedingtem Siegeswillen und großem Einsatz haben die jungen Fußballer unserer Realschule im bundesweiten Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ den Einzug in das Kreisfinale leider knapp verpasst. In der Gruppenphase verloren die Fußballer des Jahrgangs Jungen III (2002-2004) zweimal mit 0:1 gegen ihre gleichaltrigen Gegner des Gymnasiums Eggenfelden und dem späteren Finalisten Realschule Pfarrkirchen. Durch einen 1:0 Sieg gegen die Mittelschule Eggenfelden qualifizierten sich unsere Schüler für das Elfmeterschießen um den 5. Platz. Der Gegner (RS Eggenfelden) behielt Nervenstärke und verwandelte alle Elfmeter, wodurch unsere Mannschaft auf den insgesamt 6. Platz verdrängt wurde. Alle Trainer kritisierten die zu kurze Spielzeit von 1x16 Minuten, lobten aber den großen Einsatz ihrer Mannschaften und zollten den Fußballvereinen des Einzugsgebiets Anerkennung für die hervorragende fußballerische Grundlagenarbeit.

Chemie gemeinsam erleben - die MINTensiv-Projektwoche

Nachdem sich zahlreiche Schüler und Schülerinnen der sechsten Klassen für die mathematisch-naturwissenschaftliche Wahlpflichtfächergruppe entschieden haben, durften sie sogleich erste Erfahrungen in der spannenden Welt der Chemie sammeln. Dazu ging es in das Schullandheim “Haus Sudetenland” in Waldkraiburg zur MINTensiv Projektwoche. In einem speziell ausgestatteten Schülerlabor lernten die Jungforscher, dass Sicherheit bei der Arbeit immer oberste Priorität haben sollte. Diese Erkenntnis konnten sie in ausgewählten Experimenten vertiefen. Sauberkeit, Konzentration, Selbstständigkeit und problemlösendes Denken wurden hierbei in hohem Maße gefordert und gefördert. So wurden nicht nur alltägliche Produkte wie eine Hautcreme hergestellt, sondern auch naturwissenschaftliche Fragestellungen (z. B. Wie funktioniert eine Brauserakete?) im Teamwork erforscht.

Darüber hinaus erkundeten die Schüler den ortsansässigen, mittelständischen Chemie-Betrieb “EMG Casting”. Hierbei konnten sie die Produktion von Gussteilen aus über 1500 Grad heißem, flüssigem Metall aus nächster Nähe beobachten. Ein weiteres Highlight der Woche war der Besuch der Wackerwerke in Burghausen, Bayerns größtem Chemiekonzern. Die Schüler durften angehenden Chemielaboranten, Chemikanten und Mechatronikern bei ihrer Arbeit über die Schultern schauen. Bei der anschließenden Werksrundfahrt beeindruckte die Schüler besonders die Dimension des Konzerns, der sich allein in Burghausen über die Fläche von 350 Fußballfeldern erstreckt.

Im Alltag ist der Begriff Chemie oft mit Vorurteilen behaftet, doch schnell stellten die Projektteilnehmer fest, dass ein Leben ohne Chemie undenkbar wäre.

Ganz nebenbei entwickelte sich eine starke Gemeinschaft unter den Teilnehmern, die sie in verschiedenen spielerischen Herausforderungen unter Beweis stellen mussten. Somit wurde ein wichtiger Grundstein für das zukünftige Miteinander in der neuen Klasse gelegt und die Vorfreude auf das Fach Chemie geweckt.

Aus Alt mach Neu

In den Meeren treibt inzwischen sechsmal mehr Plastik als Plankton, Tiere sterben mit plastikverklebten Mägen und auch im Körper der meisten Menschen lassen sich mittlerweile Chemikalien aus Plastikprodukten nachweisen.  Den nachlässigen Umgang der Menschheit mit der Umwelt prangerte im Jahr 2015 auch Papst Franziskus in seiner Enzyklika „Laudato Si“ an und setzt sich darin schwerpunktmäßig mit dem Umwelt- und Klimaschutz auseinander. Seinen Aufruf zum Umdenken nahm nun  die ehemalige CSU-Landtagsabgeordnete Annemarie Hecker aus Arnstorf zum Anlass, um selbst gegen die Wegwerfgesellschaft einzutreten und sich für ein nachhaltigeres Leben einzusetzen. Zusammen mit  Mitgliedern des Altenclubs Malgersdorf hat sie aus alten Stoffresten Einkaufstaschen und Teppiche gefertigt, was gerade angesichts der momentanen Diskussion um die Abschaffung der Plastiktüten in deutschen Einkaufsläden äußerst sinnvoll scheint.

Die Ergebnisse dieser Arbeit präsentierte man in der Schalterhalle der Raiffeisenbank Arnstorf vom 1. bis zum 8. April in Form einer kleinen Ausstellung. Am Mittwoch, den 6. April 2016 wurde die Klasse 6a der Realschule Arnstorf mit ihren Lehrern, Frau Bscheidl und Herr Grundwürmer, von der Hauptorganisatorin Frau Hecker in der Raiffeisenbank begrüßt, um sich ein eigenes Bild der Kreationen zu verschaffen und sich vor Ort mit den Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen, die schon im Deutsch- und Religionsunterricht angesprochen worden waren. Frau Hecker trug kurz ein paar einleitende Worte vor und stand den Schülern anschließend freundlich und geduldig Rede und Antwort. Die Schüler konnten die hergestellten Produkte auf sich wirken lassen und zeigten sich begeistert von den vielen unterschiedlichen Designs,  der Wiederverwertbarkeit von ausgedienten Stoffen und den modischen Taschen und farbenfrohen Teppichen.

Am Freitag, den 8. April 2016 fand dann schließlich im Pfarrheim in Arnstorf die Abschlussveranstaltung statt, an deren Gestaltung sich die Realschule Arnstorf ebenfalls beteiligen durfte. Religions-und Musiklehrer Bernhard Grundwürmer sorgte mit der Schulband I, der Klasse 6a und einem Gemeinschaftschor der Realschule und der Closen Mittelschule für die passende musikalische Umrahmung, während der Direktor der Staatliche Realschule Arnstorf, Herr Jürgen Böhm, als Moderator durch das Programm führte. Einer der Programmpunkte war ein kurzer Auftritt der Schüler der 6a, die bei einer spontanen Modenschau den Anwesenden noch einmal einige der Taschen und Teppiche präsentierten und anschließend ihre Impressionen von und Gedanken zur Ausstellung und zum Thema Umweltschutz vortrugen, die sie im Deutschunterricht bei Frau Bscheidl erarbeitet hatten. Dabei wurde eines sehr deutlich: Jeder kann etwas zum Umweltschultz beitragen und nachhaltiger leben, sofern der Wille dazu vorhanden ist und man sich der Notwendigkeit bewusst wird. Oder wie Frau Hecker es treffend zusammenfasste: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Projekttag Kunst

- Im Bilde sein -

„Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“, erkannte schon Karl Valentin. Ein arbeitsintensives Thema zu bewältigen, braucht wiederum viel Zeit. Um kunstinteressierten Schülerinnen und Schülern aus den 7. und 8. Jahr­gangs­stufen die Möglichkeit zu bieten, sich außerhalb des regulären, meist einstündigen Kunstunterrichts mit einem Thema zu befassen, wurde im Februar ein Projekttag in Kunst durchgeführt. 21 Schülerinnen und Schüler befassten sich tiefgründig mit dem Thema ‚Im Bilde sein’. Anfangs wurde die Doppeldeutigkeit des Begriffs in diesem Zusammenhang geklärt: Einerseits gibt es die Redensart ‚Im Bilde sein’ und andererseits sollten sich die Schüler selbst in einem Bild darstellen. Ziel war es demnach, ein Selbstporträt zu schaffen und gleichzeitig etwas über sich zu erzählen. Zu Beginn des praktischen Arbeitens wurden Skizzen angefertigt, um die vielfältigen Ideen zu sortieren. Nachdem das Bildkonzept erstellt war, fotografierten sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig. Die digitalen Fotos wurden dann im Computerraum mit einem Bildbearbeitungsprogramm individuell verändert und ausgedruckt. Anschließend wurden diese Fotos mit gestalterischen Mitteln in ein Bild integriert.

Mit den kreativen Ergebnissen bewerben sich die Schülerinnen und Schüler für eine Ausstellung der niederbayerischen Realschulen im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst in München, die von Juli 2016 bis Juli 2017 zu sehen sein wird.

Neue T-Shirts für die SMV

Die SMV bedankt sich herzlich bei der Firma Schwarz aus Arnstorf für die günstigen Shirts und die Mithilfe bei deren Gestaltung. 


Das SMV Team

Die Realschule Arnstorf - eine Schule zum Wohlfühlen!

Vom 12. - 16. Oktober 2015 fand die „Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit“ mit dem Thema „Schule des Wohlbefindens“ an allen Schulen statt. Dies nahm die Realschule Arnstorf zum Anlass, sich Gedanken darüber zu machen, was sie alles dazu beiträgt, um einen hundertprozentigen „Wohlfühlfaktor“ bei ihren Schülerinnen und Schülern hervorzurufen. Schließlich hatte die letzte alljährlich gestartete anonyme Schülerumfrage ergeben, dass sich 97,5 % der knapp 300 befragten Jugendlichen an ihrer Schule wohl fühlen. Aber was ist es, das die Realschule Arnstorf, an der man als weiterführende Schule viel lernen und leisten muss, so beliebt macht?

Die Antwort liegt sicherlich in vielen Dingen, die hier umgesetzt werden. Ein paar wenige sollen dargestellt werden.

 

Eine bewegte Schule in der heutigen Zeit dringend nötig!

Kinder und Heranwachsende benötigen für ihre gesunde Entwicklung etwa zwei Stunden Bewegung pro Tag. Da dies in unserer modernen, von Medien dominierten Gesellschaft oft übersehen wird, bemüht sich die Realschule ihren Beitrag dazu zu leisten.

Die „Bewegte Pause“, die es seit 2005 an der Realschule gibt und die immer weiter entwickelt wurde, bietet den Fünft- und Sechstklässlern täglich eine zusätzliche Bewegungsmöglichkeit in der Turnhalle. Auch in der Mittagspause können die Teilnehmer am Nachmittagsangebot sowohl im Schulgebäude, z. B. beim Tischtennis, als auch auf dem Pausenhof spielen und toben.

Viele wiederkehrende Sportveranstaltungen, wie z. B. die Wintersportwoche für die 7. Klassen, der Schwimmtag, der Eislauftag oder der alle zwei Jahre durchgeführte Sponsorenlauf für alle Schüler und Schülerinnen, tragen zu einer Schule, die auf Bewegung setzt, bei.

Bewegen können sich die Kinder aber auch im ‚normalen‘ Unterricht. Kommunikative Lernspiele wie „Englisch im Gehen“, „Kugellager“ und Laufdiktate oder kurze Theaterstücke und „Bewegungslieder“ sorgen dafür, dass durch das Zusammenspiel von geistiger und körperlicher Regung englische Vokabeln und Strukturen von den Lernern schneller und dauerhaft behalten werden.

Viele Lehrkräfte machen mit ihrer Klasse gemeinsam Dehn- oder Aufwärmübungen, damit die „müden Glieder“ wieder munter werden.

 

Seinen Körper muss man achten!

Es werden Veranstaltungen zu verschiedenen Themen, die den Körper betreffen, organisiert, wie z. B. die von externen Referenten durchgeführten Projekte „Zahngesundheit“ oder „MFM“. Die Abkürzung MFM steht dabei für „Männer Für Männer“ bzw. für „Mädchen Frauen Meine Tage“. Diese Aufklärungsveranstaltung - geleitet von externen Pädagogen - findet in gleichgeschlechtlichen Gruppen mit bis zu 15 Lernenden statt. Die Biologielehrer organisieren in Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Klassenleiter und eventuell der Fachschaft Hauswirtschaft für die 5. Klassen ein „gesundes Frühstück bzw. Pausenbrot“.

Besonders gefällt den Kindern der Unterricht im Freien an der frischen Luft, der nicht nur im Fach Biologie umgesetzt wird. Den Blutkreislauf mit Straßenmalkreiden auf dem Pausenhof darstellen, Wiesenblumen, Bäume, Sträucher oder Käfer in Schulnähe erkunden, mit dem Handy fotografieren und mit Hilfe des Internets bestimmen oder einfach nur Unterricht außerhalb des Klassenzimmers genießen – all das können die Schülerinnen und Schüler an der RSA.

Bereits in der fünften Klasse beginnen die Schüler an der Staatlichen Realschule Arnstorf mit dem Zehn-Finger-Tastschreiben. Um den Einstieg in diese relativ komplexe motorische und die Konzentration fordernde Fertigkeit so kindgerecht und angenehm wie möglich zu gestalten, setzt die Fachschaft Informationstechnologie auf die multisensorisch-kognitive Methode. Dabei erlernen die Kinder die Zeichen bzw. Griffwege auf der Computertastatur über mehrere Sinne.

Von Anfang an möchten die Lehrkräfte die Heranwachsenden für das Thema “Ergonomie am Arbeitsplatz” sensibilisieren. Ein Tisch in der richtigen Höhe, ein passender Stuhl und gute Lichtverhältnisse sind Grundvoraussetzungen, damit man sich bei der Arbeit wohl fühlt, Haltungsfehler vermeidet und somit Haltungsschäden vorbeugt. Dank der höhen- und neigungsverstellbaren Möbel und der technisch hervorragend ausgestatteten Klassenzimmer und Fachräume ist dies an der Realschule Arnstorf kein Problem. Auch sinnvolle Inklusion kann hier stattfinden.

 

Nur ein gesunder Geist kann lernen!

Vor allem zu Beginn des Schuljahres stehen zahlreiche Kennenlern- und Gemeinschaftsspiele auf dem Programm des Unterrichts der 5. Klassen. Denn für viele Neulinge stellt die Suche nach ihrem individuellen „Platz zum Wohlfühlen“ in einer neuen Schule und Klassengemeinschaft eine große Herausforderung dar. Durch verschiedene Übungen werden die Schüler und Schülerinnen befähigt, sich auch mit schwierigeren Themen auseinandersetzen, z. B. mit dem Umgang mit eigenen Schwächen und Fehlern. Dadurch wird auch eine Stärkung des Selbstwertgefühls der Kinder erreicht. Gemeinsamkeiten der neuen Mitschüler werden ebenso deutlich wie Unterschiede, denen mit Respekt begegnet wird. Besonders förderlich für die Klassengemeinschaft ist die Übung, Zettel auf den Rücken der Mitschüler mit ausschließlich positiven Rückmeldungen zu beschriften. So können sich auch Jugendliche mit einem eher negativen Selbstbild überraschen lassen, was die anderen an ihnen schätzen.

Genauso wenig, wie wir tagelang im Beruf ohne Pause durchzuarbeiten in der Lage sind, können wir am Stück über einen längeren Zeitraum erfolgreich lernen. Meditative Übungen (z. B. Meditationen, Fantasiereisen, Entspannungsübungen, Imaginieren) bringen so manche persönlichen Wünsche, Sorgen, Ängste und Hoffnungen zum Ausdruck und verhelfen dadurch zu Wohlfühlmomenten und Auszeiten während eines oft hektischen Schulalltags und stärken zudem die Gemeinschaft der jeweiligen Gruppe. Diesen Gedanken spiegelt auch jede Unterrichtseinheit im Anfangsunterricht des Faches IT wieder, die mit dem Centering, einer kleinen Meditation, in der sich die Schüler innerlich sammeln und “runter kommen”, beginnt. Dabei werden die zuletzt gelernten Zeichen ins Gedächtnis gerufen und so die nächste Lernphase vorbereitet.

Besonders bei den „Tagen der Orientierung“ - zumeist abgehalten im Jugendhaus zu Passau - werden individuellen Lebens-, Sinn- und Glaubensfragen aufgegriffen und verarbeitet.

Über den Klassenverband hinaus bieten Beratungslehrer und Schulpsychologen für unterschiedliche Jahrgangsstufen immer wieder Workshops zu den Themen „Motivation“, „Lerntechniken“ und „Vermeidung von Prüfungsangst“ an, um den Heranwachsenden Methoden zu vermitteln, die ihnen den schulischen Alltag erleichtern.

 

In einer ansprechend gestalteten Schule lernt man gerne!

Wissenschaftlich nachgewiesen fällt Lernen in einer ansprechenden Atmosphäre leichter.

So wurde nicht nur das Schulhaus mit vielen vor allem von Schülern gestalteten Kunstobjekten verschönert, sondern auch Fachräume. Im Biologiesaal findet man Fenster mit zum Unterricht passenden Window-Colour-Bildern und die Glasflächen an der Rückwand wurden im Kunstunterricht als Terrarien gestaltet.

Unsere 5. Klassen nehmen - in Kooperation mit der Mittelschule - am alljährlichen „Ramadama“ teil, damit auch die nähere Umgebung der Schule zu einem sauberen Ort und somit zu einer Stelle des Wohlfühlens wird.

Die SMV wird in diesem Schuljahr das Beachvolleyballfeld in Kooperation mit der Marktgemeinde erneuern. Ein Unterfangen, das das Gemeinschafts- und das Verantwortungsgefühl fördert und steigert.

Während dieser „Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit“ haben sich Schüler aller Jahrgangsstufen im Kunstunterricht gezielt Gedanken über die Gründe ihres Wohlbefindens an der Schule gemacht. Es stellte sich heraus, dass die Motive hierfür für jeden Schulangehörigen unterschiedlich und ganz individuell sind. Daraufhin fotografierten zahlreiche Lernende diverse Motive in der Schule und am Schulgelände und auch Fotos aus vergangenen Schuljahren wurden gesammelt, um mit diesen Eindrücken ihre Gedanken und Emotionen zu visualisieren. Auch Mitglieder des Lehrerkollegiums wirkten bei dieser beeindruckenden Kollektion mit, wodurch ein perspektivenübergreifendes Gesamtprojekt entstand. Die Fotos werden nun digital in den Farben des Logos des Marktes Arnstorf eingefärbt. Anschließend werden diese ausgedruckt und in einer Collage zusammengefügt. Letztendlich wird aus den vielen unterschiedlichen Beiträgen ein großes Logo entstehen, das zu einem späteren Zeitpunkt im Schulhaus ausgestellt wird.

Zu einer ansprechenden Lernumgebung gehören auch die Veranstaltungen, die an einer Schule gemeinsam mit der gesamten Schulfamilie abgehalten werden: ein schuleigener Weihnachtsmarkt, der alle auf die besinnliche Zeit einstimmt, Mega-Events wie die Musicals, die den Jugendlichen eine Möglichkeit der Selbstverwirklichung geben und ihnen Anerkennung in der Schule und in der Öffentlichkeit bringt, Spendenaktionen, die uns zeigen, dass Geben oft schöner ist als Nehmen, Feiern, und das nicht nur am Fasching oder im Sommer.

89 % der Lernenden geben in der zu Anfang bereits erwähnten Schülerbefragung ihrer Schule die Gesamtnote 1 oder 2. Sicherlich ist ein Grund dafür, dass sich die Schutzbefohlenen aufgrund vieler Angebote an der Realschule Arnstorf einfach nur sehr wohl fühlen.

