Tag des offenen Schulhauses 2017

Staatliche Realschule Arnstorf präsentiert ihre Vorzüge bereits zum zwölften Mal am „Tag der offenen Tür“

Eine Schulfamilie, die zusammenhält, individuelle Betreuung, zahlreiche Kooperationsmodelle mit anderen Schularten sowie der umliegenden Wirtschaft und solide Projekte zur Berufsorientierung – all diese Pluspunkte einer modernen, zukunftsorientierten Realschule wurden den zahlreichen Besuchern am Samstag, den 18. März bereits im zwölften aufeinanderfolgenden Jahr präsentiert. Besonders herzlich begrüßte Schulleiter Jürgen Böhm alle Eltern, Schüler und Interessierte, um alle einzuladen, am Tag des offenen Schulhauses einmal hinter die sprichwörtlichen Kulissen zu schnuppern und sich ein umfangreiches Bild der verschiedensten Angebote zu machen. „Seien Sie neugierig und zögern Sie nicht zu fragen“, ermutigte der Direktor. „Sie werden erstaunt sein, was unsere Schülerinnen und Schüler auf die Beine gestellt haben.“

Dass er Recht behalten sollte, wurde den Besucherinnen und Besuchern schnell klar. Ihnen boten sich zahlreiche Stationen und Programmpunkte. Hierbei bildete die Aula den Ort, an dem man zu jeder Zeit gemütlich zusammenkommen und rasten konnte. Vom Elternbeirat mit Kaffee, Crêpes und Herzhaftem versorgt, stand dieser Bereich auch ganz im Zeichen guter Musik. Nicht nur die hervorragende Schulband und der tolle Chor zeigten ihr Können, auch die Tänzerinnen erfreuten alle Besucher mit einem Tanzmusical zu den Klängen des Films „Die Eiskönigin“. Im weiteren Verlauf präsentierten die SMV-Models die neue RSA-Schulkleidung, welche bei den kleinen und großen Gästen Anklang fand. Doch auch der eigentliche Unterricht sollte nicht zu kurz kommen: Nachdem sie eine selbstgebastelte Zugbrücke überwunden hatten, konnten die Gäste beim Fach Deutsch eine Märchenwelt entdecken, bekannte Figuren der Gebrüder Grimm suchen oder sich die eigene Prinzessinnen- bzw. Prinzenkrone basteln. Unter dem Motto „Knobeln macht Spaß“ standen die kniffligen Denksportaufgaben der Fachschaft Mathematik. Wie viele Fingerhüte voll Wasser braucht man, um eine Maß zu füllen? Wie viele Postkarten sind nötig, um den Boden des Klassenzimmers auszulegen? Hier verschätzte sich auch so manches Elternteil – zur Freude der Schüler, die die anwesenden Mathematik-Lehrerinnen tatkräftig unterstützten. An anderer Stelle konnten die Besucher in die Fremdsprachen Englisch und Französisch hineinschnuppern. Ob es ein gedanklicher Kurztrip nach Paris war oder der Besuch einer von Schülerinnen und Schülern inszenierten englischsprachigen Theateraufführung – die Realschule Arnstorf zeigte, dass sie sich auch auf internationalem Terrain sehen lassen kann. Besonderes Interesse erregten die Naturwissenschaften Biologie und Chemie. Diese warteten mit interessanten Mikroskopier-Kursen und Schülerversuchen auf. Auch die Physik begeisterte mit zahlreichen lustigen und doch lehrreichen Versuchen. Kreativ ging es im künstlerischen Bereich zu, wo die Gäste mithilfe einer Fotobox ihre eigenen Ostergrußkarten gestalten konnten. In der Schulküche duftete es herrlich nach selbstgebackenen Osterschmankerln. Dass die Realschule bekanntlich stark in den sogenannten MINT-Fächern aktiv ist, wurde ebenfalls deutlich. Die umfangreiche E-Learning-Umgebung verschiedenster Fächer und Neigungsgruppen wie IT oder Robotik war stark frequentiert und zog junge und ältere Forscher ebenso an wie das interaktive Götterquiz der Fachschaft Geschichte.

Zahlen und Fakten über den Schulstandort Arnstorf lieferte schließlich Schulleiter Jürgen Böhm, der den Interessenten im Rahmen mehrerer Informationsveranstaltungen alles Wissenswerte zur Realschule Arnstorf präsentierte. Unterstützt wurde er dabei von mehreren Lehrkräften, die regelmäßige Schulhausführungen anboten und gerne alle anfallenden Fragen beantworteten.

Insgesamt konnten die zahlreichen Besucher wieder einmal eine Wohlfühlatmosphäre genießen, die die Realschule Arnstorf ausmacht.

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