Konzert der Niederbayerischen Philharmonie

Ein außergewöhnliches musikalisches Konzerterlebnis durften Mitte Januar 2019 alle Schüler unserer fünf Fünften Klassen erleben:
Die Niederbayerische Philharmonie, das Sinfonieorchester des Niederbayerischen Städtetheaters, bot heuer erstmalig auf Anregung der niederbayerischen Realschulmusiklehrer um Markus Asböck eine Konzertreihe für die Realschulen in Niederbayern an. Die in unserem neuen LehrplanPLUS geforderten Inhalte im Fach Musik sollten in einem Live-Konzert den Schülern präsentiert werden. Die Schüler sollen Live-Musik in einem Konzert erleben und lernen, wie man sich in einem Konzerthaus verhält. Das Konzert findet heuer sogar fünf Mal in den drei niederbayerischen Städtetheaterhäusern Landshut, Passau und Straubing statt, wo einige tausend Realschüler in den Genuss dieses Konzertes kommen.

Unsere Schüler der 5. Jahrgangsstufe fuhren mit ihren Musiklehrern Frau Kusebauch, Herr Grundwürmer und Herr Tille (weitere Betreuung durch Frau Edlheim und Frau Hacker) nach Straubing ins Theater am Hagen. Gespielt wurden die „Hits aus der klassischen Musik“: Bekannte und beliebte Werke und Melodien von Händel, Mozart, Beethoven, Grieg, Tschaikowsky, Strauss, Brahms und Wagner aus den musikalischen Epochen Barock, Klassik und Romantik.

Großen Dank an den Förderkreis der Realschule Arnstorf um Frau Monika Hanseder, der diese Studienfahrt bezuschusst hat und die Kosten für Bus und Eintritt für die Schüler erträglich gehalten hat.

Ein großartiges Erlebnis, den Klang eines 50-Mann starken Orchesters live erleben zu dürfen. Dabei ging es dem Dirigenten und Moderator, Basil H.E. Coleman (Generalmusikdirektor des Niederbayerischen Städtetheaters und Dirigent der Niederbayerischen Philharmonie) auch um eine umfassende musikalische Ausbildung. Zwischen den Stücken griff er zum Mikrofon und gab einen Überblick über die musikalischen Epochen, gab Erklärungen zu den Stücken und erzählte kurzweilige Geschichten zu den Komponisten. Immer wieder befragte er die Schüler, die eifrig und schnell die richtigen Antworten wussten, weshalb Coleman nebenbei auch die anwesenden Musiklehrer wegen der guten Vorbereitung lobte. Sehr interessant war auch die Vorstellung der Instrumente: Aussehen, Spieltechniken und Klang wurden gezeigt und erklärt. Das jeweilige Instrument hatte dann im Folgestück eine solistische Rolle. Wunderbar!

Begeistert und mit Leuchten in den Augen traten wir die Heimreise an. In den folgenden Musikstunden wurde lebhaft nachbesprochen, denn das Konzerterlebnis wirkt nach und bleibt sicher lange in Erinnerung. Auszüge aus den Schülerbewertungen:
„Mir hat die Feuerwerksmusik von Händel am besten gefallen, die war so festlich.“
„Mir hat das Stück von Grieg (In der Halle des Bergkönigs) am besten gefallen. Man hat den Troll gut gehört.“
„Mozart klingt, wie wenn man ein feines Weinglas leicht anschlägt, es glitzert.“
„Das pizzicato-Stück war lustig.“
„Das Orchester war so groß. Die konnten ganz schön laut, aber auch richtig leise spielen.“
„Schade, dass die Schüler hinter mir nicht ruhig sitzen konnten.“
„Die Vorstellung der Instrumente war super. Vor allem, als der Bassist seinen Kontrabass weit in die Luft hochgehalten hat.“
„Mir hat das letzte Lied von Wagner am besten gefallen mit den Pauken und Becken am Ende. Bombastisch!“
„Der Dirigent war lustig. Und am Ende hat er ganz schön geschwitzt. Und beim Schlussakkord ist er sogar in die Luft gesprungen.“

Schüler wie Lehrer waren sich sicher: Dieses Konzert muss in Zukunft jeder Fünftklässler erleben!

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