Skilager 2016: Fünf Tage Spaß und Sport in Obertauern

Wir, die Klassen 7d, 7b und 7a,  befanden uns vom 29.2 bis zum 4.3.2016 in der Felseralm bei Obertauern mit unseren Begleitlehrern „Torjägerin“-Hufnagel, „Zöpfchen“-Haider, „Barfuß“-Wittmaack, „gelber Blitz“-Pöppl,  „Schlau“-Mayer (bzg. „Schlag den Schüler“), „Snowboarder“-Eisenblätter und „Chief“-Schönhofer. Noch ahnten wir nicht, was uns die nächsten Tage erwarten würde: Wir sollten die Straße zur Unterkunft für einige Stunden lahm legen. Aber der Reihe nach…

MONTAG: Zunächst ging es los mit einem deftigen Drei-Gänge-Menü, welches sich die hungrigen Schüler nach der langen Fahrt nicht entgehen ließen. Danach legten wir unsere Skiklamotten an und fuhren mit dem Bus zur Piste. Wir wurden in die Gruppen Alternativ, Anfänger, Fortgeschrittene und Könner eingeteilt. Abends ließen wir den Tag mit einem gemütlichen Spieleabend ausklingen. 

DIENSTAG: Während die Anfänger die ersten Fortschritte machten und einen Schlepplift („Ziaga“) bezwangen, testeten die Alternativen die Langlaufski. Am Abend wurden die Schüler durch einen Vortrag eines Experten über die Gefahren von Lawinen in Kenntnis gesetzt. Ein Mitschüler („Gamse“) durfte sogar einen Lawinenairbag ausprobieren.

MITTWOCH: Die Skifahrer erfreuten sich bei Sonnenschein und herrlichem Wetter an der Schönheit der Österreichischen Alpen. Bei der Alternativgruppe stand Langlaufen und Schneeschuhwandern auf dem Stundenplan. Abends verwandelte sich der „gelbe Blitz“-Pöppl in „DJ-H.U.M.B.A.!“. Mit der Osterhofener Realschule zusammen brachten wir die Bude zum Schwitzen.

DONNERSTAG: Am Vormittag kämpften wir mit den Tücken des Neuschnees, der über Nacht gefallen war. Hungrig und nichtsahnend machten wir uns über die einspurige, schneebedeckte Serpentinen-Straße auf den Weg zur Alm. Schon in der zweiten von den acht Kurven blieb unser Bus stecken. Nach langem Überlegen machten sich die Skifahrer in voller Montur an den zwei kilometerlangen Aufstieg. Die Alternativgruppe mussten wir im Bus zurück lassen, da diese keine Schuhe dabei hatten. Doch damit war die Geschichte noch lange nicht zu Ende: Unser Bus versperrte nämlich die Straße zum Skigebiet, so dass die anderen Schulen der Unterkunft nicht mehr zum Skifahren aufbrechen konnten. Deshalb nahmen wir uns die überschüssige Zeit und veranstalteten eine Schneeballschlacht. Nachdem die andere Schule unseren Busanhänger mit Schnee eingegraben hatte, mussten wir ihn erst mühsam wieder freilegen. Abends fand das Spiel „Schüler gegen Lehrer“ statt, welches „Schlau“-Mayer für sich entscheiden konnte.

FREITAG: Mit vollgepackten Koffern verließen wir am Morgen unsere Jugendherberge. Schweren Herzens trennten wir uns gegen Mittag von unserem Material und den sonnigen Pisten Obertauerns und brachen Richtung Heimat auf. Gegen Nachmittag erreichten wir den Busparkplatz unserer Schule.

Trotz einiger Blessuren (Armbruch, Knieverletzung…) und unangekündigter Zimmerkontrollen wären wir gerne noch ein paar Tage in Österreich geblieben.

Tag des offenen Schulhauses

... aus der Sicht eines ehemaligen Schülers

Am Parkplatz, Blick auf das Schulhaus, merkte ich, dass sich rein äußerlich nicht viel verändert hatte. Mal schauen, ob auch im Schulhaus Erinnerungen geweckt werden.  Mit Kamera bewaffnet betrat ich meine ehemalige Schule.

In der Aula empfingen mich die Schüler der SMV, sie würden mir jederzeit bei Fragen weiterhelfen…(nett, aber für mich überflüssig).  Ich ließ die Musik der Band (oh ja, die spielen mindestens so gut wie wir damals!),  die in der Aula spielte, auf mich wirken und stillte Hunger und Durst bei den Verpflegungsstationen des Elternbeirats.

Nach der Stärkung gings ab in Getümmel. Getümmel trifft es ganz gut, da zeitweise ein Durchkommen in den Gängen schon etwas Geschicklichkeit erforderte.  Als Ehemaliger verzichtete ich auf die Führungen, die alle halbe Stunde durchgeführt wurden. Mit einem Grinsen bemerkte ich hier allerdings eine Neuerung: Es gab extra Führungen für die 4. Klässler, die von engagierten Schülern der SMV gemacht wurden, denen bei dieser Gelegenheit wortwörtlich Löcher in den Bauch gefragt wurden.

Ich besuchte die Osterbäckerei in der Schulküche und konnte ein gerade entstandenes Osterlamm probieren (lecker), fühlte mich im Chemiesaal wieder wie früher, als Feuer und Rauchwolken die Luft erfüllten und sah den „Kleinen“ zu, wie sie begeistert Badekugeln selbst herstellen konnten.  Im Biosaal wurden die menschlichen Organe und das Skelett (der alte Herbert) vorgestellt. Natürlich war auch die Robotikgruppe mit den selbstgebauten und über das Handy steuerbaren Fahrzeugen unterwegs.

Im Nordanbau traf ich dann endlich Herrn Böhm, unseren Direktor. Äh, also ehemaligen. Er hat mich sogar noch erkannt und beim Namen genannt. Das hat mich schon irgendwie gefreut. Er hatte sich, wie erwartet, als Geschichtslehrer, in der Nähe der griechischen Götterwelt niedergelassen um über die RS zu informieren.

Obwohl ich noch nie viel für BWR übrig hatte, schaute ich mir den riesigen selbstgebauten XXL Kaufladen an und informierte mich über Verkaufsstrategien der Läden, Alltagsbezug pur, nur als Schüler merkt man das vielleicht gar nicht. Ich hätte besser aufpassen sollen.

Beim Konzentrationsparcour wurde ich von einem 10jährigen geschlagen und sah deshalb  beim Ostereiermarmorieren lieber zu (ich wollte mich nicht wieder blamieren). Die Zeit verging wie im Flug, vor allem auch deshalb, weil ich mit vielen Lehrern geredet hab und wir über alte Zeiten gelacht haben. Den Rundgang hab ich nicht ganz geschafft: Mathe (Knobeleien und Zaubertricks), Englisch (e-learning, LÜK-lernen und Videoprojekt), das Erdkundequiz (da wäre es wieder peinlich geworden), die IT-Ralley und viele Ausstellungen und Projekte mehr.

Fazit:

Die Schulfamilie hat wieder viel Interessantes, Lustiges und Spannendes zum Ansehen und selber Ausprobieren vorgestellt.

Es war interessant, die Schule, die Lehrer und viel Ehemalige zu sehen und zu treffen, denn wir hatten eine wirklich schöne Schulzeit, an die ich wirklich gern zurückdenke. Allen jetzigen und zukünftigen Schülern wünsche ich viel Spaß, genießt die Zeit in dieser Schule.

 

Neues kommt von Neugier: RSA bei Jugend forscht 2016

Unter diesem Motto fand dieses Jahr der renommierte Schülerwettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ an der Universität in Passau statt.

In verschiedenen naturwissenschaftlichen Fachgebieten präsentieren Jungforscher aus ganz Niederbayern Erfindungen oder die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeiten einer Fachjury.

Die Realschule hat sich in diesem Jahr mit zwei Gruppen im Fachbereich Chemie daran beteiligt.

Jessica Glatzeder und Jasmin Freund, Klasse 7c beschäftigten sich mit der Frage: „Haare werden durch Shampoo kräftiger – nur ein Werbeversprechen?“.

Mit einem selbst entwickelten Belastungstest für das menschliche Haar wiesen sie nach, dass sich die Haarbelastbarkeit durch die Anwendung des richtigen Shampoos um bis zu 80% steigern lässt.

Hannah Rothbauer (7e) und Anka Bachmann (8a) fanden heraus, dass das Zähneputzen mit fluoridhaltiger Zahnpasta tatsächlich den Zahnschmelz schützt. Dazu behandelten sie Schweinezähne mit verschiedenen Zahncremes und wogen diese vor und nach dem Einlegen in zahnschädigende Säure.

Neben einer wertvollen Teilnehmerurkunde erhielten die engagierten Schülerinnen eine kleine Erinnerung an die ereignisreichen Tage an der Uni in Passau.

Darüber hinaus konnten die Teilnehmerinnen in dieser Zeit jede Menge neuer Erfahrungen sammeln. Das Experimentieren im Team, das Präsentieren ihrer Ergebnisse vor einem breiten Publikum, das Kennenlernen sowie das sich Messen mit Gleichgesinnten bereitete allen große Freude.

Die Betreuungslehrer (Herr Albrecht, Frau Graml und Herr Huber) würden sich sehr darüber freuen, wenn sich an einer Teilnahme im nächsten Jahr interessierte Schüler bei  Ihnen melden würden.

Wanderausstellung „Biber – Die guten Geister des Wassers“

Am 19. Februar gab es für die 6. Klassen nicht nur die Zwischenzeugnisse, sondern auch viele interessante Informationen über den Biber von Frau Marianne Watzenberger, Vorsitzende der Ortsgruppe Unterer Inn des Bund Naturschutz. Ihr Anliegen war es mit Hilfe dieser Wanderausstellung in den Räumen der Sparkasse Rottal-Inn, Geschäftsstelle Arnstorf, einiges über dem am Wasser - hier an der Kollbach - großen Schaden anrichtenden Bewohner richtig zu stellen.
Zunächst erarbeitete die Referentin mit den Schülerinnen und Schülern die besonderen Körpermerkmale des größten Nagetieres Deutschlands. Interessant ist z.B. sein Schwanz, der in der Fachsprache auch „Biberkelle“ genannt wird. Mit diesem klatscht er bei Gefahr laut auf das Wasser, wodurch er seine Familienmitglieder warnt. Auffällig an seinem Gebiss sind seine vorderen, innen weiß und außen braun gefärbten Nagezähne. Diese sind vorne aufgrund von Eiseneinlagerungen hart und innen weich, so dass sie stets scharf geschliffen sind. Außerdem besitzt ein Biberzahn keine Wurzeln, so dass er immer weiter wachsen kann.

Als reiner Vegetarier ernährt er sich im Herbst und Winter von der nahrhaften Rinde. Am Holz selbst hat er kein Interesse! Auch zu diesem Zweck fällt er Bäume. Im Sommer stehen Pflanzen in und am Wasser, Gräser, Blätter und Obst auf seinem Speiseplan.

Er legt mächtige „Biberburgen“ als Erdbauten am Ufer oder als Holzhochbauten im Gewässer an, die ihren Eingang immer unter Wasser haben.

Wie wir alle wissen, baut dieses geschickte Säugetier, das bis zu 20 Minuten unter Wasser zu verharren vermag, bis zu 100 Meter breite Staudämme aus Ästen und anderen Naturmaterialien, um dadurch die Gewässer zu vertiefen und zu verbreitern. Es liegt wohl in der Natur des Menschen zuerst den Nachteil von diesem Dammbau zu sehen: Angrenzende Felder werden überschwemmt, womit häufig ein großer wirtschaftlicher Schaden einhergeht. Ein wichtiger Vorteil ist aber, dass Biber Rückhaltebecken erschaffen, die sonst künstlich gebaut werden müssten, um Hochwasser zu vermeiden. Zudem profitieren von den entstandenen Biberseen viele andere Tierarten, wie z. B. Libellen, Fischotter, Schwarzstörche, Eisvögel, Wasserschlangen und Reptilien. Man findet nach Aussage von Frau Watzenberger achtzig Mal mehr Fische in einem gestauten Gewässer als in einem Fließgewässer. Deshalb bekommt man in der Nähe von Biberseen auch den selten gewordenen Graureiher häufiger zu Gesicht. Der Biber ist somit auch „Baumeister der Artenvielfalt“ bei den Wasserpflanzen, wie Dotterblume, Seerose, Schwertlilie und Schilf, um nur einige Beispiele zu nennen.
Der Mensch ist der einzige natürliche Feind dieses heutzutage streng geschützten Tieres. Daher macht man sich strafbar, wenn man seinen Lebensraum zerstört oder ihn tötet. Bei Ärger mit dem Biber kann man sich an einen der 400 Biberberater in Bayern wenden. Die Unterstützung reicht von Schutzdrähten, über Stromzäune bis hin zu Umsiedelungen und Ausgleichszahlungen.

Frau Marianne Watzenberger meinte abschließend, dass ein Zusammenleben zwischen dem schon 15 Millionen Jahre in Bayern lebenden Biber und dem Mensch, der erst seit etwa 100.000 Jahren hier ansässig ist, doch möglich sein müsste!

Diese kostenlose Ausstellung kann noch bis zum 26.02.2016 in der Sparkasse Rottal-Inn, Oberer Markt 1, zu deren Geschäftszeiten besucht werden.

SMV-Fasching - Eine Schule im Märchenfieber

Unter dem Motto „Märchenwald“ fand auch dieses Jahr am Unsinnigen Donnerstag nachmittags die Faschingsparty der SMV statt. Dieser Einladung waren viele die Fünft- und Sechstklässler beider Schulen gefolgt und erschienen, teilweise kaum wiederzuerkennen, beispielsweise als Rotkäppchen oder Froschkönig in der Aula. Mit einer ordentlichen Polonaise unterstützt durch die Schulband wurde die Stimmung gleich zu Beginn angeheizt. Leider gingen diese unterhaltsamen Partystunden mit der Reise nach Jerusalem und Luftballontänzen viel zu schnell vorbei.

Fußball-Faschingsturnier

Am unsinnigen Donnerstag durften die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufe ihre Schulsachen zu Hause lassen, da der Sport für sie an diesem Tag im Mittelpunkt stand. Neben einem T-Ball Turnier konnten die Mädchen und Jungen beim Fußballturnier gegeneinander antreten.

Insgesamt zwölf Mannschaften starteten beim Fußball in die Vorrundenspiele, die in drei Gruppen ausgetragen wurden. Danach begann die KO-Runde mit Viertelfinal-, Halbfinal- und Finalspielen.

Sehr erfreulich war, dass sich auch einige Mädchen trauten, gegen die Jungs anzutreten. Das Team „The Royals“ aus der Klasse 6b erreichte als reine Mädchenmannschaft sogar einen hervorragenden 5. Platz.

Auch die Fünftklässler ließen sich von den „Großen“ nicht den Schneid abkaufen. Die Mannschaft „1. FC Baum“ der Klasse 5b sorgte für eine Überraschung und kam bis ins Finale!

Als Schiedsrichter und Turnierhelfer kamen Christoph Aigner, Lukas Lutz, Julian Baumann und Maxi Eder aus der Klasse 9c zum Einsatz. Sie machten ihre Sache hervorragend und leiteten die Spiele souverän.

Folgende Ergebnisse wurden in der Endrunde erzielt:

Halbfinale: 6a Kings (6a) : 1. FC Baum(5b)   1 : 2  
  Killer Donuts (6c) : Der Baum Skill FC (6b)   3 : 0  
                 
Spiel um Platz 3: 6a Kings (6a) : Der Baum Skill FC (6b)   0 : 1  
                 
Finale: 1. FC Baum(5b) : Killer Donuts (6c)   0 : 2  

Endstand:

  1. Killer-Donuts (6c):

Julian Blieninger, Kevin Fischer, Tim Goldbrunner, Sebastian Frischhut, Leon Lück, Bastian Eras, Lucas Müller, Valentin Aigner

  1. 1. FC Baum (5b)
  1. Der Baum Skill FC (6b)

Tag der Physik - Experimentier-Vormittag

Der wichtigste Rohstoff in Deutschland ist Bildung. Dabei bietet vor allem der sog. „MINT“-Bereich jungen Menschen große Chancen. Das Wort „MINT“ besteht aus den Anfangsbuchstaben der Worte Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Um junge, talentierte Menschen für eben diesen Bereich zu begeistern führte die Fachschaft Physik der RS Arnstorf Anfang Februar einen Experimentier-Vormittag für die 6. Klassen durch. Dabei wurden die Schüler nach Buben und Mädchen getrennt und konnten selber in unterschiedlichen physikalischen Bereichen experimentieren:

  • „Metalldetektor“
  • „Einfache Stromkreise“
  • „Welche Materialien leiten Strom?“
  • „Auftrieb“ bzw. „Warum schwimmt eine Dose Cola light im Gegensatz zu einer Dose Cola?“
  • „Die optische Abbildung“ (Wie entsteht das Bild im Handy, in der Digicam oder im Auge?)
  • „Das Hebelgesetz“
  • „Elektrostatische Aufladung“ bei Luftballons

Aus der Sicht von uns Physiklehrern war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Die Schüler waren sehr motiviert, interessiert und erarbeiteten selbsttätig wichtige Gesetzmäßigkeiten.

Außerdem wurde nebenbei sicherlich auch erreicht, die Freude, Begeisterung und das Interesse unserer Schüler für Naturwissenschaften weiter zu verbessern.

 

Fahrt ins Deutsche Museum

Am Dienstag, den 16. Februar 2016, unternahmen die Klassen 10aI und 10bI der Staatlichen Realschule Arnstorf im Rahmen ihrer naturwissenschaftlichen Ausbildung eine Fahrt ins Deutsche Museum nach München.

Dort konnten die Schüler praxisnah physikalische Phänomene erfahren, z.B.:

  • Supraleitung
  • Elektrische Ladungen
  • Transformator
  • Gesetzmäßigkeiten im elektrischen Stromkreis
  • Radioaktivität
  • Energieversorgung

Um gezielt bestimmte Phänomene und Problemstellungen zu erkunden, durften die Schüler einen Fragebogen beantworten.

Der schier unendliche Fundus an Exponaten im Deutschen Museum war für die Schüler eine praxisnahe Bereicherung des physikalischen Grundwissens.

Zusätzlich trug sie dazu bei, die Schüler auf die anstehende Abschlussprüfung vorzubereiten.

Außerdem sollte und konnte die Fahrt zum Museum zeigen, wie interessant, vielfältig und wichtig die Welt der Physik für den modernen Alltag ist.

Der Landtag sind wir!

„Frau Dr. Waltraud Erndl übernimmt das Wort.“ – Nein, unsere Konrektorin hat keinen Doktortitel. Vielmehr heißt so die neue Landtagspräsidentin alias Israa Chamas.

Engagiert, höflich und voller Eifer steigen die Schüler der Klasse 10b in das Planspiel „Landtag“ ein. Sie diskutieren über einen neuen Gesetzesentwurf „Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen“. Schnell wird ihnen klar, dass bei der derzeitigen Sitzverteilung der Parteien Verhandlungsgeschick und Diplomatie gefragt sind.

Tags zuvor kommen die Schüler im Schullandheim Wartaweil bei Herrsching am Ammersee an. Ein neues Gebäude, barrierefrei, was für unsere Jungs bedeutet, dass sie genügend Platz haben. Die Zimmer sind hell und geräumig. „Hier können wir’s aushalten!“ – Na dann.

Margit Kovacs-Ernst begleitet uns durch die Tage. Die Jugendlichen erfahren, wie es ist, wenn man beeinträchtigt ist. Zusammen mit der Abensberger Stadträtin Marion Huber-Schallner, seit einem Unfall vor 20 Jahren querschnittsgelähmt, durchlaufen sie einen Parcours mit dem Rollstuhl. Sie ertasten und fühlen, greifen und sprechen. Sehr interessant.

