Tag des offenen Schulhauses

... aus der Sicht eines ehemaligen Schülers

Am Parkplatz, Blick auf das Schulhaus, merkte ich, dass sich rein äußerlich nicht viel verändert hatte. Mal schauen, ob auch im Schulhaus Erinnerungen geweckt werden.  Mit Kamera bewaffnet betrat ich meine ehemalige Schule.

In der Aula empfingen mich die Schüler der SMV, sie würden mir jederzeit bei Fragen weiterhelfen…(nett, aber für mich überflüssig).  Ich ließ die Musik der Band (oh ja, die spielen mindestens so gut wie wir damals!),  die in der Aula spielte, auf mich wirken und stillte Hunger und Durst bei den Verpflegungsstationen des Elternbeirats.

Nach der Stärkung gings ab in Getümmel. Getümmel trifft es ganz gut, da zeitweise ein Durchkommen in den Gängen schon etwas Geschicklichkeit erforderte.  Als Ehemaliger verzichtete ich auf die Führungen, die alle halbe Stunde durchgeführt wurden. Mit einem Grinsen bemerkte ich hier allerdings eine Neuerung: Es gab extra Führungen für die 4. Klässler, die von engagierten Schülern der SMV gemacht wurden, denen bei dieser Gelegenheit wortwörtlich Löcher in den Bauch gefragt wurden.

Ich besuchte die Osterbäckerei in der Schulküche und konnte ein gerade entstandenes Osterlamm probieren (lecker), fühlte mich im Chemiesaal wieder wie früher, als Feuer und Rauchwolken die Luft erfüllten und sah den „Kleinen“ zu, wie sie begeistert Badekugeln selbst herstellen konnten.  Im Biosaal wurden die menschlichen Organe und das Skelett (der alte Herbert) vorgestellt. Natürlich war auch die Robotikgruppe mit den selbstgebauten und über das Handy steuerbaren Fahrzeugen unterwegs.

Im Nordanbau traf ich dann endlich Herrn Böhm, unseren Direktor. Äh, also ehemaligen. Er hat mich sogar noch erkannt und beim Namen genannt. Das hat mich schon irgendwie gefreut. Er hatte sich, wie erwartet, als Geschichtslehrer, in der Nähe der griechischen Götterwelt niedergelassen um über die RS zu informieren.

Obwohl ich noch nie viel für BWR übrig hatte, schaute ich mir den riesigen selbstgebauten XXL Kaufladen an und informierte mich über Verkaufsstrategien der Läden, Alltagsbezug pur, nur als Schüler merkt man das vielleicht gar nicht. Ich hätte besser aufpassen sollen.

Beim Konzentrationsparcour wurde ich von einem 10jährigen geschlagen und sah deshalb  beim Ostereiermarmorieren lieber zu (ich wollte mich nicht wieder blamieren). Die Zeit verging wie im Flug, vor allem auch deshalb, weil ich mit vielen Lehrern geredet hab und wir über alte Zeiten gelacht haben. Den Rundgang hab ich nicht ganz geschafft: Mathe (Knobeleien und Zaubertricks), Englisch (e-learning, LÜK-lernen und Videoprojekt), das Erdkundequiz (da wäre es wieder peinlich geworden), die IT-Ralley und viele Ausstellungen und Projekte mehr.

Fazit:

Die Schulfamilie hat wieder viel Interessantes, Lustiges und Spannendes zum Ansehen und selber Ausprobieren vorgestellt.

Es war interessant, die Schule, die Lehrer und viel Ehemalige zu sehen und zu treffen, denn wir hatten eine wirklich schöne Schulzeit, an die ich wirklich gern zurückdenke. Allen jetzigen und zukünftigen Schülern wünsche ich viel Spaß, genießt die Zeit in dieser Schule.

 

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