Fahrt zur Veste Oberhaus

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts fuhren unsere siebten Klassen zur Veste Oberhaus, der fast 800 Jahre alten Burganlage Passaus. Das Mittelalter nimmt im Stoffgebiet der 7. Jahrgangsstufe einen großen Raum an, deshalb war es ein schöner Abschluss für dieses Schuljahr, auch einmal das Mittelalter anhand von originalen Ausstellungsstücken und dem Ausprobieren vergangener Handwerkstechniken besser kennenzulernen.

Begonnen wurde mit dem Werkstattprogramm. Unsere Schülerinnen und Schüler durften sich mit der Technik des Metalltreibens als Schmied versuchen. Voller Konzentration hämmerten sie so lange auf ihrem Kupferblatt, bis sich ein Löffel formte. Da sie sich recht geschickt anstellten, konnten sie ihre Kunstwerke auch noch mit Buchstaben und bunten Bändern verzieren. Durch das Ausprobieren einer alten Handwerkstechnik können die Schüler viel besser nachvollziehen, wie aufwendig es früher war, alltägliche Dinge wie Essgeschirr herzustellen.

Es folgten unterschiedliche themenbezogene Führungen, wie z. B. Zunft und Handwerk. Dabei gingen die Mädchen und Jungen zunächst zusammen mit der zuständigen Museumspädagogin und ihrer Lehrkraft zu einem Aussichtspunkt, von wo aus sie die ganze Stadt Passau überblicken konnten. Dort erklärte ihnen die Pädagogin, wo sich früher in Passau die verschiedenen Handwerksbranchen befanden. Abschließend erfuhren sie in einem Ausstellungsraum der Burg, welche Symbole die verschiedenen Zünfte besaßen und wie man im Mittelalter z. B. Kerzen herstellte.

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