Skilager 2016: Fünf Tage Spaß und Sport in Obertauern

Wir, die Klassen 7d, 7b und 7a,  befanden uns vom 29.2 bis zum 4.3.2016 in der Felseralm bei Obertauern mit unseren Begleitlehrern „Torjägerin“-Hufnagel, „Zöpfchen“-Haider, „Barfuß“-Wittmaack, „gelber Blitz“-Pöppl,  „Schlau“-Mayer (bzg. „Schlag den Schüler“), „Snowboarder“-Eisenblätter und „Chief“-Schönhofer. Noch ahnten wir nicht, was uns die nächsten Tage erwarten würde: Wir sollten die Straße zur Unterkunft für einige Stunden lahm legen. Aber der Reihe nach…

MONTAG: Zunächst ging es los mit einem deftigen Drei-Gänge-Menü, welches sich die hungrigen Schüler nach der langen Fahrt nicht entgehen ließen. Danach legten wir unsere Skiklamotten an und fuhren mit dem Bus zur Piste. Wir wurden in die Gruppen Alternativ, Anfänger, Fortgeschrittene und Könner eingeteilt. Abends ließen wir den Tag mit einem gemütlichen Spieleabend ausklingen. 

DIENSTAG: Während die Anfänger die ersten Fortschritte machten und einen Schlepplift („Ziaga“) bezwangen, testeten die Alternativen die Langlaufski. Am Abend wurden die Schüler durch einen Vortrag eines Experten über die Gefahren von Lawinen in Kenntnis gesetzt. Ein Mitschüler („Gamse“) durfte sogar einen Lawinenairbag ausprobieren.

MITTWOCH: Die Skifahrer erfreuten sich bei Sonnenschein und herrlichem Wetter an der Schönheit der Österreichischen Alpen. Bei der Alternativgruppe stand Langlaufen und Schneeschuhwandern auf dem Stundenplan. Abends verwandelte sich der „gelbe Blitz“-Pöppl in „DJ-H.U.M.B.A.!“. Mit der Osterhofener Realschule zusammen brachten wir die Bude zum Schwitzen.

DONNERSTAG: Am Vormittag kämpften wir mit den Tücken des Neuschnees, der über Nacht gefallen war. Hungrig und nichtsahnend machten wir uns über die einspurige, schneebedeckte Serpentinen-Straße auf den Weg zur Alm. Schon in der zweiten von den acht Kurven blieb unser Bus stecken. Nach langem Überlegen machten sich die Skifahrer in voller Montur an den zwei kilometerlangen Aufstieg. Die Alternativgruppe mussten wir im Bus zurück lassen, da diese keine Schuhe dabei hatten. Doch damit war die Geschichte noch lange nicht zu Ende: Unser Bus versperrte nämlich die Straße zum Skigebiet, so dass die anderen Schulen der Unterkunft nicht mehr zum Skifahren aufbrechen konnten. Deshalb nahmen wir uns die überschüssige Zeit und veranstalteten eine Schneeballschlacht. Nachdem die andere Schule unseren Busanhänger mit Schnee eingegraben hatte, mussten wir ihn erst mühsam wieder freilegen. Abends fand das Spiel „Schüler gegen Lehrer“ statt, welches „Schlau“-Mayer für sich entscheiden konnte.

FREITAG: Mit vollgepackten Koffern verließen wir am Morgen unsere Jugendherberge. Schweren Herzens trennten wir uns gegen Mittag von unserem Material und den sonnigen Pisten Obertauerns und brachen Richtung Heimat auf. Gegen Nachmittag erreichten wir den Busparkplatz unserer Schule.

Trotz einiger Blessuren (Armbruch, Knieverletzung…) und unangekündigter Zimmerkontrollen wären wir gerne noch ein paar Tage in Österreich geblieben.

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