Die Freizeit und der Abend sind geprägt von Billard, Tischtennis und Liegestützwettkämpfen – nicht zuletzt unterstützt vom Schulleiter Jürgen Böhm, der zusammen mit der weiteren stellvertretenden Schulleiterin die Klasse begleitet. Das frühlinghafte Wetter lässt sogar einen Spaziergang am Ammersee und ein Basketballspiel zu. Sehr schön.

Weitergeführt wird die Fahrt am nächsten Tag – diesmal tatsächlich im Landtag, im Maximilianeum, wo die Jugendlichen echte Politik erleben und wirklich Platz nehmen dürfen auf den Abgeordnetensitzen, die in bürkleinrot trotz der Moderne ehrwürdig wirken. Wir begegnen Landtagspräsidentin Barbara Stamm, die sich freundlich mit den Schülern unterhält und es sich nicht nehmen lässt, ein gemeinsames Foto zu machen. Wir treffen auf MdL Martin Neumeyer und Staatssekretär Bernd Sibler und sehen Staatskanzleichef Marcel Huber, Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und Umweltministerin Ulrike Scharf. Sehr gelungen.

Eingeladen wurde die Schule von der Stiftung Wertebündnis Bayern und vom Bayerischen Schullandheimwerk im Rahmen des Projekts Mehrwert Demokratie – ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle für die schönen Tage!

https://www.bayern.landtag.de/aktuelles/veranstaltungen/gaeste-und-begegnungen/03022016-mehrwert-demokratie-im-landtag/

 

Das Schülerpraktikum – Zukunft durch Schule und Wirtschaft

Auf großes Interesse stieß das Vortragsangebot von Förderverein und Schule zum Thema „Das Schülerpraktikum – eine Chance zur Berufsorientierung?!“ In einer voll besetzten Aula nutzten viele Eltern mit ihren Kindern die Gelegenheit sich zu informieren. Und das Resümee gleich vorweg: Der Einsatz und die Mühe lohnen sich in jedem Fall und wenn auch nur um die Erkenntnis zu erhalten, dass dieser oder jener Beruf nicht zu einem passen.

Die ersten Ausführungen nach der Begrüßung durch die Fördervereinsvorsitzende Monika Hanseder machte die Konrektorin der Realschule Waltraud Erndl. Sie beschrieb die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen beim freiwilligen Praktikum und erwähnte den Haftpflicht- und Unfallversicherungsschutz während dieser Zeit. Bei der Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz kann die vom Förderverein erstellte Firmenliste sehr hilfreich sein. Mittlerweile sind dort über 120 Unternehmen aus Arnstorf und Umgebung aufgelistet.

Das „Schnupperpraktikum“, ein seit zwei Jahren von Erndl entwickeltes und initiiertes besonderes Angebot zur Berufsorientierung hier an der Realschule, wurde als nächstes vorgestellt. Innerhalb einer Woche werden am Nachmittag vier verschiedene, von der Schule vorgegebene Branchen bzw. Betriebe besucht. Weil jedes Mal die Nachfrage größer war als das Angebot musste die Teilnahme mittels Los entschieden werden.

Irmgard Stöttner von der Hans-Lindner-Stiftung, Bereich Jugendförderung, beschrieb als zweite Referentin des Abends das Projekt „Frühaufsteher“. Dieses besondere Schulungsangebot unterstützt die Persönlichkeitserkennung und gibt Hilfestellung bei der beruflichen Orientierung. Ein wesentlicher Baustein innerhalb dieser Schulung ist der Kompetenzpass – eine Art Sammelmappe in der alle Nachweise, Auszeichnungen, Bewertungen, Einschätzungen und insbesondere auch die Praktikumsnachweise zu finden sind.

Für eine Stellungnahme aus Sicht der Praxis gelang es den Organisatorinnen zwei kompetente Unternehmensvertreter zu gewinnen. Dies war zum einen Markus von Miller, kaufmännischer Direktor der Vedder GmbH, einem exklusiven Innenausstatter von Yachten und Privatflugzeugen mit Sitz in Haidlfing bei Wallersdorf. Und zum anderen Otto Stegmüller, den Geschäftsführer der Stegmüller Stahl- und Metallbau GmbH, der nun für das 1969 gegründete erfolgreiche Arnstorfer Unternehmen in zweiter Generation verantwortlich ist. Beide beschrieben zunächst jeweils ihr Firmenleistungsspektrum und zeigten damit sehr eindrucksvoll zu welch außerordentlichen Leistungen das Handwerk in der Lage ist. Natürlich gingen beide innerhalb ihrer Ausführungen auch auf ihre jeweiligen Ausbildungs- und Praktikumsmöglichkeiten in ihren Unternehmen ein sowie ihre gemachten Erfahrungen damit.

Dass sich die Anstrengungen im Rahmen des Praktikums lohnen konnte Otto Stegmüller treffend bestätigen. Denn vier von den sechs zuletzt eingestellten Auszubildenden wurden nach einem Praktikumseinsatz ausgewählt.

Arikel in der SZ: Total digital

Nie zuvor war so viel Wissen so leicht verfügbar. Und nie zuvor war es so schwierig, den Durchblick zu behalten. Damit die Bayern sich nicht verlieren in der Datenflut, hat Kultusminister Spaenle eine Zukunftsstrategie für die digitale Bildung entwickelt - von der Kita bis zum Seniorenstudium

Von Anna Günther

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„Cola schadet unseren Zähnen gleich doppelt!“

Viele Informationen über ihre Zähne bekamen die Schülerinnen und Schüler unserer 5. und 6. Jahrgangsstufe auch dieses Jahr in der „süßen“ Vorweihnachtszeit von Frau Brigitte Maischberger - Referentin der Initiative LAGZ (Landesarbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege) - vermittelt.

In den 5. Klassen wiederholte sie zunächst den Aufbau eines Zahns und die Kinder fühlten ihre Kieferknochen.

In beiden Jahrgangsstufen vertiefte sie das Wissen der Lernenden über die Entstehung von Karies, was übersetzt „Zahnfäule“ bedeutet. Bakterien und Zucker bilden zusammen gefährliche Säuren, die den härtesten Teil des menschlichen Körpers, den Zahnschmelz, angreifen. Darüber waren sich die Klassen einig, dass nicht nur ungeputzte Zähne, sondern erst recht die Bakterien des Zahnbelags unter dem Mikroskop betrachtet sehr eklig aussehen! Sehr anschaulich verdeutlichte die Referentin die Zuckermengen in verschiedenen Lebensmitteln. Exemplarisch seien hier die Kinderschokolade und die Coca-Cola genannt. Obwohl uns die Werbung mit dem Jungen mit leuchtend weißen Zähnen und dem Milchglas auf der Verpackung ein gesundes Lebensmittel vorgaukeln möchte, besteht jeder Riegel doch zur Hälfte aus Zucker. Cola ist sogar doppelt gefährlich für unseren Kauapparat: Eine kleine Flache enthält nicht nur elf Stückchen Zucker, welche die Bakterien zu gefährlichen Säuren umwandeln, sondern auch Phosphorsäure, die den Zahnschmelz in gleicher Weise angreift.

Um Karies vorzubeugen, sollte man daher auf eine gesunde Ernährung achten, d. h. unbedingt Wasser trinken und am besten auf Süßigkeiten verzichten. Regelmäßiges Zähneputzen – dreimal am Tag, mindestens jeweils solange wie ein Lieblingslied dauert und nach der bekannten „KAI“-Methode (Kau-, Außen-, Innenflächen) – und halbjährliche Kontrolle beim Zahnarzt sind für die Gesunderhaltung der Zähne äußerst wichtig. Um die Widerstandsfähigkeit gegen Säureangriffe zu erhöhen, sollte fluoridhaltige Zahnpasta verwendet werden. Diese lagert sich nämlich an der Zahnoberfläche an und dringt in den Zahnschmelz ein und schützt damit gleich doppelt.

Am Ende der Unterrichtsstunde bekam jeder Schüler eine Zahnbürste als nützliches Geschenk.

Viele der Heranwachsenden werden somit von der Kindergartenzeit bis einschließlich 6. Jahrgangsstufe jährlich von der LAGZ über ihren Kauapparat informiert.

Matherätsel - November und Dezember 2015

In den Monaten November und Dezember wurde wieder der monatliche schulinterne Mathematikwettbewerb ausgetragen. Erneut galt es knifflige und anspruchsvolle Aufgaben zu lösen, was einige Schülerinnen und Schüler mit Bravour meisterten.

Hier die Gewinner im Monat November:

5. und 6. Klassen:   1. Maximilian Eisenreich (5a)
    2. Simon Hobmeier (7a)
    3. Jakob Stadler (5a)

 

 

 

7. - 10. Klassen:   1. Sofia Mayerhofer (9f)
    2. Florian Eisenreich (10b)
    3. Thomas Baier (10b)

 

 

 

 

Hier die Gewinner im Monat Dezember:

5. und 6. Klassen:   1. Niklas Mayer (6b)
    2. Alisa Stadler (7c)
    3. Florian Stadler (5a)

 

 

 

7. - 10. Klassen:   1. Maximilian Gerstl (7c)
    2. Nina Dietrich (8a)
    3. Selina Hopfinger (10a)

 

 

 

 

Spendenaktion in der Vorweihnachtszeit

Wir, drei Schülerinnen der SMV der Realschule Arnstorf, wollten den Waisenkindern in ortsansässigen Kinderheimen zu Weihnachten 2015 eine kleine Freude bereiten. Dazu organisierten wir im Vorfeld eine Sammelaktion für Geschenke, bei der sich die gesamte Schulfamilie beteiligen konnte. Die zahlreichen Spenden wie Bücher, Spielzeug oder Kuscheltiere wurden von uns liebevoll eingepackt und den kleinen Bewohnern des Kinderheims Straubing überreicht. Mit funkelnden Augen und voller Vorfreude wurden die Päckchen in Beschlag genommen und gleich auf ihren Inhalt überprüft. An dieser Stelle möchten wir uns im Namen der Kinder nochmal herzlich für die vielen tollen Geschenke bei allen Spendern bedanken.

Anfang Dezember besuchten wir auch das Kinderheim in Eggenfelden, um mit den Kleinen Plätzchen und weitere Leckereien zu backen. In diesem Heim wohnen derzeit zwölf Kinder, die zwar anfangs sehr schüchtern waren, aber uns trotzdem schnell in ihr Herz schlossen. Der gemeinsame Nachmittag war für alle Beteiligten ein großes Vergnügen, alle lachten und hatten Spaß. Einige Tage später überreichten wir ein Gruppenbild als Erinnerung an diese schöne Aktion in der Vorweihnachtszeit. Ein besonderer Dank gilt zuletzt den Verantwortlichen der beiden Kinderheime, die unser Vorhaben erst ermöglicht und uns stets unterstützt haben.

Vanessa Beck, Franziska Haidl, Miriam Petschko

Wie gewinnt man DNA aus Früchten?

Die Antwort auf diese Frage sollten unsere Zehntklässler mit einem geeigneten Experiment im Biologieunterricht herausfinden. Die DNA oder DNS (= Desoxyribonucleinsäure) speichert die Erbinformationen eines Lebewesens ab und ist im Zellkern einer jeden Zelle gut geschützt – so auch in den Zellen von Erdbeeren oder Bananen.

Umso erstaunlicher ist es, dass bereits wenige Haushaltschemikalien ausreichen, um die wertvolle DNA aus den süßen Früchtchen herauszulösen. Mittels Handykamera hielten die Schüler ihre Versuchsdurchführung sowie das Ergebnis genau fest und dokumentierten es, indem sie mit verschiedenen Apps und Bildbearbeitungsprogrammen eine eigene, digitale Versuchsanleitung an ihren Smartphones/Tablets entwarfen.

Einige weitere der vielen tollen Präsentationen können auf folgendem Youtube-Kanal begutachtet werden:

https://www.youtube.com/channel/UCpuV5HPXUVL6Uw0UFKurPdw

Weihnachtsmarkt "Gemeinsame Sache"

Am Donnerstag, den 17.12.2015, fand der zweite gemeinsame Weihnachtsmarkt der Closen-Mittelschule und der Realschule Arnstorf statt. Um 16 Uhr wurde der Weihnachtsmarkt mit gemeinsam einstudierten Stücken der Mittelschüler und der Realschulband eröffnet. Sie sangen Lieder wie „Feliz  Navidad“ und „Last Christmas“ unter der Leitung von Bärbl Reislhuber und Bernhard Grundwürmer.

Doch der Blickfang lag auf den von den Schülern und Lehrern liebevoll geschmückten Verkaufsbuden.

Dort gab es selbstgebastelte Vogelhäuschen und Weihnachtskarten, sowie andere Dekoartikel für einen guten Zweck zu erwerben.

Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz, da Würstlsemmeln, Chili con Carne, Waffeln, Glühwein und Kinderpunsch verkauft wurden.

Trotz eines nicht  ganz so weihnachtlichen Wetter war der Christkindlmarkt gut besucht und alle Schüler, Lehrer, Eltern und Freunde der Realschule stimmten sich auf die bevorstehenden Feiertage ein.

Drauß’d vom Walde komm ich her…

Am Freitag war es wieder soweit: Der Heilige Nikolaus besuchte zusammen mit dem Krampus und einem seiner süßen Engerl die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen. Er lobte die Kinder für ihr meist anständiges Verhalten, ermahnte den einen oder anderen aber auch– so wie es sich für einen richtigen Nikolaus eben gehört. Und selbstverständlich hatte dieser auch Geschenke für die Kleinen dabei. Sofort wurden die Tüten gefüllt mit Mandarinen, Nüssen und einer schokoladigen Kopie des bärtigen Mannes vernascht…hoffentlich bis zum nächsten Jahr, lieber Nikolaus!

Experte im Unterricht

Die Klasse 10f des IIIb Zweiges und Frau Fuchs durften den ehemaligen Schüler Andreas Zirngibl in ihrem Unterricht begrüßen. Mit seiner erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung zum Koch stellte Andy vor seinem Besuch bereits ein umfangreiches 3-Gänge-Menü zusammen.

Dieses bestand aus:
Karottensuppe mit Biskuitschöberl
Hausgemachte Pasta mit Schmortomaten, gebratenen Zucchini und Langostinos
Schokoladenbrownie mit Himbeermouse und Bierkaramell

Während der Praxisstunden erhielten die Schüler die Möglichkeit, Einblicke über die gehobene Küche und die Kunst des Kochens zu vertiefen. Hierbei durften wir die Leidenschaft, die dem ehemaligen Schüler diesen Beruf beimisst, erfahren. Vor allem die individuellen Formen und die verschiedenen Techniken der Zubereitung kamen sehr gut an und sorgten für eine schnelle praktische Umsetzung bei den Schülern. Während des Unterrichts erzählte Andy von seiner Ausbildung und deren Möglichkeiten für seinen weiteren Werdegang. Leidenschaft und Inspiration verbindet Andy ganz besonders mit seiner Berufung. Nicht viele Berufe erfordern mehr Hingabe, wie dieser des Kochs.

Die Kombination verschiedenster Zutaten und deren Aromen waren schon immer eine Faszination des Jungkochs, welche er mit seiner Kreativität richtig ausleben kann. Auch die Liebe zum Detail merkte man bei der Zubereitung, dabei standen die Schüler ständig in Andys Beobachtung.

Viele ehemalige Lehrer von Andy ließen es sich nicht nehmen und schauten ihm während des Unterrichts ein wenig über die Schultern. Nach Fertigstellung der Gerichte ließen wir es uns schmecken.

Andreas hat uns den Spaß am Kochen näher gebracht und vielleicht dem ein oder anderen einen Schubs für die berufliche Zukunft gegeben.

Am Ende bedankten wir uns noch mit einem kleinen Geschenk und verabschiedeten den Gast mit den besten Glückwünschen für seine Zukunft.

Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

„Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel. Und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen.“ (Walt Disney)

Viele unterschiedliche literarische Schätze konnten auch die Zuhörer in der Aula am 1. Dezember 2015 an der RS Arnstorf entdecken und es herrschte große Spannung, wer denn wohl der unangefochtene Vorlesechampion der Sechstklässler werden würde. Auch in diesem Jahr wurde nämlich in den 6. Klassen wieder ein Vorlesewettbewerb durchgeführt, bei dem die Schüler ihre Vorlesekompetenz unter Beweis stellen konnten und der beste Vorleser gekürt wurde.

In der ersten Runde traten jeweils zwei Klassensieger mit einem vorbereiteten Text an: Simon Lang (Klasse 6a) las aus „Die Minions“, Katharina Meier (Klasse 6a) aus „Gregs Tagebuch 1“, Caroline Kelsch (Klasse 6b) aus „Am Fluss“, Emilia Häusleigner (Klasse 6b) aus „Die unendliche Geschichte“, Sophia Büchner (Klasse 6c) aus „Connie & Co“, Alissa Eisenreich (Klasse 6c) aus „Gregs Tagebuch 6“, Fabio Zankl (Klasse 6d) aus „Die Jagd nach dem Leuchtkristall“ und schließlich Linus Kohlpaintner (Klasse 6d) aus dem Buch „Rico, Oskar und die Tierferschatten“.

Nachdem die Schüler ihre erste Aufgabe souverän gemeistert hatten, mussten sie in der zweiten Runde einen für sie unbekannten Text („Anton taucht ab“) vorlesen. Anschließend tagte die Jury, die allen Klassensiegern Geschick und gute Lesetechnik attestierte und es wurden vier Finalisten bestimmt, die erneut beim Fremdtext ihr Können unter Beweis stellen mussten. Als Siegerin des Wettbewerbs ging schlussendlich nach einer wirklich spannenden und knappen Finalrunde Caro Kelsch aus der Klasse 6b hervor. Die RS Arnstorf gratuliert Caro ganz herzlich und drückt ihr die Daumen für den kommenden Regionalentscheid, bei dem sie unsere Schule vertreten darf.

 

Hier die erste drei Gewinner unseres Vorlesewettbewerbs, die sich nicht nur über eine Urkunde, sondern auch noch über einen Buchgutschein der Buchhandlung Rupprecht freuen durften:

 

Platz 1: Caroline Kelsch (Klasse 6b)

Platz 2: Alissa Eisenreich (Klasse 6c)

Platz 3: Emilia Häusleigner (Klasse 6b)

 

Goldene Ehrennadel für Günther Loibl

Verleihung der goldenen Ehrennadel des Marktes Arnstorf

Günther Loibl, ehemaliger Ministerialbeauftragter für Realschulen in Niederbayern, wurde im Schulzentrum von Bürgermeister Alfons Sittinger mit der goldenen Ehrennadel des Marktes Arnstorf ausgezeichnet. Gewürdigt wurde damit sein außerordentlicher Einsatz seit 2001 für eine Realschule am Standort Arnstorf. Trotz aller Widerstände leistete Günther Loibl bei Eltern, Bewohnern und Politikern Überzeugungsarbeit und trug so zu einem erfolgreichen Start und einer äußerst positiven Entwicklung der Region bei.

Steinzeitprojekt in den 6. Klassen

„Hurra, die Schule brennt!“ – Ganz so weit ist es zum Glück nicht gekommen, als Lothar Breinl, ein Archäologe, unseren Schülerinnen und Schülern am Mittwoch (25.11.2015) zeigte, wie unsere steinzeitlichen Vorfahren Feuer herstellen konnten. Durch jahrelanges Üben gelang es dem Altertumsforscher innerhalb weniger Minuten eine kleine Flamme zu erzeugen. Gebannt und beeindruckt starrten unsere Schüler in das lodernde Feuer. Zuvor hatte Herr Breinl ihnen allerhand wichtige Informationen über das Leben in der Steinzeit vermittelt. Nach dem 90-minütigen Vortrag konnten die Schüler verschiedene Werkzeuge und Schmuck selbst herstellen. Diese Art der praktischen Vermittlung geschichtlichen Wissens nennt sich experimentelle Archäologie. So durften unsere Sechstklässler wählen zwischen der Herstellung eines Steinzeitbohrers, eines „Steinzeittelefons“ oder eines Pfeils und zwischen der Bearbeitung von Ton oder einer Muschel. Die 45 Minuten, in denen sie an ihren ausgewählten Materialien arbeiteten, vergingen wie im Flug. Stolz trugen die Schüler am Ende des Schultages ihre Errungenschaften nach Hause.

