Liebe, List und Kuh-Biduh

„Bauer sucht Frau“ live aus Arnstorf

„Etwas Liebes muss man haben, um sich täglich dran zu laben, doch wer schläft im Stroh allein, der ist echt ein armes Schwein!” - diese Zeile aus einem Lied des Theaterstücks umreißt die Misere, in der Bauer Hannes Hirtmann steckt, ganz genau: Er liebt seinen Hof und seine Tiere, doch ihm fehlt eine Frau. „Keine will, das find ich doof, einen Mann mit Bauernhof”, beklagt er sein Schicksal.

Da kommt das Angebot des Nachbarn Erwin Ebenreich gerade recht. Der will Hannes den Hof abkaufen, um einen Golfplatz daraus zu machen. Hannes beschließt in die Stadt zu ziehen, um dort sein Glück zu finden.

Doch die Tiere des Hofes sind mit diesen Plänen gar nicht einverstanden – schließlich würden sie dann ihr Zuhause verlieren. Mit List und viel ‚Kuh-Biduh’ erschließen sie Hannes nicht nur eine profitable Geldquelle, sondern verhelfen ihm auch zum Liebes-Happy-End.

Mit viel Charme, Herzblut und Leidenschaft schaffte es die Theatergruppe auch dieses Jahr, ihr Publikum zu begeistern.

In der Rolle des Bauern Hannes suchte Lukas Lutz nach der Frau bzw. Tierärztin (Sophia Eschlbeck) fürs Leben. Dabei „unterstützte“ ihn sein Nachbar Erwin (Adrian Loher) tatkräftig.

Für den morgendlichen Schwung sorgte der stolze Hahn August (Jonas Schied), der hin und wieder vom Ruhe liebenden Hund Obacht (Alexander Schreieder) eingebremst wurde.

Die liebenswerten Schweine Castor (Laura Schied) und Pollux (Luisa Asbeck) trugen einen Großteil zur saumäßig guten Stimmung bei.

Aber auch die drolligen und pubertierenden Kühe Tilda (Anna Obermeier)  und Hilda (Sophie Steiger) sorgten zusammen mit ihrer Mutter (Julian Deller) für einige Lacher.

Doch was wäre ein Bauernhof ohne Hühner? Maurice Noneder, Korbinian Brummer, Aileen Wimmer, Dominik Wiesner und Simon Meindl gingen voll und ganz in ihrer geflügelten Rolle auf. Dabei umgarnte sie die Hauskatze Andromeda (Emily Wieser) gefährlich.

Trotz so mancher Zankerei auf dem Bauernhof und schweißtreibenden Proben können die Schauspieler mit ihrer Lehrerin Frau Dandl guten Gewissens feststellen: „Ende gut, alles gut!“

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