Es weihnachtet!

Matherätsel - Oktober 2015

Auch im Oktober wurde wieder der monatliche schulinterne Mathematikwettbewerb ausgetragen. Erneut galt es knifflige und anspruchsvolle Aufgaben zu lösen, was einige Schülerinnen und Schüler mit Bravour meisterten.

Hier die Gewinner im Monat Oktober 2015:

5. und 6. Klassen:   1. Emily Kutscherauer (7e)
    2. Verena Pjatko (5b)
    3. Georg Schraufnagl (7c)

 

 

 

7. - 10. Klassen:   1. Paul Baumann (8a)
    2. Florian Eisenreich (10b)
    3. Simon Wengler (8a)

 

 

 

 

 

Wie begegne ich den „Hochs“ und „Tiefs“ meines Jugendlichen

Begeisterungsfähig und dann wieder mal „null Bock“, gestern war das Teil noch total „in“ und heute ist es „megaout“. Mit solchen Stimmungsschwankungen sind alle Eltern in der herausfordernden Zeit der Pubertät konfrontiert. Sehr viele von ihnen nutzten deshalb die Chance sich beim Vortragsabend, den der Förderverein der Realschule Arnstorf organisiert hatte, zu informieren. Von zwei erfahrenen Experten konnten die anwesenden Eltern aus erster Hand erfahren, wie man am besten den „Hochs“ und „Tiefs“ der Jugendlichen begegnet. Die Referenten, Dr. Joachim Weiß (Dipl. Psychologe u. Familientherapeut) und Laura Meier (M.sc. Psychologie), beide tätig in der Erziehungs-, Jugend- u. Familienbe-ratungsstelle Rottal-Inn, beschrieben umfassend die Risiken aber auch die Chancen, die diese bewegte Zeit der Pubertät umfassen kann. Das Spektrum reicht von Rückzug bis hin zu Widerstand und Aggression, manchmal sogar zu Gewalt gegenüber sich selbst oder Geschwistern, Mitschülern und manchmal sogar Eltern. Auch über den nicht zu unterschätzenden großen Einflussfaktor der Personen, mit denen sich die Jugendlichen in dieser Zeit umgeben, berichteten die Referenten aus ihrer langjährigen Beratungspraxis. Und auch die traurige Tatsache, dass bei Jugendlichen die Selbsttötung die zweithäufigste Todesursache in dieser Zeit der Selbstfindungsphase ist, blieb nicht unerwähnt. Auf welche möglichen Signale und Verhaltensauffälligkeiten die Eltern hier in diesem Zusammenhang achten sollten, beschrieb die Referentin einfühlsam. Denn bei Jugendlichen sind es oftmals auch Kurzschlussreaktionen.

In diesem Lebensabschnitt sind aber auch extreme Hochgefühle möglich. Manch Teenager sprüht dann nur so vor Energie und Lebensfreude, hat unglaubliche Wünsche, Ideen und Träumereien. Für die Eltern heißt es dann aber „cool“ bleiben, die Phantastereien nicht zu bagatellisieren, sondern ihnen mit Respekt zu begegnen. Dies ist auch ein wesentlicher Hinweis, den die Referenten an die Zuhörer weitergaben, den respektvollen Umgang miteinander, auch wenn es schwerfallen sollte. Immer wieder das Gespräch anbieten und den Kontakt aufrecht halten, lauteten die weiteren Empfehlungen für diese turbulente Zeit.

Zu zwei typischen Alltagssituationen mit Jugendlichen (männlicher Jugendlicher spielt extensiv gewaltverherrlichendes Computerspiel u. weiblicher Teenager hat ein Problem und zieht sich zurück), die von einer DVD abgespielt wurden, konnten die Anwesenden über mögliche Lösungsvarianten diskutieren. Innerhalb dieser Elterndiskussion kristallisierte sich dann mehrheitlich die Meinung heraus, dass es eine alleinige richtige Vorgehensweise nicht gibt.

Trotz der Erkenntnis, dass es allen Eltern in dieser Entwicklungsphase ihrer Kinder sehr ähnlich ergeht, bleibt die Tatsache, dass diese Zeit der Erziehung anstrengend ist und die Eltern dranbleiben und achtsam sein müssen, immer wieder die Grenzen setzen und für das, worauf sie Wert legen, um Einhaltung kämpfen müssen. Zum Dank für den äußerst informativen Vortrag gab es am Ende der Ausführungen für die beiden Referenten noch ein kleines Präsent von der Fördervereinsvorstandschaft.

„Der Landtag sind wir!“

Der Bayerische Landtag zu Besuch an der RSA

Im Lehrplan für die Bayerische Realschule spielt die politische Bildung eine große Rolle. Aus diesem Grund fand im Rahmen des Sozialkundeunterrichts ein Planspiel für die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe statt, um den Lernort Landtag an unsere Schule zu holen. Angeboten und finanziert wird diese Simulation vom Bayerischen Landtag, vor Ort umgesetzt und betreut wird sie vom Centrum für angewandte Politikforschung München (CAP). Das Ziel dieses Planspiels ist es, den komplexen Prozess der Findung und Verabschiedung von Gesetzen anhand eines lebensnahen Beispiels zu veranschaulichen. In unserem Fall ging es um ein Gesetzespaket zu Einschränkungen beim Verkauf und Ausschank von Alkohol und um den Schutz Jugendlicher vor zu hohem Alkoholkonsum.

Zu Beginn der Veranstaltung erzählte Landtagsabgeordnete Reserl Sem (CSU) den Jugendlichen von ihren politischen Aufgaben und Ansichten. Dabei ermunterte sie zur Teilnahme an der Gesellschaft in Vereinen und auch in politischen Bereichen. Die Demokratie verlange von uns allen Engagement. Die Möglichkeit, an einem Rollenspiel dieser Art teilzunehmen sei ein Baustein, um die Wichtigkeit eines jeden Einzelnen zu erkennen.

Nach einer allgemeinen Einführung in die Simulation wurde den Schülerinnen und Schülern ihre jeweilige Rolle inklusive ihrer Parteizugehörigkeit und eines Lebenslaufs zugewiesen. In Ausschusssitzungen hatten die Spieler dann die Aufgabe, die vorher festgelegten politischen Vorstellungen ihrer Fraktion durch geschickte Argumentation durchzusetzen. Das Spiel ist ergebnisoffen angelegt. Auf diese Weise erlebten unsere Schülerinnen und Schüler wie langwierig und komplex der Weg einer Gesetzesidee zum tatsächlichen Gesetz sein kann. Falls es überhaupt zustande kommt. Zum Abschluss wurde das Ergebnis in einer „Talkshow“, bei der die Landtagsabgeordneten Rosi Steinberger (Bündnis 90/Die Grünen) und Bernhard Roos (SPD) anwesend waren, nachbereitet. Steinberger und Roos gaben einen Eindruck von ihrer politischen Arbeit und standen dem Reporterteam Rede und Antwort.

Diese Erfahrung hat unseren Schülerinnen und Schülern lebensnah vor Augen geführt, wie wichtig Wahlen sind und welche Auswirkungen ihre Wahlentscheidung im Landtag haben kann. Vielleicht konnte auch bei der einen oder dem anderen Interesse für die Politik geweckt werden.

Biologieunterricht zum Anfassen!

Im Oktober 2015 hielt Manfred Werdan, der öffentlich bestellte Sachverständige für Reptilien und Amphibien der Regierung von Oberbayern, einen interaktiven Lehrvortrag an der Staatlichen Realschule Arnstorf. Passend zum aktuellen Unterrichtsstoff im Fach Biologie nahm er die Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe mit auf eine spannende Reise in die Welt der Reptilien und Amphibien.

Manfred Werdan teilt sich mit knapp 200 Exemplaren dieser beiden Wirbeltierklassen Haus und Garten und besucht Schulen, um bei den Jugendlichen Verständnis sowohl für heimische als auch exotische Amphibien und Reptilien zu wecken und ihr Bewusstsein für den Artenschutz und artgerechte Haltung zu fördern. Die Lernenden erhielten Informationen über Vorkommen, Verhalten und Gefährdung bestimmter Tierarten dieser beiden Klassen. Mit seinen lebhaften und anekdotenreichen Vorträgen gab er unseren Schülern nicht nur Gelegenheit, sich mit den im Unterricht behandelten Tierklassen aktiv auseinanderzusetzen, sondern sie auch hautnah zu erleben. Ein weiteres Anliegen von ihm ist es auch, Ängste und Vorurteile gegenüber Tieren abzubauen.

So begann die Reise bei einem sehr ungewöhnlichen Vertreter der Wirbeltierklasse der Amphibien, dem Axolotl, dessen Name übersetzt „Wassermonster“ bedeutet. Die Entwicklung dieses Tieres bleibt im Larvenstadium stehen, was deutlich an den Kaulquappen-ähnlichen Außenkiemen bei bereits geschlechtsreifen Tieren zu erkennen ist. Weiter zeigte er den Schülerinnen und Schülern farbige Pfeilgiftfrösche, die jedoch in Gefangenschaft ungefährlich sind, da er ihnen die dafür ausschlaggebende Nahrung - beispielsweise giftige Gräser - entzogen hatte.

Als Vertreter der Reptilien hatte er Ringelnatter, Sandotter, Königspython, Blauzungenskink, Chamäleon, griechische Landschildkröten und Bartagamen im Gepäck. In Zusammenarbeit mit den Mädchen und Jungen wurden bestimmte Merkmale dieser Schlangenarten erarbeitet. So erkannten die Lernenden ohne Probleme z. B. die heimische Ringelnatter, welche in Deutschland besonders geschützt ist, an ihren beiden hellen halbmondförmigen Flecken am Hinterkopf. Auch die giftigste Schlange Europas, die europäische Sandotter, gab es zu bestaunen. Ihr Erkennungsmerkmal ist ein kleines Horn auf der Nase. Besonders interessant fanden sie auch das Chamäleon, das seine beiden Augen unabhängig voneinander bewegen kann, wodurch bei ihm zwei einzelne Bilder entstehen. Der Referent erklärte, dass der Farbwechsel - entgegen der weitläufigen Meinung - bei dieser Tierart in erster Linie nicht der Tarnung dient, sondern vor allem zur Kommunikation mit Artgenossen.

Zuletzt konnten die Jugendlichen noch auf „Tuchfühlung“ mit einigen Tieren gehen. Diese durften aus den „Boxen“ geholt, gestreichelt und fotografiert werden. Auf diese Art und Weise will Herr Werdan, den Schülerinnen und Schülern die Scheu vor diesen doch schützenswerten und faszinierenden Tieren nehmen.

SMV-Tagung mit der Wahl der Bezirksschülersprecher in Niederalteich

Am 22.10.2015 waren unser erster Schülersprecher Sandro Zankl und Verbindungslehrerin Andrea Lehner eingeladen zur SMV-Tagung der niederbayerischen Realschulen in Niederalteich.

Hier ging es zum einen darum, sich über die Aktivitäten der verschiedenen Schulen auszutauschen und auch zwei neue Bezirksschülersprecher für das Schuljahr 2015/16 zu wählen. Diese Wahl haben Andrea Hofman der Realschule Plattling  und Sascha Rein von der Realschule Dingolfing  für sich entschieden und vertreten seitdem den niederbayerischen Regierungsbezirk im Landesschülerrat.

Zum anderen stand das große Thema der Flüchtlingskrise ganz oben auf der Tagesordnung. Als Redner war dazu unser Realschuldirektor Herr Böhm geladen, der den Schülersprechern und Verbindungslehrern einen Überblick zur Entwicklung der Flüchtlingskrise gab und auch konkret ansprach, wie sich diese in Zukunft auf unsere Schulen auswirken wird.

SMV-Tag an der RSA

Am 06. Oktober 2015 fanden sich knapp 80 Schülerinnen und Schüler der Realschule Arnstorf zum ersten Arbeitstreffen der SMV ein. In Begleitung der drei Verbindungslehrer Herrn Huber, Frau Lehner und Herrn Senftinger stand die Planung des kommenden Schuljahres auf dem Programm. Moderiert wurde das Ganze federführend von den drei Schülersprechern Sandro Zankl, Andi Felixberger und Simon Dippl. Um für die Schüler Anreize zu setzen für die noch bevorstehenden Mühen und die Arbeit in der SMV, verlegte man den Vormittag in die örtliche Pizzeria, wo dann auch das gemeinsame Mittagessen eingenommen wurde. Viele Vorschläge wurden an diesem Vormittag gesammelt und ausgearbeitet, beispielsweise für den SMV-Fasching, den Weihnachtsmarkt, die Wiederbelebung des Beachvolleyballfeldes und einige weitere Aktionen.

Kennenlerntage der 5. Klassen im Kloster Windberg

- Einer für alle und alle für einen -

Ein neues Schuljahr heißt oft auch: neue Gesichter sehen, neue Lehrer bekommen und sich auf viele neue und unbekannte Dinge einlassen. Dies scheint zunächst eine große Herausforderung zu sein. Doch die Kennenlerntage bieten die Möglichkeit, in einem besonderen Rahmen aufeinander zuzugehen und sich besser kennenzulernen. Ziel dieser Auszeit ist es, eine neue Klassengemeinschaft zu bilden.

Aus diesem Grund machten sich auch unsere 5. Klassen auf den Weg nach Windberg. Voller Vorfreude und mit guter Laune im Gepäck kehrten die Schüler in ihrer Herberge ein.

Dort konnten sie beim Wandern ins Gespräch kommen und neue Freundschaften knüpfen. Durch Kennenlernspiele gingen sie aufeinander zu und stärkten ihre Klassengemeinschaft. Bei Spielen wie „Rübenziehen“ zeigten sie Zusammenhalt und machten den Gedanken „Einer für alle und alle für einen!“ zu ihrem neuen Klassenmotto.

Damit der Zusammenhalt im Klassenzimmer auch weiterhin Bestand hat, wurden zudem Klassenregeln aufgestellt und die Klassensprecher gewählt.

Neben dem Sinn für Gemeinschaft wurde durch einen Wettbewerb die Bedeutung von Ordnung und Sauberkeit in den einzelnen Zimmern großgeschrieben.

Damit keine Zeit für Heimweh blieb, konnten die Schüler eine Botschaft in die „Gute-Nacht-Post-Box“ werfen und durch das Lesen lieber Worte friedlich einschlummern.

Abgerundet wurden diese spannenden Tage durch ein riesiges Lagerfeuer, an dem die Schüler mit Stockbrot den Tag fröhlich ausklingen ließen.

Schweren Herzens verließen die Schüler Windberg und bekamen durch eine Urkunde bestätigt, dass sie die Kennenlerntage mit Bravour gemeistert haben und nun eine Gemeinschaft sind.

Studienfahrt der 10. Klassen

Verliebt in Berlin

Arm aber sexy – so wirbt Berlin für sich und seinen eigenen Charme. Nirgendwo anders treffen graue Geschichtsmonumente auf politische Glas- Hightech-Bauten, schrill bunte Einkaufsmalls auf kleine, aber bezahlbare Designerläden. Und es treffen 53 niederbayerische Schüler (in diesem Falle die Klassen 10 d und 10 e) mit ihren weiblichen Begleitlehrkräften Frau Graml und Frau Haider und der männlichen Verstärkung, Herrn Huber und Herrn Tille, auf die manchmal exotisch anmutenden „Berliner Schnauzen“: ein unvergesslicher Roadtrip.

Der erste Tag gestaltete sich bereits als ein Potpourri der Emotionen: In Dresden, unserem ersten Halt, zwang uns die düstere Stimmung, die angesichts der bevorstehenden Pegida-Versammlung über der altehrwürdigen Stadt hing, frühzeitig in unseren Bus. In Berlin-Mitte angekommen, zauberte aber die moderne Unterkunft und der Primark-Shop wieder ein Lächeln auf die Gesichter der Jugendlichen.

Die nächsten Tage boten den Schülern ein fein abgestimmtes Programm mit etwas Geschichte (Bernauer Straße, Berliner Mauer, Gedenkstätte Hohenschönhausen, …) und Politik (Reichstagsgebäude), einer Prise Unterhaltung (Berliner Fernsehturm bei sternenklarer Nacht, Blue Man Group, …) und vielen kulinarischen Genüssen.

Die Highlights für die Schüler waren eindeutig die gruselige Reise durch Berlins Geschichte (Berlin Dungeon), wo manch einer auf dem Folterstuhl Platz nehmen durfte oder als Hexe verurteilt wurde. Außerdem endete die gemeinsame Studienfahrt mit dem Besuch der Schüler-Disco „Matrix“, bei der eine Tanzfläche nur der 10 e und 10 d gehörte und man gemeinsam tanzte. Als die Musik um Mitternacht verstummte, bildeten die Schüler und Lehrer einen großen Kreis und stimmten das „Abschlussfahrt-Lied“ an. Verwundert aber beeindruckt zückte die Matrix-Crew ihre Smartphones und filmte das Spektakel.

Durch den Team-Spirit beflügelt fielen so manchem Zehntklässler (und auch Lehrer) der Abschied am Freitag und der Einstieg in den Alltag wieder schwer. „Wir wollen wieder zurück nach Berlin, Frau Haider!“ – das war der Tenor am Montagmorgen. Ja, wir sind alle verliebt in Berlin.

Workshop "Motivation und Lerntechniken"

Hoch motiviert, engagiert und voller guter Ideen zeigten sich die Teilnehmer beim Workshop „Motivation und Lerntechniken“. Dieser wurde am 28.10.2015 von 13.30 Uhr bis 15.15 Uhr in Zusammenarbeit mit Ulrich Fiedler, Schulpsychologe aus Landau, für unsere Übergangsklasse Ü9 Klassen durchgeführt.

Mit den Jugendlichen wurden Strategien erarbeitet, wie die eigene Vorbereitung auf Prüfungen noch besser gelingen kann und was jeder einzelne gegen ein potentielles „Motivationstief“ tun kann. Auch die richtigen Lerntechniken können die Motivation steigern, da so das Lernen mehr Spaß macht und das Gelernte länger im Gedächtnis bleibt.

Die Teilnehmer fanden zunächst heraus, welcher Lerntyp sie sind und leiteten davon ab, welche Strategien besonders gut zu ihnen passen. Zudem wurden Techniken ausprobiert, sich gegen negative Gedanken - wie „Das schaffe ich nie!“ oder „Für das Fach XY bin ich einfach zu dumm!“ - zur Wehr zu setzen. Dies ist wichtig, da solche Überzeugungen die eigene Motivation stark negativ beeinflussen.

Alle Anwesenden sind nach diesem Nachmittag motiviert und optimistisch in Vorbereitung für den kommenden Schultag und die nächsten Prüfungen gegangen.

Aufklärungs-Workshop für die 6. Klassen

Schon zum siebten Mal wurden die MFM-Workshops für alle 6. Klassen an unserer Schule durchgeführt. Die Abkürzung MFM steht dabei für „Männer Für Männer“ bzw. für „Mädchen Frauen Meine Tage“. Diese Aufklärungsveranstaltung - geleitet von externen Pädagogen - findet in reinen Jungen- und Mädchengruppen mit bis zu 15 Lernenden an einem ganzen Schulvormittag ergänzend zum Biologieunterricht statt.

Dieses Angebot richtet sich an Mädchen und Jungen vor und während der Pubertät. Ziel ist es, sie über die Veränderungen in ihrem eigenen Körper und in dem des anderen Geschlechts anschaulich zu informieren und sie dabei zu unterstützen, eine positive Einstellung gegenüber dieser Thematik zu bekommen.

Vor den Workshops wurde ein Informationsabend für die Eltern veranstaltet, an dem den Anwesenden im Schnelldurchlauf beide Workshops vorgestellt wurden. Zudem gab es Gelegenheit, Fragen zu stellen bzw. sich einfach über die Zeit, wenn Erwachsene für Jugendliche schwierig werden, auszutauschen.

In einer Blitzlichtrunde befragte Schülerinnen und Schüler äußerten sich ausschließlich positiv über den etwas anderen Vormittag in der Schule. Es wurden z. B. folgende Gründe von den Jugendlichen gebracht:

  • „Es wird alles spielerisch gemacht!“
  • „Die Musik war gut!“
  • „Am Ende bekamen wir ein Erinnerungsgeschenk.“
  • „Ich habe viel gelernt!“
  • „Es war gut, dass kein Lehrer dabei war!“
  • „Ich habe gewonnen. Ich war das glückliche Spermium, das die Eizelle befruchtete!“

Dank gilt dem Elternbeirat, der diese Veranstaltung wieder großzügig bezuschusste.

Vortrag: Kampf für Bürgerrechte in der DDR

Ehemaliger DDR-Bürgerrechtler Eppelmann zu Gast an der Realschule Arnstorf

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums zur Deutschen Wiedervereinigung im Jahr 2015 lud die Schulfamilie der Realschule Arnstorf Herrn Rainer Eppelmann, einen ehemaligen DDR-Regimekritiker, evangelischen Pfarrer und Politiker, zu einem Vortrag über die historischen Entwicklungen in unserem Land und über die große Bedeutung von Freiheit und Demokratie. . Unter den zuhörenden 9. und 10. Klassen befand sich auch ein Freund Eppelmanns, Josef Kraus, der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes. Bei der Begrüßung durch Herrn Böhm wurde den Schülerinnen und Schülern klar, dass die Thematik des Vortrags von vielen Menschen in Deutschland mit persönlichen Erfahrungen verbunden ist. Auch ihr Schulleiter verbrachte seine Kindheit und Jugend in der DDR. Umso glaubwürdiger klang es deshalb, als er seinen Schülern verdeutlichte, dass die persönliche Freiheit eine viel größere Bedeutung habe als irgendwelche materiellen Bedürfnisse.

Dass dies aber für nicht alle Zuhörinnen und Zuhörer im Raum so einfach zu verstehen war, zeigte im Anschluss Rainer Eppelmann mit seinen Anfangsworten auf. Denn unsere Schülerinnen und Schüler sind „Danachgeborene“, das bedeutet, die Geschichte des geteilten Deutschlands fand vor ihrer Geburt statt. Oft zu selbstverständlich wird deshalb von dieser Generation die Demokratie hingenommen. Mit einem Gedankenspiel versuchte Eppelmann  den Jugendlichen zu veranschaulichen, wie ihr Leben in der DDR ausgesehen hätte. So wären sie bereits durch ihre äußere Erscheinung negativ aufgefallen. Man wurde kritisiert als Unterstützer des „Kapitalismus“, wenn man sich modern kleidete, worunter bereits eine Jeans zu verstehen war. Alle sollten möglichst gleich aussehen und gleich denken. Bereits als Kind litt Eppelmann unter diesen Vorstellungen des DDR-Regimes. Da er kein Mitglied der Freien Deutschen Jugend (FDJ) war, wurde es ihm zum Beispiel nicht gestattet, ein Gymnasium zu besuchen. Er musste stattdessen eine Maurerlehre beginnen.

Um den Wert der Demokratie zu erkennen, muss man auch ihre Geschichte im eigenen Land kennen. Vor allem zwei historisch bedeutsame und folgenschwere Ereignisse stellte Rainer Eppelmann bei seinem Vortrag in den Mittelpunkt: den Volksaufstand in der DDR vom 17. Juni 1953 und den Bau des „antifaschistischen Schutzwalls“ – im Westen besser bekannt als „die Mauer“ -  im Jahr 1961. Die blutige Niederschlagung eines weitestgehend friedlichen Volksaufstands gegen das SED-Regime führte zu einer großen Fluchtwelle aus der DDR. Die Bürger zeigten dadurch, dass sie ein solch totalitäres Regierungssystem nicht akzeptieren wollten. Da in einer Diktatur aber die Meinung des Volkes nichts zählt, wurde eine Möglichkeit gesucht, die Leute im Land zu behalten. Man baute die Mauer. Ab diesem Zeitpunkt wurde das unerlaubte Verlassen der DDR zur Straftat und hatte Gefängnisaufenthalt und anderes zur Folge. Eppelmann selbst flüchtete nicht, er setzte sich in der DDR friedlich für die Rechte der Bevölkerung ein. Über den zweiten Bildungsweg hatte er es doch noch geschafft, Theologie zu studieren und den Beruf / (die Berufung) des Pfarrers zu ergreifen. Innerhalb der Kirche fand er einen Weg, Regimekritik auszuüben und andere Menschen in ihrer kritischen Haltung zu unterstützen. Dies hätte er aber beinahe mit seinem Leben bezahlt. Mehrmals versuchte das Ministerium für Staatssicherheit einen Anschlag auf sein Leben, um ihn politisch auszuschalten. Gleichzeitig war er abgehört und auch durch Bekannte und Freunde, sogenannte „Inoffizielle Mitarbeiter“ (IM), bespitzelt worden. Doch sein Einsatz hat sich gelohnt. Er spielte eine tragende Rolle in der friedlichen Revolution 1989, war Mitbegründer des Demokratischen Aufbruchs, einer Partei, die sich für eine baldige Wiedervereinigung stark machte, und übernahm im Jahr 1989 nach dem Mauerfall ein Ministeramt in der ersten demokratisch gewählten Regierung der DDR.

Nach Beendigung seines Vortrags nahm sich Eppelmann Zeit, Fragen von interessierten Schülerinnen und Schülern zu beantworten.

Exkursion nach London

Grüße per Blog

Anreise:

Flotte Fahrt - fiese Fähre - freundliche  Familien

Tag 1

9:00 Uhr Unterricht
nervös , müde, aufgeregt
genervt, da Einstufungstest ( no cheating)

12:15 Uhr Unterrichtende / Mittagspause
erleichtert, aufgeregt, hungrig
> Fish & Chips > yummy

14:00 Uhr Margate
Regen, kurzer Stadttrip, Bowling - Strike

18:00 Dinner
Englisches Essen ist viel besser als sein Ruf!

20:00 Uhr Drama (Queen)Workshop
Gekicher, Gegacker, Improvisation, Schauspieler
... and the Oscar goes to ...?

Tag 2

Morgens Unterricht in den neu eingeteilten Klassen
Das englische Wetter ist so richtig englisch nass, aber wir lassen uns die Laune nicht verderben !

Nachmittags verschiedene Aktivitäten: Film, Armbänder flechten, singen, Yoga, ...

Abends Barn Dance mit vollem Einsatz
... If we were the winning team ???
We'll tell you tomorrow

Tag 3

strahlender Sonnenschein no rain

Vormittags Business as usual. Schule für alle Schüler und Lehrer.
 
Kurze Mittagspause Wir vermischen selber schon Deutsch und Englisch. Coffee to go. Ab nach Canterbury. 
45 min Fahrt mit historischem Input.  
Aufteilen in drei Gruppen und kurze Stadtführung durch Canterbury.  
Premiere und Highlight des Tages ermöglicht durch den Förderverein: a visit of Canterbury Cathedral. AMAZING!!!!!
 
Nachmittags Nach einer einstündigen Shopping - Tour für Souvenirs gings heim zu den Gastfamilien. 
Sportliches Abendessen und ab zur Karaoke - Party. Thank you for the music. 
 
P.S. Ergebnis beim Barndance: Sieger der Herzen.
 
Tag 4
 
Vormittags Detective Stories in class, Zitate berühmter Persönlichkeiten and grammar , grammar, grammar 
 
Mittags Sandwiches, pastery & sweet drops ;-)
 
Nachmittags Shop until you drop (Primark ist jetzt leer :-)
 
Abends we rocked the dance floor in our new outfits 
Only two more days :-(
 
Tag 5
 
Vormittags Letzter Unterrichtstag an der KSE für alle Schüler -  sind jetzt stolze Besitzer ihres ersten Sprachzertifikats. Teachers lost in the "No Name Street" in Sandwich 
 
Nachmittags Coastal walk to Remsgate
Strahlend blauer Himmel für unser Geburtstagskind, Sonne, Strand und Meer :-)  - für einige zum ersten Mal im Leben 
 
Abends Culture quiz an der KSE
Unsere Schüler beweisen, dass sie schon Vieles über England wissen und Neues hier dazu gelernt haben. 
Die Vorfreude auf London ist groß ! 
 
Tag 6 Greenwich & London
 
7:45 Abfahrt in Richtung Greenwich
10:00 Uhr
Mit der Skyline Londons im Hintergrund und dem Null meridian rechts von uns, nehmen wir zunächst Kurs auf den Landungssteg des königlichen Stadtteils Greenwich. Die ca. einstündige Fahrt auf der Themse lässt uns // gibt
uns die Möglichkeit bereits einige Sehenswürdigkeiten Londons (Tower Bridge, Tower of London, London Eye, etc.) zu bestaunen – und unzählige Fotos mit den Handys zu machen ;-)
12:00 Uhr
Beginn der zweistündigen Stadtführung
Diese beginnt an The Houses of Parliament mit Elizabeth Tower (Big Ben ;-)), führt uns weiter zur St. Paul’s Cathedral, Downing Street 10, Horse Gards, St. James Park zum Buckingham Palace ---- kurze Verschnaufspause ----
Die zweite Etappe der Stadtführung lässt uns das pulsierende London am Trafalgar Square hautnah miterleben. Von dort aus nur noch 20 Minuten bis zum Covent Garden – Ende der Führung und Zeit für zwei Stunden Pause.
17:00 Uhr
Rückfahrt Halleluja – unser Busfahrer hat unsere Haltestelle gefunden und wir fallen total groki in unsere Sessel.
19:30 Uhr
kurzer Stop bei Tesco Letze typische Mitbringsel für zuhause und Reiseproviant kaufen
20:00 Uhr
Rugby Spiel England – Wales ---- und Kofferpacken
 
Tag 7 Rückfahrt
09:30 Abfahrt Broadstairs
11:00 Uhr
Fähre
14:00 Uhr
europäisches Festland Nur noch wenige Stunden bis ins deutsche Telefonnetz ;-)
 
Montag, 29.09.2015 03:00 Uhr
--- Ankunft an der RSA

Bischof Ägidius aus Uganda feiert 80. Geburtstag

In den Ferien kam hoher Besuch aus Uganda: Bischof Ägidius feierte am 26. August seinen 80. Geburtstag in Mariakirchen.

In diesem Rahmen wurden ihm für unsere Partnerschule „Holy Dove“ die Spendengelder übergeben, die die Schüler und Kollegen am Jahresende bei verschiedenen Gelegenheiten sammelten. Die 838,30 € fließen direkt und vollständig in den weiteren Ausbau der Schule.

Schüler in den Ferien im Unterricht!

Schüler sind in den Ferien an der Schule? Nein, nicht wirklich, oder? Doch!

16 engagierte junge Leute haben sich zum Ferienkurs in Englisch angemeldet. Zur Vorbereitung auf die Herausforderungen in der Übergangsklasse Ü9 werden die „Neuen“ an vier Vormittagen an der Realschule von Englischlehrer Andreas Stummer geschult.

Wir wünschen unseren Schülerinnen und Schülern bereits jetzt alles Gute für das neue Schuljahr!

Natur und Technik

Auch an der Realschule lassen sich diese beiden Begriffe in einem verwirklichen. Zwei 6. Klassen bekamen im Biologieunterricht den Auftrag, selbstständig in einer Gruppe einen kurzen Steckbrief zu einem im Schulgelände gefundenen Lebewesen zu erstellen.

Lösungen waren von den Schülerinnen und Schülern schnell gefunden.

Einig waren sich die Jugendlichen, ihr eigenes Handy für die Fotoaufnahmen zu verwenden. So wurden fleißig an einem wunderschönen Maitag draußen z.B. Feuerwanzen, Löwenzahnblüte und Rotkleeblüte ganz nah, eine Fliege und Blätter einer Linde geschossen. Die Bilder wurden gleich vom Handy mit Hilfe einer Dokumentenkamera über den Beamer betrachtet und von der gesamten Klasse die besten Schüsse ausgewählt.

Als nächste Aufgabe stand nun an, die Lebewesen auf den aussortierten Fotos genau zu bestimmen und besondere Eigenschaften von diesen herauszufinden. Internet vom eigenen Handy und Literatur aus der Biologiesammlung halfen den Gruppen dabei. Unterschiedliche Wege wurden von den Jugendlichen eingeschlagen, um den Steckbrief samt Foto schriftlich zu fixieren und der Lehrkraft das Ergebnis zum Drucken zu schicken:

  • Die einen mailten ihre fertigen Steckbriefe mit dem Handy über Google einem Schüler aus der Gruppe, der zu Hause am Computer den Text und das Foto zusammenfügen und der Lehrkraft wieder über Google-Mail schicken musste.
  • Eine weitere Variante war, über eine App, z.B. OneNote bei Samsung, Text mit Foto zu erstellen und dann der Lehrkraft gleich als Ganzes mit einem Screenshot über Google Drive zu mailen.

Die Jugendlichen waren sich einig, beim noch anstehenden Thema Wald, wieder solche Steckbriefe machen zu wollen. Die Kinder erkannten, was sie mit ihrem Smartphone alles machen können – ein wirklich sinnvolles Arbeitsgerät!

Die erstellten Steckbriefe über Lebewesen am Schulgelände können an der Pinnwand gegenüber dem Biologiesaal bewundert werden. 

„Spelling Bee“ für 5. Klassen

Die Schüler der vier fünften Klassen der Staatlichen Realschule Arnstorf hatten sich lange auf diesen Tag vorbereitetet – den Tag des Buchstabierwettbewerbs, oder – wie dieser in Amerika genannt wird – des „Spelling Bees“. Bereits einige Tage zuvor fanden in den ein-zelnen Klassen die Vorentscheide statt. Hierbei mussten die Kinder jeweils ihren Namen, ein bekanntes Wort, das ihnen schriftlich vorlag, sowie ein Wort, das ihnen lediglich münd-lich gesagt wurde, auf Englisch buchstabieren. Die besten fünf Schüler jeder Klasse traten sich schließlich in den „Finals“ gegenüber. In diesen musste erneut die drei Schwierig-keitsgrade durchlaufen werden. Ganz nach amerikanischem Vorbild kontrollierte eine Jury, bestehend aus drei Englischlehrkräften, die Richtigkeit der buchstabierten Wörter. In den drei Endrunden kämpften die besten fünf Schüler um den goldenen Pokal und den Titel „Spelling-Bee-Champion“. Die Finalisten wurden von ihren Klassenkammeraden tat-kräftig angefeuert. Schließlich konnte sich Johanna Bittner aus der Klasse 5a durchsetz-ten. Sie buchstabierte auch schwierige Wörter unter enormen Zeitdruck richtig. Platz zwei belegte Laura Hochholzer (5d), auf einem verdienten dritten Platz landete Emilia Häuslei-gner (5b). Preise für alle mutigen Teilnehmer wurden von der Raiffeisenbank Arnstorf zur Verfügung gestellt.

Zukunft durch Wirtschaft und Schule

Kooperation der RS Arnstorf mit der Region

Auch in diesem Schuljahr boten wir den Schülerinnen und Schülern der 8. Klassen eine Schnupperpraktikumswoche an.

Am Nachmittag gingen die Jugendlichen in die verschiedensten Betriebe und erkundeten in kleinen Gruppen unterschiedlichste Berufe.

Ein besonderer Dank geht an die teilnehmenden Betriebe:

  • Brunner Praxis für Physiotherapie
  • Haas Group
  • Haberl Electronik GmbH Co. KG
  • Kindergarten Malgersdorf
  • Kita Pusteblume Arnstorf
  • Kollbach Apotheke
  • Knürr AG
  • Lindner Group
  • Loeffl’sche Apotheke
  • Mangold International GmbH
  • Optik Kronwinkler GmbH
  • Parkwohnstift Arnstorf
  • Raiffeisenbank Rottal-Inn
  • Sagmeister Kaminkehrer
  • Sattelberger Steine GmbH
  • Sparkasse Rottal-Inn
  • Stegmüller Stahl- und Metallbau GmbH
  • Straßl Gmbh
  • Volks- und Raiffeisenbank Arnstorf

Abschlussball 2015

Oh Mensch, lerne tanzen …

Gemäß dem Ausspruch von Augustinus schwangen 72 Schülerpaare beim Abschlussball ihr Tanzbein.

Alle waren sich einig, dass es ein wunderschöner Abend war, an den man sehr gerne und lange zurückdenken werde. Eltern, Freunde und Lehrkräfte bewunderten, in welch kurzer Zeit die jungen Männer und Damen die verschiedensten Standardtänze mit Figuren erlernt hatten. Die Tanzschule Steinecker-Heller hatte ganze Arbeit geleistet. Der Wettbewerb war spannend wie immer, die Formation kurz vor Mitternacht ein kecker Auftritt, bei dem sich alle amüsierten.

Kooperation mit den EDV-Schulen in Plattling

Am 21.07.2015 hatten neunzehn Schülerinnen und Schüler das Vergnügen, die EDV-Schule in Plattling begrüßen zu dürfen. Der Schulleiter, Herr Dr. Griebl, empfing die Schülergruppe aus Arnstorf herzlich und klärte sie in einem einstündigen Vortrag über die Ausbildungszweige an der EDV-Schule auf. Der Mangel an Fachkräften im Bereich Informatik gewährleiste demnach jedem Absolventen erstklassige Berufsaussichten auch in der Region.

Nach dem Vortrag folgten zwei Schnupperstunden, in denen die Schülerinnen und Schüler selbst Hand an die Rechner legen durften. Dabei lernten sie die Grundzüge des Programmierens in der Programmiersprache Java kennen und schrieben ihr erstes kleines Rechenprogramm.

Im Laufe des Nachmittags war es den Schülerinnen und Schülern sogar möglich, eine erste Homepage in HTML zu schreiben und nach Lust und Laune zu formatieren.

Alles in allem war es ein interessanter und motivierender Vormittag für die Arnstorfer „Nachwuchsinformatiker“, an dem sie mathematische Kenntnisse anwenden und ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten.

Matherätsel - Mai und Juni

In den Monaten Mai und Juni wurde wieder der monatliche schulinterne Mathematikwettbewerb ausgetragen. Erneut galt es knifflige und anspruchsvolle Aufgaben zu lösen, was einige Schülerinnen und Schüler mit Bravour meisterten.

Hier die Gewinner im Monat Mai:

5. und 6. Klassen:   1. Thomas Dorner (6d)
    2. Lea Deck (6d)
    3. Zseraldin Urban (5a)

 

 

 

7. - 10. Klassen:   1. Anselm Kraus (9b)
    2. Michael Neumaier (9b)
    3. Eugen Saller (9b)

 

 

 

 

Hier die Gewinner im Monat Juni:

5. und 6. Klassen:   1. Cristina Kiermaier (7a)
    2. Anka Bachmann (7a)
    3. Ali Korkomaz (7a)

 

 

 

7. - 10. Klassen:   1. Korbinian Hallschmid (9b)
    2. Thomas Baier (9b)
    3. Michael Schmied (9b)

 

 

 

 

Gelebte "Integration" an der RSA

Austauschschüler aus Genf

Lieber Herr Böhm,

Vom 22. Juni bis zum 14. Juli 2015 bin ich in die Familie von Jannis Theer nach Landau zu einem Schüleraustausch gekommen.

In dieser Zeit besuchte ich die Arnstorfer Realschule, in der Klasse 9c, und durfte als Gastschüler am Unterricht teilzunehmen.

Dieser Aufenthalt hat mir erlaubt die deutsche Sprache besser zu verstehen und zu sprechen.

Auch wenn die bayerische Sprache mir sehr fremd war, habe ich die Stimmung mit den Freunden und Klassenkameraden von Jannis sehr genossen.

Herzlichen Dank für die freundliche Aufnahme.

Alexandre Ries

Musical

„Go go go – Joseph“  tönt der Schlachtruf aus über 100 Kehlen lautstark in der Turnhalle, während ca. 500 Gäste warten.

Was bisher geschah:

Juni/Juli2014: Es war klar, dass „zum 10-Jährigen“ etwas Besonderes aufgeführt werden soll. Relativ schnell wurde man sich einig, dass ein bekanntes Musical  in Angriff genommen werden könnte.

Aber – ist das zu schaffen? Soll man sich trauen? Ja! Wir probieren es einfach und im Team schaffen wird das! Etwas übermotivert wurde das Musical „Joseph“ von Andrew Lloyd Webber bestellt.

September 2014: Voll Tatendrang werden die verschiedenen Nachmittagsangebote  den Schülern vorgestellt:

  • Tanz bei Frau Blach
  • Theater bei Frau Dandl und Frau Hacker
  • Orchester bei Frau Kusebauch und Herrn Tille
  • Band/Chor bei Herrn Grundwürmer
  • Kostümbildner bei Frau Regirt
  • Kulissen/ Requsiten bei Frau Hahn und Frau Hafner
  • Management bei Frau Edlheim

 

Auch die Schüler sind begeistert und tragen sich zahlreich in die verschiedenen Gruppen ein. Relativ schnell wird allerdings klar, dass die Schüler keine Ahnung vom Inhalt und von der Musik des Musical haben, also wird erst einmal die DVD angeschaut – und da sank die Motivation erheblich: „So an Schmarrn wollen wir nicht aufführen!“ , „Müssen wir das ALLES singen?“ , „Das kriegen wir ja nie hin!“ waren die ersten Kommentare, die die Motivationsfähigkeit der Lehrer herausforderte.

Das ganze Jahr wurde fleißig geübt, geprobt und gelernt –jeder in seiner Gruppe! Eine Woche vor der Aufführung begannen die Probentage, an denen nun versucht wurde, die Arbeit der einzelnen Gruppen zusammenzubringen – der erste Tag war sehr ernüchternd, der zweite deprimierend, am dritten Tag hätten wir am liebsten die Aufführung abgesagt.

Der Tag der ersten Aufführung kam: Die Schauspieler konnten ihren Text, die Tänzer waren im Takt, die Kostüme passten, die Musiker konnten ihre Noten, die Technik funktionierte! Es war gigantisch!  Wir freuten uns auf die erste Aufführung und dann war es endlich so weit…

… Go go go – Joseph“  tönt der Schlachtruf aus über 100 Kehlen lautstark in der Turnhalle, während ca. 500 Gäste gespannt warten. Die Aufführungen waren ein voller Erfolg! Alle hatten ihre Rollen/Aufgaben verinnerlicht und spielten perfekt. Das merkten auch die Zuschauer und forderten begeistert Zugaben. „Man merkt, dass die Kinder mit Leib und Seele dabei sind und wirklich Spaß daran haben!“  war nur einer der vielen positiven Meinungen.

Tja, und dann kam die letzte Aufführung – endlich? Nein! Voller Wehmut verabschiedete man sich und bedauerte, dass es nun vorbei ist. Was bleibt? Das Gefühl, bei diesem Projekt dabei gewesen zu sein, neue Freundschaften, neues Selbstbewusstsein und der Ohrwurm: „go go go Joseph“.

Sommerfest 2015

Heiße Stimmung auf dem Sommerfest der RSA

Am sonnigen Samstag war es wieder soweit: Die Schulfamilie der RSA feierte bei strahlendem Sonnenschein das alljährliche Sommerfest auf dem Pausengelände. Dieses Jahr gab es jedoch noch einen weiteren Grund zu jubeln, denn die Realschule Arnstorf feierte ihr zehnjähriges Bestehen. Pünktlich um 13 Uhr eröffnete Realschuldirektor Jürgen Böhm die Feierlichkeiten mit sichtlichem Stolz auf seine Schulfamilie. Das Programm, welches die Besucher erleben durften, war bunt gemischt: Neben musikalischen Kostproben der Schulbands und der Klassenband 8d war ein weiteres Highlight die Revival-Band, in der sich ehemalige Schüler der RSA zusammen mit Bernhard Grundwürmer wiedervereinigten, um die zahlreichen Gäste vortrefflich zu unterhalten. Premiere hatte auch der brandneue RSA-Schulsong „Auf dich – RSA“. Ebenso wurden auch Ausschnitte aus dem Schulmusical „Joseph“ mit viel Hingabe dargeboten. Des Weiteren entwarfen bereits im Vorfeld die Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 7 zusammen mit ihren Klassenlehrern amüsante Spiele, die für viel Spaß sorgten. So konnte man nicht nur seine Schnelligkeit beim Bobby-Car-Rennen beweisen, sondern auch sein Wurftalent beim Dosenwerfen testen. Witzige Lehrerfotos auf den Dosen spornten die Schüler zu Höchstleistungen an.

Im späteren Verlauf des Sommerfestes wurden die besten Sportklassen 7a und 5b von der Vorsitzenden des Fördervereins Frau Hanseder mit einer Finanzspritze von je 100,- € geehrt.

Ein besonderer Dank gilt dem Elternbeirat, der sich großartig um die kulinarische Verpflegung gekümmert hat.  Natürlich geht auch ein riesiges Dankeschön an alle Beteiligten, die zum Gelingen dieses einmaligen Events beigetragen haben.

„AUF DICH – und weitere 10 Jahre RSA!“

Wir feiern 10 Jahre Selbstständigkeit

Drei Tage lang wurde gefeiert!

Mit einem Empfang und dem Musical „Joseph“ begannen am Donnerstag, 16. Juli 2015 die Feierlichkeiten an der Realschule Arnstorf.

Direktor Jürgen Böhm konnte 120 Ehrengäste zum zwanglosen Empfang in der Aula der Realschule begrüßen. In seinem Statement spannte er einen Bogen von der Anfangszeit der Schule bis heute: "Was vor zehn Jahren als zarter Bildungsspross eingesetzt wurde, hat sich zu einer kräftigen Pflanze in der Bildungslandschaft entwickelt."

Im September 2004 hatte die Schule als Außenstelle der Realschule Pfarrkirchen den Unterrichtsbetrieb aufgenommen. Schon ein Jahr später wurde sie eigenständig und konnte bereits 139 Schülerinnen und Schüler in fünf Klassen zählen. Heute werden 750 Jugendliche auf das Leben vorbereitet in einer Schule, die von ihren Gästen als supermodern, innovativ, fortschrittlich und schülerorientiert dargestellt wird. Böhm dankte allen Verantwortlichen und Beteiligten für das enorme Engagement. Nur durch deren Arbeit sei der hervorragende Ruf und der hohe Stellenwert der Schule bei Schülern, Eltern, Wirtschaft, Politik und den Medien erreicht worden.

Ein Film zeigte eindrucksvoll die Entwicklung der Schule – vom Spatenstich des Umbaus bis zum heutigen Schulleben, das bunter und ereignisreicher kaum sein kann. Begleitet wurden diese Bilder von den emotionalen Klavierklängen gespielt von Thomas Tille.

In der anschließenden Podiumsrunde konnte zweite Konrektorin Waltraud Erndl so manch Erinnerung bei den Gästen hervorrufen: Bürgermeister Alfons Sittinger, Bezirksrat Dr. Thomas Pröckl, Fördervereinsvorsitzende Monika Hanseder, Elternbeiratsvorsitzende der ersten Stunde Birgid Baumann, erste Elternsprecherin Simone Eberl, Unternehmerin Stephanie Lindner und Direktor Jürgen Böhm erzählten von den mitunter schwierigen Anfangsgesprächen zur Gründung einer neuen Schule, von den ersten Tagen in einem Schulhaus, das bei Weitem noch nicht fertig war, von einem Direktorenbüro, das eher einem „Besenkammerl“ glich, aber auch von der Wichtigkeit für die Region und für die Wirtschaft. Die Realschule bringt die Fachkräfte hervor, die heute gebraucht werden. Junge Familien siedeln sich am Markt an und bringen sowohl Wohlstand als auch Leben in einen ursprünglich kleinen Ort.

Landtagsabgeordnete Reserl Sem hob in ihrem Grußwort die politischen Hintergründe der damaligen Diskussionen hervor. Es bedurfte großer Überzeugungskraft. In 10 Jahren hat sich die Realschule zu einer „Vorzeigeschule“ entwickelt, die ihresgleichen sucht.

Kurzum: die Realschule ist ein Gewinn für die Bildungslandschaft, für die Wirtschaft und für die Region.

FOS/BOS: Bayerns bester Absolvent kommt aus Arnstorf

Den Sonderpreis als bester Absolvent Bayerns erhielt Martin Steiger vom Elternbeiratsvorsitzenden der FOS/BOS Pfarrkirchen, Raymund Vogl-Hainthaler. − Foto: Gruber

Zu einem großen Fest wurde die Abschlussfeier der Fach- und Berufsoberschule Pfarrkirchen in der Dreifachturnhalle am Griesberg. Nicht nur die launige Rede des "Kapitäns", Oberstudiendirektor Willi Birnkammerer trug dazu bei, sondern auch die Grußwortredner und die Absolventen selbst sowie vor allem der scheidende Elternbeiratsvorsitzende Raymund Vogl-Hainthaler. Seine Rede hatte fast schon kabarettistische Züge.

Gemäß dem Motto der Feier, "Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen" (Aristoteles), betrachtete Oberstudiendirektor Willi Birnkammerer die Schule aus der Sicht eines Kapitäns eines Kreuzfahrtschiffes. Die hoch motivierte Animationscrew habe ein breit gefächertes Unterhaltungsprogramm angeboten. Leider seien manche beim "Quiz" schon an der 50-Euro-Frage gescheitert, meinte er. Besonders hob er das friedliche Zusammenleben der "Reisegäste" aus vielen Nationen hervor.

313 Schüler (243 FOS, 70 BOS) wurden in der Feier verabschiedet. Eine besondere Ehrung erfuhr Martin Steiger aus Arnstorf. Er hatte den Abschluss nicht nur mit der Traumnote 1,0 geschafft, sondern wurde auch als bester Absolvent Bayerns mit einer Urkunde ausgezeichnet.

aus PNP vom 14.07.2015 

Wirtschaftsenglisch

... in Kooperation zwischen der Realschule und der Volkshochschule Arnstorf

Die Realschule Arnstorf bietet im Zuge der Nachmittagsangebote zwei Wochenstunden Ergänzungsunterricht im Fach Englisch mit dem Schwerpunkt auf Wirtschaftsenglisch (Business English) an. Durch die Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Arnstorf können die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen im Juni eines jeden Jahres freiwillig ein anerkanntes Sprachenzertifikat (Level B1 nach dem Common European Framework of Reference) erwerben. Dazu müssen sie in einer eineinhalbstündigen Prüfung ihre neu erworbenen fremdsprachlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Dieser Test ist im Allgemeinen ähnlich aufgebaut wie die Abschlussprüfung der Realschule im Fach Englisch. Darum werden im Vorbereitungszeitraum vor allem die schriftlichen Prüfungsteile (Lese- und Hörverstehen, Grammatik, Schreiben) aber auch die mündlichen Prüfungsteile (geführtes Gespräch) eingeübt. Primär nehmen Jugendliche an dieser Prüfung teil, die später einmal Sprachen studieren wollen (Fremdsprachenkorrespondent, Lehrer, Übersetzer, usw.), im Beruf voraussichtlich mit fremdsprachigen Partnern arbeiten werden oder solche, die einfach Spaß an der englischen Sprache haben.

Frau Elisabeth Rieß, Leiterin der VHS-Arnstorf, und Arnstorfs Erster Bürgermeister, Alfons Sittinger, gratulierten den Kursteilnehmern, die alle die Prüfung erfolgreich absolviert haben, persönlich zu ihren Leistungen.

Workshop „Umgang mit Nervosität und Prüfungsangst“

Achtgeben und Mitmachen war angesagt beim Workshop „Umgang mit Nervosität und Prüfungsangst“. Dieser wurde am 21.05.2015 von 13.30 Uhr bis 15.00 Uhr in Zusammenarbeit mit unserem Schulpsychologen, Herrn Fiedler, für die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen angeboten.

Zunächst wurden körperliche und psychische Kennzeichen von Angst und Nervosität (z.B. feuchte Hände, Unruhe, Herzklopfen) beschrieben und die unterschiedlichen Ursachen (wie etwa Stress oder Aufregung), die schließlich zu Prüfungsangst führen, herausgearbeitet.

Die Anwesenden lernten dann Strategien gegen Prüfungsangst kennen, die sie im Alltag verwenden können, wozu auch der Umgang mit negativen Gedanken gehört.

Regelrecht andächtig wurde die Stimmung, als alle Anwesenden Entspannungstechniken selber ausprobierten und erklärt bekamen, weshalb manche dieser Übungen langfristig, andere hingegen auch kurzfristig helfen. – Also: Prüfungsangst adieu!

Imkerbesuch der 7ten Klassen

Save the Bees – Bienen-Alarm

Vergangene Woche stand nicht nur das TV-Programm eines bekannten Privatsenders im Zeichen der Bienen, sondern auch der Biologieunterricht der 7. Klassen.

Dank des Imkervereins Arnstorf konnten die Schülerinnen und Schüler hautnah sehr viel Wissenswertes und Interessantes über die kleinen Tiere, deren Haltung und Bedeutung für den Menschen erfahren. Dazu machten sich an zwei Tagen in Folge jeweils zwei 7. Klassen auf den Weg nach Hainberg, um die Imker und deren Bienenvölker zu besuchen. An vier Stationen wurden die unterschiedlichen Themen von Mitgliedern des Vereins sehr anschaulich vermittelt. Highlights waren sicherlich die Demonstration zur richtigen Entfernung eines Bienenstachels, wofür sich der Imker extra jedes Mal (ohne mit der Wimper zu zucken!) von einer Biene stechen ließ und das Schleudern des Honigs mit dessen anschließender Verkostung.
Den Schülerinnen und Schülern wurde jedoch auch bewusst, dass unsere Bienen sehr bedroht sind und es in Anbetracht der verheerenden Folgen eines Bienensterbens umso wichtiger ist, diese Tierchen zu schützen und die heimatlichen Imkervereine zu unterstützen!

Die 7. Klassen bedanken sich recht herzlich beim Imkerverein Arnstorf für den tollen und sehr interessanten Vormittag!

Wie BYOD das Fremdsprachenlernen verändern kann

Wörter im Internet nachschlagen? Landeskundliche Gegebenheiten oder geschichtliche Ereignisse googlen? Dieser Einsatz des Internet oder des Smartphones ist sinnvoll und nützlich. Aber ob Kinder dabei wirklich etwas lernen?
Die Klasse 5c hat in ihrem Englischunterricht Strategien entwickelt, wie man mit dem Smartphone tatsächlich mit Freude lernt! Diese wurden in Bild und Ton festgehalten.

  1. Heute geht man davon aus, dass wir Menschen vor allem auf drei Arten lernen:
    Durch die sogenannte „instrumentelle Konditionierung“. Das bedeutet, erwünschtes Verhalten wird belohnt, unerwünschtes bestraft. (Das kennen wir von zu Hause oder aus der Schule bereits zu Genüge.)
  2. Durch die „klassische Konditionierung“. Dabei verbinden wir im Kopf zwei Reize, die ursprünglich gar nichts miteinander zu tun hatten: Haben wir einmal festgestellt, dass kleine bunte Kügelchen gut schmecken, so greifen wir instinktiv zu jeder Art von kleinen bunten Kugeln und wollen sie essen. (Das betrifft vorwiegend Alltagssituationen.) Und:
  3. Durch das „Lernen am Modell“. Dabei beobachten wir andere Menschen und imitieren sie. Im Unterricht beobachtet man den Lehrer – man hört und sieht ihn – oder einen englischsprachigen Filmausschnitt oder eine Audio-CD.
    Doch warum andere beobachten und sich nicht selbst ein Vorbild sein?

Die Klasse 5c hat zur Beantwortung dieser Frage das Smartphone herangezogen und folgende Einsatzmöglichkeiten für sich entdeckt:

Das Smartphone als Diktiergerät

Auf diesem Bild zeigt uns eine Schülerin das „reflektierte Lesen“. Sie spricht einen Schulbuchtext, den sie zuvor im Unterricht hörte, auf ihr Handy. Nun kann sie sich selbst anhören und ihre Aussprache gegebenenfalls verbessern. Noch größer wäre der Lernerfolg, könnte man das Gelesene mit dem Original vergleichen. Das Problem ist, dass nicht jeder Lerner unbedingt die Hör-CD zum Schulbuch zu Hause hat. Aber diese Technik funktioniert ja zum Glück mit allen verfügbaren Hörtexten (z.B. aus dem elearning-Bereich unserer Schule oder der CD zum Workbook), ja sogar mit Liedtexten. Oder man kann das Vorgelesene als Diktat verwenden und danach ihren Text mit dem (Schulbuch-)-Text vergleichen.

Das Smartphone als Kamera

Die fünf im Unterricht eingeübten Kompetenzen sind das Sprechen, das Lesen, das Hören, das Schreiben und die Mediation – das Beantworten deutscher Fragen zu einem englischen Text auf Deutsch.

Gleich zwei dieser Kernkompetenzen – nämlich das das Sprechen und das Hören kann man mit dem Smartphone in Partnerarbeit üben: Dem Partner zuhören und mit Worten darauf sprachlich reagieren. In den ersten beiden Teilen des Films demonstrieren zwei Gesprächspaare jeweils ein Interview zu Themen, die im Unterricht gelernt werden. Sie üben dabei Fragen zu stellen und auf diese Fragen mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln zu reagieren.

Dass man auch Small-Talk – also einfache Gespräche – aufnehmen kann, wird im anschließenden Teil des Films sehr anschaulich gezeigt.

Ein Thema der 5. Klasse ist das „Making Suggestions“ („Vorschläge diskutieren“). Wie man hierbei das Smartphone einsetzen kann, zeigen zwei im Film festgehaltene Beispiele.

Auch alleine können einzelne Schülerinnen und Schüler ihr Smartphone einsetzen. Die beiden letzten Akteure in unserem Film haben ihren „Steckbrief“ vertont. Das klappt aber natürlich auch bei der Vorbereitung auf Referate: Man kann sich selbst testen, wie man vor der Klasse wirkt und ob man die vorgegebene Zeit auch wirklich einhält. Wer sich nicht davor scheut, kann seine Filme oder Hör-Datei der Lehrkraft zukommen und sie dann im Unterricht bzw. außerhalb des Unterrichts vorstellen und besprechen lassen.

Lustig ist übrigens auch das Zeigen von Filmaufnahmen ohne Ton. Die (Mit-)Schülerinnen und (Mit-)Schüler können dann Vermutungen darüber anstellen, worum es in dem Film geht. Die Auflösung folgt dann nach dem Raten.

Clever, oder? Probiert es doch einmal selbst aus!

Niederbayrischer Fußballmeister

Am 09.06.2015 fuhren unsere Mädchenfußballerinnen zum Bezirksentscheid nach Ergolding. Nachdem man den Kreisentscheid durch drei Siege (5:0; 8:0; 2:1) für sich entscheiden konnte und sich im Regionalentscheid durch ein 12:1 und ein 1:1 (anschließendes Siebenmeterschießen 6:5) durchsetzen konnte, fuhr man zuversichtlich zum Bezirksentscheid nach Ergolding.

In diesem Turnier standen sich dann die Mannschaften des Turmaier Gymnasiums Straubing, das Gymnasium Ergolding, das Gymnasium Freyung und unsere Realschule gegenüber. Im ersten Spiel setzten sich die Mädchen des Trainers Paul Weinzierl durch Tore von Amelie Knab und Emma Schreckenast mit 2:0 gegen die Straubinger Mädchen durch. Im anschließenden Spiel gegen das Gymnasium Freyung, die ihr erstes Spiel mit 3:0 gewonnen hatten, konnte man dann durch drei Tore von Amelie Knab mit 3:1 gewinnen und somit einen großen Schritt Richtung Turniersieg machen. Das letzte Spiel gegen die Ergoldinger Mädchen war dann ebenfalls eine klares 3:0 durch Tore von Amelie Knab, Sophia Asbeck und Verena Hanneder.

Damit wurden die Mädchen der Realschule Arnstorf Niederbayrische Meisterinnen in der WK III und dürfen den Bezirk Niederbayern in der Südbayrischen Meisterschaft vertreten.

Besuch der Lindner AG

Warum in die Ferne schweifen…

„Wer von euch hat jemanden in der Familie, der bei der Firma Lindner arbeitet?“ Auf diese Frage schnellen einige Finger in die Luft und fast jeder kennt zumindest den ein oder anderen Angestellten. Doch was macht das große Arnstorfer Unternehmen eigentlich?

Um dieser Frage nachzugehen, folgten alle sechsten Klassen der Einladung von Frau Heiß von der Lindner AG. Sie erklärte uns zuerst Allgemeines über die Firmenentstehung vor 50 Jahren bis hin zu heutigen Projekten, die Lindner auf der ganzen Welt ausführt.

Anschließend bekamen wir bei der Werksführung einen kleinen Einblick, wie die verschiedenen Decken-, Wand- und Bodensysteme entstehen.

Für so manche Tüftler war die Lehrwerkstatt mitunter am spannendsten, da man sich hier Ideen für die nächsten Basteleien holen konnte. Außerdem erfuhren sie am konkreten Beispiel zweier Abschlussschüler der RSA, welche heuer ihre Ausbildung bei Lindner als Metallbauer abschließen, dass sich hier auch spätere Berufschancen bieten könnten.

Zum Abschluss bot sich uns noch ein kulinarisches Highlight, als wir in der hauseigenen Kantine mit Currywurst, Pommes und Spezi verköstigt wurden.

Religion hautnah erleben

Die Klasse 7d besucht den Gebetsraum der Islamischen Gemeinde in Arnstorf

Im Rahmen des Religionsunterrichts thematisierte Frau Dandl das Thema Islam mit uns. Damit das Gelernte über Glaube und Kultur der Muslime nicht bloße Theorie bleibt, machten wir uns auf den Weg zur Islamischen Gemeinde in Arnstorf. Dort wurden wir von dem Imam Hanifi Özer, Zeynep Urlu und ihrer Tochter Esra herzlich begrüßt. Esra erklärte uns, dass der Imam kein Deutsch könne und sie deswegen als Dolmetscherin zur Unterstützung ihrer Mutter dabei sei.

Bevor wir den Gebetsraum betreten durften, mussten wir unsere Schuhe ausziehen. Wir bekamen ganz große Augen, da wir plötzlich in einer Moschee mitten in Arnstorf waren. Der wunderschön gestaltete Raum lud uns zum Verweilen ein. Auf dem gemütlichen Teppich lauschten wir den Worten des Imam, der uns aber nicht nur viel erzählte, sondern uns auch den Islam live erleben ließ. So sang er uns zunächst den Gebetsruf vor, der die Muslime an ihr fünfmaliges Gebet erinnern soll. Als Nächstes konnten wir ihm beim Lesen aus dem Koran über die Schulter schauen und die arabische Sprache auf uns wirken lassen. Auch die Gebetshaltungen und die Bedeutung islamischer Bräuche erklärte er uns recht anschaulich. Am Schluss durften wir noch Fragen stellen, die uns wohl kein Religionsbuch der Welt so anschaulich hätte erklären können wie Hanifi Özer.

Insgesamt war es für uns ein spannender Ausflug in eine fremde Kultur mitten in der Heimat. Die Herzlichkeit der Menschen, die uns in ihre heiligen Räume führten, wird uns wohl lange im Gedächtnis bleiben und uns stets dazu ermahnen, anderen Religionen und Kulturen mit Offenheit und Toleranz zu begegnen.

PET-Prüfung 2015

100 Prozent der Schüler an der RSA bestehen die PET-Prüfung – acht Schüler mit Auszeichnung

Im Schuljahr 2014/15 haben 24 Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe die Möglichkeit wahrgenommen, sich an dem international anerkannten Cambridge Examen PET (Preliminary English Test) zu beteiligen.

Zur Vorbereitung auf die vier unterschiedlichen Bereiche der Prüfung, bot die RSA diesen Schülern einen Vorbereitungskurs an, der im Rahmen des Wahlfaches Englisch nachmittags abgehalten wurde.

Die Prüfung wurde bayernweit am 14. März 2015 in enger Zusammenarbeit mit dem Cambridge Institut in München organisiert und durchgeführt.

Der PET wird jedes Jahr weltweit über neunzigtausendmal in mehr als achtzig Ländern abgelegt. PET ist eine aussagekräftige Qualifikation für jeden, der beruflich mit oder im Ausland tätig sein möchte. Durch den PET werden diejenigen sprachlichen Fertigkeiten nachgewiesen, die in der Praxis benötigt werden.

Die Prüfungsergebnisse bestätigen den bayerischen Realschulen ein hohes Sprachniveau.

An der staatlichen Realschule Arnstorf haben 100 % der Schüler diese Prüfung bestanden, 8 mit Auszeichnung. Die Schülerinnen Lea Voit, Emma Schmidt und Angela Glück haben sogar das höhere Niveau B2 erreicht, das deutlich über den mittleren Bildungsstandards liegt.

Die Urkunden werden in der letzten Schulwoche in einem feierlichem Rahmen überreicht.

Jim Wingate – „Englisch mal ganz anders“

Hello, I'm Jim - mach mit!

„Dürfen wir uns in der Pause mit Jim weiter auf Englisch unterhalten?“ - „Leider vergingen diese 45 Minuten viel zu schnell!“ – Wie selten hören Englischlehrer solche Schüleraussagen. Doch diesen Dienstag hat es einer möglich gemacht – Jim Wingate.

Der schottische Storyteller benötigte weniger als 5 Minuten um auf seine witzige, lustige, lebendige und sympathische Art Schüler der Klassen 5, 6, 8, 9 und 10 in seinen Bann zu ziehen. Er begeisterte die Schüler nicht nur auf seine ganz persönliche Weise alte Geschichte zu erzählen, sondern auch dadurch, dass er Schüler und Lehrkräfte in diese Erzählungen miteingebunden hat. Berührungsängste mit einem „native speaker“ suchte man während der verschiedenen Erzählungen vergebens. „Es macht Spaß in seinen Geschichten mitzuspielen. Wir haben alle gelacht und ihn auch sehr gut verstanden.“ – „Es war eine tolle Möglichkeit einen ‚native speaker‘ kennen zu lernen und zu hören.“ – „Da würde ich sofort wieder hingehen!“ - Können wir das nochmal machen?“

Ja – die Realschule Arnstorf hatte Jim Wingate bereits zum dritten mal zu Gast und wird ihn auch 2017 wieder einladen. Dann heißt es wieder: „Hello, I’m Jim – mach mit!“

Flashmob zum Runden

6. Mai 2015: Flashmob in der Turnhalle zum 50. Geburtstag von Herrn Böhm

2. Platz bei der World Robotic Olympiad

2. Platz für das Team Open Horizons von der Realschule Arnstorf bei der WRO in Passau

Zum ersten Mal nahmen heuer zwei Teams von der Realschule Arnstorf am internationalen Robotikwettbewerb World Robotic Olympiad (WRO) Teil. Beim regionalen Vorentscheid am 13.05.2015 in Passau konnte das Team Open Horizons den 2. Platz belegen.

Es war ein tolles Erlebnis dabei zu sein, wenn es auch nicht ganz für das Deutschlandfinale gereicht hat. Aber wir haben viel dazugelernt und hoffen auf das nächste Jahr.

Unten die Bewerbungsvideos unserer beiden Teams...

Team Open Horizons: Robotic Explorer for contaminated areas after nuclear disasters

Team Open Horizons 2: Robot Explorer for alien planets and cave systems

„Der Cool-Down“: Besinnungstage der Klasse 9a

Voller Vorfreude warteten wir schon seit einer gefühlten Ewigkeit auf die Tage der Orientierung und endlich war es soweit: Der 6. Mai war gekommen. Nun hieß es: „Nur noch zwei Unterrichtsstunden überstehen und dann für drei Tage ab nach Münchham!“ Mit guter Laune und Frau Dandl und Herrn Kessler im Gepäck machten wir uns auf den Weg zu unserer Auszeit, die uns als Klasse noch enger zusammenschweißen sollte. Im Jungenhaus angekommen wurden wir gleich von unseren tollen Betreuerinnen Christina und Lisa in Empfang genommen. Vom fantastischen Mittagessen gestärkt gingen wir in den Gruppenraum, in dem eine tolle Überraschung auf uns wartete: eine dreitägige Weltreise! So bereisten wir die halbe Welt mithilfe von gemeinschaftsfördernden Spielen, bei denen das Motto „Einer für alle und alle für einen“ maßgebend war. Daneben durften wir auch Fußball und Tischtennis spielen und Gespräche „rund ums Leben“ führen. Auch ein Meditationsraum, in dem man Ruhe finden konnte, stand uns zur Verfügung. Ein Highlight der Orientierungstage stellte das gemeinsame Lagerfeuer dar, das wir zum Singen und Ratschen nutzten. Zudem stellten wir die Lehrer gehörig auf die Probe, als wir mit ihnen Verstecken spielten. Am dritten Tag kamen wir beim letzten Ausflugsziel an: Der Abschlussfeier! In Gruppen organisierten wir eine Abschlussfeier, in der wir die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren ließen und gemeinsam zum dem Fazit kamen: Tage der Orientierung – ein „Cool-Down“ für Kopf und Herz!

Ich war noch niemals in New York

Für die 8b der Realschule Arnstorf mag dies, wie für so viele andere Menschen, wahr sein. Und dennoch sind die Schüler dieser Klasse der Millionenmetropole in den USA schon näher gekommen als manch anderer.

,,Immer mobil, immer online durch Manhattan.‘‘
New York, die wohl berühmteste Stadt Amerikas übt seit jeher eine unvergleichliche Faszination aus. So auch auf die Klasse 8b, die im Fach Englisch das Thema ,,New York ‘‘ behandelte. Besonders Manhattan, der wohl prominenteste Stadtteil zog die Schülerinnen und Schüler in seinen Bann. „Ich möchte so gerne mal dorthin“, hörte man ganz oft durch das Klassenzimmer raunen. Naja und wenn wir nicht nach New York reisen können, dann kommt New York eben zu uns: So kamen die reiselustigen Schüler auf die Idee, ein Miniaturmodell von Manhattan mit seinen wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu bauen. Dieses Projekt wurde in Kooperation mit dem Fach Kunst durchgeführt, hier mit dem Schwerpunkt auf plastischem Gestalten.

Die 8b berichtet:
„Zunächst fand die Planung und Ideensammlung statt, wer welche Gebäude konstruieren sollte und welche Umsetzungsmöglichkeiten es gibt. Skizzen wurden angefertigt und Informationen im Internet gesucht. Diese haben wir dann auf Englisch zusammengefasst und QR - Codes erstellt. Nun kann man an den verschiedenen Sehenswürdigkeiten platzierte Codes mit seinem Handy scannen und erhält sofort die wichtigsten Aspekte sowie Bilder oder links zu passenden Internetseiten.“

„Im Fach Kunst wurden die Gebäude aus Holz und Styrodur mit Hilfe von Säge- und Schneidewerkzeugen hergestellt. Nach und nach entstanden Empire State Building, Chrysler Building, Guggenheim Museum und Flatiron Building sowie die Statue of Liberty und die Brooklyn Bridge.“
„Die Grundplatte von Manhattan besteht aus Holz, auf die wir Styrodurplatten klebten und mit Kleister und Papier verkleideten. In dem Modell von Manhattan wurden wichtige Straßenzüge, wie z.B. Broadway, 5th Avenue oder Central Park eingezeichnet. Auch die Gebäude wurden mit Papier und Kleister verkleidet. Zum Schluss hieß es noch die Bauwerke passend zu positionieren“.

„In unserem selbstgedrehten Kurzfilm kann man sehen wie unser Manhattan entstanden ist. Folgt doch den Playmobilfiguren durch die Straßen des Miniaturmodells und beobachtet sie wie sie die QR – Codes scannen.“

„Viel Spaß dabei!“

NEU: Bargeldaufwerter für die Mensakarte

Der Neue an der RSA: Bargeldaufwerter für die Mensa-Chipkarte

Frau Mühlbauer präsentiert den neuen Automaten in der IZBB, mit dem man die Mensa-Chipkarte nun auch mit Bargeld aufladen kann

Auf Wunsch vieler Eltern wurde vom Markt Arnstorf für das Chipkartensystem unserer Schulmensa ein Bargeldaufwerter-Automat angeschafft. Mit dem Bargeldaufwerter haben Schüler und Lehrer zusätzlich zur Aufladung durch Überweisung auch die Möglichkeit die Chipkarte in der Schule mit Bargeld aufzuladen.

Der neue Automat hängt in der IZBB, gleich neben dem bekannten Menübestellterminal.

 

Studienfahrt nach London

Vom 8.4. bis 14.4.2015 unternahmen 49 Schüler der 9. und 10. Klassen der Staatlichen Realschule Arnstorf mit den Begleitlehrkräften, Frau Bscheidl, Frau Edlheim, Herrn Kraus und Herrn Eisenblätter,  eine Studienfahrt nach England, um dort Land und Leute kennenzulernen und bei dieser Gelegenheit die sprachlichen Kompetenzen zu testen und zu erweitern.

Schwerpunkt war dabei die imposante Hauptstadt London mit ihren unzähligen, eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten (St Paul’s Cathedral, Shakespeare’s Globe Theatre, Tower Bridge, Tower, Buckingham Palace, Westminster, Houses of Parliament mit Big Ben, Madame Tussauds, Harrods, The London Eye, Piccadilly Circus...), die per Bus und zu Fuß erkundet wurden. Daneben standen aber auch Stonehenge und die bekannte Stadt Bath mit ihren römischen Bauten auf dem Programm.

Mobiles Lernen an der RSA

Mobiles Lernen im naturwissenschaftlichen Unterricht

Es ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Fast jeder hat eins, fast jeder nutzt es mehrmals täglich, fast jeder liebt es – das Smartphone. Die kleinen Alleskönner vereinen die klassischen Telefonfunktionen mit zahlreichen anderen Features, wie z. B. Internetzugang oder einer hochauflösenden Kamera.

Aber während der Unterrichtszeit sollen die Technikwunder ausgeschaltet in der Schultasche verschwinden und dort auch bleiben… schade eigentlich, steckt in ihnen doch ein ungeahntes Potential sinnvolles und motivierendes Lernen auf spielerische Art und Weise zu ermöglichen, z. B. in den naturwissenschaftlichen Unterrichtsfächern.

So lassen sich beispielsweise völlig alltägliche Dinge wie Watte, Textilien oder der Flügel einer Stubenfliege zusammen mit einem Mikroskop ganz groß in Szene setzen. Die Handykamera wird dazu auf das Okular des Mikroskops gelegt.

Nicht nur einzelne Bilder, ganze Filme können mit dem Smartphone gedreht werden. Beispiel gefällig? Pantoffeltierchen, in Gewässern lebende Kleinstlebewesen, können bei der Nahrungsaufnahme und gegenseitigen Verfolgungsjagden beobachtet und gefilmt werden.

In der Chemiewerkstatt der Realschule Arnstorf waren auch Drehbuchautoren, Regisseure, Kameraleute und Schauspieler am Gange – entstanden ist das folgende Video einer Chipsdosen-Explosion.

Das Smartphone wurde dazu in einer Halterung eingespannt, die spontan aus gängigen Laborgeräten zusammengebaut wurde. Auf dem letzten Bild kann man hinter die Kulissen blicken, wie das Video entstanden ist.

Chipsdosen-Explosion

Das Pantoffeltierchen auf dem Smartphone

Sieger der Herzen

Mädchen der Wettkampfklasse II landen auf drittem Platz

Bestes Fußballwetter bot sich den Mädchen der Realschule Arnstorf, die hochmotiviert und ein klein wenig nervös zum Kreisfinale Fußball nach Eggenfelden gereist waren. Dort standen sie den Mannschaften der Staatlichen Realschule Eggenfelden und des Tassilo-Gymnasiums Simbach am Inn gegenüber.

Im ersten Spiel gegen Eggenfelden gingen die Mädchen aus den 8. und 9. Klassen engagiert ans Werk und konnten einen Abwehrfehler der Gegner gleich zum Führungstreffer nutzen. Im Gegenzug glich das Team aus Eggenfelden jedoch aus. Im weiteren Spielverlauf ergaben sich gute Chancen auf beiden Seiten, wobei unsere Stürmerin Sophia Schmid ihr Team mit ihrem zweiten Treffer zur erneuten Führung schoss. Leider fehlte dann die Zuordnung, dadurch gelang es Eggenfelden zwei Konter erfolgreich abzuschließen und das Spiel in letzter Minute mit 2:3 für sich zu entscheiden.

Das zweite Spiel gegen den absoluten Favoriten aus Simbach stand ganz unter dem Zeichen: die Null muss stehen! Beherzt und konsequent erledigten die Arnstorfer Mädchen ihre Aufgaben und ließen keine gute Torchance zu. So wechselte man nach einer hervorragenden, torlosen ersten Halbzeit die Seiten. Im weiteren Spielverlauf kamen die Gymnasiastinnen immer besser ins Spiel, wechselten häufig die Positionen und sorgten so für Unruhe in der Arnstorfer Abwehr. So war es nicht verwunderlich, dass der Führungstreffer für Simbach fiel. Im Anschluss spielten die letztendlichen Gesamtsieger routiniert und bauten das Ergebnis zum 4:0 Endstand aus.

Für Arnstorf traten an:
Hinten von links: Luisa Asbeck, Nina Wagner, Maja Ries, Lisa Perl, (alle 8c), Amelie Knab (8b)
Vorne von links: Ulrike Bichler (8b), Lisa Häusler (8d), Laura Schied (8d), Corinna Cyrulik (9f)

Biologie im Freien!

Wen zieht es bei Frühlingstemperaturen nicht nach draußen? Natürlich auch unsere fleißigen Schülerinnen und Schüler!

Bei Exkursionen, wie z. B. die der 7. Klassen, die den Imker besuchen oder die 8. Jahrgangsstufe, die Gewässeruntersuchungen an der Kollbach vornimmt, lässt sich Frischluft gut mit Lernen verbinden.

Warum aber nicht auch einmal bei schönem Wetter den Pausenhof oder das stickige und beengte Klassenzimmer gegen das angrenzende Schulgelände tauschen?

So taten es auch die Fünftklässler, die zuvor in der Theorie den Blutkreislauf gelernt hatten! Die Kinder wiederholten mit Unterstützung der Lehrkraft nochmals die Bestandteile des Blutkreislaufes. Die Schüler zeichneten daraufhin selbstständig mit Straßenmalkreiden den „Motor“ Herz, die „Tankstelle“ Lunge, die zu versorgenden Körperorgane - durch einen Muskel symbolisiert - und das „Rohrsystem“ Blutgefäße dieses doppelten Kreislaufes ganz groß auf die gepflasterte Fläche. Nun überlegten die Jugendlichen, welchen Teil des Herzens sie rot (für sauerstoffreiches Blut) und welchen sie blau (= sauerstoffarmes Blut) anmalen müssen. Auch die Richtung des Blutes in den Adern war jetzt schnell herausgefunden und eingezeichnet.

Als rotes Blutkörperchen machte sich nun jeder Lernende auf den Weg durch den Körper. Dabei mussten die Kinder sich unterwegs ständig überlegen, ob sie gerade mit Sauerstoff oder mit Kohlenstoffdioxid beladen sind. Das symbolisierte jeder Schüler durch das Hochhalten eines blauen Zettels für sauerstoffarmes und eines roten für sauerstoffreiches Blut. Der Gaswechsel an der Lunge und an dem Muskel - stellvertretend für alle Körperorgane - war dadurch eindrucksvoll sichtbar gemacht. Das fanden auch die Schüler, die abwechselnd auf der Treppe - sozusagen von oben herab - ihre Mitschüler als bewegliches Blut beobachten konnten. Begangene Fehler wurden sofort verbessert!

Eine Schülerin meinte: „Jetzt kann ich mir das viel besser vorstellen. Toll, was mein Körper leistet!“ Ein Junge äußerte sich so: „Das war schön vor der Deutschschulaufgabe nochmals frische Luft und Sonne zu haben.“

Übrigens: Als Lehrer muss man wirklich aufpassen, dass kein Kampf um die Kreiden ausbricht und allen Beteiligten haben die ersten Sonnenstrahlen gut getan!

Musical-Probentage

Bei den Probentagen konnten die Mitglieder der Musicalgruppe Ihr Können unter Beweis stellen und sich auf die Premiere des Musicals „Joseph and the amazing technicolor dreamcoat“ am 16. und 17. Juli vorbereiten.

Unter der Leitung von Frau Dandl und Frau Hacker übten die Schauspieler verschiedene Szenen und verschwanden für drei Tage in das Träumerreich von Joseph und seinen Brüdern. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von der Tanzgruppe unter der Leitung von Frau Blach. Durch beeindruckende Tänze voller Charme und Anmut holten die Tänzerinnen das alte sagenumwobene Ägypten in den Arnstorfer Pfarrsaal, der von der Kirche für die Proben zur Verfügung gestellt wurde. Die Musiker und der Chor unter der Leitung von Herrn Grundwürmer, Frau Kusebauch und Herrn Tille rundeten die Proben in den schillerndsten Tönen ab.

Am Ende der Probentage waren alle Mitwirkenden „wie vom Traum verführt“ und freuten sich darüber, welche Fortschritte sie innerhalb eines halben Jahres bereits gemacht hatten. So blicken alle Teilnehmer des Musicals der großen Premiere voller Vorfreude und mit einem Kribbeln im Bauch entgegen.

Matherätsel - Januar, Februar und März

In den Monaten Januar, Februar und März wurde wieder der monatliche schulinterne Mathematikwettbewerb ausgetragen. Erneut galt es knifflige und anspruchsvolle Aufgaben zu lösen, was einige Schülerinnen und Schüler mit Bravour meisterten.

Hier die Gewinner im Monat Januar:

5. und 6. Klassen:   1. Verena Hopfinger (6d)
    2. Leoni Billinger (6d)
     

 

 

 

7. - 10. Klassen:   1. Franz Baumgartner (10d)
    2. Johannes Winkler (10a)
    3. Selina Hopfinger (9a)

 

 

 

 

Hier die Gewinner im Monat Feburar:

7. - 10. Klassen:   1. Florian Eisenreich (9b)
    2. Michael Neumaier (9b)
    3. Rolan Pfaffinger (9b)

 

 

 

 

Hier die Gewinner im Monat März:

5. und 6. Klassen:   1. Stefan Müller (6c)
    2. Theresa Tafelmaier (6a)
    3. Julian Blieninger (5c)

 

 

 

7. - 10. Klassen:   1. Sabrina Aigner (9d)
    2. Miriam Jaud (9d)
    3. Elisa Franz (9d)

 

 

 

 

Besuch im Maximilianeum

Ein Prachtbau erscheint am Ende der Maximilianstraße in München – majestätisch thront das Maximilianeum auf der Anhöhe.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10c sind beeindruckt. Was als Studentenwohnheim und Gemäldegalerie errichtet wurde, dient heute auch dem Bayerischen Landtag als Unterkunft. Nach dem 2. Weltkrieg ist er hier eingezogen und beherbergt rund 180 Abgeordnete, die ihr Volk im Freistaat politisch vertreten.

„Bequeme Sitze haben die im Plenarsaal“, ein Schüler schiebt sich auf dem bürkleinroten Sessel nach vorne. In dem Moment öffnet sich die Seitentür und ein bekanntes Gesicht erscheint: Reserl Sem, Abgeordnete für die CSU aus dem Rottal-Inn freut sich, Schüler aus ihrem Wahlkreis im Bayerischen Landtag begrüßen zu dürfen. Sie muntert die Jugendlichen auf sich politisch zu engagieren und sich am Wohnort für die Gemeinschaft einzusetzen. Den begleitenden Lehrkräften Kathrin Edlheim und Waltraud Erndl dankt sie für die Organisation der Fahrt.

In den Ausschusssitzungen erkennen die Schüler, was Politiker wirklich leisten müssen: „Ist das kompliziert. Ich hab fast gar nix verstanden!“ Im anschließenden Gespräch mit den Abgeordneten Bernhard Roos und Rosi Steinberger wurde über die verschiedensten Themen zum Teil heiß diskutiert.

Die Schüler der Klasse 10c haben gezeigt, dass sie schon jetzt interessierte und mündige Bürger sind, die ihre Aufgaben im politischen Leben kennen.

Ein Dank geht an dieser Stelle an den Förderverein, der diese Fahrt finanziell unterstützt hat.

REAListische SCHULE mit realistischen Eltern

Josef Kraus diskutiert mit Realschuleltern über seinen Bestseller „Helikoptereltern“

Helikoptereltern ist kein deutscher Begriff. Überall auf der Welt sind die Eltern besorgt um ihre Kinder und deren Erziehung. Erst wenn, die Fürsorge zur Übersorge wird, die die Heranwachsenden erdrückt und sie in ihrer eigenen Entwicklung hemmt, spricht man von „helicopter parenting“.

Elternbeiratsvorsitzende Bettina Wieser und Hausherr Jürgen Böhm konnten zu diesem Thema Oberstudiendirektor Josef Kraus, Autor und Präsident des Deutschen Lehrerverbandes in der voll besetzten Aula der Staatlichen Realschule Arnstorf begrüßen.

Auf interessante, humorvolle, aber auch tiefgründige Weise stellte der Referent sein bekanntes und vielbeachtetes Buch vor. An vielen Praxisbeispielen verdeutlichte Kraus seine acht Hauptthesen, die zwar kein fertiges pädagogisches Rezept zur Erziehung seien, aber den Eltern dennoch die REALität ein wenig näherbringen sollen.

Überfürsorgliche Eltern kümmern sich um ALLES und noch viel mehr; ihre Kinder brauchen natürlich nicht bei Regen von der Schule heimgehen – nein, sie werden die 800 Meter gefahren. Um die Totalkontrolle über ihre Sprösslinge zu haben, werden sie per Ortungs-App überall und immer überwacht. Verwöhnte Kinder brauchen nicht mitzuhelfen, den Müll kann schließlich auch der Mann rausbringen. Studien über traumatisierte, überbeanspruchte Kinder bringen manche Eltern dazu, den Jugendlichen alles abzunehmen. Mangelndes Selbstbewusstsein und fehlendes Vertrauen in das eigene Tun sind die Folgen. Damit der Weg in das Berufsleben dennoch geebnet wird, werden die Jugendlichen einem Förderwahn unterzogen, der in einer Rundumnachhilfe mündet, die jedoch nicht die Lernbereitschaft positiv beeinflusst, sondern nur den Inhalt des Geldbeutels negativ. Es sei wichtig, dass Kinder den passenden Bildungsweg finden, um eigenverantwortlich ihr Leben gestalten zu können. Die vielfältigen Bildungswege müssen genutzt werden und jegliche „Übertrittspanik“ sei unbegründet.

Neuropädagogische Entwicklungen sieht Josef Kraus als extrem kritisch: Säuglinge, die mit Mozart beschallt wurden, sind nicht automatisch gescheiter; Sprachen lassen sich auch im hohen Altern lernen, nicht nur als Kind. Häufig wird das eigene Kind als Statussymbol missbraucht. Man will ja nur „das Beste“ und dennoch haben „WIR wieder nur eine 5 in Mathe“. Damit nur ja alle zufrieden sind, springe auch die Schulpolitik auf diese Verwöhn-Politik auf, so Kraus. Aus der Sicht so mancher selbsternannter Bildungsexperten seien Noten oder das Sitzenbleiben geradezu unmenschlich. Komischerweise empfinden befragte Schüler ihre Situation an der Schule nicht wirklich als stressig. Wenn Kinder „alles dürfen, aber nichts sollen“, dann brauchen wir uns nicht zu wundern über eine Generation von unmündigen, maßlosen „Selbstlingen“, die mit hohen Ansprüchen, aber ohne Verantwortung in die Welt gehen.

Um Kinder REAListisch zu erziehen, braucht es eine Erziehung mit Intuition und Humor, die den Nachwuchs auch mal beansprucht. „Kinder sind wie Uhren, man muss sie aufziehen, dann aber auch laufen lassen.“

Die gute Seele des Hauses feiert runden Geburtstag

Annemarie Mühlbauer ist seit der ersten Stunde an der Realschule tätig. Sie kümmert sich einfach um alles: die Kinder, die schon um 7 Uhr an der Schule sind und mit ihr gemeinsam frühstücken; die Nachmittagsbetreuung, die unter ihren Händen wie am Schnürchen läuft; Veranstaltungen, die ohne ihr Zutun nicht halb so gut organisiert wären. Sie hat immer ein offenes Ohr für die Problemchen der Kleinen und die Probleme der Großen.

Am vergangenen Sonntag durfte sie ihren 60. Geburtstag feiern und so mancher wunderte sich über diese Zahl. Jung-geblieben, dynamisch und straff organisiert ist Frau Mühlbauer, liebevoll und herzlich.

Daher wurde auch von allen Seiten gratuliert: der Personalrat der Schule, der Elternbeirat, Schülerinnen und Schüler, der Bürgermeister im Namen des Marktes und nicht zuletzt die Schulleitung. Alle waren sie da, um mit Annemarie zu feiern und anzustoßen.

Tag der offenen Tür

Bereits zum zehnten Mal öffnete die Realschule Arnstorf ihre Pforten, um zukünftige Schüler, Eltern und Bekannte sowie Ehemalige der großen Schulfamilie davon zu überzeugen, dass der Schulalltag viel Spannendes mit sich bringen kann. Am Samstag, den 14. März, glich das Schulhaus einer großen Erlebniswelt mit allerhand attraktiven Angeboten, welche die Schüler der 6. und 8. Jahrgangsstufe zusammen mit ihren Lehrkräften auf die Beine gestellt haben.

Pünktlich um 10 Uhr begrüßte Direktor Jürgen Böhm zusammen mit dem Schülersprecher Sandro Zankl die zahlreichen Besucher und wünschte einen informativen Vormittag mit vielen Highlights. Neben ersten vielversprechenden Einblicken in das Musical „Joseph And The Amazing Technicolor Dreamcoat“, welches Premiere am 16. Juli feiert, wurde eine interaktive Reise per PC durch Deutschland, Ostereier-Marmorieren oder ein Ausflug in die Geschichte Griechenlands angeboten. Mathematische Zahlenrätsel, Physik-Show-Versuche und ein Quiz über Frankreich und seine Menschen gehörten ebenso zum Programm wie das hauseigene Chemie-Labor, in dem viele faszinierende Experimente darauf warteten, von den zukünftigen Schülern durchgeführt zu werden. Nebenan bauten Realschüler einen Parcours auf, der mit selbstgebauten ferngesteuerten Roboter-Fahrzeugen bewältigt werden sollte. Bei „Anschauliche Biologie“ tauchten die Besucher in die Welt des ganz Kleinen ein. Mit dem Mikroskop konnte das Leben in einem Wassertropfen bestaunt, beim Organ-Puzzle Herz, Magen, Leber und Lunge in den Körper eingeordnet und per Rauschbrille die Auswirkung von Alkohol im Blut getestet werden. Wer sich körperlich betätigen wollte, war in der großen Turnhalle der Realschule genau richtig und erlebte „American Sports“. Nach so viel Anstrengung musste eine Stärkung her, die in der Schulküche von zukünftigen Meisterköchen eifrig zubereitet wurde. In der Aula unterhielt die Schulband mit einem breiten Repertoire an bekannten Popsongs die zahlreichen Besucher.

Nach äußerst kurzweiligen drei Stunden schloss der „Erlebnispark RSA“ die Tore, der seinen Gästen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat.

 

Betriebsbesichtigung Raiffeisenbank Arnstorf

„Wo ist denn der Tresor?“ „Wie wird man Vorstand einer Bank?“ „Darf ich in meinem Alter einen Kredit aufnehmen?“

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7b und 7c hatten viele Fragen als sie im Rahmen des Unterrichtsfaches Betriebswirtschaftslehre / Rechnungswesen die Raiffeisenbank Arnstorf erkunden durften. Begleitet wurden sie von den Lehrkräften Daniel Mader, Magdalena Wiedemann und Waltraud Erndl, die mit den Jugendlichen bereits im Unterricht Wesentliches zum Bankenwesen und Abläufen im Zahlungsverkehr besprochen hatten.

Nach einer herzlichen Begrüßung durch Vorstand und Filialleiter Wilfried Pex erläuterte Bankangestellte Patricia Hafeneder Interessantes zum Thema Zweck und Funktion einer Genossenschaftsbank. Zudem sammelten die Siebtklässler wertvolle Informationen über die Funktionen des Geldes, der Geldanlage und unserer Währung, dem Euro. Sie erfuhren, wie man in eine Schuldenfalle tappen kann und ab wann man einen Kredit aufnehmen kann. Einige der Schüler haben bereits Schulden – wenn auch nur bei den Eltern oder Freunden. Nach einer Stärkung mit einer Brotzeit durften die Schüler hinter die Kulissen der Raiffeisenbank Arnstorf blicken.

Gestartet im Schalterbereich, vorbei an den Selbstbedienungsgeräten, wurden verschiedene Abteilungen der Bank näher erkundet. Höhepunkt der Führung waren das Büro des Vorstands und die Enthüllung des Tresorraumes im Keller.

Ein Dank geht an die Mitarbeiter der Raiffeisenbank, die unsere Schüler herzlich aufnahmen und ihnen spannende Einblicke in ihren Arbeitsbereich gewährten.

Museum aus dem Koffer zum 1. Weltkrieg

Waffen in der Schule! Ist das denn erlaubt? Eigentlich nicht, aber am Donnerstag, den 05. März ausnahmsweise schon, weil diese von Kulturwissenschaftler Herrn Piendl als originale Sachquellen aus dem Ersten Weltkrieg zu Anschauungszwecken mitgebracht wurden. In blauen Boxen verpackt, reiste ein kleiner Teil des Museums Abensberg im Auto von Herrn Piendl nach Arnstorf. Bevor sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9a und 9d mit der Untersuchung dieser Gegenstände beschäftigen durften, wurden sie darauf hingewiesen, dass originale Sachquellen nur mit Handschuhen untersucht werden dürfen, damit sie der Nachwelt noch möglichst lange erhalten bleiben. In Gruppenarbeiten wurden anschließend die Gegenstände aus verschiedenen Themenbereichen zum Ersten Weltkrieg genau unter die Lupe genommen. So erfuhr ein Team zum Beispiel, dass die Soldaten im Grabenkrieg abhängig waren von selbst erstellten Waffen, welche ihnen aus der Heimat geschickt wurden und ihnen im Nahkampf das Leben retten konnten. Eine weitere Gruppe beschäftige ein Helm, der von einer Kugel durchlöchert war. Nun galt es herauszufinden, wie sein Besitzer ums Leben gekommen war. Auch über die Einstellung zum Krieg konnten Erkenntnisse gewonnen werden. Auszeichnungen verrieten, dass die Teilnahme im Krieg als sehr ehrenvoll erachtet wurde. Zum Schluss stellten die Schülergruppen ihre Ergebnisse vor. Mithilfe ihres Vorwissens aus den Geschichtsstunden und den Informationen, die ihnen die Quellen bei genauer Untersuchung gegeben hatten, konnten sie eine Menge darüber erzählen. Herr Piendl fasste abschließend zusammen, dass auch Gegenstände Zeugen der Vergangenheit sind und uns viel darüber verraten.

Berufsinfomesse – Der Start ins Berufsleben

„Endlich weiß ich, was ich werden will und den Praktikumsplatz hab ich so gut wie in der Tasche…“ So freuten sich viele Besucher der Berufsinfomesse, die Mitte Februar einen sehr informativen wie unterhaltsamen Abend mit mehr als 300 Besuchern erleben durften. Bereits zum fünften Mal in Folge fand in der Sporthalle des Schulzentrums eine Berufsinfomesse der Realschule in Kooperation mit der Closen-Mittelschule Arnstorf und den Mittelschulen Eichendorf und Johanniskirchen statt. Als Zielgruppe wurden die Jugendlichen der 9. Klasse Realschule und der 8. Klassen Mittelschule eingeladen, aber auch Schüler/innen der vorherigen Jahrgänge nutzten das breite Angebot zur Information über den Start ins Berufsleben.

33 Aussteller nahmen an dieser Messe teil, so dass ein neuer Rekord aufgestellt wurde: Das Branchenspektrum reichte dabei vom Handwerk, der Informationstechnologie, der Telekommunikation über die Elektronik, dem Handel, den Banken, über Versicherungen bis hin zum Dienstleistungssektor. Alle informierten die zukünftigen Azubis über Ausbildung und Aufstiegschancen in den jeweiligen Sparten. Um den Schülerinnen und Schülern ein umfassendes Bild der Arbeitssituation in der Region zu geben und ihnen einen leichten Einstieg in die Arbeitswelt zu ermöglichen, werden sie über diesen Abend hinaus von Lehrern, Unternehmern und der Agentur für Arbeit begleitet.

An dieser Stelle gilt unser herzlicher Dank allen Teilnehmern und Mitwirkenden an der Berufsinfomesse, die einen wichtigen Beitrag dazu leistet, die Beziehungen zwischen Schule und Arbeitswelt zum Wohle der Schüler/innen zu pflegen.